Mittwochsimpuls (09.08.17) Mit Gott Entscheidungen treffen

Lesedauer 3 Minuten

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Täglich sind wir aufgefordert Entscheidungen zu treffen. Es gibt kleinere Entscheidungen im Alltag, die wir jeden Tag oft routinemässig treffen, wie zB. Was ziehe ich an? Was koche ich heute? Wo gehe ich hin? Mit wem will ich mich treffen? Wie gestalte ich den Tag?
Von Zeit zu Zeit kommen wir auch in Situationen, wo wir größere Entscheidungen zu treffen haben, wie zb. Welche Schule wählen wir? Welchen Beruf will ich erlernen? Welche Arbeit bringt mir Erfüllung? Wo möchte ich wohnen? Welcher Partner ist der Richtige. Oft sind es auch existentielle Fragen.
Wie können wir gute Entscheidungen treffen? Ich bin der festen Überzeugung, dass wir Gott in unsere Entscheidungen miteinbeziehen sollen. Er ist derjenige, der uns am besten kennt. Er hat einen guten Plan für unser Leben und weiss, was das Beste für uns ist, denn er ist unser Schöpfer.

Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen,  den du gehen sollst; ich will dich mit meinen Augen leiten Psalm 32,8 ( Luther 2017 )

Es ist gut bei Entscheidungen, seien sie groß oder klein, Gott um Rat zu bitten, für seine Weisheit und Führung zu beten.
Oftmals bekommen wir dann Eindrücke, Bilder, die uns den Weg weisen können oder es öffnen sich Türen, die zuvor verschlossen schienen und wir sehen neue Möglichkeiten. Es kann auch sein, dass sich eine Tür verschliesst und wir wissen, es geht nicht mehr zurück, wir müssen loslassen, Neues wagen.

Wenn es aber jemandem unter euch an Weisheit mangelt, so bitte er Gott, der jedermann gern und ohne Vorwurf gibt; so wird sie ihm gegeben werden. Er bitte aber im Glauben und zweifle nicht; denn wer zweifelt, der gleicht einer Meereswoge, die vom Winde getrieben und aufgepeitscht wird. Ein solcher Mensch denke nicht, dass er etwas von dem Herrn empfangen werde. Ein Zweifler ist unbeständig auf allen seinen Wegen. Jakobus 1,5-8 ( Luther 2017 )

Was ich auch sehr hilfreich finde, ist das Wort Gottes, die Bibel. Dort finden wir viele Beispiele, wo Menschen sich in ähnlichen Situationen befanden, ich kann sehen, wie sie handelten, wie Gott sie führte und wie Gott seine Verheissungen erfüllte, oder auch Menschen, die ohne Gott ihren eigenen Willen durchsetzten und dann scheiterten. Aus den Geschichten der Bibel können wir viel lernen.

Verlass dich auf den HERRN von ganzem Herzen, und verlass dich nicht auf deinen Verstand Sprüche 3,5 ( Luther 2017 )

Gott spricht vor allem durch sein Wort zu uns und schenkt uns dadurch Erkenntnis.

Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege. Psalm 119,105 ( Luther 2017 )

Gott hat uns den freien Willen, und somit die Fähigkeit, Entscheidungen zu treffen, gegeben. Wir sind in der Lage Dinge abzuwägen. Wir können uns Pro und Contra genau ansehen und alle relevanten Faktoren berücksichtigen.

Denn wer ist unter euch, der einen Turm bauen will und setzt sich nicht zuvor hin und überschlägt die Kosten, ob er genug habe, um es zu Ende zu führen Lukas 14,28 ( Luther 2017)

Gott stellt uns auch immer Menschen zur Seite, die uns beraten können. Jemand der schon einmal in einer ähnlichen Situation war, Erfahrung hat, kann uns weiterhelfen. In unserer Glaubensgemeinschaft können wir füreinander beten und uns ermutigen.

Wo nicht weiser Rat ist, da geht das Volk unter; wo aber viele Ratgeber sind, findet sich Hilfe. Sprüche 11,14 ( Luther 2017 )

Und wir dürfen Gott vertrauen, dass er uns hält, sollten wir auch eine Fehlentscheidung treffen.

Mehr noch, ich werde bei dir sein und dich beschützen, wo du auch hingehst. 1. Mose 28,15 ( Neues Leben )

Der Herr freut sich an einem aufrichtigen Menschen und führt ihn sicher.  Auch wenn er stolpert, wird er nicht fallen, denn der Herr hält ihn fest an der Hand. Psalm 37,23-24 ( Neues Leben )


Bibelvers

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„Viele Wege gibt es auf dieser Welt, doch einen nur können wir gehn!
Und die Frage die sich mir dadurch stellt ist, welchen Weg ich nehm.
Soll ich den Weg gehen der mir gefällt? Such ich einen, der mir recht bequem?
Doch nicht was ich denke und wünsche zählt. Wie er führt will ich gehn.
Weise mir Herr deinen Weg, dass ich wandle in deiner Wahrheit.“ (Thomas Eger)

Bibelvers

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Mein Weg mit Gott

Gedicht

 

Herr, zu Dir kann ich kommen wann ich will,
nur bei Dir wird meine Seele still.
Du lässt mich sein, so wie ich bin,
doch in meiner Veränderung liegt der Sinn.
War ich vor Jahren noch sehr negativ im Denken,
lasse ich mich heute mehr von Deinen Gedanken lenken.
Dein Plan für mich und mein Leben ist gut,
Du bist für mich, das macht mir Mut.
Mit Dir kann ich über Mauern springen
und mit Deiner Hilfe kann mir Vieles gelingen.
Bei Dir kann ich immer wieder auftanken,
mit Dir werde ich nicht mehr wanken.
Du bist meine Hoffnung meine Stärke,
bei Dir zählen nicht die Werke,
du schaust alleine auf mein Herz,
mit Dir gehe ich oft vorwärts
und manchmal auch zurück,
doch Du begleitest mich Stück für Stück.
Du bist mein Vater, ich bin Dein Kind,
Du bist mein Segel im Wind.
Deine Treue und Güte begleiten mich ein Leben lang,
mit Dir wird mir ganz gewiss nicht bang.
Herr, Du hast so viel Gutes an mir getan,
durch Dich fängt mein Leben ganz neu an.
Du hast mich verändert und so soll es weitergehen,
Du lässt mich reifen aber nie werde ich Alles verstehen.
Du hast Deine Gründe, warum Manches passiert,
manchmal ist mein Leben auch ganz schön kompliziert,
doch Du lenkst es in die richtige Bahn,
denn Du hast für mich den besten Plan.
Preisen und loben möchte ich dich oh Herr
und immer mehr und mehr
Dir ähnlicher werden
hier auf Erden.

 

(Gedicht, Autor: Michaela Polith )


MEINE GESCHICHTE MIT GOTT


Mittwochsimpuls (10) Das Licht der Welt

Lesedauer 3 Minuten

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Licht ist für uns Menschen lebensnotwendig. Es sorgt für Wachstum, bringt Wärme, tut unserem Gemüt gut. Die Dunkelheit hat etwas beängstigendes an sich. Es genügt schon eine kleine Kerze anzuzünden und es wird wieder hell. Licht vertreibt Finsternis, Angst, Sorge, Traurigkeit. Licht schenkt Orientierung, Geborgenheit, Sicherheit. Im Dunkeln wissen wir nicht wohin der Weg uns führt, erst wenn es hell wird erkennen wir die Richtung.

Johannes 1,9 – 12 b
„Das wahre Licht kam in die Welt“

Jesus spricht, er ist das Licht der Welt und er möchte uns das Licht des Lebens geben. Wenn wir uns ihm zuwenden, werden wir nicht mehr in der Finsternis wandeln.

Denn bei dir ist die Quelle des Lebens, und in deinem Licht sehen wir das Licht. Psalm 36,10

Sein Licht macht auch vieles in unserem Leben sichtbar, alles Verborgene kommt zum Vorschein. Vieles, was uns belastet wie zB. Ängste, Sorgen, Traurigkeit,  Dinge die uns nicht gut tun, Verletzungen, Situationen, wo wir unsere Mitmenschen ungerecht behandeln, Sünde,  Unvergebenes usw. bringt Jesus ans Licht. Wenn er das Verborgene in uns aufdecken darf, geht die wahre Sonne auf. Sein Licht dringt tief hinein in unser Gewissen und Herz. Er beleuchtet unser ganzes Leben.

Es ist nichts verborgen, was nicht offenbar werden soll, und ist nichts geheim, was nicht an den Tag kommen soll. Markus 4,22

Jesaja 9, 1 – 6
„Das Volk, das im Dunkeln lebt, sieht ein helles Licht.“

Wo wir Jesus, dem Licht begegnen geschieht Veränderung, Heilung, Wiederherstellung. In der Gegenwart seines Lichts können wir aufblühen. Jesus vertreibt alle Finsternis. Auch in schwierigen Umständen ist uns sein Licht Trost und Heil. Mit ihm sehen wir alles in einem anderen Licht. Wir müssen nicht im Dunkeln bleiben, das Licht lässt uns Gottes Liebe zu uns erkennen. Bei ihm ist Gnade und Vergebung, bei ihm können wir alle unsere Verfehlungen hinlegen, vor ihm brauchen wir nichts zu verstecken.

(Eph.5,8ff): „Denn einst wart ihr Finsternis, jetzt aber seid ihr Licht im Herrn. Wandelt als Kinder des Lichts – denn die Frucht des Lichts besteht in lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit -, indem ihr prüft, was dem Herrn wohlgefällig ist. Und habt nichts gemein mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis, sondern stellt sie vielmehr bloß! Denn was heimlich von ihnen geschieht, ist selbst zu sagen schändlich. Alles aber, was bloßgestellt wird, das wird durchs Licht offenbar; denn alles, was offenbar wird, ist Licht.

Psalm 27
“Der Herr ist mein Licht und mein Heil”

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Jesus erhellt unser Herz und bringt es zum Strahlen, auch für unsere Mitmenschen.

Christus spricht: Ihr seid das Licht der Welt. So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen. Mt 5,14

Niemand zündet ein Licht an und setzt es an einen heimlichen Ort, auch nicht unter einen Scheffel, sondern auf den Leuchter, auf daß, wer hineingeht, das Licht sehe. Luk 11,33

Jesaja 42,5 – 7
„Ich habe dich dazu bestimmt, Licht für die Völker zu sein.“

MEINE GESCHICHTE MIT GOTT 
Über mich- WAS ICH GLAUBE

Trost

Lesedauer 2 Minuten

„Gott spricht_ Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet.“ Jesaja 66,13

Schöne Kindheitserinnerungen: Meine Mutter, die mich tröstet, wenn ich mir weh getan habe, die mir Mut zuspricht wenn ich traurig bin. In ihren Armen fühle ich mich geborgen und sicher. Ihre Arme sind offen, ihre Liebe bedingungslos.
Gott tröstet wie eine Mutter. Mit der Mutter fühlen wir uns verbunden. Eine Mutter kennt ihr Kind und spürt schnell, wenn etwas nicht stimmt.  Ich darf zu ihr kommen, wenn ich auch etwas falsch gemacht habe.  Eine Mutter möchte das Beste für ihr Kind.
Das Bild der liebenden Mutter zeigt, wie sehr Gott die Menschen liebt. Bei ihm darf ich sein wie ich bin, ich bin wertvoll und einzigartig in seinen Augen. Seine Fürsorge bleibt in Ewigkeit!
Gott tröstet! Ist das auch für euch ein schöner Gedanke?
Segensgebet:
Gott segne dich und stehe dir bei in deiner Not.
ER überlasse dich nicht dem Abgrund der Hoffnungslosigkeit an dessen Rand deine Füße stehen.
ER sei dein Schutz und dein Halt, wenn du die Enge der Verzweiflung spürst.
ER halte ihre sanften Hände über dir.
ER führe dich durch den Tunnel der Dunkelheit ins Licht neuer Hoffnung.
Deinen wankenden Fuß, der nicht weiß, ob es nächste Schritte gibt, lasse Gott wieder guten Boden spüren – so wie in der Mitte der Nacht der neue Tag beginnt.
Gott lenke deinen Blick auf die Weite des Himmels, die uns ihre Größe und Weisheit ahnen lässt und die Vielzahl seiner Wege.
So tröste dich Gott, wie eine Mutter tröstet.
Amen.

Glück und Unglück

Lesedauer 4 Minuten

meine-gedanken

Glück oder Unglück, wer weiß das schon?

Eine alte Parabel aus China

Im alten China lebte einst ein armer alter Bauer, dessen einziger Besitz ein
wundervoller weißer Hengst war. Selbst der Kaiser träumte davon, dieses Pferd
zu besitzen. Er bot dem Alten Säcke voller Gold und Diamanten, doch der Alte
schüttelte beharrlich den Kopf und sagte: „Mir fehlt es an nichts. Der Schimmel
dient mir seit vielen Jahren und ist mir zum Freund geworden. Und einen Freund
verkauft man nicht; nicht für alles Geld der Welt.“ Und so zogen die Gesandten
des Kaisers unverrichteter Dinge wieder ab. „Glück und Unglück“ weiterlesen