Mittwochsimpuls Vertrauen wie die Kinder

 
Lesedauer 2 Minuten

Spr 3,5-6 Vertraue auf den HERRN von ganzem Herzen und verlass dich nicht auf deinen Verstand; erkenne ihn auf allen deinen Wegen, so wird er deine Pfade ebnen.“

Ich habe den Eindruck, dass in der Zeit, in der wir leben, sehr viel Misstrauen herrscht. Wer misstrauisch ist, tut sich schwer anderen Menschen und Gott zu vertrauen. In seinem Herzen sind Zweifel, Unsicherheit und Ängste. Er ist von negativen Glaubenssätzen geprägt:

  • Ich kann niemandem vertrauen
  • Ich bin alleine
  • niemand mag mich
  • Mir gelingt nie etwas
  • Ich bin vom Unglück verfolgt u.v.m.

Ein misstrauischer Mensch erwartet nichts Gutes und schaut in jeder Situation auf die Schwierigkeiten und bei jedem Menschen auf dessen Fehler und Schwächen. Er traut niemanden über den Weg.

Jedes Baby, das auf die Welt kommt, kann ohne Vertrauen nicht leben. Es ist auf die Fürsorge seiner Eltern angewiesen, die seine Bedürfnisse stillen. Es muss das Vertrauen haben, dass jemand es versorgt, lange Zeit kann sich das Kind nicht selbst versorgen. In dieser ersten Lebensphase entwickelt es Urvertrauen. Durch liebevolle und verlässliche Zuwendung der Eltern und Bezugspersonen wird das Vertrauen in die Umgebung und auf andere Menschen gestärkt, Vernachlässigung führt zu Misstrauen.

Das kindliche Vertrauen kann im Laufe des Lebens verloren gehen, durch negative Erfahrungen, durch Verletzungen usw.

Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommenMatthäus 18,3

Was können wir von den Kindern lernen?

  • Kinder nehmen die Hilfe der Eltern als Geschenk an.
  • Kinder haben ein bedingungsloses Vertrauen an ihre Eltern. Sie glauben dem Vater, wenn er etwas sagt, sie zweifeln nicht und machen sich auch keine Sorgen.
  • Kinder gehen offen auf ihre Umwelt und auf andere Menschen zu

Als Kinder Gottes haben wir einen Vater im Himmel, dem wir bedingungslos vertrauen können. Er hat einen guten Plan für unser Leben und meint es immer gut mit uns. Auf sein Wort ist Verlass und er lässt uns nie alleine. In jeder Situation ist er bei uns, er lässt uns nie im Stich. In allen Schwierigkeiten gibt er uns Halt. Er ist unsere Sicherheit, ein unerschütterlicher Fels. Er ist der Versorger, der alle unsere Bedürfnisse stillt, das Brot des Lebens und das Wasser, das unseren Durst löscht. Wir als seine Kinder dürfen das Geschenk seiner Hilfe annehmen.

“ Abram nahm dieses Versprechen ernst. Er setzte sein ganzes Vertrauen auf den Herrn, und so fand er Gottes Anerkennung“ 1. Mose 15,6

In diesem Vertrauen können wir offen auf unsere Umwelt und auf andere Menschen zugehen. Wir dürfen Gutes erwarten. Gott wird uns Menschen zur Seite stellen, die vertrauenswürdig sind und es gut mit uns meinen. Gott hat uns für Beziehung und Gemeinschaft geschaffen. Gute Freundschaften sind ein Segen und ein Geschenk Gottes. Lasst uns unsere Mitmenschen mit Gottes Augen sehen.

Nicht nur auf die Schwächen und Fehler der anderen sehen, sondern bei uns selbst beginnen:

  • Bin ich eine vertrauenswürdige Person?
  • Bin ich für meine Freunde da?
  • Wann habe ich bewusst oder unbewusst jemanden verletzt?

“ Behandelt die Menschen so, wie ihr von ihnen behandelt werden möchtet“ Lukas 6,31

Lobpreis Näher an dein Herz

 
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Von Dunkelheit umgeben, schau ich auf zu Dir.

                                                  
Mein Jesus, oh mein König, mein Blick liegt nur auf Dir.

                                          
Treu bist du gewesen, und treu wirst du mir sein.

                                                
Denn dein Wort gilt für immer, bis ans Ende aller Zeiten.

                           
Und ich weiß, der Gott des Universums,

                                       
der König aller Welt, ist der mein ganzes Leben,

                  
in seinen Händen hält.

                                                
Ich folge deiner Stimme, sie führt mich raus aufs Meer,

                               
dort ins Ungewisse, näher an dein Herz.


                                           
Bin ich erst losgelaufen, will ich nicht mehr zurück.

                                                
Auch wenn der Weg nicht leicht ist, fass ich neuen Mut.

                                           
Du bist vorausgelaufen, mit Dornen und dem Kreuz.

                                           
Du hast nicht aufgegeben, und nichts davon bereut.

                           
Und ich weiß, der Gott des Universums,

                                         
der König aller Welt, ist der mein ganzes Leben,

                  
in seinen Händen hält.

                                                
Ich folge deiner Stimme, sie führt mich raus aufs Meer,

                              
dort ins Ungewisse, näher an dein Herz.


 Ja auch in Lebenskrisen, lässt du mich nicht allein.

 
 Selbst wenn die Nacht noch lang ist, bin ich mir gewiss,
 

 dass du mich an die Hand nimmst, den Weg vor mir erhellst. 


 Du tätest das für jeden, weil jeder für dich zählt. 


   Weil jeder für dich zählt. 









                                           


                                                

                                                


                                           






  

                            

Mittwochsimpuls Der Weg zu Gott

 
Lesedauer 4 Minuten

Warum ich glaube, dass Jesus der einzige Weg zu Gott ist

Jeder Mensch befindet sich auf seinem ganz persönlichen Lebensweg und macht seine ganz persönlichen Erfahrungen. Der Weg führt den Mensch durch Höhen und Tiefen und die Suche beginnt. Jeder versucht seinen Weg zu finden und jeder stellt sich irgendwann in seinem Leben die Sinnfragen:

  • Gibt es einen höheren Sinn?
  • Warum bin ich auf dieser Welt?
  • Wo komme ich her?
  • Wo gehe ich hin?

Diese Sehnsucht nach etwas Höherem hat Gott einem jeden ins Herz gelegt.

„In das Herz des Menschen hat Gott den Wunsch gelegt, nach dem zu fragen, was ewig ist“ Prediger 3,11

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Meine Suche

Im Grunde ist diese Sehnsucht die Sehnsucht nach Gott. Diese Leere im Herzen kann nur durch Gottes Liebe gestillt werden. Denn Gott hat den Menschen aus einem ganz bestimmten Grund erschaffen. Der Mensch ist für Gemeinschaft mit Gott, für eine persönliche Beziehung zu ihm hin erschaffen.

“ Alles ist durch ihn und für ihn erschaffen“ Kolosser 1,16

Alles was auf der Welt erschaffen oder auch von Menschen produziert wurde, dient einem bestimmten Zweck. So ist der Mensch geschaffen zur Gemeinschaft mit Gott.

Aber warum ist der Mensch dann überhaupt von Gott getrennt?

Die Trennung von Gott kam durch die Sünde, weil der Mensch sich von Gott losgesagt hat und seine eigenen Wege geht, ohne Gott. Gott hat jedem den freien Willen gegeben, sich für oder gegen ihn zu entscheiden. Sünde ist die Trennung von Gott.

Wie kann der Mensch wieder zu Gott finden, in Gemeinschaft und Beziehung zu ihm kommen?

Wo ist der Weg, was ist die Wahrheit, wo ist das Leben?

Es gibt viele Wege, die scheinbar zu Gott führen. Wir können denken:

  • Ich muss nur ein guter Mensch sein und Nächstenliebe praktizieren, dann komme ich zu Gott
  • Wenn ich mich an alle Regeln und religiösen Gesetze halte, komme ich zu Gott
  • Wenn ich viele gute Werke tue komme ich zu Gott
  • andere Religionen sagen: Ich muss immer wieder neu geboren werden, um mich weiterzuentwickeln, dann komme ich zu Gott
  • die Esoterik sagt: Durch verschiedene Übungen und Praktiken komme ich zu Gott

Schaue ich mir all diese Möglichkeiten an, kann ich mir aber nie sicher sein, ob ich effektiv bei Gott bin. Denn:

  • Wann bin ich gut genug, liebe ich meinen Nächsten genug? Reicht es aus?

Im Grunde, wenn wir ehrlich zu uns sind, hat jeder seine Schwächen und Fehler und Schuld auf sich geladen. Wir denken immer zuerst an große Sünden, aber für Gott ist Sünde Sünde, egal ob groß oder klein. Jeder von uns hat schon gelogen, war neidisch, zornig oder hat andere durch Worte oder Handlungen verletzt.

“ Denn alle Menschen haben gesündigt und das Leben in der Herrlichkeit Gottes verloren“ Römer 3,23

Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein“

Wir tendieren oft dazu Fehler mehr bei anderen zu sehen, als bei uns selber.

Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge und nimmst nicht wahr den Balken in deinem Auge?“ Matthäus 7,3

  • Auch das Einhalten von Regeln und Gesetzen sind wir nicht imstande.
  • Wenn du an die Wiedergeburt glaubst, bist du auch im Ungewissen. Du weisst nicht, was du im vorigen Leben falsch gemacht hast und weisst somit auch nicht, was du verbessern kannst.

Aber Gott hat einen Plan, wie er die Menschen wieder zu ihm führen kann. Er baut eine Brücke zu uns Menschen. Die Brücke, der Weg, der uns mit Gott versöhnt führt über das Kreuz. Gott schickt seinen Sohn als Mensch auf die Erde, um uns zu befreien. Durch seinen Tod am Kreuz nahm er die Sünde der Welt auf sich, damit jeder, der an ihn glaubt nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. Durch Jesus wird der Mensch frei. Frei von Sünde und Schuld durch die Vergebung. Durch den Glauben an Jesus sind wir gerecht vor ihm. Nicht durch eigenen Verdienst, eigene Leistung und Bemühen, das was wir tun können, würde niemals ausreichen. Wir können aber dieses Geschenk der Liebe, der Gnade und der Vergebung annehmen und Jesus in unser Herz aufnehmen.

“ Weil Gott so gnädig ist, hat er euch durch den Glauben gerettet. Und das ist nicht euer eigenes Verdienst; es ist ein Geschenk Gottes“ Epheser 2,8

Jesus zeigt uns nicht den Weg zum Vater, er ist der Weg.

Jesus zeigt uns nicht die Wahrheit, er ist die Wahrheit.

Jesus zeigt uns nicht das Leben, er ist das Leben.

„Jesus sagte zu ihm: »Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich“ Johannes 14,6

„In ihm allein gibt es Erlösung! Im ganzen Himmel gibt es keinen anderen Namen, den die Menschen anrufen können, um errettet zu werden.“ Apostelgeschichte 4,12

Für viele Menschen ist Wahrheit heute relativ, jeder lebt nach seiner Wahrheit und muss seine Wahrheit finden. Ich glaube jedoch, dass es nur eine Wahrheit geben kann. 2 + 2 ergibt 4 und niemand würde sagen 2 + 2 ergibt 8. Wenn der Himmel blau ist, kann nicht jemand sagen der Himmel ist rot. Es gibt Gesetzmäßigkeiten, die nur eine Wahrheit zulassen. Wenn etwas wahr ist, dann ist das andere automatisch falsch. Wenn du von A nach B musst und es einen Weg dafür gibt, wirst du nicht ankommen, wenn du andere Wege gehst. Und genauso denke ich, gibt es in der geistigen Welt diese Wahrheit, die alle anderen Möglichkeiten ausschließt.

Ein Leben lang hat der Mensch Zeit, die Wahrheit herauszufinden und seine Entscheidung zu treffen:

  • Will ich das Geschenk der Liebe Gottes annehmen?
  • Will ich Jesus als meinen Retter und Erlöser annehmen?
  • Will ich Jesus in mein Herz einladen?
  • Will ich ein Kind Gottes sein?

„All denen aber, die ihn aufnahmen und an seinen Namen glaubten, gab er das Recht, Gottes Kinder zu werden“ Johannes 1,12

Mittwochsimpuls Opfermentalität ablegen

 
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Siehst du dich selbst oft als Opfer äußerer Umstände? Bist du der Überzeugung Opfer zu sein aufgrund dessen, was um dich herum, in deinem Leben passiert? Machst du andere Menschen für dein Unglück verantwortlich oder gibst ihnen gar die Schuld dafür, dass es dir nicht gut geht? Fühlst du dich hilflos und ausgeliefert?

Es gibt Situationen, in denen die Gefahr besteht, dass wir uns selbst in der Opferrolle sehen. Wir denken vielleicht:

  • Warum passiert mir das?
  • Das wird nie besser!
  • Ich fühle mich ungerecht behandelt!
  • Ich bin nicht gut genug
  • Andere denken schlecht über mich
  • Wenn ich andere Arbeitskollegen hätte, wäre das Arbeitsklima besser
  • wenn mich mein Partner besser verstehen würde, hätten wir ein besseres Eheleben
  • wenn meine Kinder nicht so ungezogen wären
  • wenn ich diese Krankheit nicht hätte usw…

Aufgrund von negativen Erfahrungen in der Vergangenheit können sich schnell negative Glaubenssätze in unserem Denken festlegen. Diese Gedankenmuster führen uns in Passivität und Resignation. Wir ergeben uns den Umständen und bleiben dort stehen, anstatt aktiv etwas zu tun. Wir werden misstrauisch dem Leben und unseren Mitmenschen gegenüber, weil wir schon von vorneherein das Negative erwarten und uns nicht mehr vorstellen können, dass es auch anders sein kann. So verurteilen wir manchmal vorschnell Situationen oder unsere Mitmenschen ohne genauer hinzusehen.

Wir können uns aber auch anders entscheiden. Wir müssen uns nicht als Opfer sehen, sondern können das, was in unserem Leben passiert aus einer ganz anderen Perspektive sehen. Es ist möglich, die Sichtweise zu verändern und die Opfermentalität abzulegen. Wir selbst haben die Wahl durch welche Brille wir schauen möchten. Wir müssen nicht länger im Selbstmitleid baden, indem wir selbst Verantwortung übernehmen und nicht aufgeben.

Die größte Herausforderung in meinem Leben nicht in diese Opfermentalität zu fallen war die Zeit, in der ich mit Angstzuständen und Depressionen zu kämpfen hatte. Ich hätte die Gründe im Außen finden können, die dazu geführt haben und die Ängste ausgelöst haben und diesen Umständen die Schuld für meinen Zustand geben können. Dann wäre ich jedoch nicht weitergekommen, denn diese Situationen konnte ich ja nicht mehr verändern. Und deswegen machte ich mich auf die Suche. Auf die Suche nach dem, was mir in der Situation helfen könnte. Ich habe geschaut, was muss ich in mir verändern, wie kann ich mit den Ängsten umgehen, wo finde ich Hilfe. Ich habe nicht resigniert, sondern gesucht und gesucht. Meine Suche hat mich zuerst in einige Sackgassen geführt, ich dachte ich hätte die Lösung aber war auf einem Irrweg. Wieder hätte ich aufgeben können, doch in mir war diese Hoffnung. Eine Hoffnung, die sich nicht abfinden wollte, und eine Sehnsucht nach Wahrheit.

Am Ende meiner Suche war Jesus. Er war mein Retter, der, der mich aus aller Angst befreite. Seine Liebe war die Antwort und ihn kennenzulernen, das Beste was mir im Leben passieren konnte. Dieser Weg durch die Angst war für mich der Weg zu Gott. Ich sehe mich nicht mehr als Opfer. Gott hat mich durch die Dunkelheit zu ihm ins Licht geführt.

„Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan. Denn wer da bittet, der empfängt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan“ Mathhäus 7,7-8

Wir können lernen anders zu denken. Mit Gott zusammen können wir anders mit Situationen, Umständen, Menschen umgehen. Es geht um unsere Reaktion auf das, was uns widerfährt. Wir können alles aus Gottes Perspektive, Sichtweise betrachten und unsere Opfermentalität ablegen.

Keine Situation hat Macht über mich, wenn ich sie ihr nicht gebe.

Was will mir ein gewisser Umstand zeigen? Was möchte Gott mir zeigen? Was kann ich daraus lernen?

Wenn ich von anderen Menschen verletzt werde:

Wo spiegelt das Verhalten anderer mich selbst? Wie gehe ich selbst mit meinen Mitmenschen um?

Ich muss nicht alles persönlich nehmen. Ich kann versuchen mich in mein Gegenüber hineinzuversetzen und sein Verhalten verstehen. Oft passieren Verletzungen unbewusst und haben gar nichts mit mir zu tun. Vielleicht hatte die Person gerade einen schlechten Tag und schlechte Laune oder hat mit sich selbst Probleme. Verletzte Menschen verletzen Menschen. Um mich selbst zu befreien kann ich alles Gott abgeben und der Person vergeben.

Mein Denken so verändern, dass ich nichts vom anderen erwarte, sondern schaue was habe ich zu geben. Niemand ist für mein Glück verantwortlich, ich darf nicht die Erwartung an jemand haben, dass er mich glücklich macht. Ich alleine bin für mein Glück verantwortlich.

“ Liebe ist nicht das, was man erwartet zu bekommen, sondern das was man bereit ist zu geben“

„Die Liebe will nichts von dem anderen, sie will alles für den anderen.“ Dietrich Bonhoeffer

Wenn wir nach innen schauen, uns selbst verändern, verändert sich auch unser Umfeld.

„Was du säst, wirst du ernten“

Machen wir uns nicht so viele Gedanken über das, was andere Menschen über uns denken oder sagen können, viel wichtiger ist wie Gott über uns denkt, denn er sieht in unser Herz.

Bildergebnis für was gott über dich denkt ist viel wichtiger

Gedanken von Mutter Teresa:

Die Menschen sind unvernünftig, irrational und egoistisch.
Liebe diese Mensche trotzdem.

Wenn du Gutes tust, werden dich die Menschen beschuldigen, dabei selbstsüchtige Hintergedanken zu haben.
Tue trotzdem Gutes.

Wenn du erfolgreich bist, gewinnst du falsche Freunde und wahre Feinde.
Sei trotzdem erfolgreich.

Das Gute, das du heute getan hast, wird morgen schon vergessen sein.
Tue trotzdem Gutes.

Ehrlichkeit und Offenheit machen dich verwundbar.
Sei trotzdem ehrlich und offen.

Die Menschen bemitleiden Verlierer, doch sie folgen nur den Gewinnern.
Kämpfe trotzdem für ein paar von den Verlierern.

Woran du Jahre gebaut hast, das mag über Nacht zerstört werden.
Baue trotzdem weiter.

Die Menschen brauchen wirklich Hilfe, doch es kann sein, dass sie dich angreifen, wenn du ihnen hilfst.
Hilf diesen Menschen trotzdem.

Gib der Welt das Beste, was du hast, und du wirst zum Dank dafür einen Tritt erhalten.
Gib der Welt trotzdem das Beste.

Letztendlich ist dann alles eine Angelegenheit zwischen dir und Gott.
Sowieso war es nie eine Angelegenheit zwischen dir und anderen. (Mutter Teresa)

“ Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen“ Römer 8,28

Lobpreis

 
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Ein schönes Pfingstwochenende wünsche ich euch. Seid gesegnet und eure Herzen seien erfüllt vom heiligen Geist

Mittwochsimpuls Hoffnung

 
Lesedauer 3 Minuten

Jeder Mensch braucht Hoffnung. Hoffnung ist der Antrieb in unserem Leben. Hoffnung ist die Motivation sich in Bewegung zu setzen und etwas zu tun. Eine zuversichtliche innerliche Ausrichtung haben und Gutes erwarten für die Zukunft.

Ohne Hoffnung macht alles keinen Sinn. Wenn wir ohne Hoffnung sind verzweifeln wir, leben in Sorge und Angst. Es können Hoffnungslosigkeit, Resignation und Depression die Folge sein.

Worauf baust du deine Hoffnung?

Ich habe auch schon meine Hoffnung auf Dinge oder Menschen gesetzt, wo ich enttäuscht worden bin, Situationen erlebt wo meine Erwartungen sich nicht erfüllt haben. Wo ich in eine Falle getreten bin und Versprechen geglaubt habe, die nicht eingehalten werden konnten.

Gerade in schwierigen Situationen, greift man nach jedem Strohhalm, der einem Hoffnung verspricht.

Jemand der krank ist, braucht Hoffnung auf Heilung.

Jemand der in finanziellen Schwierigkeiten ist, braucht Hoffnung auf einen Arbeitsplatz.

Jemand der sich einsam fühlt, braucht Hoffnung den richtigen Partner zu finden.

Jemand der Familie hat, braucht Hoffnung für die Kinder.

Jemand der in seelischer Not ist, braucht Hoffnung auf Hilfe.

Wer kann dir wahre, lebendige Hoffnung geben?

Wo finde ich Hoffnung in jeder Situation, eine Hoffnung die nie stirbt und mich immer wieder aufstehen lässt. Eine solche Hoffnung habe ich in meinem Leben nur in Jesus Christus erfahren. Eine Hoffnung, die immer trägt, in jedem schwierigen Umstand, in jeder Krankheit, in jedem Versagen. Er selbst ist meine Hoffnung, der auf den ich meinen Blick richte und er ist es, der mich wieder aufrichtet. Er ist die Quelle aller Hoffnung, er hält was er verspricht. Jesus schenkt immer neue Hoffnung, auch über den Tod hinaus. Der Glaube an Jesus gibt mir mehr als Hoffnung, er gibt mir Gewissheit.

„Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht dessen, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.“ Hebräer 11,1 ( Lutherbibel )

„Der Glaube ist der tragende Grund für das, was man hofft: Im Vertrauen zeigt sich jetzt schon, was man noch nicht“ ( Hoffnung für alle Übersetzung )

Jesus ist die größte Hoffnung, die es gibt. Enttäuschungen in Leben hinterlassen eine Leere in uns, aber es gibt Hoffnung. Jesus kann diese Leere füllen. In Jesus finde ich lebendige Hoffnung. Nur er allein kann meine Sehnsüchte stillen.

Durch die mächtige Kraft, die in uns wirkt, kann Gott unendlich viel mehr tun, als wir je bitten oder auch nur hoffen würdenEpheser 3,20

Ich kann die Gewissheit haben, dass für Gott kein Problem zu groß ist, meine Gedanken und Gefühle kommen dadurch in schwierigen Situationen zur Ruhe.

“ Für einen Baum gibt es immer noch Hoffnung, selbst wenn man ihn gefällt hat; aus dem Stumpf wachsen wieder frische Triebe nach.  Auch wenn seine Wurzeln im Erdreich absterben und der Stumpf langsam im Boden vertrocknet,  erwacht er doch zu neuem Leben, sobald er Wasser bekommt. Neue Triebe schießen empor wie bei einer jungen Pflanze“ Hiob 14,7

Egal in welcher Situation wir sind – wir dürfen hoffen
Egal wie aussichtslos die Situation erscheint- wir dürfen hoffen
Egal wie die äusseren Umstände sein mögen- wir dürfen hoffen
Egal was in der Welt passiert- wir dürfen hoffnungsvoll in die Zukunft schauen

Wir haben einen Gott der Hoffnung

Nichts ist endgültig verloren, kein Weg für alle Zeit verbaut. Wir dürfen uns freuen. Wir dürfen Frieden haben. Wir dürfen daran glauben, dass Gott über allem steht und alles in seiner Hand hält.

“ Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der HERR: Gedanken des Friedens und nicht des Leides, dass ich euch gebe Zukunft und Hoffnung“ Jeremia 29,11

“ Wohl dem, dessen Hilfe der Gott Jakobs ist, der seine Hoffnung setzt auf den HERRN, seinen Gott“ Psalm 146,5

Wir können mutig voran gehen, die Angst hat ihre Macht verloren. Trotz beängstigender Situationen, können wir trotzdem vorwärtsgehen. Gott ist mit uns.

Unsere Hoffnung ist Jesus Christus selbst, der von den Toten auferstanden ist. Er lebt- und deshalb ist unsere Hoffnung auch lebendig.
In allen Lebensbereichen brauchen wir Hoffnung. Diese Hoffnung will Gott uns schenken. In zerrütteten Beziehungen und Streit gibt er Hoffnung auf Versöhnung durch die Vergebung. Bei Krankheit oder Schmerzen gibt seine Hoffnung uns Kraft das Leiden durchzustehen. Wenn wir einsam und verlassen sind, haben wir Hoffnung auf die Liebe Gottes, die uns niemals alleine lässt, wenn ein uns lieber Mensch stirbt dürfen wir Hoffnung haben, dass dieser bei Gott ist und wir ihn eines Tages wiedersehen dürfen.
Wir dürfen hoffen – auch wenn wir nicht sehen

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Mittwochsimpuls Stärke deine Identität

 
Lesedauer 3 Minuten

Welche Beziehung hast du zu dir selbst?

Magst du dich so, wie du bist?

Wie gehst du mit dir selbst um?

Welche Gedanken hast du über dich selbst?

Bist du dir selbst ein Freund?

Wie du über dich selbst denkst, hat viel damit zu tun, in welcher Identität du dich siehst. Wer oder was gibt dir Identität? Die Welt, in der wir leben, die Gesellschaft spricht in unser Leben und möchte vorgeben, wie du zu sein hast und was du zu tun hast.

Vielleicht holst du deine Identität aus deinen Leistungen. Du magst dich und bist zufrieden mit dir selbst, wenn du alles schaffst, was du dir vorgenommen hast, alle deine Pflichten erfüllst, alle Regeln einhalten kannst. Deine erreichten Ziele geben dir Identität. Fühlst du dich in dieser Leistungsgesellschaft getrieben?

Oder vielleicht ist es dein Aussehen. Du wärst gerne schlänker, größer oder kleiner. Du hättest gerne längere Beine, größere Brüste oder eine andere Augenfarbe. Du bist immer dem Modetrend voraus und brauchst ständig die neuesten Klamotten. Was macht dieser Schönheitswahn mit dir?

Oder vielleicht siehst du deine Fehler und Schwächen, alles was du falsch machst, dein Versagen und du kannst dir nicht vergeben. Du bist sehr streng mit dir selbst, möchtest immer perfekt sein und möchtest es jedem recht machen. Kannst du Schwäche zeigen und zulassen?

Oder vielleicht glaubst du den Aussagen, welche andere Menschen in dein Leben sprechen oder hineingesprochen haben. Hast du schon folgende Sätze gehört: Das kannst du nicht! Du bist zu dumm! Das hast du nicht verdient! usw…. Regiert Menschenfurcht dein Leben?

Denk mal genauer darüber nach und frage dich selbst: „Wer bin ich?“

In all den vorangegangenen Beispielen kannst du dich selbst nur annehmen und lieben, wenn gewisse Bedingungen erfüllt sind:

  • wenn du viel leistest
  • wenn du deine Pflichten erfüllst
  • wenn du Regeln und Gesetze einhälst
  • wenn du gut aussiehst
  • wenn du keine Fehler machst
  • wenn du stark bist
  • wenn deine Mitmenschen mit dir zufrieden sind
  • wenn deine Mitmenschen dich toll finden

Aber: Im Wort Gottes steht geschrieben

“ Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden“ 2. Korinther 5,17

Durch den Glauben an Jesus BIST du eine neue Schöpfung. Du hast eine neue Identität. Gott spricht dir Identität zu:

  • Du bist ein Kind Gottes
  • Dein Körper ist der Tempel des heiligen Geistes
  • du bist beschenkt
  • du bist Gottes Kunstwerk
  • du bist frei von Sünde und Schuld
  • du bist sicher und geborgen
  • du bist ein Himmelsbürger
  • du bist ein Königskind
  • du bist Gottes Botschafter in dieser Welt

Er liebt dich, weil du BIST! Es geht nicht um dein TUN, es geht um dein SEIN! Er liebt dich nicht aufgrund deiner Leistungen, weil du Regeln und Gesetze einhälst, Pflichten erfüllst, er liebt dich um deinetwillen. Gottes Liebe ist bedingungslos. Er liebt dich, egal wie du aussiehst. Er kennt deine Fehler und Schwächen und er liebt dich trotzdem, egal ob du stark oder schwach bist, arm oder reich. Er liebt dich, auch wenn du von Mitmenschen gering geschätzt wirst oder dich ausgegrenzt fühlst.

Deshalb: Lege deine alten Glaubenssätze ab, schüttle sie von dir und lebe in deiner neuen Identität als Kind Gottes. Nimm dich so an wie du bist. Du bist einzigartig, wertvoll und geliebt. Pflege eine gute Beziehung zu dir selbst. Gönn dir etwas Gutes, erkenne deinen Wert. Denke gute Gedanken über dich, tue deinem Körper, deinem Geist und deiner Seele Gutes, vergib dir selbst, sei gnädig mit dir selbst, so wie der Vater im Himmel gnädig zu dir ist.

„Liebe den Herrn, deinen Gott, von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüt und mit all deiner Kraft und liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ Markus 12,30-31

Aus der Liebe, die du von Gott empfängst, wächst die Nächstenliebe und die Liebe zu dir selbst. Gott ist der Ursprung der Liebe, er ist die Liebe selbst, er ist deine Tankstelle. Bei ihm empfängst du Liebe im Überfluss. Lass dich immer wieder erfüllen von seiner Liebe, welche überfliesst, wie aus einer nie versiegenden Quelle. Aus dieser Liebe heraus liebe deinen nächsten, wie dich selbst.

Liebe Freunde, lasst uns einander lieben, denn die Liebe kommt von Gott. Wer liebt, ist von Gott geboren und kennt Gott.  Wer aber nicht liebt, kennt Gott nicht – denn Gott ist Liebe.  Gottes Liebe zu uns zeigt sich darin, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte, damit wir durch ihn das ewige Leben haben. Und das ist die wahre Liebe: Nicht wir haben Gott geliebt, sondern er hat uns zuerst geliebt und hat seinen Sohn gesandt, damit er uns von unserer Schuld befreit. Liebe Freunde, weil Gott uns so sehr geliebt hat, sollen wir auch einander lieben. Niemand hat Gott je gesehen. Aber wenn wir einander lieben, dann bleibt Gott in uns, und seine Liebe kommt in uns zur Vollendung. 1.Johannes 4, 7-12

Vorschau: Im nächsten Mittwochsimpuls wird es um das Thema Hoffnung gehen

Sei gesegnet, deine Ulrike

Mittwochsimpuls Traurigkeit in Freude verwandeln

 
Lesedauer 3 Minuten

Im heutigen Mittwochsimpuls möchte ich allen unter uns, die gerade durch schwierige Zeiten gehen, die sich müde und kraftlos fühlen, die traurig sind aufgrund von Lebensumständen, die sich an einem Abgrund, Tiefpunkt befinden, unter Stimmungsschwankungen leiden oder depressive Gedanken haben ermutigen.

„Mittwochsimpuls Traurigkeit in Freude verwandeln“ weiterlesen

Mittwochsimpuls Wie nah ist Gott

 
Lesedauer 3 Minuten

Nähe bedeutet sich vertraut sein, sich kennen, geborgen sein, sich sicher fühlen. Wenn ich jemanden nahe stehe fühle ich mich demjenigen verbunden, ich kenne ihn. Jeder Mensch braucht Nähe, jedes Kind, das geboren wird, sucht die Nähe und Geborgenheit seiner Mutter, die Nähe der Familie, später in Beziehungen und Freundschaften. Es ist schön jemanden zu haben, dem wir vertrauen können, bei dem ich mich sicher und verbunden fühle, dem ich alles sagen kann. Es ist ein Geschenk, solche Menschen in meinem Leben zu haben.

„Mittwochsimpuls Wie nah ist Gott“ weiterlesen

Mittwochsimpuls Selbstvertrauen durch Gottvertrauen

 
Lesedauer 3 Minuten

Wie entsteht Selbstvertrauen?

Selbstvertrauen entwickelt sich im Laufe unseres Lebens aufgrund unserer Erfahrungen und Wertvorstellungen. Selbstvertrauen hängt ganz stark mit Selbstwert zusammen. Das ist der Wert, den wir uns selber geben, wie wir über uns denken, was wir glauben wer wir sind.

„Mittwochsimpuls Selbstvertrauen durch Gottvertrauen“ weiterlesen