Mittwochsimpuls Unerschütterlich in einer erschütterten Zeit

Lesedauer 4 Minuten

Letztes Wochenende haben wir Ostern gefeiert, das Auferstehungsfest Jesu. Dieses Ostern wird vielen von uns sicher in Erinnerung bleiben. Es war anders als gewöhnlich. Vieles, was wir mit diesem Fest verbinden, ist dieses Jahr weggefallen. Es durften keine Ostergottesdienste abgehalten werden, große Familienfeiern sind ausgeblieben und wir haben im Kreise der engsten Familie die Ostertage zu Hause verbracht. Und trotzdem: Ostern ist nicht ausgefallen, was Jesus für uns vor 2000 Jahren erwirkt hat, ist ein Geschenk, das heute und in Ewigkeit gilt, für jeden Menschen, der es im Glauben annimmt.

„Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat.“ Johannes 3,16

Ich denke heuer war eine Gelegenheit sich noch bewusster mit der Osterbotschaft zu beschäftigen und darüber nachzudenken, was Ostern persönlich für unser Leben heute bedeutet. Inmitten dieser herausvordernden Zeit, in der viele Dinge die uns Sicherheit versprechen, die Fundamente der Welt erschüttert werden, inmitten von Ungewissheit, Zukunftsängsten, Sorgen schenkt Gott uns Freude und Hoffnung. Das Erlösungswerk Jesu schafft ein unerschütterliches Reich, das durch nichts zerstört werden kann. Die ganze Welt ist zum Stillstand gekommen und muss gezwungenermaßen innehalten. Alles steht still, wir befinden uns in einer Zwangspause. Wir bekommen die Gelegenheit unser Tempo zurückzuschalten, zu entschleunigen, stehen zu bleiben und uns über unser Leben Gedanken zu machen.

  • Wofür investieren wir unsere Zeit?
  • Worauf bauen wir?
  • Was ist uns kostbar?
  • Was hat Bestand?
  • Was ist unerschütterlich?
  • Worauf können wir uns letztlich verlassen?
  • Was gibt unserem Leben Sinn?

Sich hin und wieder mit diesen Fragen auseinanderzusetzen ist wichtig, damit wir unser Leben auf das ausrichten können, was unerschütterlich ist und damit wir unser Ziel nicht verfehlen. Da in dieser Zeit viele Ablenkungen wegfallen, weltliche Dinge die unser Herz gefangennehmen können, ist jetzt die Möglichkeit sich mit dem zu beschäftigen, was wirklich wichtig ist.

Ein festes Fundament

„Wer auf mich hört und danach handelt, ist klug und handelt wie ein Mann, der ein Haus auf massiven Fels baut. 25 Auch wenn der Regen in Sturzbächen vom Himmel rauscht, das Wasser über die Ufer tritt und die Stürme an diesem Haus rütteln, wird es nicht einstürzen, weil es auf Fels gebaut ist. 26 Doch wer auf mich hört und nicht danach handelt, ist ein Dummkopf; er ist wie ein Mann, der ein Haus auf Sand baut. 27 Wenn der Regen und das Hochwasser kommen und die Stürme an diesem Haus rütteln, wird es mit Getöse einstürzen.“

Diese Verse erinnern uns daran, wie wichtig unsere persönliche Beziehung zu Gott ist. Eine lebendige Beziehung, in der wir uns auf ihn ausrichten, ihn immer besser kennenlernen, ihn in den Mittelpunkt unseres Lebens stellen und ihm glauben und vertrauen.

„Dies tun wir, indem wir unsere Augen auf Jesus gerichtet halten, von dem unser Glaube vom Anfang bis zum Ende abhängt“ Hebräer 12,2

Wenn wir unseren Glauben und unser Vertrauen in Jesus stärken und in der Beziehung zu ihm wachsen, indem wir seine Gegenwart und Nähe suchen, können wir immer besser seine Stimme hören und auch danach handeln. So wird unser Glaube lebendig und wir können mehr und mehr sein Wort anwenden, danach leben und in unserem Alltag umsetzen. Ein Leben auf Jesus Christus ausgerichtet, steht auf einem sicheren Fundament. Sein Reich ist unvergänglich und hat Bestand. Es ist auf eine solide Grundlage gebaut. Himmel und Erde werden vergehen, aber sein Reich bleibt ewig bestehen. Unser Lebenshaus wird somit auf einem massiven Fels stehen und kein Sturm wird es zum Einstürzen bringen. So setzen wir unsere Zuversicht nicht auf etwas Vergängliches, sondern bauen unser Leben auf Christus und sein unerschütterliches Reich auf.

„Noch einmal werde ich die Erde erschüttern, und auch den Himmel. Dieses noch einmal bedeutet: Alles was Gott geschaffen hat, wird er von Grund auf verändern. Bleiben wird allein das Ewige, das nicht erschüttert werden kann.“ Hebräer 12, 26-27

Alles was uns im Leben erschüttert, jede Krise bietet eine Chance und trägt das Potenzial in sich, dass wir unsere Augen auf das Unerschütterliche richten.

Gottes Liebe, seine Verheissungen, sein Wort, seine Treue und sein Schutz, seine Segnungen sowie sein Sieg über den Tod und die Mächte der Finsternis, all dies ist unerschütterlich.

„Da wir also ein Reich empfangen, das nicht erschüttert werden kann, wollen wir dankbar sein und Gott Freude machen, indem wir ihm in Ehrfurcht vor seiner Heiligkeit dienen.“ Hebräer 12,28

„HERR, dein Wort bleibt ewiglich, so weit der Himmel reicht“ Psalm 119,89

„Deshalb wollen wir weiter an der Hoffnung festhalten, die wir bekennen, denn Gott steht treu zu seinen Zusagen“ Hebräer 10,23

„Ich, der HERR, wandle mich nicht“ Maleachi 3,6

„Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen“ Johannes 17,3

„Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit“ Hebräer 13,8

„Und dies hat Gott versichert: Er hat uns das ewige Leben geschenkt, und dieses Leben ist in seinem Sohn.“ 1. Johannes 5,11

„Es ist niemand heilig wie der HERR, außer dir ist keiner, und ist kein Fels, wie unser Gott ist.“ 1. Samuel 2,2

„Gott hat euch in seiner Gnade durch Christus[4] zu seiner ewigen Herrlichkeit berufen. Nachdem ihr eine Weile gelitten habt, wird er euch aufbauen, stärken und kräftigen; und er wird euch auf festen Grund stellen“ 1. Petrus 5,10

„Und Gott wird die Tore des Himmels weit öffnen und euch in das ewige Reich von Jesus Christus, unserem Herrn und Retter, eintreten lassen“ 2. Petrus 1,11

„die wir nicht sehen auf das Sichtbare, sondern auf das Unsichtbare. Denn was sichtbar ist, das ist zeitlich; was aber unsichtbar ist, das ist ewig.“ 2. Korinther 4,18

„Und die Welt vergeht mit ihrer Lust; wer aber den Willen Gottes tut, der bleibt in Ewigkeit.“ 1. Johannes 2,17

Dein Thron, o Gott, steht für immer und ewig“ Hebräer 1,8

„Herr, am Anfang hast du das Fundament der Erde gelegt, der Himmel ist das Werk deiner Hände.
Sie werden vergehen, aber du bleibst ewig. Sie werden veralten wie ein Gewand.
Du wirst sie wechseln wie ein Kleidungsstück, und sie werden fort sein. Doch du bleibst für immer und ewig derselbe; deine Jahre haben kein Ende.“ Hebräer
1, 10-12

Ostergedicht

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Die Nacht wird zum Tag,

die Finsternis zum Licht,

leer ist das Grab,

Jesus spricht:

Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt.“ Johannes 11,25

Aus der Verzweiflung wird Hoffnung,

aus Schwäche wird Kraft,

Jesus bringt uns Vergebung und Versöhnung,

er spricht am Kreuz:

„Es ist vollbracht“ Johannes 19,28

Aus Trauer wird Freude,

aus dem Ende ein Neubeginn,

sein Tod bringt das Leben,

Gottes Plan von Anbeginn.

„Denn der Lohn der Sünde ist der Tod, aber die Gnadengabe Gottes ist das Leben in Christus Jesus unserem Herrn.“ Römer 6,23

Der Weg ist frei, weil Jesus lebt,

in seiner Gegenwart und Liebe

all unser Leid vergeht,

all unsere Last und Krankheit hat er getragen,

voller Demut und ohne Klagen.

„Der Vater hat uns errettet aus der Herrschaft der Finsternis und hat uns versetzt in das Reich seines Sohnes, seiner Liebe, in dem wir die Erlösung haben, durch sein Blut die Vergebung der Sünden.“ 1.Kolosser 1, 13-14

In Gottes Gegenwart der Weg ist frei,

seine Liebe hat den Sieg errungen.

Die Macht des Feindes brach entzwei,

Jesus hat das Böse bezwungen.

Nichts und niemand kann uns nun von seiner Liebe trennen,

die Beziehung wiederhergestellt.

Wenn wir im Glauben uns zu ihm bekennen,

überwinden wir gemeinsam mit ihm die Welt.

Sein Königreich bleibt ewig bestehn.

Lasst uns die Herzen ihm zuwenden,

Gottes Liebe wird nie enden

und wird alle Dinge zum Guten wenden.

Aus Gnade hat er das alles getan,

für jeden, der das Geschenk von Herzen im Glauben nimmt an.

„Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. Johannes 3,16

Mittwochsimpuls Dankbarkeit in jeder Lage

Lesedauer 4 Minuten

Danken verändert den Blickwinkel auf das Leben. Dankbarkeit ist ein Lebensstil, den wir einüben und trainieren können. Es gibt immer, in jeder Situation, in jeder Lebenslage, in jeder Krise mindestens einen Grund, wofür wir dankbar sein können. Wir können uns bewusst machen, wofür wir alles dankbar sein können. Nichts ist selbstverständlich, alles ist ein Geschenk.

Dankbarkeit ist demütig genug, sich etwas schenken zu lassen. Der Stolze nimmt nur, was ihm zukommt. Er weigert sich, ein Geschenk zu empfangen. ( Dietrich Bonhoeffer)

Die Bibel lehrt uns dankbar zu sein, nicht nur wenn uns Gutes widerfährt, sondern auch in Schwierigkeiten und Nöten. Eine solche Haltung hilft uns Krisen besser zu bewältigen und gestärkt daraus hervorzugehen. Wir kreisen mit unsereren Gedanken dann nicht mehr ständig um das Problem, sondern halten Ausschau nach dem, was aus dieser Situation Positives entstehen kann, nach einem Sinn. So gibt es verschiedene Möglichkeiten mit dem umzugehen, was uns widerfährt. Wir können jammern, uns beklagen, unzufrieden sein, uns als Opfer fühlen und in Selbstmitleid versinken. Die andere Möglichkeit die wir haben ist uns folgende Fragen zu stellen:

  • Was möchte mir diese Situation zeigen?
  • Was kann ich daraus lernen?
  • Wofür bin ich inmitten dieser Umstände dankbar?
  • Was gibt mir Hoffnung?
  • Was kann Gutes daraus entstehen, was sind die Chancen?

Mir gefällt die Geschichte in der Bibel von Paulus und Silas im Gefängnis:

„Nachdem man ihnen viele Schläge verabreicht hatte, ließen die Obersten sie ins Gefängnis schaffen und befahlen dem Aufseher, sie sicher zu verwahren. Auf diesen Befehl hin sperrte er beide in die innerste Zelle und schloss ihre Füße in den Block.

Es war gegen Mitternacht, als Paulus und Silas beteten und Gott mit Lobliedern priesen. Die anderen Gefangenen hörten zu. Plötzlich bebte die Erde so heftig, dass selbst die Grundmauern des Gefängnisses erschüttert wurden. Gleichzeitig sprangen alle Türen auf und von allen Gefangenen fielen die Ketten ab.
Der Gefängnisaufseher fuhr aus dem Schlaf hoch. Und als er die Türen des Gefängnisses offen sah, zog er sein Schwert und wollte sich töten, denn er dachte, die Gefangenen wären entflohen.
Aber Paulus rief, so laut er konnte: „Tu dir nichts an! Wir sind alle noch hier!“ Da forderte der Aufseher Licht, stürzte ins Gefängnis und warf sich zitternd vor Paulus und Silas zu Boden.
Dann führte er sie heraus und fragte: „Ihr Herren, was muss ich tun, um gerettet zu werden?“ Sie sagten: „Glaube an Jesus, den Herrn! Dann wirst du gerettet und deine ganze Familie mit dir.“
Und sie verkündeten ihm und allen, die in seinem Haus lebten, die Botschaft des Herrn. Der Gefängnisaufseher nahm Paulus und Silas noch in derselben Nachtstunde zu sich und wusch ihnen die blutigen Striemen ab. Dann ließ er sich mit allen, die in seinem Haus lebten, taufen. Anschließend führte er die beiden in sein Haus hinauf und ließ ihnen den Tisch decken. Er und alle, die zu ihm gehörten, waren überglücklich, dass sie zum Glauben an Gott gefunden hatten. “  Apostelgeschichte 16, 23-40

Paulus und Silas befanden sich im finsteren Gefängnis und sie hätten allen Grund gehabt verzweifelt zu sein, zu jammern und zu klagen und die Hoffnung zu verlieren. Stattdessen lobten und dankten sie Gott und sangen ihm Lieder. Sie schauten nicht auf ihre Umstände, sondern auf Gott. Wahrscheinlich dankten sie Gott dafür, was er bisher schon alles in ihrem Leben bewirkt hatte und erinnerten sich an seine Verheissungen. Durch ihre Dankbarkeit und ihren Lob waren ihre Herzen nahe bei Gott und deshalb hatten sie Frieden und Zuversicht. Gott selbst war der Grund ihrer Freude. Sie waren stark mit Gott verbunden, hatten Vertrauen. Ihr Glaube war so groß, dass durch ein starkes Erdbeben sich sogar die Fesseln von ihren Füßen lösten. Der Glaube veränderte somit nicht nur ihre Einstellung sondern auch die Umstände. Sie wurden befreit. Und das, wie ich finde, Schönste an der Geschichte ist, dass Paulus und Silas durch ihre Haltung nicht nur sich selbst halfen, sondern auch dem Gefängnisaufseher berührten. Dieser hat durch das Zeugnis der beiden Errettung erfahren und ist zum Glauben an Jesus gekommen.

In schwierigen Zeiten bin ich vor allem dankbar, dass ich Jesus an meiner Seite habe, dass ich die Situationen nicht alleine meistern muss. Kind Gottes zu sein und mit ihm in Beziehung leben zu dürfen, ist das größte Geschenk meines Lebens. Er gibt mir Halt und Trost und den Mut weiterzugehen. Seine Liebe trägt mich und lässt mich nie alleine. Er gibt Hoffnung in jeder Situation.
Wenn ich zurückschaue, bin ich auch für die schwierigen Zeiten dankbar. Denn genau in diesen Zeiten war Gott mir sehr nahe und die Beziehung zu ihm ist gewachsen.
So sehe ich die Krise nicht mehr als Bedrohung, nein es ist eine Chance. Die Chance Gottes liebende Hand zu ergreifen und mit ihm gemeinsam weiterzugehen….


Seid allezeit fröhlich, betet ohne Unterlass, seid dankbar in allen Dingen; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch. 1. Thessalonicher 5, 16-18
Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden! Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, wird eure Herzen und Sinne in Christus Jesus bewahren Philipper 4, 6-7
Seid beharrlich im Gebet und wacht in ihm mit Danksagung! Kolosser 4,2
Ich danke dem HERRN von ganzem Herzen
und erzähle alle deine Wunder. Psalm 9,2

Dankbarkeit sucht über der Gabe den Geber. Dietrich Bonhoeffer

Dankespsalm (Selbst verfasst)

Ich danke dir mein Herr und mein Gott, du bist der Schöpfer des Himmels und der Erde, durch dich darf ich leben. Du hast mir das Leben geschenkt und ich darf dein Kind sein, um in Gemeinschaft mit dir zu leben. Ich danke dir mein Herr und mein Gott, deine Liebe umhüllt mich, dein Licht umgibt mich, deine Macht beschützt mich und deine Gegenwart wacht über mich. Du hast mich nach deinem Bilde für Beziehungen erschaffen, mir wertvolle Menschen zur Seite gestellt. Ich danke dir mein Herr und mein Gott, du bist der Geber aller guten Gaben. Du hast mir Talente und Begabungen gegeben, um diese für dich und meine Mitmenschen einzusetzen. Großzügig und reich bist du. Zu jeder Zeit bist du mein Versorger, deine Fürsorge hört nie auf. Gnädig und mächtig bist du Herr, ein unerschütterlicher Fels in Ewigkeit. Ich danke dir mein Herr und mein Gott, für dein Wort, das Wahrheit ist und mir den Weg zum Leben weist und mein Herz mit Freude füllt. Treu bist du Gott und die Hoffnung der Welt. Ich danke dir mein Herr und mein Gott, durch Jesus Christus hast du mir neues Leben geschenkt, das in alle Ewigkeit nicht vergeht und den Tod überwindet. Jesus lebt in mir und der heilige Geist steht mir bei. Ich danke dir mein Herr und mein Gott, du hast für meine Schuld bezahlt, durch dich bin ich frei. In meiner tiefsten Not warst du bei mir und hast mich aus Angst und Sorge befreit. In Herausforderungen und Schwierigkeiten bist du da und lässt alle Dinge zum Guten wirken. Ich danke dir mein Herr und mein Gott, der errettet, erlöst und befreit. Wohl dem, dessen Wurzeln im Herrn, dem ewigen Gott sind, denn er ist geborgen bei dir. Halleluja, ich will den Herrn loben allezeit!

Mittwochsimpuls Frühjahrsputz

Lesedauer 2 Minuten

Diese Woche habe ich meinen Frühjahrsputz begonnen. Ich möchte die Zeit jetzt nutzen, um wieder einmal gründlich Ordnung zu schaffen. Zimmer für Zimmer, Kasten für Kasten, Schublade für Schublade muss erst einmal raus, was nicht mehr gebraucht wird. Mit der Zeit sammelt sich immer wieder einiges an, was ich entsorgen und aussortieren kann. Nach der Entrümpelung wird saubergemacht und gereinigt.

Diese Aktion möchte ich jedoch nicht nur in meinem Haus machen, sondern vor allem auch in meinem Innerem, meinem Herz, meiner Seele, meinem Geist. Auch dort kann sich so einiges ansammeln, das entsorgt werden muss. Das können schlechte, Gewohnheiten, Muster, negative Gedanken/Gefühle oder Glaubensätze sein, welche mir nicht gut tun. Schlechte Erfahrungen, Verletzungen, Schuld, – all das sind Dinge, die mich belasten und die ich nicht länger mit mir herumschleppen möchte.

Sprüche 4,23-24: „Mehr als alles andere behüte dein Herz; denn in ihm entspringt die Quelle des Lebens.“

Doch wohin mit all den Lasten? Nur wenn ich all den seelischen Ballast loslasse kann Neues entstehen. Da gibt es jemanden, der möchte dass ich frei und unbeladen bin.

„Zur Freiheit hat Christus uns befreit“ Galater 5,1

Ich kann loslassen, meine Lasten zu Jesus ans Kreuz bringen. So werde ich frei. Frei, damit Neues entstehen kann. Negative Glaubenssätze, Gedankenmuster werden niedergerissen. Gott möchte meine Gedanken erneuern mit seiner Wahrheit, mit seiner bedingungsosen Liebe, mit seinem Frieden.

Ich muss nicht festhalten, was mir nicht gut tut, sondern es in Gottes Hände legen und meine Gedanken neu ausrichten- umdenken. Mich füllen lassen mit den guten Gedanken Gottes über mich. Jesus ist es der rettet, freisetzt, wiederherstellt, heilt.

Seht hin; ich mache etwas Neues; schon keimt es auf. Seht ihr es nicht? Ich bahne einen Weg durch die Wüste und lasse Flüsse in der Einöde entstehen. Jesaja 43,19

Bei ihm kann ich mein Herz ausschütten und mich immer wieder von neuer Hoffnung erfüllen lassen.

All eure Lasten werft auf Gott, denn er sorgt für euch1.Petrus 5,7

Kommt alle her zu mir, die ihr müde seid und schwere Lasten tragt, ich will euch Ruhe schenken Matthäus 11,28

Ich möchte jeden Tag Gott neu Raum geben in mir zu wohnen und meinen Blick auf ihn richten. Er soll den ersten Platz in meinem Herzen haben. Je stärker die Beziehung zu Gott, je mehr ich in seiner Gegenwart bin, umso mehr Ruhe und Frieden erlebe ich und umso mehr schenkt er mir ein reines, beständiges Herz.

„Du wirst Gottes Friede erfahren, der größer ist , als dein menschlicher Verstand es je begreifen kann. Sein Friede wird dein Herz und deine Gedanken im Glauben an Jesus Christus bewahren“ (Philipper 4,7)

Mittwochsimpuls Krise als Chance

Lesedauer 4 Minuten

In jedem Leben gibt es Krisen, das können persönliche Krisen sein oder auch ganze Bevölkerungsgruppen treffen. Derzeit betrifft es durch das Coronavirus die ganze Welt. Die Wirtschaft, Tourismus, das Sozialleben ist in vielen Ländern zum Stillstand gekommen. Unser Leben hat sich momentan stark verändert. Wir müssen soziale Kontakte meiden, um die Ausbreitung des Virus zu stoppen. Treffen mit Freunden, Versammlungen, Sport, Feste, Theater, Kino, Gottesdienste usw. sind nicht möglich. Wir dürfen das Haus nur mehr verlassen, wenn es nötig ist, aus Arbeitsgründen, zum Einkaufen oder aus gesundheitlichen Gründen.

Unter den Menschen herrscht Unsicherheit, niemand weiß wie lange die Situation andauern und wie sie letztendlich ausgehen wird. Was wird noch alles auf uns zukommen, wird das Gesundheitssystem standhalten können, wie wird sich die wirtschaftliche Lage entwickeln?

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Mittwochsimpuls Lasst euch keine Angst einjagen, fürchtet euch nicht

Lesedauer 6 Minuten

Zur Zeit hält ein Virus die ganze Welt in Bann, jeder spricht darüber, die Medien bringen stündlich neue Meldungen. Von China aus hat sich die Krankheit ausgebreitet und ist jetzt auch bei uns angekommen. Es kommen immer mehr Infizierte dazu.

Was sich mit diesem Virus ausbreitet ist vor allem Sorge, Angst, Furcht und Schrecken und das finde ich, ist noch viel schlimmer als der Virus selbst. Die Gefahr ist nicht der Virus, sondern die Panik der Menschen, die dadurch entsteht.

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Happy Birthday, Ulrike!

Lesedauer < 1 Minute
Heute ist ein besonderer Tag! Heute hat die Besitzerin dieses Blogs Geburtstag!
Und für einen Blogger ist das größte Geschenk, wenn viele Leser seine Blogbeiträge abonnieren und teilen. Also, wenn Du es noch nicht geschafft hast oder abgelenkt wurdest, dann hast Du jetzt die Gelegenheit, Ulrikes Blog zu abonnieren und ihre Beiträge fleißig über die soziale Netzwerke zu teilen. So kannst Du ihr gratulieren und ein Segen für sie sein. Und sie wird sich garn sicher freuen!
Von mir aus wünsche ich Dir, liebe Ulrike, viele spannende Beiträge im neuen Lebensjahr und Gottes reichen Segen auf allen Deinen Wegen mit Jesus.

Mittwochsimpuls Suche nach Anerkennung

Lesedauer 3 Minuten

Das Bedürfnis nach Anerkennung gehört zu den Grundbedürfnissen des Menschen. Jeder Mensch möchte gesehen werden, „erkannt“ werden, genau so wie er ist. Die Suche nach Anerkennung ist die Suche nach Wertschätzung, Achtung, Respekt und Liebe. Im Wort Anerkennung finden wir das Wort „kennen oder erkennen“.

Wer kann diese Sehnsucht in uns stillen?

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Mittwochsimpuls Glaube – eine lebendige Beziehung

Lesedauer 3 Minuten

Glaube hat für mich nichts mit der Einhaltung von Regeln, das Einhalten religiöser Traditionen und Pflichten zu tun, sondern mit einer Beziehung zu Gott. Ich habe es nicht mit einem Gott zu tun, der weit entfernt im Himmel ist oder den ich einmal in der Woche im Gottesdienst besuche. Ich habe ihn als lebendigen Gott erlebt, der in meinem Herzen lebt und in jeder Situation, jeden Tag bei mir ist. Ein Gott, der mich bedingungslos liebt, der mich geheilt und von allen Schuldgefühlen befreit hat. Es ist meine Kraftquelle, bei der ich auftanken kann, das lebendige Wasser, das meinen Durst und meine tiefste Sehnsucht stillt, das Brot, das mich nährt. Jede Beziehung braucht Pflege und Nahrung, um zu überleben. So auch die Beziehung zu Gott. Jeden Tag möchte ich neu die Entscheidung treffen, in dieser Beziehung zu leben und darin zu wachsen. Je mehr ich in meiner Beziehung zu ihm wachse, desto besser lerne ich mich selbst kennen, denn er ist mein Schöpfer. Je tiefer ich in seine Liebe eintauche und mich von ihr erfüllen lasse, desto mehr wachse ich in meinen Beziehungen zu meinen Mitmenschen und kann ihnen mit dieser Liebe begegnen. Ich möchte einige Punkte mit euch teilen, die mir helfen, meinen Glauben zu pflegen und zu stärken.

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