Empathie

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Empathie bezeichnet die Fähigkeit und Bereitschaft, Empfindungen, Emotionen, Gedanken, Motive und Persönlichkeitsmerkmale einer anderen Person zu erkennen, zu verstehen und nachzuempfinden. Es tut gut wenn wir Menschen begegnen die Mitgefühl zeigen und sich in andere hineinversetzen können, sich mit uns freuen in guten Zeiten und mit uns mitleiden in schwierigen Zeiten. Dadurch wird die Freude größer, geteilte Freude ist ja bekanntlich doppelte Freude und die Traurigkeit wird leichter. Mitgefühl ist sehr wichtig in allen unseren Beziehungen und Begegnungen. Emphatie hiflt uns im Umgang mit Konflikten und mit Menschen die anders denken als wir selbst.

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass empathische Menschen länger und glücklicher leben. Da Empathie in unserem Alltag nicht immer selbstverständlich ist, müssen wir uns immer wieder entscheiden unsere Egozentrik abzulegen und uns auf andere Menschen einzulassen.

„Behandelt die Menschen so, wie ihr von ihnen behandelt werden möchtet“ Lukas 6,31

Das beste Vorbild für Empathie ist für mich Jesus. Er hatte Mitgefühl und Liebe für alle Menschen. Zum Beispiel nahm er einen tauben Mann beiseite und heilte ihn abseits der grossen Menge. Er wollte ihn nicht blossstellen oder sich selbst gross rausbringen. In der Bibel im Lukasevangelium Kapitel 7 lesen wir die Geschichte, als Jesus einer Witwe begegnete, deren einziger Sohn gerade gestorben war. Im Vers 13 können wir lesen:

„Als Jesus, der Herr, die Frau sah, war er von ihrem Leid tief bewegt. »Weine nicht!«, tröstete er sie.“ Lukas 7,13

Eine weitere Begebenheit ist die Geschichte von Lazarus. In den Schriften lesen wir:

‚Jesus liebte Marta, ihre Schwester [Maria] und [ihren Bruder] Lazarus.‘ Als Lazarus krank wurde, sandte man nach Jesus, aber als er eintraf, war Lazarus bereits gestorben. Maria ging Jesus entgegen, fiel ihm zu Füßen und weinte. Als Jesus sah, wie Maria weinte, „war er im Innersten erregt und erschüttert [und] weinte“ Johannes 11,33-35

So ist Gott mit uns Menschen auch heute, voller Liebe, Barmherzigkeit, Mitleid, Er ist mit uns in Freude und Leid. Er kennt unsere Gefühle. Jesus kann sich in uns hineinversetzen, er hat jede Emotion die wir uns nur vorstellen können selbst erlebt, als er auf dieser Erde lebte. Er kennt Freude, Trauer, Angst ,Mut Hoffnungslosigkeit, Ablehnung, Hilflosigkeit, Leid, Schwäche, Stärke, Zorn, Wut, Verzweiflung, Sicherheit, Geborgenheit usw.

Unser Gott ist ein mitfühlender Gott, der uns versteht. Sein Mitgefühl für uns ist größer, als alles, was uns je widerfahren könnte. Er demütigte sich selbst, legte seine Herrlichkeit nieder und kam als Mensch auf die Welt, um uns nahe zu sein.

„Obwohl er in jeder Hinsicht Gott gleich war, hielt er nicht selbstsüchtig daran fest, wie Gott zu sein. Nein, er verzichtete darauf und wurde einem Sklaven gleich: Er wurde wie jeder andere Mensch geboren und war in allem ein Mensch wie wir“ Philipper 2,6-7

Jesus, der Sohn Gottes, fühlte, wie wir und weinte, wie wir. Doch gab er sein Leben hin am Kreuz, um unser Leben zu retten.

So ist Jesus unser Wegweiser für den Umgang mit anderen Menschen. So wie wir Empathie und Mitgefühl von anderen erwarten können wir dieses auch an unsere Mitmenschen weitergeben, vor allem wenn uns bewusst wird, was Gott für uns getan hat.

Anstatt zu kritisieren, zu urteilen oder schlechtes übereinander zu reden, können wir lernen uns in den anderen hineinzuversetzen, seine Emotionen zu verstehen und mitfühlend zu sein.

Seid stattdessen freundlich und mitfühlend zueinander und vergebt euch  gegenseitig, wie auch Gott euch durch Christus ve… | Bibel vers, Glaube,  Christliche sprüche

Die Kraft der Geduld

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Das Wort Geduld (auch altertümlich: Die Langmut) bezeichnet die Fähigkeit zu warten oder etwas zu ertragen. Als geduldig erweist sich, wer bereit ist, mit ungestillten Sehnsüchten und unerfüllten Wünschen zu leben oder diese zeitweilig bewusst zurückzustellen. Diese Fähigkeit ist eng mit der Fähigkeit zur Hoffnung verbunden. Geduldig ist auch, wer Schwierigkeiten, Leiden oder lästige Situationen mit Gelassenheit und Standhaftigkeit erträgt ( zitiert aus Wikipedia, https://de.wikipedia.org/wiki/Geduld).

Geduld ist eine Eigenschaft, die jeder von uns immer wieder in den verschiedenen Situationen und Umständen unseres Lebens braucht. Du brauchst Geduld, wenn du auf etwas wartest, Geduld in Schwierigkeiten, Geduld mit dir selbst und Geduld mit deinen Mitmenschen. Nicht immer geschieht alles so schnell, wie du es dir erwartest. Viele Dinge brauchen einfach Zeit. So wie es in der Natur ist, so ist es auch bei uns Menschen.

Geduld ist das Vermögen, etwas Schönem Zeit zum wachsen zu lassen. Ich kann doch den Sämling nicht anschreien und ihm vorwerfen , dass er noch keine schöne Pflanze sei, die sich weigert, ihre volle Pracht zu entfalten. Gib ihm Raum, begieße ihn von Zeit zu Zeit im richtigen Maße und freue dich an den kleinen Schritten, in denen er gedeiht, um das zu werden was in ihn gelegt wurde – seine Bestimmung.“
Jan Dobutowitsch

Die von Gott gegebene Bestimmung einer Pflanze ist es zu blühen. So glaube ich daran, dass Gott auch für dich und dein Leben einen guten Plan hat. Wenn du das glaubst, hast du Hoffnung und Hoffnung ist mit Geduld verbunden.

„Geduld aber vertieft und festigt unseren Glauben, und das wiederum stärkt unsere Hoffnung. Diese Hoffnung aber geht nicht ins Leere. Denn uns ist der Heilige Geist geschenkt, und durch ihn hat Gott unsere Herzen mit seiner Liebe erfüllt.“

Der Glaube an Gott stärkt meine Geduld. Ich glaube daran, dass alles zu „seiner“ Zeit geschehen wird und lebe im Vertrauen darauf, dass sein guter Plan sich in meinem Leben erfüllen wird. Diese Gewissheit gibt mir Gelassenheit und Frieden, auch in Wartezeiten und schwierigen Situationen.

„Aus der Erkenntnis Gottes folgt Selbstbeherrschung. Aus der Selbstbeherrschung wächst Geduld und aus der Geduld ein Leben im Glauben zur Ehre Gottes.“ 2.Petrus 1,6

„Aber wenn wir auf etwas hoffen, das wir noch nicht sehen, müssen wir mit Geduld und Zuversicht darauf warten.“ Römer 8,25

Ist möglicherweise ein Bild von Baum und Text „Mit-dem Warten tun sich heute viele Menschen schwer. Doch wo etwas wirklich wachsen soll, braucht es das geduldige Warten. -ANSELM GRÜN- einfach leben . Ein Brief von Anseln Grün“

Es ist nicht immer einfach geduldig zu sein. Es kann sein, dass du schon lange für ein Anliegen gebetet hast, aber sich nichts verändert hat. Dabei solltest du nicht den Mut und den Glauben verlieren, sondern beständig im Gebet bleiben und alles in Gottes Hände legen. Dabei kannst du dich darauf verlassen, dass Gott es ist, der dir Geduld schenkt, die Beziehung zu Gott lässt Geduld in dir wachsen. Geduld ist nämlich eine Frucht des heiligen Geistes, der in dir wohnt, seitdem du Jesus in dein Herz eingeladen hast (Galater 5,22).

Falls du Jesus noch nie in dein Herz eingeladen hast, schau mal auf diese Seite:

Kind Gottes werden

Gott schenkt dir Geduld mit dir selbst und mit deinen Mitmenschen.

„Gott, der diese Geduld und Ermutigung schenkt, soll euch helfen, eins zu sein und in Frieden miteinander zu leben. Geht miteinander so um, wie es Christus vorgelebt hat. „Römer 15,5

In dem allem darfst du wissen, dass Gott dich kennt und mit dir ist in allen Situationen, die du zu bewältigen hast. Er liebt dich und freut sich über jeden kleinen Schritt, den du wagst und über dein Gedeihen und Wachsen im Glauben.

„Ich weiß alles, was du tust – ich kenne deine Liebe, deinen Glauben, deinen Dienst und deine Geduld. Und ich sehe, dass du darin ständig Fortschritte machst.“ Offenbarung 2,19

„Und durch die Geduld werdet ihr bis zum Ende durchhalten, denn dann wird euer Glaube zur vollen Reife gelangen und vollkommen sein und nichts wird euch fehlen“ Jakobus 1,4

Keine Fotobeschreibung verfügbar.
Ist möglicherweise ein Bild von 1 Person und Text „Die Kraft der Geduld Es ist ein köstlich Ding geduldig sein und auf die Hilfe des HERRN hoffen. Klagelieder 3, 3,26 WWW.ANDREAS-KEIPER.DE ANDREAS- KEIPER.DE“

Jubel

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Es gibt Tage, da läuft alles schief. Wir fühlen uns vielleicht entmutigt, deprimiert wegen verschiedener schwierigen Umstände und Problemen. Oder müde aufgrund Situationen, die sich nicht verändern, so wie wir es uns wünschen. Wir haben schon lange für einen Durchbruch gebetet, doch es scheint nichts zu bewirken. Da gäbe es viele Gründe zu jammern und resigniert zu sein.

Es gibt jedoch immer Grund fröhlich zu sein und sich zu freuen, unabhängig von dem was außen passiert. Es kommt ganz darauf an worauf wir unseren Blick richten.

Der Psalmist David schreibt in Psalm 5,12:

„Fröhlich lass sein in dir, die deinen Namen lieben“Doch alle, die bei dir Zuflucht suchen, werden sich freuen. Ihr Jubel kennt keine Grenzen, denn bei dir sind sie geborgen.“

Am Anfang des Psalms beklagt David die üblen Zustände im Land, er bat den den Herrn auf sein Seufzen zu hören und schrie um Hilfe zu Gott.

„Du bist mein König und mein Gott, zu dir schreie ich, dich flehe ich an! HERR, schon früh am Morgen hörst du mein Rufen. In aller Frühe bringe ich meine Bitten vor dich und warte sehnsüchtig auf deine Antwort. Denn zum Unrecht kannst du nicht schweigen“ Psalm 5,3-5

David bringt seine Bitten, sein Leid, seine Klage, er lässt alles los bei Gott und und so findet er am Ende des Psalmes in der Ausrichtung auf Gott wieder zu Jubel und Freude.

Und so dürfen auch wir alles zu Gott bringen, was uns belastet und unseren Blick auf ihn ausrichten. In ihm können wir fröhlich sein und jubeln, weil wir seinen Namen kennen und lieben. Wenn wir bei ihm Zuflucht suchen, kennt unser Jubel keine Grenzen, denn wir sind bei ihm geborgen.

„In ihm“ sein was bedeutet das für mich?

Für mich bedeutet das, in der Liebe Gottes verwurzelt zu sein, in Verbindung zu Gott zu leben, mich nach ihm auszurichten und nach seinem Willen streben. In der Beziehung zu Gott finde ich Freude und Grund zum jubeln.

  • Ich freue mich über Gott meinen Retter. „Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben“ Johannes 3,16
  • Ich freue mich über die Gemeinschaft mit Gott
  • Ich freue mich durch den Glauben an Jesus ein Kind Gottes zu sein „Die ihn aber aufnahmen und an ihn glaubten, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden“ Johannes 1,12
  • Ich freue mich über Gottes guten Plan für die Welt und für mein Leben „Ich habe Pläne für dich, die voller Zukunft und Hoffnung sind. Jer 29,11.
  • Ich freue mich über Gottes Liebe „Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm. ”1.Johannes 4,16b

„Ich freue mich im Herrn,
und meine Seele ist fröhlich in meinem Gott;
denn er hat mir die Kleider des Heils angezogen
und mich mit dem Mantel der Gerechtigkeit gekleidet,
wie einen Bräutigam mit priesterlichem Kopfschmuck geziert
und wie eine Braut, die in ihrem Geschmeide prangt „( Jesaja 61,10)
Die Freude im Herrn Jesus Christus ist die Quelle aller Freude.

Wenn ich auch an schwierigen Tagen meinen Blick auf diese Freude, auf die Freude in Gott, auf seine Liebe ausrichte, bleibe ich hoffnungsvoll, zuversichtlich und weiss mich bei ihm geborgen, egal was kommt. Das gibt mir Kraft und Stärke in jeder Situation. Eine Freude, die aus der Gemeinschaft mit Gott kommt und seiner bedingungslosen Liebe und Gnade, die immer diesselbe bleibt bis über den Tod hinaus. Die Gewissheit seiner Liebe zu mir, die immer da, ist egal was kommt, hilft mir in Zeiten der Herausforderung, wenn die Sonne nicht scheint, in Zeiten, wo Stürme im Leben toben, meine Freude nicht zu verlieren und daran festzuhalten, dass Gott immer einen guten Plan hat und dass er mich kennt und in keiner Situation alleine lässt.

„Seid nicht bekümmert; denn die Freude am HERRN ist eure Stärke.“ Nehemia 8,10

Reichtum

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Die Definition von Reichtum ist Überfluss an materiellen oder geistigen Werten. Wenn uns etwas wertvoll ist und wir unser Herz daran hängen bezeichnen wir es als Reichtum. Das können ganz unterschiedliche Dinge in unserem Leben sein, z.B. materieller Reichtum (Geld und Güter), Schönheit, Gesundheit, Familie, Freunde, Arbeit, Freizeit, Talente und noch vieles mehr.

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Perspektivenwechsel

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In unserem Leben betrachten wir verschiedene Umstände, Situationen aus unserer eigenen Perspektive. Manchmal sind unsere Ansichten festgefahren, wir sind überzeugt von etwas und unsere Sichtweise geht nur in eine Richtung. Aber oft brauchen wir einen neuen Blickwinkel, etwas das uns hilft, Dinge in einem anderen Licht zu sehen.

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Neue Kraft

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Es gibt Tage, da fühlen wir uns voller Kraft und Stärke. Wir sind motiviert unsere Ziele und alltäglichen Aufgaben gehen wir mit Leichtigkeit und Freude an und alles gelingt uns. An manchen Tagen jedoch sind wir schwach und kraftlos, müde und ohne Motivation. Das kann mehrere Gründe haben, vielleicht ist unsere Balance zwischen Aktivität und Ruhe aus dem Gleichgewicht gekommen, vielleicht fehlt uns Schlaf oder wir haben uns ungesund ernährt. Es kann auch sein, dass uns gewisse Umstände müde machen und uns gedanklich immer wieder beschäftigen.

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Ruhe im Sturm

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Es scheint nicht jeden Tag die Sonne. Hin und wieder kann es auch windig, stürmisch und und ungemütlich werden. Die Wolken verdecken den blauen Himmel, es wird finster, trüb und kalt. Starke Unwetter können auch gefährlich werden und Schäden verursachen, z. B. durch Hochwasser, Murenabgänge, Wirbelstürme, Blitze oder Hagel.

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Verwandelt wie ein Schmetterling

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Die letzten Tage konnte ich beim Spazieren die ersten Schmetterlinge entdecken. Schmetterlinge sind faszinierend und wunderschön. Ihre verschiedenen Farben und Formen machen sie einzigartig. Sie breiten ihre Flügel aus und fliegen mit einer erstaunlichen Leichtigkeit.

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Der gute Hirte

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Ein Hirte kümmert sich um seine Schafe. Er kennt alle seine Tiere. Er versorgt sie und bewacht sie, und wenn er eines verloren hat, so geht er ihm nach, bis er es wiedergefunden hat. Dabei riskiert er oft sein Leben. Er nimmt das verlorene Schaf auf seine Schulter und trägt es wieder nach Hause, in Sicherheit, wo es geborgen ist. Er führt und leitet seine Schafherden auf saftige Wiesen und zu frischem Wasser, er geht ihnen voraus. Er weidet seine Schafe und lässt sie nicht alleine. Mit seinem Hirtenstab schützt er sie vor Gefahren und wilden Tieren. Er sorgt sich um die kranken und schwachen Schafe. Der Hirte weiß, was seine Schafe brauchen.

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