Jahreslosung 2022

Lesedauer 3 Minuten

Jeder Mensch sehnt sich im Leben nach Annahme und Liebe. Angenommen zu sein, genau so wie man ist und irgendwo dazuzugehören. Und jeder von uns kennt sicherlich auch das Gefühl ausgeschlossen zu sein, in einer Gruppe oder Gemeinschaft nicht wirklich angenommen zu sein oder gar abgelehnt zu werden.

Wer die Erfahrung schon in der Kindheit gemacht hat, aufgrund seiner Fehler und Schwächen nicht angenommen zu sein, etwas leisten zu müssen, um Anerkennung zu bekommen oder einfach aufgrund seiner Andersartigkeit ausgeschlossen zu sein, den prägen diese Situationen oft das ganze Leben. Das Gedankenmuster ein Außenseiter zu sein, ist nicht leicht zu durchbrechen.

Es gibt jedoch einen Ausweg. Jeder kann die Erfahrung machen bedingungslos geliebt zu sein, angenommen zu sein mit allen Schwächen und Fehlern. Jesus lädt alle Menschen ein zu ihm zu kommen, so wie sie sind. Er verspricht:

„Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen oder ausstoßen.“ Johannes 6,37

Jesus bewertet nicht nach Tun, Denken oder Status. Jeder darf kommen. Gott nimmt uns an. Wer diese, seine Einladung annimmt und zu ihm kommt, erfährt Annahme und echte Zugehörigkeit. Jesus selbst hat den ersten Schritt auf uns Menschen zugemacht. Er kam als Mensch auf die Erde, um uns nahe zu sein und uns mit Gott, dem Vater zu versöhnen. Wer zu Jesus kommt und glaubt, dass er der Weg zum Vater ist, dass er durch seinen Tod für unsere Schuld und Sünde bezahlte, der ist aufgenommen in die ewige Gemeinschaft mit Gott. Gott wird niemanden zurückweisen, der zu ihm kommt, egal wie seine Vergangenheit aussieht.

Diese bedingungslose Liebe Gottes zu erleben und zu erfahren hilft, negative Gedankenmuster zu durchbrechen und loszulassen. Außerdem können wir all unsere Verletzungen und Erfahrungen, Erlebnisse in denen wir uns ausgegrenzt oder abgewiesen gefühlt haben zu Gott bringen. Auch dafür ist Jesus gestorben, um uns alle Lasten abzunehmen. Er hat sie schon am Kreuz getragen. Jesus befreit und füllt unser Herz mit seiner Liebe und Annahme.

Gottes Liebe hilft uns auch zu vergeben und auf unsere Mitmenschen einen Schritt zuzugehen, so wie Jesus uns entgegengekommen ist. So können wir den anderen mit Gottes Augen sehen.

„Deshalb nehmt euch gegenseitig an, wie auch Christus euch angenommen hat, damit Gott geehrt wird!“ Römer 15,17 NeÜ

„Liebe Geschwister, wir wollen einander lieben, denn die Liebe kommt von Gott. Jeder, der liebt, ist von Gott geboren und kennt Gott. 8 Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt, denn Gott ist Liebe. 9 Gottes Liebe zu uns ist darin sichtbar geworden, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte, um uns in ihm das Leben zu geben. 10 Die Liebe hat ihren Grund nicht darin, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn als Sühnopfer für unsere Sünden gesandt hat. 11 Ihr Lieben, wenn Gott uns so geliebt hat, müssen auch wir einander lieben. 12 Ihn selbst hat nie jemand gesehen. Doch wenn wir einander lieben, lebt Gott in uns, und seine Liebe ist in uns zum Ziel gekommen. 13 Dass wir in ihm leben und er in uns, erkennen wir daran, dass er uns Anteil an seinem Geist gegeben hat. 14 Außerdem haben wir mit eigenen Augen gesehen und können bezeugen, dass der Vater den Sohn als Retter der Welt gesandt hat. 15 Und wenn sich jemand zu Jesus als dem Sohn Gottes bekennt, dann lebt Gott in ihm und er in Gott. 16 Wir haben jedenfalls erkannt, dass Gott uns liebt; und wir glauben an seine Liebe. Gott ist Liebe, und wer in der Liebe lebt, der lebt in Gott, und Gott lebt in ihm. 17 Auch darin ist die Liebe mit uns zum Ziel gekommen: Dem Tag des Gerichts können wir mit Zuversicht entgegensehen, denn so wie Jesus mit dem Vater verbunden ist, leben auch wir in dieser Welt. 18 In der Liebe gibt es keine Furcht, denn Gottes vollkommene Liebe vertreibt jede Angst. Wer noch Angst hat, rechnet mit Strafe. Bei ihm hat die Liebe ihr Ziel noch nicht erreicht. 19 Doch wir lieben, weil er uns zuerst geliebt hat. 20 Wenn jemand sagt: „Ich liebe Gott!“, aber seinen Bruder oder seine Schwester verabscheut, ist er ein Lügner. Denn wer seine Geschwister nicht liebt, die er ja sieht, wie kann er da Gott lieben, den er nie gesehen hat? 21 Denkt an das Gebot, das Gott uns gegeben hat: Wer Gott liebt, soll auch seine Geschwister lieben.“ 1.Johannes 4,7-21 NeÜ

Selbstwert – Du bist wertvoll

Lesedauer 6 Minuten


In Wikipedia wird Selbstwert wie folgt definiert:
„Unter Selbstwert (auch: Selbstwertgefühl, Selbstwertschätzung, Selbstachtung, Selbstsicherheit, Selbstvertrauen) versteht die Psychologie die Bewertung, die man von sich selbst hat.“ Psychologen gehen davon aus, dass unsere Identität durch eine Mischung aus genetischen Anlagen und sozialem Umfeld geprägt wird.


Aber wie bewerte ich mich selbst, aufgrund welcher Kriterien?  Wie denke ich über mich selbst? Das Bild das ich von mir selbst habe hat sich im Laufe des Lebens entwickelt, aufgrund meiner Erfahrungen, aufgrund dessen was andere Menschen in mein Leben hineinsprachen und hat sich auch definiert über das Vergleichen mit anderen Menschen.
Doch das Vergleichen hat meinem Selbstbild mehr geschadet als genutzt, denn es gibt immer jemanden der erfolgreicher, schöner, mutiger, intelligenter, witziger, kreativer usw. als ich ist. Dadurch wächst Unzufriedenheit, Anspannung, das Gefühl nicht gut genug zu sein.  Es entstand ein Leistungsdruck, denn der Wert den ich mir gab, war abhängig von der Anerkennung der Menschen. Ich wollte es immer allen recht machen und tat mich immer schwerer „Nein“ zu sagen, auch wenn mich etwas überforderte.
Als ich Jesus kennenlernte und ihn in mein Leben einlud ( Meine Geschichte mit Gott) hat sich mein Selbstwert verändert, da ich es zugelassen habe, dass er mir meinen Wert zuspricht.

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Gottes Liebe zu mir ist unbeschreiblich, unfassbar und überwältigend. Ich bin einzigartig geschaffen, ein Unikat, ein Wunderwerk Gottes.

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Mittwochsimpuls Masken

Lesedauer 4 Minuten

Wie geht es euch in der jetzigen Situation mit Maskenpflicht. Mir passiert es öfter, wenn ich ins Dorf gehe oder ins Geschäft zum Einkaufen, dass ich im ersten Moment die Menschen unter der Maske gar nicht erkenne. Ich muss immer zweimal schauen. Menschen mit Masken zu begegnen ist anders, es fühlt sich distanzierter an, ich erkenne keine Mimik, keine Gesichtssprache. Die Masken dienen uns zum Schutz, aber zwischenmenschlich sind sie wie eine Barriere.

Ich möchte jedoch heute auf jene Masken eingehen, die wir auch außerhalb von Zeiten der Maskenpflicht tragen. Jeder von uns kennt sicher Situationen, in denen er eine unsichtbare Maske getragen hat. Situationen, wo wir uns nicht zeigen, wie wir wirklich sind, uns verstellen und nicht authentisch sind. Aber warum wollen wir uns eigentlich hinter Masken verstecken?

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Mittwochsimpuls Zuerst geliebt

Lesedauer 3 Minuten

Letzte Woche bin ich während meiner stillen Zeit mit Gott auf den obigen Vers im Bild aus Jeremia Kapitel 31 gestoßen. Dieser Vers hat mich sehr angesprochen und berührt. Beim Lesen habe ich das Herz Gottes gespürt und seine große Liebe zu uns Menschen. Eine Liebe die soviel grösser ist, als wir es uns je vorstellen können, eine Liebe die uns immer zuvor kommt, eine Liebe die immer da war, eine Liebe, die nicht geknüpft ist an Bedingungen. Gottes Liebe ist eine unverdiente Liebe, die wir uns nicht erarbeiten oder verdienen können durch eigene Anstrengung oder gute Taten und Werke. Gott hat uns schon immer geliebt und er wird uns immer lieben, trotz unserer Fehler und Schwächen. Unser Verhalten ändert nichts an seiner Liebe.

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Mittwochsimpuls Suche nach Anerkennung

Lesedauer 3 Minuten

Das Bedürfnis nach Anerkennung gehört zu den Grundbedürfnissen des Menschen. Jeder Mensch möchte gesehen werden, „erkannt“ werden, genau so wie er ist. Die Suche nach Anerkennung ist die Suche nach Wertschätzung, Achtung, Respekt und Liebe. Im Wort Anerkennung finden wir das Wort „kennen oder erkennen“.

Wer kann diese Sehnsucht in uns stillen?

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Mittwochsimpuls Selbstvertrauen durch Gottvertrauen

Lesedauer 3 Minuten

Wie entsteht Selbstvertrauen?

Selbstvertrauen entwickelt sich im Laufe unseres Lebens aufgrund unserer Erfahrungen und Wertvorstellungen. Selbstvertrauen hängt ganz stark mit Selbstwert zusammen. Das ist der Wert, den wir uns selber geben, wie wir über uns denken, was wir glauben wer wir sind.

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Mittwochsimpuls Worauf baust du?

Lesedauer 4 Minuten

Blogbeitrag zum Hören:

 

Jeder Mensch hat etwas in seinem Leben worauf er baut, was ihm Sicherheit und Lebenssinn gibt. Etwas wovon er sich Glück und Zufriedenheit erhofft, ein erfülltes Leben.

Worauf baust du dein Leben?

Wer oder was gibt dir Sicherheit?

Wer oder was gibt deinem Leben Sinn?

Wer oder was spricht dir Wert zu?

Wer oder was ist dir kostbar?

Wofür investierst du deine Zeit?

Wer oder was ist dein Lebensfundament?

Wer oder was gibt dir Halt?

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Mittwochsimpuls Gott ist gut

Lesedauer 3 Minuten

Christus spricht_ Ich bin gekommen, damit sie das Leben in Fülle haben und es im Überfluss haben

Gedicht

BEDINGUNGSLOSE LIEBE
Es gibt bedingungslose Liebe, die alles trägt und nie vergeht,
und unerschütterliche Hoffnung, die jeden Test der Zeit besteht.
Es gibt ein Licht, das uns den Weg weist, auch wenn wir jetzt nicht alles sehn.
Es gibt Gewissheit unsres Glaubens, auch wenn wir manches nicht verstehn.
Es gibt Versöhnung selbst für Feinde und echten Frieden nach dem Streit,
Vergebung für die schlimmsten Sünden, ein neuer Anfang jederzeit.
Es gibt ein ew’ges Reich des Friedens. In unsrer Mitte lebt es schon:
ein Stück vom Himmel hier auf Erden in Jesus Christus, Gottes Sohn.
Er ist das Zentrum der Geschichte, er ist der Anker in der Zeit.
Er ist der Ursprung allen Lebens und unser Ziel in Ewigkeit,
und unser Ziel in Ewigkeit.
Es gibt die wunderbare Heilung, die letzte Rettung in der Not.
Und es gibt Trost in Schmerz und Leiden, ewiges Leben nach dem Tod.
Es gibt Gerechtigkeit für alle, für uns’re Treue ew’gen Lohn.
Es gibt ein Hochzeitsmahl für immer mit Jesus Christus, Gottes Sohn.
(Albert Frey)

Gott ist gut und er tut Gutes (Ps 119,68)

 

Wenn Gott gut ist, warum gibt es dann das Böse?

Ursprünglich hat Gott die Welt nicht so erschaffen, wie sie heute ist. Sein Plan war von Anfang an gut. Er hat uns Menschen erschaffen, damit wir Gott lieben und unseren Nächsten. Aber Gott hat den Menschen ebenfalls einen freien Willen gegeben, er wolllte keine Marionetten. Deswegen hat jeder die Entscheidungsfreiheit sich für das Gute oder das Böse zu entscheiden.
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Mittwochsimpuls Menschenfurcht oder Gottesfurcht

Lesedauer 2 MinutenWas Gott über dich denkt, ist viel wichtiger als das,was andere über dich denken-1

Menschenfurcht stellt eine Falle; wer aber auf den HERRN vertraut, ist in Sicherheit Sprüche 29,25

Wie geht es mir, wenn ich lebe um Menschen zu gefallen?
Ich bin unfrei, gefangen. Ich kann nicht sein wie ich sein möchte, bin abhängig von den Meinungen, vom Lob der anderen. Ich bin ständig unter Druck, es allen recht machen zu müssen. Ich muß viel leisten, um Anerkennung und Annahme zu ernten, bin ein Sklave des Perfektionismus.  Ich vergleiche mich mit anderen. Ich habe Angst vor Ablehnung, mein Wert wird bestimmt vom Geist der Zeit. Ich muss mich verstellen, kann nicht sein wie ich bin.

Die Furcht des Herrn ist der Weisheit Anfang. Spr 9,10

Wie geht es mir, wenn ich lebe um Gott zu gefallen?
Gott führt mich in die Freiheit, Gottes Liebe zu mir ist bedingungslos. Ich bin wertvoll, einzigartig gemacht und brauche mich mit niemanden zu vergleichen. Ich bin ein Kind Gottes, nach seinem Ebenbild erschaffen. Gott liebt mich so wie ich bin, unabhängig von dem, was ich tue oder leiste. Gott lässt mich nie alleine, er steht immer zu mir. Er ist da, unter allen Umständen darf ich zu ihm kommen. Er schaut mit liebenden Blick auf mich, auch wenn ich Fehler mache.
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