Mittwochsimpuls (7) Treue

Lesedauer 2 Minuten

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HERR, deine Güte reicht, so weit der Himmel ist, und deine Wahrheit, so weit die Wolken gehen Psalm 36,6

des Morgens deine Gnade und des Nachts deine Wahrheit verkündigen Palm 92,3

Denn der HERR ist freundlich, / und seine Gnade währet ewig und seine Wahrheit für und für.Psalm 100,5

Gottes Wort ist zuverlässig, wahr und seine Verheissungen werden sich erfüllen. Gott ist derselbe gestern, heute und morgen.  Diese Treue bezieht sich vor allem auf seine Güte, er ist gut und möchte auch seinen Kindern Gutes schenken.
Manchmal jedoch werden wir durch schwierige Umstände auf die Probe gestellt. In solchen Zeiten ist es schwieriger zu vertrauen. Jedoch sollten wir an Gottes Verheissungen festhalten und weiter auf den Herrn hoffen.

«Gott aber ist treu, der nicht zulassen wird, dass ihr über euer Vermögen versucht werdet, sondern mit der Versuchung auch den Ausgang schaffen wird, so dass ihr sie ertragen könnt» (1. Kor 10,13).

Gerade in schwierigen Zeiten ist er unsere Kraftquelle, seine Kraft ist in den Schwachen mächtig

2. Korinther 12,9

Wir können Gottes Verheissungen in seinem Wort, der Bibel nachlesen, darüber nachsinnen und diese verinnerlichen, damit sie uns in Zeiten der Not Halt geben.

Das Gesetz des HERRN ist vollkommen und erquickt die Seele. Das Zeugnis des HERRN ist gewiss und macht die Unverständigen weise. Psalm 19,8

Deine Zeugnisse sind sehr zuverlässig. Deinem Haus geziemt Heiligkeit, HERR, für alle Zeiten. Psalm 93,5

er halte sich an das Wort, das verlässlich ist und der Lehre entspricht, auf dass er die Kraft habe, zu ermahnen mit der heilsamen Lehre und zurechtzuweisen, die widersprechen. Titus 1,9

Gebet: Danke Vater für deine Treue, die bis in Ewigkeit hält. Ich darf mich ganz auf dein Wort verlassen und brauche mich nicht zu fürchten. Du bist der Weg, die Wahrheit und das Leben. In allen Lebensumständen bist du mit mir und hältst deine schützende Hand über mich. Du wirst mich niemals überfordern und deine Hilfe und Güte sind mir gewiss. Amen

Der alles in den Händen hält
schenkt Dir das höchste Gut.
Halt fest das beste Teil der Welt,
erkauft durch Jesu Blut.
Das gibt Dir Halt im Leben,
auch wenn Du kraftlos bist.
Denn der will tragen, heben,
der Herr der Lage ist.
Darauf kannst stets Du bauen,
auf IHN darfst täglich sehn
und weiter IHM vertrauen,
denn fest wird Gottes Treue stehn.

 

(Bibelgedicht, Autor: Elfriede Menkel, 2011)

Interview mit Gott

Lesedauer 2 Minuten

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Interview mit Gott
Mir träumte, ich hätte ein Interview mit Gott.
Du willst also ein Interview mit mir machen?
fragte mich Gott.
Wenn Du Zeit hast, lieber Gott, gerne
sagte ich.
Gott lacht,
Weißt Du, meine Zeit ist die Ewigkeit. Also schieß los
Und ich fragte:
Was verwundert Dich am meisten, Gott, wenn Du die Menschen beobachtest?
Und Gott antwortete:
Was mich am meisten wundert, ist, dass sie Langeweile empfinden in ihrer
Kindheit. Dann beeilen sie sich erwachsen zu werden, und dann sehnen sie sich
danach wieder Kinder zu sein. Auch wundert es mich, dass sie ihre Gesundheit
opfern, um Geld zu machen, um dann ihr Geld zu opfern, um ihre Gesundheit
wieder herzustellen.
Wundern tut es mich auch, dass sie vor lauter Planen für die Zukunft die
Gegenwart vergessen. Und so leben sie weder in der Gegenwart, noch in der
Zukunft. Und dass sie leben, als bräuchten sie niemals zu sterben. Und dass sie
dann sterben, als hätten sie nie gelebt.
Dann nahm Gott meine Hände in die seinen, und nach einer Weile im Schweigen
fragte ich erneut:
Was sind die Lehren, die du deinen Kindern gerne mitgeben
möchtest?
Und wieder antwortete Gott mit einem Lächeln:
Lernen sollten sie, dass man
niemanden zwingen kann, einen zu lieben. Aber dass man etwas tun kann, um
liebenswert zu sein. Lernen sollten sie, dass das Wichtigste nicht ist, was man
hat, sondern wen man hat in seinem Leben.
Zu lernen, dass nicht der reich ist, der viel hat, sondern wer wenig braucht.
Lernen, dass es nur Sekunden braucht, um tiefe Wunden zu schlagen, auch den
Menschen, die wir gerne haben. Und dass es Jahre braucht, um diese zu heilen.
Zu lernen was Vergebung bedeutet und sie zu üben. Und dass es nicht genug ist,
dass einem vergeben wird von anderen, sondern dass man sich auch selber
vergeben und verzeihen muss.
Und noch etwas sollten sie lernen, meine Menschen: dass ich immer da bin.
(Quelle unbekannt)

 

Trost

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„Gott spricht_ Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet.“ Jesaja 66,13

Schöne Kindheitserinnerungen: Meine Mutter, die mich tröstet, wenn ich mir weh getan habe, die mir Mut zuspricht wenn ich traurig bin. In ihren Armen fühle ich mich geborgen und sicher. Ihre Arme sind offen, ihre Liebe bedingungslos.
Gott tröstet wie eine Mutter. Mit der Mutter fühlen wir uns verbunden. Eine Mutter kennt ihr Kind und spürt schnell, wenn etwas nicht stimmt.  Ich darf zu ihr kommen, wenn ich auch etwas falsch gemacht habe.  Eine Mutter möchte das Beste für ihr Kind.
Das Bild der liebenden Mutter zeigt, wie sehr Gott die Menschen liebt. Bei ihm darf ich sein wie ich bin, ich bin wertvoll und einzigartig in seinen Augen. Seine Fürsorge bleibt in Ewigkeit!
Gott tröstet! Ist das auch für euch ein schöner Gedanke?
Segensgebet:
Gott segne dich und stehe dir bei in deiner Not.
ER überlasse dich nicht dem Abgrund der Hoffnungslosigkeit an dessen Rand deine Füße stehen.
ER sei dein Schutz und dein Halt, wenn du die Enge der Verzweiflung spürst.
ER halte ihre sanften Hände über dir.
ER führe dich durch den Tunnel der Dunkelheit ins Licht neuer Hoffnung.
Deinen wankenden Fuß, der nicht weiß, ob es nächste Schritte gibt, lasse Gott wieder guten Boden spüren – so wie in der Mitte der Nacht der neue Tag beginnt.
Gott lenke deinen Blick auf die Weite des Himmels, die uns ihre Größe und Weisheit ahnen lässt und die Vielzahl seiner Wege.
So tröste dich Gott, wie eine Mutter tröstet.
Amen.

Mittwochsimpuls (6) Unser Herz findet Ruhe bei dir

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Nur bei Gott komme ich zur Ruhe Psalm 62,2
„Unruhig ist unser Herz, bis es ruht, o Gott, in dir“ ( Augustinus)
Jeder kennt das Gefühl getrieben zu sein, unruhig und auf der Suche zu sein. Ich hetze zum Beispiel rastlos von einem Termin zum nächsten, komme nicht zur Ruhe.
Oder die Sorgen des Alltags lassen mich nicht los. Manchmal stehe ich vor neuen Herausforderungen und weiss nicht, was auf mich zukommt.

In Matthäus 11,28 spricht Jesus : Kommt alle her zu mir, die ihr müde seid und schwere Lasten tragt, ich will euch Ruhe geben.

Was hilft mir in die Ruhe Gottes einzutreten?

Ich werde still vor Gott  Psalm 46,10 Seid stille und erkennt, dass ich Gott bin.

Ich plane in meinem Alltag täglich eine stille Zeit ein, wo ich ungestört in Gottes Gegenwart bin. Ich lese in der Bibel und habe Gemeinschaft mit Gott, ich werde ruhig im Gebet. Um in seine Gegenwart zu kommen, kann es mir helfen Lobpreislieder zu hören. Ich lobe und preise Gott für alles, was er tut und bin dankbar.
Das Wort Gottes richtet meine Gedanken auf Gott aus, auf seine Botschaft, auf Jesus. Ich lese das Wort und sinne darüber nach, um es zu verstehen und zu verinnerlichen. Jesu Botschaft schenkt mir Ruhe.
Es genügt nicht das Wort nur zu lesen, ich muss es auch glauben und vertrauen.

Es bleibt dabei: Der Glaube kommt aus dem Hören der Botschaft; und diese gründet sich auf das, was Christus gesagt hat. Römer 10,17

Jeder Mensch verspürt in sich eine tiefe Sehnsucht nach etwas Höherem. Diese hat Gott einem jeden von uns ins Herz gelegt. Von Anfang an wurden wir erschaffen, um Gemeinschaft mit Gott zu haben. Viele suchen nach Dingen in der Welt, die ihrem Leben Bedeutung geben können zB Job, Familie, Sport, Erfolg, Reichtum. All dies ist vergänglich.

Nur die persönliche Beziehung mit Gott, durch den Glauben an Jesus Christus, kann diese Leere in uns füllen.

„Man kommt nicht zur Ruhe, wenn Jesus nicht der Mittelpunkt ist.“
Hermann von Bezzel (deutscher lutherischer Theologe)
Hast du Jesus schon in dein Herz eingeladen oder bist du noch auf der Suche?

Alle Sorge werft auf ihn, denn er sorgt für euch

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Wenn ich schlafe, wacht sein Sorgen
Und ermuntert mein Gemüt,
Daß ich alle lieben Morgen
Schaue neue Lieb‘ und Güt‘.
Wäre mein Gott nicht gewesen,
Hätte mich sein Angesicht
Nicht geleitet, wär‘ ich nicht
Aus so mancher Angst genesen.
Alles Ding währt seine Zeit,
Gottes Lieb‘ in Ewigkeit.
Paul Gerhardt