Mittwochsimpuls Demut

Lesedauer 4 Minuten

In der letzten Woche habe ich in meiner stillen Bibellesezeit immer wieder das Wort Demut gelesen. Deshalb habe ich mich näher mit diesem Thema beschäftigt. Was bedeutet es demütig zu sein und warum ist es so wichtig?

Der Ausdruck Demut kommt von althochdeutsch diomuoti (‚dienstwillig‘, also eigentlich ‚Gesinnung eines Dienenden‘). Im christlichen Kontext bezeichnet Demut die Haltung des Geschöpfes zum Schöpfer. Der Demütige erkennt und akzeptiert aus freien Stücken, dass es etwas für ihn Unerreichbares, Höheres gibt. ( aus Wikipedia ).

Meine Gedanken:

Ein demütiger Mensch zeigt im christlichen Sinne folgende Eigenschaften:

  • er glaubt daß es einen Gott gibt
  • er ordnet sich diesem Gott unter
  • er hat die Bereitschaft zu dienen
  • er nimmt sich selbst zurück
  • er achtet andere höher als sich selbst
  • er erkennt seine Schwächen und kann sie annehmen
  • er kann Hilfe von Gott und von anderen Menschen annehmen
  • er kann loslassen
  • er muss niemanden etwas beweisen
  • er kann sein Leben vertrauensvoll in Gottes Hände legen und Kontrolle abgeben
  • er lebt nicht durch die eigene Kraft, Gott ist seine Stärke
  • er lebt nicht für seine eigene Ehre, er möchte mit seinem Leben Gott die Ehre geben

Das Gegenteil von Demut ist Stolz/Hochmut. Ein stolzer/hochmütiger Mensch zeigt folgende Eigenschaften:

  • er braucht keinen Gott, er hat es nicht nötig an einen Gott zu glauben
  • er kann sich nur schwer unterordnen
  • er denkt mehr an sich selbst als an andere
  • er ist stolz auf seine Stärken, kann Schwächen schwer zulassen oder annehmen
  • er möchte alles alleine schaffen, kann keine Hilfe von außen annehmen
  • anstatt loszulassen, hält er fest
  • er möchte alles unter Kontrolle haben und tut sich schwer jemanden zu vertrauen
  • er muss alles aus eigener Kraft und Bemühungen schaffen
  • er möchte andere beeindrucken
  • er sucht Anerkennung für seine Leistungen und genießt es dafür von anderen geehrt zu werden

Stolz [von.: stolt = prächtig, stattlich] ist das Gefühl einer großen Zufriedenheit mit sich selbst oder anderen, einer Hochachtung seiner selbst – sei es der eigenen Person, sei es in ihrem Zusammenhang mit einem hoch geachteten bzw. verehrten „Ganzen“. ( aus Wikipedia)

Ein demütiges Herz zu haben ist Gott sehr wichtig, wenn ich in der Bibel von Frauen und Männern Gottes lese haben sie alle eines gemeinsam: Die Demut. Ein Beispiel ist Mose, der trotz seiner Stellung, die er von Gott erhielt, niemals überheblich wurde, sondern stets auf Gott vertraute, ihm die Ehre gab und sich nicht auf die eigenen Stärken und Fähigkeiten berief. Seine eigene Stellung war ihm nie wichtiger als das Wohl der anderen.

Ich denke Demut bringt uns näher zu Gott, Stolz und Hochmut halten uns von ihm fern. Wenn ich demütig bin, weiß ich dass ich Gott brauche und werde ihn auch um seine Hilfe bitten. Am Ende meiner eigenen Kräfte bin ich bereit aus seiner Stärke zu leben. Ich kann loslassen und mich selbst zurücknehmen. So hat Gott erst die Möglichkeit in mir zu wirken. Bin ich dagegen stolz/hochmütig werde ich gar nicht erst um Hilfe bitten, ich versuche aus eigener Kraft stark zu sein, ich möchte immer alles selber tun und mich nicht abhängig von jemand anderem machen. Mit einem solchem Herzen verschließe ich Gott die Tür, und bin auf mich alleine gestellt.

Ich finde es befreiend an einen Gott zu Glauben, der alles unter Kontrolle hat, sodaß ich loslassen kann und mich fallen lassen kann in seine Hand. Ich brauche nicht alles aus eigener Kraft zu tun. Ich kann meine Fehler und Schwächen akzeptieren in der Gewißheit dass ein starker Gott in mir lebt und mich führt. Wenn ich weiß daß ich selbst nicht perfekt bin, kann ich auch Fehler und Schwächen meiner Mitmenschen annehmen und mich nicht höher stellen als andere, ich bin bereit mich unterzuordnen und zu dienen.

„Nur mit Demut lernt man Menschen zu achten“ Fred Ammon

Demut bedeutet jedoch nicht sich selbst kleinzumachen, schlecht von sich zu denken, sich abzuwerten, sich minderwertig zu fühlen.

Es bedeutet zu wissen wer man in Christus ist und aus seiner Kraft und Stärke zu leben.

Bibelverse dich ich zum Thema Demut gefunden habe:

„Herr, mein Herz ist nicht stolz und meine Augen schauen nicht auf andere herab. Ich beschäftige mich nicht mit Dingen, die zu groß oder zu wunderbar für mich sind.  Ich bin ganz still und geborgen, so wie ein Kind bei seiner Mutter. Ja, wie ein Kind, so ist meine Seele in mir“ Psalm 131,1

“ In aller Demut und Sanftmut, in Geduld. Ertragt einer den andern in Liebe “ Epheser 4,2

“ Tut nichts aus Eigennutz oder um eitler Ehre willen, sondern in Demut achte einer den andern höher als sich selbst. “ Philipper 2,3

“ Wo Hochmut ist, da ist auch Schande;
aber Weisheit ist bei den Demütigen.“ Sprüche 11,2

“ Seid eines Sinnes untereinander. Trachtet nicht nach hohen Dingen, sondern haltet euch zu den niedrigen. Haltet euch nicht selbst für klug. “ Römer 12,16

“ Demütigt euch vor dem Herrn, so wird er euch erhöhen “ Jakobus 4,10

“ Der Hochmut eines Menschen erniedrigt ihn; der Demütige aber erlangt Ehre “ Sprüche 29, 23

„Der Lohn der Demut und der Furcht des HERRN
ist Reichtum, Ehre und Leben“ Sprüche 22,4

“ So demütigt euch nun unter die gewaltige Hand Gottes, damit er euch erhöhe zu seiner Zeit “ 1. Petrus 5,6

“ Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht. “ Matthäus 11,39-30

“ Vor dem Sturz ist das Herz eines Mannes stolz;
und ehe man zu Ehren kommt, muss man demütig sein “ Sprüche 18,12

“ Und er setzte sich und rief die Zwölf und sprach zu ihnen: Wenn jemand will der Erste sein, der soll der Letzte sein von allen und aller Diener. “ Markus 9,35

“ Und was gering ist vor der Welt und was verachtet ist, das hat Gott erwählt, was nichts ist, damit er zunichtemache, was etwas ist, auf dass sich kein Mensch vor Gott rühme “ 1.Korinther 1,28-29

“ Verlass dich auf den HERRN von ganzem Herzen, und verlass dich nicht auf deinen Verstand“ Sprüche 3,5

„Nicht mehr ich lebe, sondern Christus in mir“ Galater 3,20

Jesus Christus spricht: “Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.2.Korinther 12,9

„Ich vermag alles durch den, der mich stark macht.“ Philipper 4,13

Predigt von Joyce Meyer

 

Mittwochsimpuls Großzügigkeit

Lesedauer 2 Minuten

Dieser Bibelvers hat mir wieder vor Augen geführt wie gut und großzügig unser Gott ist.

Alles was ich habe, alles was ich bin ist mir von Gott geschenkt, keine Selbstverständlichkeit und nicht mein eigener Verdienst.

Alles was ich sehe, die Schöpfung, die Vielfalt in der Natur mit ihren Farben und Formen, Sonne-Mond und Sterne, die Tierwelt – alles ist von Gott wunderbar und einzigartig gemacht und ich darf umgeben von dieser Schönheit leben.

Alles was ich rieche, schmecke, fühle zeugt von der Großzügigkeit Gottes. Soviele verschiedenen Düfte erfreuen mich, auch das Essen ist Genuß mit den vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen, die ich mit meiner Zunge schmecken kann. Gott ist ein großzügiger Geber und er liebt es seine Kinder zu beschenken.

Einmal wird uns gewiß die Rechnung präsentiert ( Gedicht von Lothar Zanetti)

für den Sonnenschein
und das Rauschen der Blätter,
die sanften Maiglöckchen
und die dunklen Tannen,
für den Schnee und den Wind,
den Vogelflug und das Gras
und die Schmetterlinge,
für die Luft, die wir
geatmet haben, und den
Blick auf die Sterne
und für all die Tage,
die Abende und die Nächte.

Einmal wird es Zeit,
dass wir aufbrechen und
bezahlen;
bitte die Rechnung.

Doch wir haben sie
ohne den Wirt gemacht:
Ich habe euch eingeladen,
sagt der und lacht,
soweit die Erde reicht:
Es war mir ein Vergnügen!

Es liegt in Gottes Natur zu geben. Er versorgt mich aus seiner Fülle, mit allem was ich brauche. Er ist mein Versorger. Er kennt meine Bedürfnisse. Gott schenkt und gibt ohne Erwartungen, bedingungslos.

“ Denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt regnen über Gerechte und Ungerechte “ Matthäus 5,45

Er sorgt dafür, daß wir alle leben können. Gott gibt freiwillig, weil er gut ist. Er ist die Liebe in Person. Er ist barmherzig, geduldig und gütig.

Jesus kam auf die Erde und hat die Großzügigkeit des Vaters offenbart.

“ Ich aber bin gekommen, um ihnen das Leben in ganzer Fülle zu schenken“ Johannes 10,10

Er verbrachte seine Zeit mit Sündern und Menschen am Rande der Gesellschaft und war bereit ihnen ihre Sünden zu vergeben. Er war ein Ermutiger und hatte immer aufbauende Worte für die Menschen, indem er über das Reich Gottes redete. Er versorgte die Menschen, verwandelte Wasser in Wein, sättigte 5000 Leute mit 5 Broten und 2 Fischen und er heilte die Menschen von ihren Krankheiten und Gebrechen. Am Ende war er bereit sein Leben für uns zu geben, damit wir ewiges Leben beim Vater haben.

„Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat“ Johannes 3,16

Wenn ich daran denke, was Gott alles für mich schon getan hat, an alles was er in meinem Leben bewirkt und gewirkt hat, ist mein Herz von Dankbarkeit und Freude erfüllt,

„Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiß nicht, was er dir Gutes getan hat“ Psalm 103,2

und ich möchte von Gott lernen selbst auch großzügig zu sein:

  • großzügig zu sein mit meiner Zeit: Zeit verschenken an meine Mitmenschen
  • großzügig zu sein mit meinen Worten: Andere ermutigen und aufbauen
  • großzügig zu sein in materiellen Dingen: Jemanden ein Geschenk machen, zu helfen, wenn sich jemand in einer finanziellen Notlage befindet, einen Teil meines Geldes zu spenden.
  • großzügig zu sein aus Freude und Dankbarkeit

„So soll jeder für sich selbst entscheiden, wie viel er geben will, und zwar freiwillig und nicht aus Pflichtgefühl. Denn Gott liebt den, der fröhlich gibt“ 2. Korinther 9,7

 

Mittwochsimpuls Zweifel überwinden

Lesedauer 3 Minuten

Heute möchte ich meine Gedanken zur Jahreslosung mit euch teilen.

„Ich glaube – hilf meinem Unglauben“ Markus 9,24

In diesem Bibelabschnitt aus dem Markusevangelium geht es um einen Vater, der seinen schwerkranken Sohn zu den Jüngern Jesu bringt, um ihn heilen zu lassen. Als diese ihm nicht helfen konnten, begegnete er Jesus. Mit seiner Enttäuschung stand er vor der Entscheidung, ob er Jesus vertrauen und glauben konnte, daß Heilung doch möglich war. Er war hin und hergerissen und Zweifel und Unsicherheit überkamen ihn. Er war ein gläubiger Mann, kannte Jesus und hatte viele Wunder, die Jesus getan hat, miterlebt und gesehen. Trotzdem überkamen ihn Gedanken des Unglaubens. In seiner Verzweiflung schrie er zu Jesus: “ Ich glaube, hilf meinem Unglauben“.

Glaube und Zweifel liegen nah beieinander. Ich denke jeder von uns kennt solche Situationen. Herausforderungen, Krisen, plötzliche Schicksalschläge, Krankheit oder unerhörte Gebete können Fragen und Zweifel aufkommen lassen. Mit Zweifel möchte uns Satan vom Glauben abhalten.

Ich denke zu zweifeln ist menschlich, aber ich sollte nicht im Zweifel bleiben und mein Herz vor Gedanken des Unglaubens schützen und bewahren und mir nicht meinen Glauben rauben lassen. Der Vater mit seinem kranken Kind hat den Zweifel nicht siegen lassen, er hat gegen ihn gekämpft. „Hilf meinem Unglauben.“ Er hat seinen Zweifel zu Jesus gebracht und ihn um Hilfe gebeten. Zweifel überwinden kann ich nicht alleine, ich brauche die Hilfe und Gnade Gottes.

Aus der Jahreslosung kann ich folgendes herauslesen: Glaube ist eine Entscheidung und ein Geschenk zugleich. Ich kann Glauben nicht selber produzieren, Glaube ist mir von Gott geschenkt. Glaube ist eine von Gott gegebene Kraft.

„Weil Gott so gnädig ist, hat er euch durch den Glauben gerettet. Und das ist nicht euer eigenes Verdienst; es ist ein Geschenk Gottes.“ Epheser 2, 8-9

Aber dieses Geschenk auch anzunehmen und mich vom Glauben ergreifen zu lassen ist meine Entscheidung. Gott hat mich zuerst geliebt und in meinem Leben gewirkt und wenn ich mein Herz dafür öffne, seine Liebe erkenne und annehme, entsteht Glaube.

Wie kann ich meinen Glauben auch in schwierigen Situationen stärken, im Glauben wachsen?

  • Gebet: Ich kann im Gebet zu Gott kommen und ihn bitten, mir den Zweifel zu nehmen und mir Glauben zu schenken. Im Gebet kann ich den Blick auf ihn richten.

Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und Frieden im Glauben, dass ihr immer reicher werdet an Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes“

  • Loslassen und Abgeben: Jesus sagt, wir sollen mit allen unseren Lasten zu ihm kommen und sie zum Kreuz bringen. Auch Zweifel, Sorgen oder Ängste sind Lasten, die Jesus für dich und mich getragen hat.
  • Dankbarkeit und Lobpreis: Ich kann mir in Erinnerung rufen, was Gott in meinem Leben schon alles getan hat und welche Wunder er schon vollbracht hat.

„Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiß nicht, was er dir Gutes getan hat“ Psalm 103,2

Lobpreis richtet meinen Blick weg vom Zweifel hin zu Jesus.

  • Bibellesen: Das Wort Gottes ist eine mächtige Waffe gegen den Zweifel. Darin kann ich lesen, wie groß und allmächtig Gott ist, für ihn ist kein Ding unmöglich. Ich kann Gottes Verheißungen gegen meine Gedanken des Unglaubens aussprechen.

Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens. “ Hebräer 4,12

  • Gottesdienst: Die Predigt und Auslegung des Wortes stärkt meinen Glauben.

Es bleibt dabei: Der Glaube kommt aus dem Hören der Botschaft; und diese gründet sich auf das, was Christus gesagt hat“ Römer 10,17

  • Fürbitte: Ich kann meine Glaubensgeschwister bitten für mich zu beten und für mich zu glauben, wo ich Zweifel habe. Wie wertvoll ist es Menschen an seiner Seite zu haben, die mich ermutigen und für mich beten.

Mit dieser Waffenrüstung kann ich Zweifel widerstehen und erfolgreich besiegen.

Wir brauchen keinen großen Glauben, nur einen Glauben an einen großen Gott. (James Hudson Taylor)

Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, so werdet ihr zu diesem Berg sagen: Hebe dich weg von hier dorthin!, und er wird sich hinwegheben. Und nichts wird euch unmöglich sein“ Matthäus 17,20

„Der Herr aber sprach: Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, so würdet ihr zu diesem Maulbeerfeigenbaum sagen: Entwurzele dich und pflanze dich ins Meer! Und er würde euch gehorchen“ Lukas 17,6

 

Buchtipp Himmlische Heimat

Lesedauer 2 Minuten

Gott liebt dich. So lautet eine oft gepredigte Aussage. Doch worin kommt Gottes Liebe eigentlich zum Ausdruck? Getrieben von der inneren Not, diese Liebe nicht wahrnehmen zu können, begab sich der Autor in die intensive Auseinandersetzung mit diesem Thema. In der kompromisslosen Besinnung auf das Wort Gottes waren es Worte ewigen Lebens, die sich bald als größtmögliches Geschenk aufdrängten. Ein Geschenk der Liebe Gottes, das nicht erst nach dem Tod Bedeutung hat, sondern bereits gegenwärtig. Ein Geschenk, das unter Glaubenden heute jedoch viel zu oft unbeachtet bleibt.
In einem vom Wohlstand geprägten Christentum, mit zahlreichen drohenden Holzwegen, ist es dem Autor ein Anliegen, das Evangelium vom Reich Gottes neu in den Mittelpunkt zu stellen. Nicht etwa, damit wir in der Zukunft den Himmel nicht verpassen, sondern damit wir durch die wunderbare Kraft eines unfassbaren Geschenks bereits heute echtes Leben finden.
Ein Buch für jeden, der sich nach Gottes Liebe sehnt!

Autor:

Andreas Mast, Jahrgang 1976, lebt in Wildberg (Baden-Württemberg), glaubt an Gott, kennt Depressionen, arbeitet als Nachhilfelehrer, baut Gitarren und schreibt Bücher. Er studierte Mathe und Theologie fürs Lehramt und blickt auf zwei Jahrzehnte kirchlichen Ehrenamts zurück. Erfahrungen seines Lebenswegs sorgen für Tiefgang in seinen Werken, Erkenntnisse seines Glaubens für Perspektive. Dem Abitur folgte einst der Zivildienst, diesem wiederum der Besuch einer Kurzbibelschule. Das Studium in Richtung Lehramt für Grund- und Hauptschulen (Mathematik/Theologie) blieb im Anschluss unvollendet. Während gegenwärtig viel Freizeit vom Schreiben und Gitarrenbau vereinnahmt wird, war sie in der Vergangenheit ausgefüllt von ehrenamtlichem Engagement in der Kirchengemeinde sowie, schon etwas länger her, der Leidenschaft fürs Fußballspiel auf Kreisligaebene. Gitarre begann er in der Jugend zu spielen, nach dem Studium dann zu unterrichten, um nun seine eigenen Instrumente auch selbst zu bauen.

 

Gesegnete Weihnachten

Lesedauer < 1 Minute

Liebe Leser und Freunde

Ich wünsche allen ein besinnliches, frohes Weihnachtsfest.

Jesus ist geboren, der Retter und Erlöser der Welt, für jeden Menschen, der dieses Geschenk im Herzen für sich annimmt.

Ich wünsche uns allen, daß wir staunen können über das Wunder der Geburt Jesu und dass wir ihm Raum geben in unseren Herzen, dass wir erkennen welche Auswirkungen sein Kommen für die Welt hat und für uns ganz persönlich. Möge Jesus in unserem Herzen Platz finden, um darin zu wohnen und uns mit seinem Licht zu erleuchten.

„Ich bin als Licht in die Welt gekommen, damit jeder, der an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe.“ Johannes 12,46

Ich wünsche uns, daß wir uns freuen können über das Geschenk seiner Liebe, seiner Gnade, seines Friedens. Freude soll uns erfüllen, weil Gott uns so sehr liebt.

„Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird. “ Lukas 2,10

“ Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen Namen: Wunderbarer Ratgeber, starker Gott, Vater der Ewigkeit, Fürst des Friedens“

Ich wünsche uns, daß unser Glaube stärker und stärker werde und wir wachsen in der Erkenntnis der Liebe Gottes zu uns.

Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. Johannes 3,16

Zitat von Angelus Silesius

Zitat von Angelus Siselius „Und wäre Christus tausendmal in Bethlehem geboren, und nicht in dir: Du bliebest doch in alle Ewigkeit verloren.

 

Mittwochsimpuls Gott tut außergewöhnliche Dinge durch gewöhnliche Menschen

Lesedauer 6 Minuten

Beim Lesen der Weihnachtsgeschichte in der Bibel, hat mich in diesem Jahr besonders Maria, die Mutter von Jesus bewegt und ich habe mir Gedanken gemacht über ihre Person und ihre Aufgabe im großen Plan Gottes.

Was lesen wir in der Bibel über Maria?

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Bibelvers der Woche

Lesedauer < 1 Minute

 

Mittwochsimpuls Vaterherz Gottes

Lesedauer 4 Minuten

Was mich zur Zeit sehr beschäftigt ist die Vaterliebe Gottes. Ich möchte immer mehr erkennen wie Gott als Vater ist, seine Eigenschaften und wie er uns als seine Kinder erzieht. Mit meiner bewussten Entscheidung für Jesus und meiner geistlichen Wiedergeburt bin ich zu einem Kind Gottes geworden und habe mein Leben seiner Autorität und Fürsorge unterworfen. Gott ist der Vater aller Väter und der beste Vater, den es gibt.

„Weil ihr nun seine Kinder seid, schenkte euch Gott seinen Geist, denselben Geist, den auch der Sohn hat. Jetzt können wir zu Gott kommen und zu ihm sagen: »Abba[1], lieber Vater!“ Galater 4,6

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Bibelvers der Woche

Lesedauer < 1 Minute

Jesus selbst ist der Grund meiner Freude, unabhängig von Äußerlichkeiten und Umständen.

„Bei Gott wohnt die Freude und von ihm kommt sie herab und ergreift
Geist, Seele und Leib, und wo diese Freude einen Menschen
gefaßt hat, dort greift sie um sich, dort reißt sie mit, dort sprengt
sie verschlossene Türen. Es gibt eine Freude, die von Schmerz,
Not und Angst des Herzens gar nichts weiß; sie hat keinen
Bestand, sie kann nur für Augenblicke betäuben. Die Freude
Gottes ist durch die Armut der Krippe und die Not des Kreuzes
gegangen; darum ist sie unüberwindlich, unwiderleglich. Dietrich Bonhoeffer

 

Mittwochsimpuls Advent – Was wirklich zählt

Lesedauer 3 Minuten

Die Vorweihnachtszeit hat begonnen. Wir bereiten uns auf das Weihnachsfest vor. Wir dekorieren, backen Kekse, schmücken Weihnachtsbäume, beleuchten unsere Häuser und Straßen, besorgen Weihnachtsgeschenke, hetzen von einer Weihnachtsfeier zur nächsten. Eigentlich sollte der Advent eine ruhige, besinnliche Zeit sein, aber jedes Jahr wieder merke ich, wie schwierig es ist, nicht im Weihnachtstrubel und der Hektik den Blick für das Wesentliche zu verlieren. Ich spüre die Eile der Menschen, Unruhe und Rastlosigkeit und muss aufpassen mich da nicht mithineinziehen zu lassen. Äußerlich ist alles in Fülle da und scheint alles perfekt, aber innerlich sind die Menschen oft leer und unzufrieden.

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