Alle Sorge werft auf ihn, denn er sorgt für euch

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Wenn ich schlafe, wacht sein Sorgen
Und ermuntert mein Gemüt,
Daß ich alle lieben Morgen
Schaue neue Lieb‘ und Güt‘.
Wäre mein Gott nicht gewesen,
Hätte mich sein Angesicht
Nicht geleitet, wär‘ ich nicht
Aus so mancher Angst genesen.
Alles Ding währt seine Zeit,
Gottes Lieb‘ in Ewigkeit.
Paul Gerhardt

Lobpreiszeit

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HERR, du erforschest mich und kennest mich.

 Ich sitze oder stehe auf, so weißt du es; du verstehst meine Gedanken von ferne.

Ich gehe oder liege, so bist du um mich und siehst alle meine Wege.

 Denn siehe, es ist kein Wort auf meiner Zunge, das du, HERR, nicht alles wüsstest.

 Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.

 Diese Erkenntnis ist mir zu wunderbar und zu hoch, ich kann sie nicht begreifen.

Wohin soll ich gehen vor deinem Geist, und wohin soll ich fliehen vor deinem Angesicht?

 Führe ich gen Himmel, so bist du da; bettete ich mich bei den Toten, siehe, so bist du auch da.

 Nähme ich Flügel der Morgenröte und bliebe am äußersten Meer,

 so würde auch dort deine Hand mich führen und deine Rechte mich halten.

 Spräche ich: Finsternis möge mich decken und Nacht statt Licht um mich sein –,

 so wäre auch Finsternis nicht finster bei dir, und die Nacht leuchtete wie der Tag. Finsternis ist wie das Licht.

 Denn du hast meine Nieren bereitet und hast mich gebildet im Mutterleibe.

 Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele. Psalm 139, 1-14

Mittwochsimpuls (5) Gott trägt uns

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Der HERR aber, der selber vor euch hergeht, der wird mit dir sein und wird die Hand nicht abtun und dich nicht verlassen. Fürchte dich nicht und erschrick nicht! 5.Mose 31,8

Jeder Mensch kennt in seinem Leben schwierige Zeiten, Dunkelheit, Herausforderung, Krisen. Vielleicht haben wir das Gefühl alleine zu sein in unserem Leid.
Es gibt jedoch eine gute Nachricht. Wenn wir Gott unser Leben anvertrauen, ist er bei uns alle Tage, bis ans Ende der Welt. ( Matthäus 28,20)
Gott lässt uns nicht alleine, er ist bei uns in allen Umständen mit seiner Liebe, seiner Kraft, seinem Trost, seinem Frieden.
Er sagt nämlich: „Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir! Habe keine Angst, denn ich bin dein Gott! Ich stärke dich, ja, ich helfe dir, ja, ich halte dich!“ ( Jesaja 41,10)

Wenn ich Rückschau halte, sehe ich oft erst im Nachhinein, dass Gott mich in allen Lebenslagen getragen hat. Er war stets gegenwärtig.
Sprichwort aus China:

„Ich sagte zum Engel, der an der Pforte zum nächsten Abschnitt meines Lebens stand:
Gib mir ein Licht, damit ich sicheren Fußes der Ungewißheit entgegengehen kann.

Und der Engel antwortete:
Gehe nur in die Dunkelheit und lege deine Hand in die Hand Gottes.
Das ist besser als ein Licht und sicherer als ein bekannter Weg.“

Amen.

 

Mittwochsimpuls (4) Der Herr sieht das Herz an

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Wie oft urteile ich vorschnell und bilde mir eine Meinung wenn ich anderen Menschen begegne?  Schaue ich nur auf das was ich gerade sehe, auf Äusserlickeiten, Meinungen über die Person? Oder schaue ich tiefer, versuche zu verstehen, die Person besser kennenzulernen?
Joh 7:24 Richtet nicht nach dem Schein, sondern fället ein gerechtes Urteil.
Die Herzenseinstellung ist das Einzige was bei Gott zählt.
Geht es mir bei dem was ich tue, um Leistung, möglichst viel zu erreichen, erfolgreich zu sein?
Es geht einzig und allein um mein Herz und meine Motivation bei dem, was ich tue.
Will ich Menschen gefallen oder führe ich ein gottgefälliges Leben?
Die Herzenseinstellung ist der Maßstab, mit dem Gott mein Handeln beurteilen wird.
Versuche ich durch religiöse Werke, Dienste, Traditionen, Einhalten von Regeln mir etwas bei Gott zu verdienen?
Oder geht es mir um die Gemeinschaft und die Beziehung zu Gott?
Möchte ich durch gute Werke gesehen werden?
Wenn du aber Almosen gibst, so laß deine linke Hand nicht wissen, was die rechte tut Matthäus 6,3

Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz. Prüfe mich und erkenne, wie ich’s meine und sieh, ob ich auf bösem Wege bin und leite mich auf ewigem Wege. Amen.

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