Der unvergleichliche Friede Gottes – eine persönliche Reise

Lesedauer 3 Minuten

In einer Welt, die von ständiger Unruhe und stürmischen Zeiten geprägt ist, fühlt sich der Friede Gottes oft wie ein ferner Traum an. Doch inmitten all des Chaos und der Turbulenzen verspricht uns die Bibel etwas Wundervolles: einen Frieden, der alles menschliche Verständnis übersteigt. Einen Frieden, den die Welt nicht kennt.

„Dann wird Gottes Friede, der all unser Verstehen übersteigt, eure Herzen und Gedanken bewahren, weil ihr mit Jesus Christus verbunden seid.“ (Philipper 4,7)

Was bedeutet dieser Friede, den die Welt nicht kennt? Ich habe mich oft gefragt, während ich durch die Höhen und Tiefen des Lebens navigiert habe. Die Welt spricht von Frieden als einem Zustand, in dem es keine Sorgen gibt, keine Kämpfe, keine Ängste. Doch der Friede, den Jesus uns schenkt, ist so viel mehr. Er ist nicht abhängig von äußeren Umständen oder dem, wie wir uns fühlen. Er ist eine tiefe, unerschütterliche Ruhe inmitten des Sturms.

Selbst Jesus, der wusste, was für schreckliche Prüfungen ihn erwarteten, trug diesen Frieden in sich. In seinen dunkelsten Stunden erlebte er eine Ruhe, die jenseits aller menschlichen Logik lag. Diesen Frieden, seinen Frieden, möchte er uns auch schenken.

Der Friede Gottes ist unbeschreiblich und unergründlich. Er ist nicht die Abwesenheit von Schwierigkeiten, sondern die Gewissheit, dass Gott einen guten Plan hat, selbst wenn alles um uns herum zusammenzubrechen scheint. Wir können ihm unsere Sorgen und Ängste übergeben, und er gibt uns Frieden und Ruhe. Dieser Friede bewahrt und beschützt uns vor den Stürmen des Lebens.

Doch wie finden wir diesen Frieden? Die Bibel sagt:

Suche Frieden und jage ihm nach!“ (Psalm 34,15)

Für mich bedeutet das, mich in die Gegenwart Gottes zu begeben, eine lebendige Beziehung zu Jesus zu pflegen. Ich finde diesen Frieden in der Gemeinschaft mit ihm, wenn ich meine Gedanken auf ihn statt auf meine Probleme richte. Es ist eine ständige Reise, diesem Frieden nachzujagen, aber es lohnt sich.

„Ich habe euch das alles gesagt, damit ihr in mir Frieden habt. Hier auf der Erde werdet ihr viel Schweres erleben. Aber habt Mut, denn ich habe die Welt überwunden.“ (Johannes 16,33)

Die Gegenwart und Gemeinschaft mit Gott ist für jeden von uns individuell. Für mich persönlich erlebe ich seine Nähe und Liebe vor allem im Lobpreis. Wenn ich ihn mit Liedern preise, spüre ich eine unbeschreibliche Liebe, Freude und Ruhe, die ich sonst nirgendwo finde.

Das Gebet ist eine weitere wichtige Möglichkeit, Gott nahe zu sein. Durch das Gebet komme ich in seine Gegenwart, darf ihm meine Dankbarkeit, meine Sorgen und Ängste mitteilen. Kein Anliegen ist zu klein oder zu groß für ihn.

Und auch in seinem Wort, der Bibel, offenbart sich Gott mir. Hier finde ich seinen Plan für mich, sein Wesen und vor allem seine bedingungslose Liebe.

Und nicht zuletzt erlebe ich Gottes Gegenwart in der Natur, wenn ich durch die Schöpfung wandere und seine Größe bewundere. In all diesen Momenten finde ich Frieden – einen Frieden, der mein Verständnis übersteigt, aber mein Herz und meinen Geist bewahrt.

In all den Worten über den unvergleichlichen Frieden Gottes liegt eine Einladung verborgen – eine Einladung, die tief in dein Herz spricht. Jesus Christus bietet dir diesen Frieden an, nicht als eine ferne Theorie, sondern als eine lebendige Realität, die dein Leben verändern kann.

Vielleicht liest du diese Zeilen und spürst, dass da mehr ist, als nur Worte auf einer Seite. Vielleicht spürst du eine Sehnsucht in deinem Herzen, die nach diesem Frieden ruft. Heute möchte ich dich herausfordern, einen Schritt des Glaubens zu machen. Öffne dein Herz für Jesus Christus. Lass ihn in dein Leben treten und dich mit seinem Frieden erfüllen.

Es ist eine Reise, die dein Leben auf eine ganz neue Ebene bringen kann. Eine Reise, die dich durch Höhen und Tiefen führen wird, aber immer von der unerschütterlichen Gewissheit begleitet wird, dass du nie allein bist.

Wenn du diesen Schritt wagen möchtest, dann nimm dir einen Moment Zeit und sprich mit Jesus. Sag ihm, dass du ihn kennenlernen möchtest, dass du seinen Frieden in deinem Leben brauchst. Er wird da sein, um dich zu empfangen, mit offenen Armen und einem Herzen voller Liebe.

Jesus Christus wartet darauf, dir seinen Frieden zu schenken. Bist du bereit, ihn anzunehmen? Die Entscheidung liegt bei dir.

Sei gesegnet mit Gottes Frieden,

Ulrike

Dankbarkeit in allen Lebenslagen

Lesedauer 2 Minuten

Das Leben ist voller Höhen und Tiefen, voller Sonnenschein und Regen. Inmitten dieser wechselnden Landschaften finden wir uns oft in Momenten wieder, in denen es schwer ist, Dankbarkeit zu empfinden. Besonders wenn wir durch schwere Lebensumstände gehen, wenn die Last der Probleme schwer auf unseren Schultern liegt und Zweifel und Unglaube an unserer Tür klopfen.

Doch gerade in diesen Momenten erinnert uns der Apostel Paulus in seinem Brief an die Thessalonicher an die Kraft der Dankbarkeit.

„Dankt Gott, ganz gleich wie eure Lebensumstände auch sein mögen. All das erwartet Gott von euch, und weil ihr mit Jesus Christus verbunden seid, wird es euch auch möglich sein“ 1. Thessalonicher 5,18

Diese Worte sind kein oberflächlicher Trost, sondern eine tiefgreifende Einladung, eine Wahl, die wir treffen können, auch wenn es schwer fällt.

Denn die Realität ist: Das Leben ist unvorhersehbar. Wir können nicht immer kontrollieren, was um uns herum geschieht. Doch wir haben die Wahl, wie wir darauf reagieren. Wir können uns für Dankbarkeit entscheiden, weil wir wissen, dass Gott immer gut ist. Wir können dankbar sein, weil wir mit Christus verbunden sind.

Wenn wir mit Christus verbunden sind, haben wir immer einen Grund dankbar zu sein. Denn Gott lässt uns niemals allein, egal wie groß und furchterregend die Stürme des Lebens auch sein mögen. Er hat alles unter Kontrolle und in seiner Hand. In seiner Gegenwart finden wir Trost, Hoffnung und Sicherheit, die über unsere äußeren Umstände hinausreichen.

Im Gegensatz dazu, wenn wir nicht mit Jesus verbunden sind, neigen wir dazu, uns mehr auf unsere Lebensumstände zu konzentrieren. Wir werden ängstlich und unzufrieden, weil wir versuchen, alles aus eigener Kraft zu bewältigen. Doch in der Gemeinschaft mit Gott können wir eine andere Sichtweise auf die Umstände gewinnen. Wir können lernen, auch in Nöten dankbar zu sein für seine Hilfe, für seine Güte und für seine Liebe, die uns umgibt.

Dankbarkeit ist keine einfache Aufgabe, besonders inmitten von Schwierigkeiten. Sie erfordert Übung und eine bewusste Entscheidung, jeden Tag. Doch sie ist auch eine Quelle der Stärke und des Trostes. Sie erinnert uns daran, dass wir nicht allein sind, dass wir geliebt und geschätzt werden, egal was das Leben uns entgegenwirft.

Die Realität ist oft schwierig und belastet uns. Die Wahrheit ist jedoch, dass wir niemals alleine sind, weil Gott mit uns ist und wir unsere Lasten bei ihm abgeben dürfen.

Lasst uns also heute wählen, dankbar zu sein. Lasst uns unseren Blick von unseren Problemen abwenden und auf den Gott richten, der uns liebt und uns niemals im Stich lässt. Lasst uns dankbar sein für die Geschenke des Lebens, für die Menschen um uns herum, für die kleinen Freuden, die uns jeden Tag begleiten. Denn in Jesus finden wir Dankbarkeit, Hoffnung und Frieden, den die Welt nicht geben kann.

Und wenn du dich noch nicht mit Jesus verbunden hast, lade ich dich ein, heute diesen Schritt zu wagen. Suche seine Gemeinschaft, öffne dein Herz für seine Gegenwart in deinem Leben. Denn in ihm findest du wahre Erfüllung, Trost und Liebe, die alles übersteigt. Mögest du heute den Mut finden, dich ihm anzuschließen und die Freude seiner Gegenwart zu entdecken.

Mit herzlichen Grüßen,

Ulrike

Herausforderungen mutig angehen

Lesedauer 3 Minuten

Wie geht es dir in Zeiten der Herausforderung, wenn du in deinem Leben neue Aufgaben oder neue Projekte startest? Sträubst du dich eher vor Veränderungen oder lässt du dich gerne herausfordern?

Wenn ich vor neuen Herausforderungen stehe sind meine Gefühle zweigeteilt. Da ist die Vorfreude auf das was kommen wird, aber auch Unsicherheit und Ängste: Werde ich das schaffen? Habe ich die Fähigkeiten dazu? Wird das Projekt gelingen?

In dieser Situation hilft mir nur eines: Mit meinen Plänen zu Gott kommen und sie ihm anzuvertrauen. Da will ich mich nicht auf meine Gefühle oder meine Fähigkeiten und Stärken verlassen, sondern auf Gottes Kraft. Wenn ich vor einer großen Aufgabe stehe sage ich mir: Wenn Gott das von mir möchte, dann kann ich das.

Folgende 5 Schritte bringen mich auf meinem Weg weiter:

„Herausforderungen mutig angehen“ weiterlesen

Mittwochsimpuls (5) Gott trägt uns

Lesedauer < 1 Minute1

Der HERR aber, der selber vor euch hergeht, der wird mit dir sein und wird die Hand nicht abtun und dich nicht verlassen. Fürchte dich nicht und erschrick nicht! 5.Mose 31,8

Jeder Mensch kennt in seinem Leben schwierige Zeiten, Dunkelheit, Herausforderung, Krisen. Vielleicht haben wir das Gefühl alleine zu sein in unserem Leid.
Es gibt jedoch eine gute Nachricht. Wenn wir Gott unser Leben anvertrauen, ist er bei uns alle Tage, bis ans Ende der Welt. ( Matthäus 28,20)
Gott lässt uns nicht alleine, er ist bei uns in allen Umständen mit seiner Liebe, seiner Kraft, seinem Trost, seinem Frieden.
Er sagt nämlich: „Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir! Habe keine Angst, denn ich bin dein Gott! Ich stärke dich, ja, ich helfe dir, ja, ich halte dich!“ ( Jesaja 41,10)

Wenn ich Rückschau halte, sehe ich oft erst im Nachhinein, dass Gott mich in allen Lebenslagen getragen hat. Er war stets gegenwärtig.
Sprichwort aus China:

„Ich sagte zum Engel, der an der Pforte zum nächsten Abschnitt meines Lebens stand:
Gib mir ein Licht, damit ich sicheren Fußes der Ungewißheit entgegengehen kann.

Und der Engel antwortete:
Gehe nur in die Dunkelheit und lege deine Hand in die Hand Gottes.
Das ist besser als ein Licht und sicherer als ein bekannter Weg.“

Amen.

 

Blogparade Christliche Erziehung heute

Lesedauer 3 MinutenHochbegabung
Wie kann christliche Erziehung heute gelingen? Ein Thema, das mich sehr beschäftigt, da es mir sehr wichtig ist meine drei Kinder im Glauben zu erziehen und ihnen die christlichen Werte mitzugeben. Es ist eine Verantwortung, die wir als Eltern haben, gegenüber Gott und unseren Kindern, ihnen diese Werte mit auf den Weg zu geben.
Psalm 119,9 Wie wird ein junger Mann seinen Weg unsträflich gehen? Wenn er sich hält an dein Wort.
Diese Aufgabe ist eine große Herausforderung, ich komme immer wieder an meine Grenzen, mache immer wieder Fehler und brauche viel Weisheit und Führung von Gott. Deshalb ist es mir sehr wichtig, selbst die Beziehung zu Gott in meinem Alltag immer wieder zu reflektieren und zu leben.
Ich suche die Gegenwart Gottes, im Gebet,in seinem Wort,  in den Gottesdiensten,  im Austausch mit meinen Glaubensgeschwistern, um in dieser lebendigen Beziehung zu bleiben.  Daraus schöpfe ich Kraft und Wegweisung von Gott, um so den Kindern Vorbild sein zu können.
Kinder, vor allem kleinere orientieren sich sehr an ihren Eltern, beobachten unser Verhalten allen möglichen Situationen und sie ahmen uns nach. Deshalb finde ich die Vorbildfunktion sehr wichtig.
Ich versuche, das was ich glaube vorzuleben und Gott in unser alltägliches Leben zu integrieren, Gebet vor den Mahlzeiten, Gespräche über Gott und gemeinsames Bibellesen, Gottesdienstbesuche usw.
Schwieriger wird es, wenn die Kinder größer werden. Ab einem gewissen Alter fangen sie an, alles zu hinterfragen, Meinungen von Freunden werden zunehmend wichtiger. Sie beginnen eigenen Wege auszuprobieren und es kann auch sein, dass sie sich distanzieren. Wie gehe ich damit um? Oftmals stelle ich mir folgende Fragen
Bin ich zu streng?
Gebe ich zuviel Freiheiten?
Ich habe gemerkt, es tut uns gut innerhalb der Familie im Gespräch und Austausch zu bleiben, immer wieder uns zusammenzusetzten und uns zu fragen, was ist uns als Familie wichtig?  Was wollen wir weitergeben? Deshalb haben wir uns als Ehepartner die Zeit genommen einige Familienregeln zu besprechen und haben uns vorgenommen bei diesen an einem Strang zu ziehen und uns einig zu sein. Zb. dass wir einmal im Monat gemeinsam als Familie zum Gottesdienst gehen. Danach haben wir uns mit den Kindern zusammengesetzt und sind Kompromisse eingegangen. So haben wir jetzt einige Regeln, die für alle Familienmitglieder in Ordnung sind und die Kinder haben diese auch so akzeptiert. Sie haben viele Freiheiten, aber auch gewisse Grenzen und Aufgaben in der Familie. Diese Grenzen sind keine Einschränkung, sie können sich daran orientieren.
Gott hat uns Menschen ja auch die Gebote gegeben, nicht um uns einzuschränken. Diese sind dazu da, dass unser Miteinander gelingt und sind nur zu unserem Besten. Halten wir uns nicht daran, schaden wir nur uns selber.
Viel miteinander reden, über Wünsche, Erwartungen, ist für mich ein Schlüssel, immer in Beziehung zum Teenager zu bleiben. Sie immer wieder ermutigen, Kontakt und Freundschaften in der Gemeinde fördern, und immer für sie da zu sein.. Auch wenn Fehler passieren einander vergeben und neu anfangen. Die Kinder müssen wissen, sie sind immer angenommen und geliebt, egal was passiert.
Was mir eine große Hilfe ist, ist der Austausch mit anderen Christen, dadurch bekomme ich oft gute Ratschläge oder eine andere Sichtweise.
Ermutigung und Weisheit finde ich immer wieder im Wort Gottes. Ich orientiere mich an Jesu Taten und Worten. Er ist mein Vorbild, seine bedingungslose Liebe, sein Erbarmen, Trost und Vergebung.
Letztendlich ist Glaube etwas Freiwilliges, was man nicht aufzwingen kann, wir können unseren Kindern viel Gutes mitgeben, Glauben vorleben, von Gott erzählen, lenken und begleiten. Wenn sie größer werden, werden sie selbst ihre Entscheidung treffen…