Blogparade Trost

Lesedauer 4 Minuten

Jeca ruft auf ihrem Blog Psycho-und-Therapie zur Blogparade zum Thema Trost auf.

Das Thema Trost spricht mich sehr an, weil es mich sehr oft in meinem Leben betrifft. Es gibt Situationen, wo ich selbst Trost brauche, getröstet werden möchte und auch Situationen, wo ich andere tröste.

Was ist für mich „guter, echter Trost“?

Guten, echten Trost erlebe ich wenn ich wahrgenommen werde, ernst genommen werde. Ich fühle mich getröstet, wenn ich nicht alleine bin, jemand dem ich vertraue, für mich da ist und mir zuhört, mich in den Arm nimmt. Wenn ich das, worüber ich traurig bin, mit jemanden teilen kann und ich in dem Moment so angenommen werde, wie ich bin und so sein darf wie ich bin.

Muss Trost zwingend von einem anderen Menschen kommen?

Für mich muss Trost nicht zwingend von einem anderen Menschen kommen. Durch meinen Glauben an Jesus Christus ist die größte Quelle meines Trostes Gott selbst. Gott tröstet durch sein Wort, das ich in der Bibel lese, durch seine Liebe, die bedingungslos ist. Ich weiss Gott kennt mich, er kennt meine Gedanken und Gefühle und er liebt mich so wie ich bin. Ich vertraue ihm, weil er immer für mich da ist und ich nie alleine bin und weil er mir zuhört, wenn ich zu ihm bete und ihm meine Trauer und Not bringe.


„In der Angst rief ich den HERRN an;
und der HERR erhörte mich und tröstete mich “ Psalm 118,5


„Ich hatte viel Bekümmernis in meinem Herzen,
aber deine Tröstungen erquickten meine Seele.“ Psalm 94,19

In welchen Situationen habe ich hilfreichen Trost erfahren?

Schöne Kindheitserinnerungen: Meine Mutter, die mich tröstet, wenn ich mir weh getan habe, die mir Mut zuspricht wenn ich traurig bin. In ihren Armen fühle ich mich geborgen und sicher. Ihre Arme sind offen, ihre Liebe bedingungslos. Die ersten Erfahrungen von Trost habe ich mit meiner Mutter gemacht. Als kleines Kind hat sie mich getröstet, wenn ich mir weh getan habe. Als Schulkind hat sie mich getröstet, wenn meine Noten nicht gut waren und im Jugendalter erinnere ich mich daran, wie sie mich getröstet hat, als ich das erste Mal Liebeskummer hatte.

Auch Gott hat diese mütterlichen Trost für mich. Die Mutter begleitet uns ein Stück im Leben, aber irgendwann kommt der Moment, wo sie nicht mehr da ist und wir unser Leben ohne sie leben müssen.

„Gott spricht_ Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet.“ Jesaja 66,13

Ja- Gott selbst tröstet und immer wieder hat er mir auch ganz liebe Menschen ins Leben gestellt, die mich in den verschiedenen Situationen getröstet haben. Ich bin gesegnet mit einer Familie, die ich liebe, Geschwister im Glauben in der Gemeinde und wunderbaren Freundschaften, die mich durchs Leben begleiten. Alle diese Menschen sind für mich Geschenke von Gott und Ausdruck seiner Gnade und Liebe.

Welche negativen Erfahrungen habe ich mit Trost gemacht?

Das was ich als negative Erfahrungen erlebt habe, war wenn ich in meiner Trauer alleine war. Als Kind, wenn ich meine Mutter gebraucht hätte und sie war gerade nicht da, weil sie arbeiten musste . In solchen Situationen habe ich mich schon oft einsam gefühlt. Oder wenn ich von Menschen Ratschläge bekommen habe, welche in diesem Moment gar nicht hilfreich waren.

Wie tröste ich selber andere Menschen?

Ich tröste, indem ich versuche einfach für den anderen da zu sein, ihm ein offenes Ohr schenke und zuhöre. Ich nehme mir Zeit und versuche mich in die Situation des anderen zu versetzen und ihn zu verstehen. Mir fehlen oft die Worte, deswegen möchte ich einfach das Gefühl geben:“ Ich bin für dich da“. Je nach Situation, wenn jemand dafür offen dafür ist, erzähle ich von der Liebe Gottes und frage, ob ich für die Person beten kann.

Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Barmherzigkeit und Gott allen Trostes, der uns tröstet in aller unserer Trübsal, damit wir auch trösten können, die in allerlei Trübsal sind, mit dem Trost, mit dem wir selber getröstet werden von Gott. 2. Korinther 1,3-4

Habe ich auch im beruflichen Kontext mit Trost zu tun?

Ich arbeite als Tagesmutter und betreue Kleinkinder bei mir zu Hause. Die Kinder in den verschiedenen Situationen zu trösten, sehe ich auch als eine der wichtigsten Aufgaben. Die Kinder brauchen Trost zB. in der Eingewöhnungsphase, wenn sie sich von der Mutter trennen, oder wenn sie Schmerzen haben, nach einem Streit mit anderen Kindern, oder wenn sie aus irgendeinem Grund traurig sind.

Segensgebet:
Gott segne dich und stehe dir bei in deiner Not.
ER überlasse dich nicht dem Abgrund der Hoffnungslosigkeit an dessen Rand deine Füße stehen.
ER sei dein Schutz und dein Halt, wenn du die Enge der Verzweiflung spürst.
ER halte ihre sanften Hände über dir.
ER führe dich durch den Tunnel der Dunkelheit ins Licht neuer Hoffnung.
Deinen wankenden Fuß, der nicht weiß, ob es nächste Schritte gibt, lasse Gott wieder guten Boden spüren – so wie in der Mitte der Nacht der neue Tag beginnt.
Gott lenke deinen Blick auf die Weite des Himmels, die uns ihre Größe und Weisheit ahnen lässt und die Vielzahl seiner Wege.
So tröste dich Gott, wie eine Mutter tröstet.
Amen.

 

Mittwochsimpuls Unerhörtes Gebet

Lesedauer 4 MinutenDeine Gebete werden im Himmel alle aufbewahrt. Werden sie auch nicht sogleich erhört, so werden sie doch nicht vergessen
Schon oft habe ich erlebt, wie Gott meine Gebete erhört, große und kleine Wunder in meinem Leben tut. Ich kann ihm nicht genug dafür danken. Es gibt aber auch Gebete, die nicht anzukommen scheinen, Situationen die sich noch nicht ändern, obwohl ich regelmässig dafür bete. Wieso ist das so? Wieso erhört Gott manche Gebete nicht oder nicht so schnell, wie ich mir das wünsche.
Was sagt die Bibel, das Wort Gottes über das Gebet?
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Mittwochsimpuls Blogparade #gemeinsamglauben – Was bedeutet mir (m)eine Gemeinde?

Lesedauer 3 MinutenDenn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen

Martha hat auf ihrem Blog Familienleben mit Gott zur Blogparade

gemeinsamglauben- Was bedeutet mir (m)eine Gemeinde aufgerufen.

Ich bin seit nun fast sieben Jahren in einer freikirchlichen Gemeinde. Wir sind eine Gemeinschaft von Menschen, Familien, Einzelpersonen, Freunden, Jugendlichen, ältere Menschen, die gemeinsam den Glauben an Jesus Christus leben und gemeinsam auf dem Weg sind. Ich bezeichne die Gemeinde als eine große Familie.
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Mittwochsimpuls (15.11.17) Im Glauben beten

Lesedauer 4 Minuten1

Blogbeitrag zum Hören

 Zitat von Haddon Spurgeon:

„Deine Gebete werden im Himmel alle aufbewahrt. Werden sie auch nicht sogleich erhört, so werden sie doch nicht vergessen.“

Im heutigen Mittwochsimpuls möchte ich euch eine ermutigende Gebetserhörung weitergeben.
In den letzten 2 Monaten hatte ich immer wieder starke Schmerzen in der linken Schulter, diese waren vor allem nachts sehr schlimm und raubten mir den Schlaf.
Während meiner täglichen Bibellesezeit hat Gott mir folgenden Vers gezeigt, der mich in dieser Situation persönlich angesprochen hat:

Alles worum ihr betet und bittet- glaubt nur- daß ihr es schon erhalten habt, dann wird es euch zuteil Markus 11,24

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Zitat

Lesedauer 2 Minuten1

Ein Freund steht allezeit zu dir, auch in Notzeiten hilft er dir wie ein Bruder. (Spr 17,17; GNB)

Ein wahrer Freund ist ein Geschenk Gottes, und nur der, der die Herzen schuf, kann sie vereinen. – Robert South
Ein zuverlässiger Freund ist wie ein sicherer Zufluchtsort. Wer einen solchen Freund gefunden hat, der hat einen wahren Schatz gefunden.
Ein Freund ist jemand, der dich mit Gebet kräftigt, mit Liebe segnet und dir mit Hoffnung Mut macht. – Verfasser unbekannt
Zwischen Freunden ist kein Abstand zu groß, denn Liebe schenkt dem Herzen Flügel. – Verfasser unbekannt
Wahre Freunde sind niemals getrennt; vielleicht in Entfernung, doch niemals im Herzen. – Verfasser unbekannt

Ein echter Freund

Lebensweisheitsgedicht
Was ist ein wirklich guter Freund?
Jemand der`s ehrlich mit mir meint!
Jemand der mir zur Seite steht,
auch dann wenn es mir nicht gut geht!
Jemand der mir verzeihen kann
und Fehler nicht nachträgt irgendwann.
Wenn ich allein bin kommt er zu mir,
in schweren Situationen ist er hier.
Ein Freund teilt mit mir Probleme und Leid,
ist zum Trösten und Zuhör`n stets bereit.
Rät und ermahnt auch dann und wann,
trotz ich das nicht immer gleich annehmen kann.
Ein Freund der hat mit mir Geduld,
auch wenn ich selber am Streit bin Schuld.
Wo finde ich solch einen echten Freund,
der es wirklich gut mit mir meint?
Doch nun mal anderst herum gefragt:
Hab ich solches Freundsein schon gewagt?
Alle die Wünsche die oben stehn,
hat sie an mir schon jemand gesehn?
Wen wünsche ich mir als treuen Freund?
Mit wem wäre ich gern oftmals vereint?
Auf ihn sollte ich achten, wie es ihm geht,
ihn einschließen in mein täglichs Gebet.
Nur so kann echte Freundschaft entstehn,
wenn wir uns nicht nur um uns selber drehn.
Wenn wir Freude haben am nehmen und geben,
wie schön ist es, eine solche Freundschaft zu leben.
Übrigens: Jesus ist der beste Freund,
der es ausschließlich gut mit mir meint.
Diese Freundschaft möchte ich täglich pflegen,
ohne sie gibt es keinen Sinn im Leben!

Autor: Manuela Fay, 2012)