Der gute Hirte

Lesedauer 3 Minuten

Ein Hirte kümmert sich um seine Schafe. Er kennt alle seine Tiere. Er versorgt sie und bewacht sie, und wenn er eines verloren hat, so geht er ihm nach, bis er es wiedergefunden hat. Dabei riskiert er oft sein Leben. Er nimmt das verlorene Schaf auf seine Schulter und trägt es wieder nach Hause, in Sicherheit, wo es geborgen ist. Er führt und leitet seine Schafherden auf saftige Wiesen und zu frischem Wasser, er geht ihnen voraus. Er weidet seine Schafe und lässt sie nicht alleine. Mit seinem Hirtenstab schützt er sie vor Gefahren und wilden Tieren. Er sorgt sich um die kranken und schwachen Schafe. Der Hirte weiß, was seine Schafe brauchen.

Die Schafe kennen ihren Hirten und folgen ihm. Schafe die ihren Hirten verloren haben, irren orientierungslos umher. Ihnen fehlt der Schutz, die Führung und Leitung, die Versorgung und Wegweisung. Schafe brauchen einen Hirten, auf ihn können sie sich verlassen. Bei ihrem Hirten und in der Schafherde, haben sie alles, was sie brauchen.

Es gibt gute sowie schlechte Hirten. Ein guter Hirte hat eine große Tierliebe und macht seine Arbeit gut. Ihm ist jedes einzelne Schaf wichtig und wenn er eines verliert, sucht er es bis er es wieder gefunden hat. Ein schlechter Hirte arbeitet hauptsächlich um seinen Lohn zu bekommen, die Schafe sind ihm dabei weniger wichtig. Er setzt sich nicht Gefahren aus, um ein einziges Schaf zu finden, das verloren gegangen ist, denn er hat ja noch viele in seiner Herde.

Auch wir Menschen brauchen so einen guten Hirten, der uns kennt und den wir kennen. Es gibt Situationen, Umstände im Leben, in denen wir umherirren wie die Schafe, in denen wir uns verloren und orientierungslos fühlen und vom Weg abgekommen sind und Gefahren ausgesetzt sind. Wir kommen alleine nicht mehr weiter und sehnen uns nach Sicherheit, Geborgenheit, Schutz, Versorgung, Wegweisung, Orientierung, Führung und Leitung.

Aber wer ist dieser gute Hirte und wie können wir den einen guten Hirten von den vielen schlechten Hirten unterscheiden?

In der Bibel in Johannes, 10, 11-16 spricht Jesus:

Johannes 10, 11-16 Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte opfert sein Leben für die Schafe.  Ein Schäfer, der nur für Lohn arbeitet, läuft davon, wenn er einen Wolf kommen sieht. Er wird die Schafe im Stich lassen, weil sie ihm nicht gehören und er nicht ihr Hirte ist. Und so greift der Wolf sie an und zerstreut die Herde.  Der bezahlte Arbeiter läuft davon, weil er nur angeworben wurde und die Schafe ihm nicht wirklich am Herzen liegen. Ich bin der gute Hirte; ich kenne meine Schafe und sie kennen mich, so wie mein Vater mich kennt und ich den Vater. Ich gebe mein Leben für die Schafe. Ich habe auch noch andere Schafe, die nicht in diesem Pferch sind. Auch sie muss ich herführen, und sie werden auf meine Stimme hören; und alle werden eine Herde mit einem Hirten sein

Jesus ist der gute Hirte, der sich um uns kümmert und weiß, was wir brauchen. ER kennt uns und liebt jeden einzelnen von uns. Jeder ist im wertvoll und wichtig. ER ist unser Versorger, der uns alles gibt was wir brauchen. ER gibt auf uns acht und geht jedem nach, der sich verirrt hat, der den Weg nicht mehr weiß und die Orientierung verloren hat, und auf der Suche ist. ER ist die Quelle des Lebens, die jeden Durst und Hunger stillt. ER möchte immer bei uns sein. ER ist unser Schutz vor den Gefahren in der Welt, unsere Sicherheit, unser Zuhause. Und ER lässt sein Leben für uns, damit wir nicht verloren gehen, sondern gerettet werden.

In der Welt gibt es viele schlechte Hirten, die uns in die Irre führen und nicht halten was sie versprechen. Von wem möchtest du dich führen und leiten lassen, wem möchtest du nachfolgen? Ich lade dich ein, dem wahren guten Hirten dein Herz zu öffnen und ihn kennenzulernen. So wird er dich versorgen mit allem was du brauchst. Er schenkt dir Liebe, Sicherheit, Geborgenheit, Schutz, Versorgung, Wegweisung, Orientierung, Führung und Leitung.

Der gute Hirte
Ein Lied von David. Der HERR ist mein Hirte, nichts wird mir fehlen. Er weidet mich auf saftigen Wiesen und führt mich zu frischen Quellen. Er gibt mir neue Kraft. Er leitet mich auf sicheren Wegen und macht seinem Namen damit alle Ehre. Auch wenn es durch dunkle Täler geht, fürchte ich kein Unglück, denn du, HERR, bist bei mir. Dein Hirtenstab gibt mir Schutz und Trost. Du lädst mich ein und deckst mir den Tisch vor den Augen meiner Feinde. Du begrüßt mich wie ein Hausherr seinen Gast und füllst meinen Becher bis zum Rand. Deine Güte und Liebe begleiten mich Tag für Tag; in deinem Haus darf ich bleiben mein Leben lang. Psalm 23

Mittwochsimpuls Der gute Hirte

Lesedauer 3 MinutenMeine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie gehen nicht verloren in Ewigkeit, und niemand wird sie aus meiner Hand r

Das Gleichnis vom verlorenen Schaf

Was meint ihr? Wenn ein Mensch hundert Schafe hätte und eins von ihnen sich verirrte, lässt er nicht die neunundneunzig auf den Bergen und geht hin und sucht das irrende? Und wenn es geschieht, dass er es findet, wahrlich, ich sage euch, er freut sich mehr über dieses als über die neunundneunzig, die nicht verirrt sind.
(Die Bibel Matthäus 18, 12-13)
Welcher Mensch unter euch, der hundert Schafe hat und eins von ihnen verloren hat, lässt nicht die neunundneunzig in der Wüste und geht dem verlorenen nach, bis er es findet? Und wenn er es gefunden hat, so legt er es mit Freuden auf seine Schultern; und wenn er nach Hause kommt, ruft er die Freunde und die Nachbarn zusammen und spricht zu ihnen: Freut euch mit mir! Denn ich habe mein Schaf gefunden, das verloren war.
(Die Bibel Lukas 15, 4-6)
In diesem Gleichnis wird Jesus als ein Schäfer dargestellt, die Schafe sind wir Menschen. Viele Menschen versuchen ihr Leben ohne Jesus zu leben, nach ihren eigenen Vorstellungen und verirren sich auf ihren Wegen. Jesus liebt jeden Menschen und möchte, dass kein einziger verloren geht. Seine Liebe ist so groß, dass er alles zurücklässt, um auch nur einen verlorenen Menschen zu finden. Und wenn er ihn gefunden hat, nimmt er in mit Freuden auf und feiert ein Fest.

Was sagt mir dieses Gleichnis?

-Ohne Jesus bin ich verloren
– Ohne Jesus verirre ich mich
– Jesus ist der gute Hirte
-Jesus liebt mich
-Jesus sucht mich
-Jesus geht mir nach
-Jesus freut sich über mich
– Jesus feiert ein Fest für mich

„Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat“ (Die Bibel – Johannes 3, 16)

„Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich“ (Die Bibel – Johannes 14,6)


Bevor ich ein Wort sprach
sangst du über mich
du bist so, so gut zu mir.Bevor ich einen Atemzug nahm,
hast du dein Leben in mich gehaucht
du bist so, so lieb zu mir.
Oh die überwältigende, niemals endende
hemmungslose Liebe Gottes.
Oh sie verfolgt mich
kämpft bis ich gefunden bin
verlässt die neunundneunzig
ich könnte sie* mir nicht verdienen, und sie steht mir nicht zu,
doch du gibst dich selbst dahin. (*Gottes Liebe)
Oh die überwältigende, niemals endende
waghalsige Liebe von Gott.
Als ich dein Feind war
hat deine Liebe dennoch für mich gekämpft
du bist so, so gut zu mir.

Als ich keinen Wert fühlte
bezahltest du alles für mich
du bist so, so lieb zu mir.
Oh die überwältigende, niemals endende
hemmungslose Liebe Gottes.
Oh sie verfolgt mich
kämpft bis ich gefunden bin
verlässt die neunundneunzig
ich könnte sie mir nicht verdienen, und sie steht mir nicht zu,
doch du gibst dich selbst dahin.
Oh die überwältigende, niemals endende,
waghalsige Liebe Gottes.
Da ist kein Schatten, den du nicht erhellen würdest
kein Berg, den du nicht besteigen würdest
um zu mir zu kommen
Da ist keine Mauer, die du nicht umstürzen würdest
keine Lüge, die du nicht zerreißen würdest
um zu mir zu kommen.
Da ist kein Schatten, den du nicht erhellen würdest
kein Berg, den du nicht besteigen würdest
um zu mir zu kommen
Da ist keine Mauer, die du nicht umstürzen würdest
keine Lüge, die du nicht zerreißen würdest
um zu mir zu kommen.
Da ist kein Schatten, den du nicht erhellen würdest
kein Berg, den du nicht besteigen würdest
um zu mir zu kommen
Da ist keine Mauer, die du nicht umstürzen würdest
keine Lüge, die du nicht zerreißen würdest
um zu mir zu kommen.
Oh die überwältigende, niemals endende
hemmungslose Liebe Gottes.
Oh sie verfolgt mich
kämpft bis ich gefunden bin
verlässt die neunundneunzig
ich könnte sie mir nicht verdienen, und sie steht mir nicht zu,
doch du gibst dich selbst dahin.
Oh die überwältigende, niemals endende
waghalsige Liebe von Gott.