Mittwochsimpuls Selbstvertrauen durch Gottvertrauen

Lesedauer 3 Minuten

Wie entsteht Selbstvertrauen?

Selbstvertrauen entwickelt sich im Laufe unseres Lebens aufgrund unserer Erfahrungen und Wertvorstellungen. Selbstvertrauen hängt ganz stark mit Selbstwert zusammen. Das ist der Wert, den wir uns selber geben, wie wir über uns denken, was wir glauben wer wir sind.

Selbstvertrauen ist der Glaube an unsere Fähigkeiten, an das was wir können und gut machen. Wie und was wir über uns selbst denken resultiert auch vom Feedback, welches wir von unseren Mitmenschen erhalten. Angefangen in unserer Kindheit. Wir werden von unseren Eltern gelobt, wenn wir etwas gut machen oder auch kritisiert oder nicht beachtet. Unser Selbstwert – und Vertrauen steigt, wenn wir Lob und Anerkennung erfahren. Das Vertrauen in unsere Fähigkeiten steigt. Später werden wir beeinflusst in der Schule, durch Mitschüler und im Jugendalter in unserem Freundeskreis.

Unser Vertrauen kann aber auch geschwächt oder zerstört werden durch bewusste oder unbewusste Verletzungen von Menschen, die etwas in uns hineinsprechen. Worte haben Macht. Sie können aufbauen oder zerstören. Durch zerstörerische Worte entstehen Lügen, die wir glauben und wir haben ein Bild von uns, das nicht unserer wahren Identität entspricht.

Deshalb ist unser Selbstvertrauen lückenhaft und langfristig werden wir scheitern, wenn wir uns ausschließlich auf uns selbst verlassen. Außerdem erkennen wir, daß wir trotz großem Selbstvertrauen auch Fehler machen und an unsere Grenzen kommen, auch wenn wir noch so sehr von uns selbst überzeugt sind.

Ich jedenfalls kenne solche Momente der Schwäche, des Versagens, in denen ich nicht mehr weiter weiss und mir aus eigener Kraft nicht mehr helfen kann. In solchen Tiefpunkten hilft mir mein Selbstvertrauen nicht mehr, weil ich einfach zu schwach bin. Meine Fähigkeiten, auf die ich gebaut habe, tragen mich nicht. Ich bin verloren, mutlos, ohne Plan. Es ist zu schwierig und zu anstrengend, es ist eine Last alles aus eigener Kraft schaffen zu wollen/zu müssen. Es macht mich müde und leer. Wie ein Zündholz, das zuerst brannte und Feuer in sich hatte, das langsam verlischt, bis nur noch eine Glut übbrigbleibt. Ich brenne aus.

Aber es gibt Hoffnung und Befreiung. Ich muss nicht alles alleine schaffen. Da gibt es jemanden, der das Feuer in mir wieder entfacht. Das was mich trägt, in jeder Situation, ist Gottvertrauen. Gott sagt:

„Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig“ 2. Korinther 12,9

Ja, Gott lebt in mir. Er ist meine Stärke. Die Auferstehungskraft Jesu ist in mir. Jesus befreit mich von Leistungsdruck, von der Last immer selbst alles auf die Reihe kriegen zu müssen. Er befreit mich von den Meinungen anderer Menschen über mich, befreit mich von Verletzungen, von den Gedanken des Feindes und von Lebenslügen, die ich angefangen habe über mich selbst zu glauben. Er spricht mir die Wahrheit zu. Jesus gibt mir eine neue Identität:

„Ich bin von Gott geliebt“ Johannes 3,16

„Ich bin eine Tochter Gottes“ Johannes 1,8

„Ich bin wertvoll“ Jesaja 43,4

“ Ich bin einzigartig“ Psalm 139,14

Bildergebnis für was gott über mich denkt

Wie entsteht Gottvertrauen?

Gottvertrauen wächst aus einer lebendigen, vertrauensvollen Beziehung zu Gott und aus der Nähe zu Gott. Das Wissen, daß Gott mich bedingungslos liebt, daß ich ihm vertrauen kann, wächst in Begegnungen mit ihm, im Gebet, beim Lesen in seinem Wort, in Lobpreis und Anbetung.

Dieses Gottvertrauen stärkt mein Selbstvertrauen.

“ Die Freude am Herrn ist meine Stärke“ Nehemia 8,10

“ Ich muss abnehmen, er muss wachsen“ Johannes 3,30

“ Nicht mehr ich lebe, sondern Christus in mir“ Galater 2,20


 

Mittwochsimpuls Gottes Wort ist Medizin

Lesedauer 4 MinutenMein Sohn, achte auf das, was ich dir sage. Höre meinen Worten gut zu. Vergiss sie nicht, sondern bewahre sie tief in deinem Herzen, denn sie schenken jedem, der ihren Sinn versteht, Le
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Gesundheit für Körper-Geist-Seele

Gottes Wunsch für uns Menschen ist, dass es uns gut geht. Die Bibel  3.Johannes 2: „Mein Lieber, ich wünsche, daß es dir in allen Dingen gut gehe und du gesund seist, so wie es deiner Seele gut geht.“ 

Das Wort Gottes, die Bibel enthält Worte, die heilsam sind für Körper, Geist und Seele. Es ist eine Medizin, die Heilung in deinem Körper, deiner Seele und deinem Geist bewirken kann.
Einnahmeempfehlung: am besten täglich, Überdosierung ist nicht möglich
Nebenwirkungen: Freude, Friede, Glaube, Hoffnung, Liebe, Ruhe, Mut, Freiheit u.v.m.
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Buchtipp

Lesedauer 2 Minuten500

Unerschütterlich

Vom Klarkommen zu unerschütterlichem Glauben

Autorin: Nadine Schliesky

BESCHREIBUNG

Gott hat einen Plan für unser Leben, doch den haben wir meistens auch. Wenn wir also vor Problemen oder unerfüllten Wünschen stehen, müssen wir uns entscheiden: Gehen wir den »logischen« Weg oder machen wir einen Glaubensschritt? Viel zu oft geben wir uns mit Notlösungen zufrieden, wo Gott uns nach seinem Reichtum in Herrlichkeit segnen will. Häufig begnügen wir uns mit »Klarkommen«, obwohl wir echte Wunder erleben könnten.
Mangel zu leiden macht keinen Spaß! Dennoch verspricht Jesus uns ein erfülltes Leben, wenn wir uns auf das Abenteuer Glauben einlassen. Wie das aussehen kann, zeigt Nadine Schliesky anhand der biblischen Beispiele Hanna, Ruth und Martha und an eigenen Erfahrungen. Da jede Lebens- und Glaubensgeschichte ihre individuellen Herausforderungen mit sich bringt, laden die zahlreichen Fragen zur Reflektion und Anwendung auf die eigene Situation ein. Letztendlich geht es doch darum, ob Gott immer noch vertrauenswürdig ist, auch wenn nichts geschieht…
Ein erfülltes Leben, unabhängig von der Erfüllung aller unserer Wünsche, ist möglich, denn wir können lernen, fest und beständig im Glauben zu werden – sprich unerschütterlich.

AUTOR/IN

Nadine Schliesky

Nadine Schliesky wurde 1981 geboren und – nach endlosen Auseinandersetzungen, ob katholisch oder evangelisch – als Baby nicht getauft. »Das Kind soll später selber entscheiden«, beschlossen ihre Eltern. Dass sie damit prophetische Worte sprachen, war ihnen sicherlich nicht bewusst.
Nach dem Abitur verbrachte Nadine Schliesky ein Jahr in den Vereinigten Staaten von Amerika und erlebte dort erstmalig durch ihre Gastfamilie, was es bedeutet, in einer Beziehung mit Jesus zu leben und ihm nachzufolgen. Nach anfänglicher Skepsis beschloss sie, Gott eine Chance zu geben und forderte ihn heraus, sich doch zu zeigen, wenn es ihn denn wirklich gäbe… Das tat er – anders als erwartet, dafür aber unmissverständlich. So lernte sie Anfang 2002 Jesus kennen und ließ sich taufen.
Seither hat Nadine Schliesky Grundschullehramt studiert und als Erzieherin gearbeitet. In der Gemeinde hat sie bereits Erfahrungen im Bereich Kindergottesdienst, Kleingruppen und Frauenarbeit gesammelt und auch diverse andere Aufgaben übernommen. Mit diesem Buch wagt sie jetzt einen weiteren Glaubensschritt in eine ganz neue Richtung.

Unerschütterlich-der Blog

Zum Buch hier

 

 

Mittwochsimpuls ( 08.11.17) Sei du selbst

Lesedauer 4 Minuten1

Gebet:

Dass ich wert bin in deinen Augen,

übersteigt mein Fühlen und Begreifen,

aber deine Zusagen sind verlässlicher

als meine unbeständigen Gefühle.

Und wenn es auch ein langer Weg sein mag,

bis ich mich zu sehen lerne, so weiß ich doch:

Du hast ungezählte Möglichkeiten,

mir Anteil zu schenken an deinen guten Gedanken über mich.

Antje Sabine Naegeli

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