Mittwochsimpuls Ein neuer Mensch

Lesedauer 3 Minuten

Sich von der Vergangenheit zu lösen ist gar nicht so einfach. Jeder von uns ist von seiner Vergangenheit geprägt. Erlebnisse und Erfahrungen, die wir gemacht haben beeinflussen unser Verhalten. Wir entwickeln Gedankenmuster und Gewohnheiten, positive wie negative. Wenn uns die Vergangenheit immer wieder einholt, kann das auch zu einer enormen Belastung werden, da es uns hindert in der Gegenwart zu leben und unsere Zukunft zu gestalten. Doch wie können wir frei werden?

In der Bibel lesen wir mehrmals, dass Jesus uns befreien und neues Leben schenken will.

„Das bedeutet aber, wer mit Christus lebt, wird ein neuer Mensch. Er ist nicht mehr derselbe, denn sein altes Leben ist vorbei. Ein neues Leben hat begonnen!“ 2.Korinther 5,17

„Gedenkt nicht an das Frühere und achtet nicht auf das Vorige! Denn siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr’s denn nicht? Ich mache einen Weg in der Wüste und Wasserströme in der Einöde.“ Jesaja 43,18-19

Doch wie kann das sein, wie kann uns Jesus von einem Moment zum anderen zu einem neuen Menschen machen, die Vergangenheit ausradieren?

Ich habe mir darüber Gedanken gemacht und reflektiert wie Jesus in meinem Leben gewirkt hat. Als mir Jesus begegnet ist , ich gläubig wurde und mich entschied mit ihm zu leben, wurde ich von einem Tag auf den anderen von Ängsten befreit und ich kann sagen, dass Angst mein Leben heute nicht mehr beeinflusst. In anderen Bereichen meines Lebens befinde ich mich in einem Prozess der Veränderung und des Lernens, wo ich nach und nach alte Gedankengebäude die mir nicht gut tun loslasse und meine Gedanken von Gott erneuern lasse.

„Lasst euch in eurem Denken verändern und euch innerlich ganz neu ausrichten. Zieht das neue Leben an, wie ihr neue Kleider anzieht“ Epheser 4,2324

Die Erneuerung unserer Gedanken geschieht nicht von heute auf morgen, es ist ein lebenslanger Prozess. Ich merke immer wieder dass ich in alte Gedankenmuster zurückfalle, welche ich mir über Jahre hinweg aufgebaut habe. Schritt für Schritt zusammen mit Jesus kann ich diese Gedankenmauern einstürzen und entscheide mich jeden Tag für Gottes Gedanken, spreche seine guten Gedanken über mein Leben aus.

Mit der Entscheidung für Christus bekomme ich eine neue Identität. Ich bin Kind Gottes und sein heiliger Geist wohnt in mir. Ich bin geistlich gesehen ein neuer Mensch, reingewaschen vor Gott. Die Bibel spricht von einer Wiedergeburt.

„Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von Neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen.“ Johannes 3,3

„Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten“

„Denn alles, was aus Gott geboren ist, überwindet die Welt; und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat.“ 1.Johannes 5,4

Denn ihr seid wiedergeboren nicht aus vergänglichem, sondern aus unvergänglichem Samen, nämlich aus dem lebendigen Wort Gottes, das da bleibt. 1. Petrus 1,23

Was aus dem Fleisch geboren ist, das ist Fleisch; und was aus dem Geist geboren ist, das ist Geist. Johannes 3,6

Wir sind also mit Christus ein neuer Mensch und doch ist da auch unser alter Mensch, unsere Vergangenheit und Prägung, unsere alte Natur, die unsere Gedanken beeinflussen will.

Mir gefällt der Vers im Epheserbrief, wo es heisst dass wir das neue Leben so wie neue Kleider anziehen sollen. Wenn wir uns neue Kleider kaufen und in unseren Schrank hängen, entscheiden wir uns jeden Tag, was wir anziehen. Wir können wählen: Nehmen wir ein altes Kleid oder doch das Neue? Wie schwer tun wir uns jedoch oft unsere alten Kleider zu entsorgen. Und so liegt es ebenfalls an uns, uns täglich unserer neuen Identität bewusst zu werden, uns für das neue Leben entscheiden, das Christus uns geschenkt hat und das alte loslassen. Das neue Leben ist ein Geschenk, das wir annehmen dürfen.

Wenn wir uns für das neue Leben entscheiden, gibt Jesus uns eine andere Sichtweise und auch Strategien, wie wir mit unserer Vergangenheit umgehen können. Er verändert unseren Blickwinkel. Er kann alles was uns im Leben passiert ist, auch das Negative uns zum Guten wirken lassen, und wir erkennen rückblickend wie gerade auch schlechte Erfahrungen uns haben wachsen und reifen lassen und was wir daraus gelernt haben.

Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen“ Römer 8,28

So können wir uns auch mit einer schwierigen Vergangenheit versöhnen und die Gegenwart nutzen um uns mit Gottes Gedanken und Liebe zu füllen, auf seine Wahrheiten und Verheissungen zu schauen und unsere Zukunft seiner Fürsorge anvertrauen.

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Frohe, gesegnete Pfingsten

Lesedauer 2 Minuten

KOMM, HEILIGER GEIST,
du Geist der Wahrheit, die uns frei macht.
Du Geist des Sturmes, der uns unruhig macht.
Du Geist des Mutes, der uns stark macht.
Du Geist des Feuers, das uns glaubhaft macht.
KOMM, HEILIGER GEIST,
du Geist der Liebe, die uns einig macht.
Du Geist der Freude, die uns glücklich macht.
Du Geist des Friedens, der uns versöhnlich macht.
Du Geist der Hoffnung, die uns gütig macht.
KOMM, HEILIGER GEIST! Leonardo Boff (KG 235.3)

Atme in mir, du Heiliger Geist, daß ich Heiliges denke.
Treibe mich, du Heiliger Geist, daß ich Heiliges tue.
Locke mich, du Heiliger Geist, daß ich Heiliges liebe.
Stärke mich, du Heiliger Geist, daß ich Heiliges hüte.
Hüte mich, du Heiliger Geist, daß ich das Heilige nimmer verliere. Augustinus

Pfingstsequenz Komm herab, o Heil’ger Geist,
der die finstre Nacht zerreisst,
strahle Licht in diese Welt.Komm, der alle Armen liebt,
komm, der gute Gaben gibt,
komm, der jedes Herz erhellt.Höchster Tröster in der Zeit,
Gast, der Herz und Sinn erfreut,
köstlich Labsal in der Not,
in der Unrast schenkst du Ruh,
hauchst in Hitze Kühlung zu,
spendest Trost in Leid und Tod.
Komm, o du glückselig Licht,
fülle Herz und Angesicht,
dring bis auf der Seele Grund.
Ohne dein lebendig Wehn
kann im Menschen nichts bestehn,
kann nichts heil sein noch gesund.
Was befleckt ist, wasche rein,
Dürrem gieße Leben ein,
heile du, wo Krankheit quält.
Wärme du, was kalt und hart,
löse, was in sich erstarrt,
lenke, was den Weg verfehlt.
Gib dem Volk, das dir vertraut,
das auf deine Hilfe baut,
deine Gaben zum Geleit.
Laß es in der Zeit bestehn,
deines Heils Vollendung sehn
und der Freuden Ewigkeit.

„Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und Frieden im Glauben, dass ihr immer reicher werdet an Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes.“ Römer 15,13

„Und ich will den Vater bitten und er wird euch einen andern Tröster geben, dass er bei euch sei in Ewigkeit.“ Johannes 14,16

„Aber der Tröster, der Heilige Geist, den mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.“ Johannes 14,26

„Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?“ 1.Korinther 3,16

„Aber ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde.“ Apostelgeschichte 1,8

„Und als sie gebetet hatten, erbebte die Stätte, wo sie versammelt waren; und sie wurden alle vom Heiligen Geist erfüllt und redeten das Wort Gottes mit Freimut.“ Apostelgeschichte 4,31

„Als sie das hörten, ließen sie sich taufen auf den Namen des Herrn Jesus. Und als Paulus ihnen die Hände auflegte, kam der Heilige Geist auf sie“ Apostelgeschichte 19,5-6

Mittwochsimpuls Auftanken

Lesedauer 3 Minuten

Im letzten Mittwochsimpuls habe ich darüber geschrieben, wie wichtig Ziele im Leben sind, den Blick auf das Ziel gerichtet zu halten und darauf zuzugehen. Um unser Ziel zu erreichen, dürfen wir aber eines nicht vergessen: Immer wieder innehalten und auftanken, ansonsten werden wir auf halber Strecke stehenbleiben. Wenn wir mit dem Auto unterwegs sind und zum Beispiel unser Urlaubsziel erreichen wollen, brauchen wir einen vollen Tank und wenn das Warnlicht aufleuchtet, dass wir auf Reserve sind, müssen wir auffüllen.

Es gibt Zeiten, da bin ich auch mit meinem Reservetank unterwegs. Wenn ich mein Ziel durch Aktionismus erreichen möchte, indem ich möglichst viel leiste, merke ich wie meine Batterien sich leeren, ich fühle mich müde und kraftlos und komme nicht mehr weiter.

Ein Sportler zum Beispiel kann nicht ständig hart trainieren, auch braucht auch Pausen und Regeneration, Ruhe und eine gesunde Ernährung, damit sein Körper Nährstoffe auftanken kann.

Müdigkeit, Kraftlosigkeit, Freudlosigkeit, niedergedrückte Stimmung sind für mich Warnsignale und ein Zeichen, dass ich auf Sparflamme laufe und und das Wichtigste vergessen habe: Aufzutanken.

Auch im geistlichen Leben besteht die Gefahr, dass wir unsere Ziele durch möglichst viel Leistung und Tun erreichen wollen und dabei vergessen es geht in erster Linie um unser Sein und unsere Beziehung zu Gott.

Deswegen sind unsere Tankstellen im Leben so wichtig. Unsere Tankstellen sind Haltestellen, die uns wieder aufbauen und neue Energie geben.

Was sind deine Tankstellen?

  • Ein gutes Gespräch
  • Eine Begegnung mit Freunden
  • genügend Schlaf
  • Bewegung
  • gesunde Ernährung
  • Musik
  • Natur

Eine Oase zum Auftanken hat uns Gott gegeben, die für alle Situationen und für alle Menschen da ist: In Psalm 36 finden wir sie: 

Bei Dir ist die Quelle des Lebens und in deinem Licht sehen wir das Licht. Psalm 36,10

Bei Gott kann ich auftanken, in seiner Gegenwart ausruhen und mich füllen lassen.

Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.Offenbarung 21,6-1

Es gibt im Leben immer wieder kleinere oder größere Durststrecken. Jesus bietet mir an mit meinem Durst zu ihm zu kommen, er schenkt mir dieses Wasser umsonst. Dieses Wasser des Lebens brauche ich nicht nur in Notsituationen, sondern täglich in den kleinsten Herausforderungen des Alltags, weil ich eben nicht perfekt bin und immer alles richtig mache. Jesus kennt mich mit all meinen Fehlern und Schwächen. Er weiß alles und spricht mir in alledem seine bedingungslose Liebe zu.

In Matthäus 11,28 spricht Jesus : Kommt alle her zu mir, die ihr müde seid und schwere Lasten tragt, ich will euch Ruhe geben.

Joh. 4,14 Wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm gebe, den wird in Ewigkeit nicht dürsten, sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, das wird in ihm eine Quelle des Wassers werden, das in das ewige Leben quillt

Wenn wir aus seiner Kraft leben und uns nicht auf unsere Kraft verlassen, wird er uns ans Ziel führen. Seine Kraft ist in uns mächtig, die wir schwach sind. Der heilige Geist lebt und wirkt durch den Glauben in uns, er wohnt in uns, als Kinder Gottes sind wir Tempel des heiligen Geistes.

„Er wird euch ans Ziel bringen, euch Kraft und Stärke geben und dafür sorgen, dass ihr fest und sicher steht“ 1. Petrus 5,10

Zeit mit Gott, in seiner Gegenwart, das Lesen in der Bibel-seinem Wort, erneuert unsere Gedanken, gibt uns Kraft, Stärke, Ruhe, Frieden und Freude. Sowie bei einem Handy täglich der Akku neu geladen wird, so können auch wir täglich aus der Beziehung zu Gott unsere Energie laden, auftanken, uns erfüllen lassen vom heiligen Geist.

Mittwochsimpuls Ziele

Lesedauer 3 Minuten

Ziele zu haben ist wichtig. Im Leben setzen wir uns immer wieder neue Ziele, große und kleine. Schulabschluss, Beruf, Familiengründung, sportliche Ziele, Haus oder Wohnung bauen – kaufen- mieten, einen Berg erklimmen, sich gesund zu ernähren usw. Egal was es ist, sich Ziele zu setzen in allen Bereichen unseres Lebens gibt uns Orientierung und eine Richtung. Wo möchte ich hin? Was möchte ich erreichen? Das Ziel ist der Wegweiser. Ein Ziel zu fokussieren hilft mir, mich nicht ablenken zu lassen, dran zu bleiben und alles dafür zu tun, um es zu erreichen.

Vor allem motiviert es mich ein Ziel im Blick zu haben, denn dann weiß ich auch genau, warum ich etwas tue. Wenn ein Schüler sich das Ziel gesetzt hat einen bestimmten Beruf zu erlernen, weiß er warum er jeden Tag die Schule besuchen und lernen muss. Wenn ein Läufer sich das Ziel gesetzt hat einen Marathon zu laufen, weiß er warum er hart trainieren muss. Wenn ich das Ziel habe fit und in Form zu sein, weiß ich warum ich meine Ernährung umstellen soll und mich bewegen muss.

Ein klares Ziel vor Augen hilft uns den Weg zu beschreiten. So können wir Schwierigkeiten und Hindernisse leichter überwinden, unsere Motivation durchzuhalten ist größer., wir handeln zielorientiert. Wünsche und Träume steigern unsere Lebensfreude, Ziellosigkeit führt oft zu Unzufriedenheit.

Neben den weltlichen Zielen, die der Mensch sich setzt, gibt es jedoch ein höheres Ziel, ein unvergängliches Ziel. Gott-Vater, unser Schöpfer gibt uns dieses Ziel vor. Jeder Mensch ist von Gott geschaffen und hat eine von Gott gegebene Bestimmung, einen bestimmten Zweck. Gott hat uns nach seinem Ebenbild geschaffen und Gott ist von seinem Wesen her Beziehung. Gott ist Vater, Sohn und heiliger Geist, die zueinander in Beziehung stehen. So ist auch der Mensch für Beziehungen gemacht.

„Aus Liebe hat Gott uns schon vor Erschaffung der Welt in Christus dazu bestimmt, vor ihm heilig zu sein und befreit von Schuld. Von Anfang an war es sein unveränderlicher Plan, uns durch Jesus Christus als seine Kinder aufzunehmen, und an diesem Beschluss hatte er viel Freude“ Epheser 1,4

Das Ziel ist die Gemeinschaft mit Gott, darum sind wir auf der Welt. Durch die Sünde entstand die Trennung von Gott. Sünde bedeutet auch Zielverfehlung. Der Mensch hat sich von Gott abgewandt und ist seine eigenen Wege gegangen, hat seine eigenen Ziele verfolgt, anstatt in seiner gottgegebenen Bestimmung zu leben. Durch Jesus, der die Sünde für uns Menschen auf sich nahm und mit dem Tod am Kreuz dafür bezahlte, hat jeder Mensch die Möglichkeit sich mit Gott wieder zu versöhnen und auf das Ziel der Gemeinschaft mit Gott zuzugehen. Paulus beschreibt dieses Ziel im Philipperbrief:

„Dabei ist mir klar, dass ich dies alles noch lange nicht erreicht habe und ich noch nicht am Ziel bin. Doch ich setze alles daran, es zu ergreifen, weil ich von Jesus Christus ergriffen bin. Wie gesagt, meine lieben Brüder und Schwestern, ich weiß genau: Noch bin ich nicht am Ziel angekommen. Aber eins steht fest: Ich will vergessen, was hinter mir liegt, und schaue nur noch auf das Ziel vor mir.  Mit aller Kraft laufe ich darauf zu, um den Siegespreis zu gewinnen, das Leben in Gottes Herrlichkeit. Denn dazu hat uns Gott durch Jesus Christus berufen.“ Philipper 3,12-14

Gott hat Paulus ein neues Ziel in seinem Leben gegeben: Ein Leben in der liebevollen Gegenwart Gottes. So konnte er sein Leben neu ausrichten und zur Ehre Gottes leben.

„Mit (Jesus) Christus ist das Ziel erreicht, um das es im Gesetz geht: Jeder, der an ihn glaubt, wird für gerecht erklärt.“ (Die Bibel, Römer 10,4)

Und so kann auch ich meine Prioritäten immer wieder neu setzen. Innehalten und meine Ziele neu ausrichten. Wo möchte ich hin, wonach orientiere ich mich? Meine Augen auf Jesus richten und alles ablegen, was mich von meinem Ziel abbringen möchte. In der Bestimmung und für das Ziel zu leben für das ich geschaffen wurde erfüllt mein Herz mit einer inneren Freude, die mir niemand nehmen kann und die nicht von äußeren Umständen abhängig ist,

“ Freut euch zu jeder Zeit, dass ihr zum Herrn gehört. Und noch einmal will ich es sagen: Freut euch!“ Philipper 4,4

und mit einem Frieden, den die Welt nicht kennt.

„Gottes Friede, der all unser Verstehen übersteigt ,wird eure Herzen und Gedanken bewahren, weil ihr mit Jesus Christus verbunden seid“ Philipper 4,7

Mittwochsimpuls Gott schreibt auf krummen Wegen gerade

Lesedauer 7 Minuten

Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluss berufen sind Römer 8,28

Gerade in schwierigen Situationen, wissen wir oft nicht, wie Gottes Plan für unser Leben ausschaut. Wir verstehen nicht das Warum oder das Wie, aber wir dürfen wissen dass er uns führt. Wir dürfen vertrauen, dass Gott die Situation kennt und das Ganze sieht. Wir sehen nur den kleinen Teil, in dem wir drinstecken. Gott sieht weiter und hat den Überblick.

Corrie ten Boom: „Unser Leben ist wie ein riesengroßer Teppich. An ihm wird ständig gewebt und gearbeitet. Farben und Fäden werden zu einem Muster zusammengefügt. Jedoch ist das Problem, dass wir diesen Teppich nur von der Rückseite sehen. Und da sieht er nicht gut aus. Die Farben passen oft nicht zusammen, das Muster scheint nicht zu stimmen, es gibt manche Knoten und überall hängen Fäden heraus. Ein Teppich von der Rückseite: Keiner würde sich ein solches Exemplar in die Wohnung legen.
Bis an unsere Todesgrenze sehen wir unseren Lebensteppich nur von der Rückseite. Dann aber, im Licht der Ewigkeit, wird er umgekehrt sichtbar. Und plötzlich fällt es uns wie Schuppen von den Augen: Es ist ein farbenprächtiges, herrliches sinnvolles Muster. Die Rückseite mag uns noch so sehr verwirrt haben. Mit einem Mal haben wir ein sinnvolles Ganzes vor uns.“

Denen, die Gott lieben wirken alle Dinge zum Guten . Ich denke Gott lieben bedeutet sich im zuwenden, in seine Gegenwart kommen, ihm vertrauen, uns von ihm leiten lassen, in Verbindung zu ihm leben. Im Glauben geht es um eine Beziehung, mit Gott Gemeinschaft zu haben. . Deswegen wurden wir erschaffen, Gemeinschaft mit Gott ist unsere Kernbestimmung. Es geht nicht um unseren großen Glauben, sondern um unseren Glauben an einen großen Gott. Wir können Gott lieben, weil er uns zuerst geliebt hat. Seine Liebe zeigt sich in Jesus, der unsere Schuld auf sich nahm und uns aus Gnade Vergebung schenkt und mit Gott versöhnt. Wenn wir dieses Geschenk für uns annehmen, werden wir Gott lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüt und mit allen unseren Kräften.

Ohne das Erfahren seiner Liebe wird unser Glaube zur Religion. Dann geht es nur darum Gebote und Regeln einzuhalten, um sich die Liebe Gottes zu erarbeiten.

Diese Begegnung mit Gott können wir nicht selber machen, aber wir können sie suchen und erbitten und uns im Alltag Zeit nehmen um in seine Gegenwart zu kommen.

Wenn ihr mich sucht, werdet ihr mich finden; ja, wenn ihr ernsthaft, mit ganzem Herzen nach mir verlangt,werde ich mich von euch finden lassen´, spricht der Herr Jeremia 29, 13-14

Ich kann nur meine Knie beugen vor Gott, dem Vater,dem Vater von allem, was im Himmelund auf der Erde ist. Ich bete, dass er euch aus seinem grossen Reichtum die Kraft gibt, durch seinen Geist innerlich stark zu werden. Und ich bete, dass Christus durch den Glauben immermehr in euren Herzen wohnt und ihr in der Liebe Gottes fest verwurzelt seid. So könnt ihr mit allen Gläubigen das ganze Ausmass seiner Liebe erkennen. Und ihr könnt auch die Liebe erkennen, die Christus zu uns hat; eine Liebe, die grösser ist, als ihr je begreifen werdet.(Epheser 3,14-19)

  Jeder hat seine eigenen Möglichkeiten und Erfahrungen, was ihm hilft sich auf Gott auszurichten.

Glaube hat für mich nichts mit dem Einhalten von Regeln, pflegen von religiösen Traditionen und Pflichten zu tun, vielmehr ist es eine Beziehung zu Gott, dem Vater.  Ich habe es nicht mit einem Gott du  zu tun, der weit weg im Himmel auf mich herabschaut oder den ich einmal in der Woche im Gottesdienst besuche. Ich habe ihn erfahren als einen lebendigen Gott, der in meinem Herzen wohnt und täglich, in jeder Alltagssituation bei mir ist. Ein Gott, der mich bedingungslos liebt, der mich geheilt und von aller Schuld befreit hat.

Jede Beziehung braucht Pflege und Nahrung, um Bestand haben zu können. Es ist nicht anders in der Beziehung zu Gott. Täglich entscheide ich mich neu, die Beziehung zu leben und darin zu wachsen. Ich möchte gerne einige Punkte mit euch teilen, die mir helfen meinen Glauben zu ernähren und zu stärken.

Stille Zeit mit Gott und Gebet: ich nehme mir eine gewisse Zeit am Tag, in der ich ungestört sein kann und lese in der Bibel und bete. Gott spricht durch sein Wort zu mir und erfüllt meine Gedanken mit Liebe und Wahrheit.

„Denn gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt und nicht wieder dahin zurückkehrt, sondern feuchtet die Erde und macht sie fruchtbar und lässt wachsen, dass sie gibt Samen zu säen und Brot zu essen ,so soll das Wort, das aus meinem Munde geht, auch sein: Es wird nicht wieder leer zu mir zurückkommen, sondern wird tun, was mir gefällt, und ihm wird gelingen, wozu ich es sende. Denn ihr sollt in Freuden ausziehen und im Frieden geleitet werden“. Jesaja 55,10

Spaziergänge mit Jesus:

In der Natur und Schöpfung erlebe ich die Gegenwart Gottes besonders. Ich staune über die Vielfalt und Schönheit, die Gott erschaffen hat und komme zur Ruhe. Die Schöpfung zeugt von der Herrlichkeit Gottes.

Lobpreis: Lobpreis ist für mich eine sehr gute Möglichkeit in die Gegenwart Gottes zu kommen. Lobpreis ist mehr als nur Musik. Lobpreis ist Kommunikation mit Gott. Ich lobe und preise Gott, für das was er ist und was er für uns Menschen getan hat.Ich richte meinen Blick weg von den Sorgen und dem Alltag, und wenden mich der Herrlichkeit und Größe Gottes zu. Ich bete an.

Meine Lippen und meine Seele, die du erlöst hast,
sollen fröhlich sein und dir lobsingen .Psalm 63, 4-5

Gottesdienst: Gottesdienst ist für mich wichtig um Lehre zu bekommen, jedoch vor allem auch wegen der Gemeinschaft und dem Austausch mit meinen Glaubensgeschwistern. Auch die Hauskreise, das Besuchen von christlichen Veranstaltungen, Frauentag-wochenende sind immer sehr aufbauend.

Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen. Matth. 18,20

Dankbarkeit: Dankbar zu sein in jeder Lebenslage, auch in schwierigen Situationen das Gute zu sehen, hilft mir den Frieden zu bewahren. Es gibt immer etwas, wofür ich dankbar sein kann, auch wenn nicht immer das geschieht, was ich mir gerade vielleicht wünsche. Was mir dabei hilft ist ein Gebetstagebuch, in dem ich Gebetserhörungen und Erlebnisse mit Gott aufschreibe. So erinnere ich mich auch noch später an viele Dinge, die ich ansonsten vergessen würde.

„Lobe den HERRN, meine Seele, und was in mir ist, seinen heiligen Namen! Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat“ Psalm 103, 1-2

Dienen, Gutes tun:

Geben ist seliger als nehmen.“  (Apostelgeschichte 20,35)

Wenn ich jemanden helfen kann mit meinem Geld oder Zeit, die ich investiere, macht mich das selbst glücklicher und zufriedener. Wenn ich mich in der Gemeinde einbringen kann, bei dem was mir Freude macht, profitiere ich selbst und lerne immer wieder dazu.

Wie ein gewebter Teppich ( Gedicht von Astrid v. Knebel Doeberitz):

Wie einen großen Teppich eben,
so webt Gott, der Vater, mein Leben.
Helle und dunkle Farben sind darin,
bei manchem Geschehnis frag ich nach dem Sinn.Trauriges, Fröhliches – Freud und Leid,
alles ist vorhanden zu Seiner Zeit.
Nur Stückwerk seh ich, gewebte Fäden von unten,
das hat Corrie ten Boom vor Jahren so empfunden.Der Vergleich Teppich und Leben, er lässt mich nicht los,
ich finde ihn treffend, einfach famos.
Ein Teppich von der Unterseite, verworren sieht er aus,
doch Gott schaut von oben und macht Gutes daraus.Eines Tages werden wir es sehen,
warum es uns gerade so musste ergehen.Unsre Gedanken können’s kaum fassen,
was Gott sich für uns hat einfallen lassen.
Drum geb ich getrost in seine Hand mein Leben,
er weiß am Besten, was er will geben.Reifen werden wir durch Not und Schwierigkeiten,
nicht durch menschliche Sicherheiten.
Für Erfreuliches kann ich umso dankbarer sein,
niemals im Leben bin ich allein.Wenn wir dann von oben sein Werk können betrachten,
wird es wundervoll sein und nicht zu verachten.
Jeder Teppich einmalig, unvergleichlich schön –
aus hellen und dunklen Fäden wird er bestehen.
Dann werden wir wohl verstehen,
warum es uns gerade so musste ergehen.So will ich weiter nicht auf mich selbst bauen,
sondern Gottes Liebe in Jesus Christus ganz vertrauen.
Wenn ich bedenk:
Er selbst macht uns das größte Geschenk.
In der Herrlichkeit bei Gott ist alle Not vergangen,
denn die Ewigkeit bei ihm hat dann angefangen.

Nur bei Gott komme ich zur Ruhe Psalm 62,2

Ohne jede Ausnahme wirken uns alle Dinge zum Guten mit: das Mobbing am Arbeitsplatz, die zerbrochene Vase, der verlegte Autoschlüssel, die unerwartet schwer verlaufende Krankheit oder auch die freundliche Hilfe unseres Nachbarn. Was uns auch begegnen mag. Inmitten aller menschlichen Verirrungen und Irrungen hat Gott einen Plan, einen guten Plan.

Verstehen kann man das Leben rückwärts; leben muss man es aber vorwärts.

Auf diese Wahrheit wollen wir vertrauen und  über unser Leben aussprechen:

Du bist gut und tust Gutes“ (Ps 119,68)

Beispiele aus dem alten Testament:

Quelle: www.bibelstudium.de

Joseph

Joseph wurde von seinen Brüdern nach Ägypten verkauft. Er wurde dort zum zweitmächtigsten Mann, der Jahre später auch seinen hungernden Brüder Versorgung und eine Bleibe gewährte. Als der Vater Jakob gestorben war, fürchteten die Brüder, Joseph könnte doch noch Rache nehmen. Aber Joseph sagte zu ihnen: „Ihr zwar hattet Böses gegen mich im Sinn; Gott aber hatte im Sinn, es gut zu machen, damit er täte, wie es an diesem Tag ist, um ein großes Volk am Leben zu erhalten“ (1. Mo 50,20.21). Joseph sah nicht die Sünde seiner Brüder, sondern er dachte an Gottes gute Hand, die hinter allem wirkte. Das gab ihm inneren Frieden und Kraft, Gutes zu tun.

Hiob

Als Gott den Besitz Hiobs und ihn selbst in die Hand Satans gab, erlebte Hiob sehr schwere Stunden (Hiob 1,12; 2,6). Klagte er nun darüber, dass der Teufel sein Leben zerstört habe? Nein, er rief: „Der HERR hat gegeben, und der HERR hat genommen, der Name des Herrn sei gepriesen!“ (Hiob 1,21). Und zu seiner Frau sagte er: „Wir sollten das Gute von Gott annehmen, und das Böse sollten wir nicht auch annehmen?“ (Hiob 2,10). Hiob machte sich bewusst, dass alles, was ihn getroffen hatte, an Gott selbst „vorbeigegangen“ war. So war er in diesem Moment fähig, Gott auch noch in größter Not zu preisen.

Esther

Das Buch Esther ist das einzige Bibelbuch, in dem Gott nicht erwähnt wird. Aber gerade dort wird deutlich, wie Gott im Verborgenen wirkt. Der Unglaube sieht in der Geschichte des Buches Esther eine Verkettung von Zufällen, aber der Glaubende weiß, dass Gott alles zum Wohl seines Volkes führt: die Verstoßung Vastis und die Wahl Esthers zur Frau des Ahasveros (Est 1 – 2); die Aufdeckung einer Intrige gegen den Monarchen durch Mordokai (Est 2); das Los Hamans, das die Vernichtung der Juden spät im Jahr „terminierte“ (Est 3); die große Gunst, die Esther vor dem König erlangte (Est 4 – 5); die passende Lektüre, als der König vor dem entscheidenden zweiten Gastmahl mit Esther nicht schlafen konnte (Est 6); das Auftauchen des stolzen Haman am nächsten Tag (Est 6) … Wie die Geschichte weiterging, ist bekannt. Der böse Haman musste Mordokai ehren und hing schließlich an dem Galgen, den er für Mordokai hatte aufrichten lassen. Mordokai kam zu Ehren, und dem Volk der Juden wurde Licht und Freude und Wonne und Ehre zuteil. Wir dürfen sicher sein, dass Mordokai und Esther hinter allem Gott sahen und Ihm von Herzen dankten.

Video: Nimm jede Phase deines Lebens an (1)

Video: Nimm jede Phase deines Lebens an (2)

Wie begegnet dir Gott im Alltag, was hilft dir seine Gegenwart zu erleben?

Hat Gott auch in deinem Leben Umstände, im Nachhinein gesehen zum positiven verändert?

Mittwochsimpuls Hauptsache gesund!?

Lesedauer 5 Minuten

Definition Gesundheit:

Die wohl bekannteste Definition von Gesundheit wurde durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) beschrieben: „Gesundheit ist ein Zustand vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht allein das Fehlen von Krankheit und Gebrechen.“

Gleichzeitig gibt es aber auch diverse andere Definitionen für Gesundheit. Hier einige Beispiele:

• Nach T. Parson (Medizinsoziologe): „Gesundheit ist ein Zustand optimaler Leistungsfähigkeit eines Individuums, für die wirksame Erfüllung der Rollen und Aufgaben für die es sozialisiert (Sozialisation = Einordnungsprozess in die Gesellschaft, Normen- und Werteübernahme) worden ist.“

• Hurrelmann (1990) definiert Gesundheit als: „ Zustand des objektiven und subjektiven Befindens einer Person, der gegeben ist, wenn diese Person sich in den physischen, psychischen und sozialen Bereichen ihrer Entwicklung im Einklang mit den eigenen Möglichkeiten und Zielvorstellungen und den jeweils gegebenen äußeren Lebensbedingungen befindet.“

• „Gesundheit ist eine Fähigkeit zur Problemlösung und Gefühlsregulierung, durch die ein positives seelisches und körperliches Befinden – insbesondere ein positives Selbstwertgefühl – und ein unterstützendes Netzwerk sozialer Beziehungen erhalten oder wieder hergestellt wird.“

Gesundheit hat einen sehr hohen Stellenwert und ist für viele Menschen das höchste Gut. „Hauptsache gesund“, „Bleib gesund“, „Gesundheit ist das Wichtigste“ sind Aussagen die man oft hört, beispielsweise wenn ein Kind geboren wird, auf Geburtstagsfeiern oder auch in der aktuellen Coronakrise.

Aber ist Gesundheit wirklich die Hauptsache? Nehmen wir einmal an, eine Gruppe von Menschen sitzt zusammen und diese Aussagen werden von einer Person gehört, die nicht gesund ist. Wie wird sich dieser Mensch fühlen. Sozusagen fehlt ihm ja dann die Hauptsache. Was ist sein Leben dann noch wert, was hat es für einen Sinn? In dem Moment wird sich der Betroffene wahrscheinlich minderwertig fühlen.

In der Bibel, in den Evangelien lesen wir über viele Heilungen, die Jesus getan hat. Eine Geschichte aus dem Markusevangelium, die mir gezeigt hat, worum es wirklich geht, können wir im Kapitel 2,1-12 nachlesen:

Jesus heilt einen Gelähmten

 Einige Tage später kehrte Jesus nach Kapernaum zurück. Die Nachricht von seiner Ankunft verbreitete sich schnell in der ganzen Stadt.[1] 2 Es dauerte nicht lange, da war das Haus, in dem er wohnte, von Besuchern überfüllt, sodass kein Einziger mehr Platz hatte, nicht einmal draußen vor der Tür. Und er verkündete ihnen Gottes Wort. 3 Da kamen vier Männer, die einen Gelähmten auf einer Matte trugen. 4 Es gelang ihnen nicht, durch die Menge zu Jesus vorzudringen, deshalb deckten sie das Dach über ihm ab. Dann ließen sie durch die Öffnung den Kranken auf seiner Matte hinunter. 5 Als Jesus ihren Glauben sah, sagte er zu dem Gelähmten: »Mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben.« 6 Doch einige Schriftgelehrte, die dabeisaßen, dachten: 7 »Wie kann er so etwas sagen? Das ist doch Gotteslästerung! Nur Gott allein kann Sünden vergeben!« 8 Jesus wusste, was in ihnen vorging, und sagte: »Warum macht ihr euch in euren Herzen solche Gedanken? 9 Ist es leichter, zu dem Gelähmten zu sagen: Deine Sünden sind dir vergeben oder Steh auf, nimm deine Matte und geh´? 10 Ich werde euch beweisen, dass der Menschensohn auf der Erde die Vollmacht besitzt, Sünden zu vergeben.« Und er wandte sich dem Gelähmten zu und sagte zu ihm: 11 »Steh auf, nimm deine Matte und geh nach Hause, denn du bist geheilt!« 12 Der Mann sprang auf, nahm die Matte und bahnte sich einen Weg durch die staunende Menge. Da lobten sie alle Gott. »So etwas haben wir noch nie gesehen!«, riefen sie.

Der Mann in der Geschichte war gelähmt und somit eingeschränkt, er war nicht leistungsfähig, viele Dinge konnte er nicht tun. Fehlte ihm etwa die Hauptsache? Zwar war er krank, doch er hatte etwas, was noch viel wichtiger ist. Er hatte Beziehungen. Er hatte vier Freunde, sehr gute Freunde sogar. Er ist nicht allein. Sie bringen ihn zu Jesus, da sie wussten, dass nur Jesus heilen kann. Sie überwinden alle Hindernisse und lassen sich nicht von der Menschenmenge abhalten, sie finden einen Weg zu Jesus. Sie hatten einen starken Glauben. Wunderbar, wenn man solche Freunde hat.

Was tat Jesus, als er den Gelähmten vor sich hatte? Er sah den Glauben der Freunde des Gelähmten. Jesus heilte nicht sofort die Krankheit, die körperliche Beeinträchtigung des Gelähmten. Das erste was Jesus tat, war ihm seine Sünde zu vergeben. Sünde bedeutet Trennung von Gott und somit stellte Jesus durch die Vergebung die Beziehung zwischen Gott und dem Gelähmten wieder her. Viel wichtiger als Krankheit oder Gesundheit ist für Jesus die Frage nach heil sein oder nicht heil sein. Die Versöhnung mit Gott macht den Gelähmten wieder heil, obwohl seine körperlichen Symptome noch da sind. Die Gemeinschaft mit Gott ist wiederhergestellt und somit gibt es nichts mehr was den Gelähmten von Gottes Liebe trennen kann. Nicht einmal Krankheit oder Tod. Krankheit und Tod sind durch die Sünde in unsere Welt gekommen, aber Jesus ist am Kreuz für die Sünde der Menschen gestorben und wir sind durch seine Wunden geheilt, auch wenn es noch Krankheit und Sünde gibt. Der Glaube an sein Erlösungswerk macht uns frei. Krankheit und Tod können uns nichts mehr anhaben, wir wissen bis in alle Ewigkeit werden wir mit Gott verbunden bleiben. Für Gott ist Gesundheit nicht die Hauptsache, er möchte heile Menschen, die in einer Beziehung zu ihm leben. Zu wissen von ihm bedingungslos geliebt zu sein, ihn zu erkennen, gerettet zu sein macht das Leben eines Menschen wertvoll und sinnvoll, egal ob gesund oder krank.

Am Ende befreit Jesus den Gelähmten von seiner Krankheit, er tut ein Wunder und heilt ihn. Somit hat er ihn ganzheitlich gesund gemacht. Wir dürfen von Jesus alles erwarten, er hat die Macht Sünden zu vergeben und zu heilen. In jedem Fall erfahren wir Heil, wenn wir Jesus begegnen, auch wenn uns Krankheit und Leid begegnen, seine Gegenwart macht uns heil. Wir brauchen uns vor Krankheit nicht zu fürchten, auch wenn uns Krankheit trifft und wir im allerschlimmsten Fall versterben, so haben wir doch die Gewissheit dass wir in alle Ewigkeit in Gemeinschaft mit Gott zusammen sein werden, was gibt es Schöneres?

Ich möchte euch noch als Beispiel das Leben von Nick Vujicic aus Australien nennen. Er ist ohne Arme und Beine auf die Welt gekommen. Bis ins Jugendalter hatte er schwer mit seiner Identität zu kämpfen und wollte sich mehrmals das Leben nehmen. Eine Begegnung mit Gott hat alles verändert und hat ihn geheilt. Nicht in dem Sinne, dass er ihn körperlich geheilt hätte, aber die Beziehung zu Gott bedeutet Nick viel mehr als Gesundheit. Nick Vujicic sagt:

„Durch ein Wunder ist Gottes Stärke in meiner Schwachheit sichtbar geworden. Denn es ist machtvoller, einen Mann ohne Arme und Beine lächeln zu sehen, als jemanden, der durch ein Wunder geheilt wurde.“

„Wenn mir Gott die Wahl lassen würde, ohne Arme und Beine zur Welt zu kommen, um auch nur eine einzige Seele zu retten, würde ich sagen: Tue es!“

Nick Vujicic führt heute ein zutiefst dankbares, glückliches und sinnerfülltes Leben, und ist durch seine Vorträge, in denen er aus seinem Leben und über Gott erzählt für viele Menschen zum Segen geworden.

Abschließend möchte ich noch einmal zusammenfassen: Nicht Hauptsache gesund, sondern

  • Hauptsache geliebt zu werden und zu lieben
  • Hauptsache mit Gott versöhnt
  • Hauptsache in einer Beziehung zu Gott
  • Hauptsache heil
  • Hauptsache gerettet

Und wichtig auch wenn wir Gott kennen, mit ihm versöhnt und in Beziehung leben, heil und gerettet sind, dass wir unsere Mitmenschen nicht vergessen. Lasst uns werden, wie die Freunde des Gelähmten, die ihren Freund zu Jesus führen. In unserem Umfeld gibt es viele Menschen, die Jesus nicht kennen, die den Weg nicht zu ihm wissen, Menschen, die aufgrund schlechter Erfahrungen nicht mehr glauben können oder die denken, dass sie Gott nicht brauchen. Aber auch sie brauchen Heilung und Jesus kann sie heilen. Wir können für sie beten, von Jesus erzählen und sie so zu Jesus bringen.

„Denn vorher wart ihr tot aufgrund eurer Schuld und weil euer altes Ich euch bestimmt hat[2]. Doch Gott hat euch mit Christus lebendig gemacht. Er hat uns alle unsere Schuld vergeben“ Kolosser 2,13

„Ich bin überzeugt: Nichts kann uns von seiner Liebe trennen. Weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte, weder unsere Ängste in der Gegenwart noch unsere Sorgen um die Zukunft[8], ja nicht einmal die Mächte der Hölle können uns von der Liebe Gottes trennen. 39 Und wären wir hoch über dem Himmel oder befänden uns in den tiefsten Tiefen des Ozeans[9], nichts und niemand in der ganzen Schöpfung kann uns von der Liebe Gottes trennen, die in Christus Jesus, unserem Herrn, erschienen ist.“ Römer 8,38-39

„An seinem eigenen Körper hat er unsere Sünden an das Kreuz hinaufgetragen, damit wir für die Sünde tot sind und für die Gerechtigkeit leben können. Durch seine Wunden seid ihr geheilt worden!“ 1. Petrus 2,24

Er wird alle ihre Tränen abwischen, und es wird keinen Tod und keine Trauer und kein Weinen und keinen Schmerz mehr geben. Denn die erste Welt mit ihrem ganzen Unheil ist für immer vergangen.«“ Offenbarung 21,4

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Mittwochsimpuls Das Herz ausschütten

Lesedauer 2 Minuten

Das Herz gilt als Sitz unseres tiefsten Inneren, der Emotionen, der Persönlichkeit und des Willens. Wer es öffnet, verschafft dem anderen einen Zugang zu seinen Empfindungen und Gedanken und lässt ihn daran teilhaben, was auch ein Zeichen für die Zuneigung und das Vertrauen ist, das man ihm entgegenbringt. Wenn wir beispielsweise einem Freund/in oder Ehepartner/in unser Herz ausschütten teilen wir unsere Emotionen, unsere Sorgen, unsere Probleme, wir erzählen was uns bewegt, was uns bedrückt. Wir schütten unser Herz nur vor Personen aus, die uns sehr nahe stehen, denen wir vertrauen und zu denen wir eine gute Beziehung haben.

Sich jemanden anvertrauen zu können hilft uns, dass wir uns danach besser fühlen, es befreit uns und gibt uns eine andere Sichtweise. Wir fühlen uns erleichtert und nicht mehr schwermütig, wir können negative Gedanken abgeben und loslassen, es tut uns gut.

Es gibt jemanden, zu dem wir jederzeit kommen können, der uns am besten kennt und dem wir immer vertrauen können. Es ist unser Vater im Himmel, der nur darauf wartet, dass wir als seine Kinder im Gebet zu ihm kommen und ihm alles erzählen, was uns bewegt. Er hört immer zu und er hat immer Zeit für uns. Er möchte nicht, dass wir uns beschweren mit Emotionen und Lasten, die uns nicht gut tun und uns niederdrücken, wenn wir sie zu lange mit uns herumschleppen. Alles was uns belastet – Ängste, Sorgen, Schuldgefühle, Traurigkeit, Unzufriedenheit, Einsamkeit, Zweifel usw. – dürfen wir ihm im Gebet bringen und abgeben und dafür seine Ruhe und seinen Frieden empfangen.

Kommt alle her zu mir, die ihr müde seid und schwere Lasten tragt, ich will euch Ruhe schenken.“ Matthäus 11,28 

Gott macht uns frei und schenkt uns Leichtigkeit, sowie gute Gedanken und eine andere Sichtweise. Er ist unsere Zuflucht in jeder Situation.

Es tut gut, wenn wir immer wieder unser Herz vor ihm ausschütten und uns von ihm reinigen lassen, damit wir unser Herz beschützen und bewahren. Wir können oft nicht vermeiden, dass unser Herz mit negativen Gedanken infiziert wird, durch Schwierigkeiten, Umstände, durch das was wir hören und erleben, aber wir müssen darauf achten das Herz zu bewahren und alles was nicht darin sein soll, immer wieder mit Gottes Hilfe entsorgen.

„Vor allem aber behüte dein Herz, denn dein Herz beeinflusst dein ganzes Leben“ Sprüche 4,23

Aufruf zur Blogparade

Blogparade – Stark durch die Krise

Lesedauer 2 Minuten

Heute möchte ich euch gerne einladen an einer Blogparade mitzumachen. In diesem Artikel „Krise als Chance“ habe ich darüber geschrieben, wie ich zu der aktuellen Krise eine positive Sichtweise gewinnen kann. Da wir in den Medien mit negativen Nachrichten überflutet werden, finde ich es hilfreich sich auch mit den positiven Aspekten einer Krise auseinanderzusetzen und darauf zu schauen. Das bedeutet nicht eine rosarote Brille aufzusetzen und die Schwierigkeiten, Herausforderungen, Ängste, Sorgen, Unsicherheiten zu verleugnen, sondern diese anzunehmen und inmitten dieser Umstände einen guten Weg durch die Krise zu finden. Mit dieser Aktion möchte ich euch anregen darüber nachzudenken und einen Beitrag auf eurem Blog darüber zu schreiben. Wer selbst keinen Blog hat, aber gerne mitschreiben möchte kann mir seinen Beiträg gerne über Email zuschicken, ich werde ihn dann als Gastbeitrag einfügen.

Hier ein paar Gedankenanstösse als Hilfestellung:

  • Gibt es etwas, das sich durch oder in der Krise zum Positiven verändert hat?
  • Gibt es etwas, das du durch oder in der Krise gelernt hast?
  • Gibt es etwas, das du durch oder in der Krise neu entdeckt hast?
  • Gibt es etwas, das du auch nach der Krise beibehalten möchtest?
  • Was gibt dir Hoffnung in er Krise?
  • Was gibt dir Halt in der Krise?

So kannst du dabei sein:

  • Schreibe bis 6. Juni einen Artikel mit deiner Erfahrung, Meinung, Idee, Sichtweise zum Thema und veröffentliche ihn auf deinem Blog oder schick mir den Artikel, wenn du selbst keinen Blog führst. Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Du kannst meinen Beitrag und die Fragen als Anregung nehmen oder auch nicht.
  • Verlinke deinen Artikel unter diesem Beitrag in den Kommentaren.
  • Verweise in deinem Artikel auf die Blogparade und verlinke auf diesen Beitrag
  • Ganz besonders toll ist es, wenn du den Aufruf zu dieser Blogparade teilst, schließlich sollen möglichst viele Menschen von deinen/unseren Erfahrungen profitieren können.
  • Am Ende der Blogparade veröffentliche ich einen Artikel, indem ich alle Beiträge zusammenfasse und verlinke.

Ich freue mich auf eure Beiträge. Lasst uns gemeinsam Licht, Hoffnung und positive Gedanken in diese unsichere Zeit bringen, einen Unterschied machen und Ermutiger sein.

„Ihr seid das Salz der Erde. Doch wozu ist Salz noch gut, wenn es seinen Geschmack verloren hat? Kann man es etwa wieder brauchbar machen? Es wird weggeworfen und zertreten, wie etwas, das nichts wert ist.  Ihr seid das Licht der Welt – wie eine Stadt auf einem Berg, die in der Nacht hell erstrahlt, damit alle es sehen können.  Niemand versteckt ein Licht unter einem umgestülpten Gefäß. Er stellt es vielmehr auf einen Lampenständer und lässt es für alle leuchten“ Matthäus 5,13-15

Frieden

Lesedauer < 1 Minute

Eine Geschichte zum Thema Frieden möchte ich gerne mit euch teilen (Verfasser unbekannt):

Es war einmal ein König, der dem Künstler, der ihm das treffendste Bild des Friedens malte, einen Preis verleihen wollte. Viele Künstler versuchten es. Der König sah sich alle Bilder an, aber es gab nur zwei, die er wirklich mochte; er musste sich zwischen ihnen entscheiden.

Auf einem Bild war ein ruhig liegender See, in dem sich die friedvoll um ihn aufragende Berglandschaft vollendet widerspiegelte. Darüber breitete sich ein blauer Himmel mit flauschigen weißen Wolken aus. Wer dieses Bild ansah, musste es für den vollkommenen Frieden halten.

Auf dem anderen Bild waren auch Berge, aber sie waren schroff und kahl, darüber ein tobender Himmel mit zuckenden Blitzen und heftigem Regen. Hinten im Bild stürzte ein schäumender Wasserfall herunter. Das alles sah nicht sehr friedlich aus. Doch hinter dem Wasserfall entdeckte der König einen kleinen Busch, der in einer Felsspalte wuchs. In dem Busch hatte eine Vogelmutter ihr Nest gebaut. Dort, inmitten des tobenden Wassers saß die Vogelmutter vollkommen friedlich in ihrem Nest.

Was denkst du? Welches Bild hat den Preis gewonnen? Der König entschied sich für das zweite Bild.

„›Denn Friede bedeutet nicht‹, erklärte der König tief berührt, ›an einem Ort vollkommener Ruhe, frei von Ärger und belastender Arbeit zu sein, sondern in all dem trotzdem gelassen zu bleiben. Das ist die wahre Bedeutung von Frieden.‹“

Mittwochsimpuls Zuerst geliebt

Lesedauer 3 Minuten

Letzte Woche bin ich während meiner stillen Zeit mit Gott auf den obigen Vers im Bild aus Jeremia Kapitel 31 gestoßen. Dieser Vers hat mich sehr angesprochen und berührt. Beim Lesen habe ich das Herz Gottes gespürt und seine große Liebe zu uns Menschen. Eine Liebe die soviel grösser ist, als wir es uns je vorstellen können, eine Liebe die uns immer zuvor kommt, eine Liebe die immer da war, eine Liebe, die nicht geknüpft ist an Bedingungen. Gottes Liebe ist eine unverdiente Liebe, die wir uns nicht erarbeiten oder verdienen können durch eigene Anstrengung oder gute Taten und Werke. Gott hat uns schon immer geliebt und er wird uns immer lieben, trotz unserer Fehler und Schwächen. Unser Verhalten ändert nichts an seiner Liebe.

Im ganzen Kapitel 31 von Jeremia erkenne ich die Liebe Gottes zu seinem Volk, seine Sehnsucht zu den Menschen und sein Wunsch nach Gemeinschaft und Beziehung, er möchte die Menschen zu sich ziehen. Trotz aller Sünden und trotz dass die Menschen sich von Gott abgewandt haben, will er barmherzig sein und vergeben. Er wartet nur darauf, dass sie umkehren, ihn erkennen und sich ihm zuwenden und um Vergebung bitten. Gott möchte einen neuen Bund mit seinem Volk schließen, indem er das Gesetz in ihre Herzen schreibt und sie mit dem heiligen Geist erfüllt werden. Dieser neue Bund gilt nicht nur für das Volk Israel, sondern für jeden Menschen, der in einer persönlichen Beziehung zu Gott lebt. Jeremias Prophezeiungen beziehen sich auf Jesus Christus, durch ihn haben wir einen Neuanfang und Versöhnung mit Gott. Mit Jesus hat der neue Bund Gottes mit uns Menschen begonnen.

Gott kämpft um die Liebe jedes einzelnen Menschen, denn sein Wesen ist Liebe, er ist die Liebe selbst. Im Rückblick auf mein bisheriges Leben kann ich Spuren von Gottes Liebe überall erkennen, sie war immer da, von Anfang an. Gott hat mich zuerst geliebt, ohne dass ich etwas dafür getan habe. Auch in den Zeiten, in denen ich mich von ihm entfernte, ohne ihn lebte, mir seiner Gegenwart nicht bewusst war, er war da und hat mich gesucht und zu sich gezogen aus lauter Güte. Als ich ihn nicht erkannte, hat er mich schon gesehen und gekannt. Gottes Liebe zu erkennen und ihm zu begegnen ist das größte Geschenk in meinem Leben, ich durfte erfahren, wie wertvoll ich für Gott bin und wie bedingungslos seine Liebe ist. So groß ist seine Liebe für mich, dass er sein Leben gab, damit ich wieder Zugang zum Vater habe und es keine Trennung mehr gibt. Die Sünde (=Trennung von Gott) hat er auf sich genommen für mich, und für jeden Menschen, der dieses Geschenk der Gnade annimmt.

Gottes Liebe verändert Herzen. Weil er uns so liebt, wollen wir auch lieben. Er schenkt uns den Willen seine Liebe an unsere Mitmenschen weiterzugeben. Er gibt uns die Kraft zu vergeben. Er gibt uns seinen Blick auf die Menschen und Umstände. Weil wir geliebt sind, wollen wir Gutes tun, großzügig und barmherzig sein. Weil Gott uns liebt, wollen wir ihn auch lieben und nach seinem Willen leben. Weil Gott uns liebt wollen wir ihm gefallen. Weil Gott uns liebt, sind wir wertvoll.

wertvoll – Glaube-Hoffnung-Liebe

„Ihr Lieben, lasst uns einander lieb haben; denn die Liebe ist von Gott, und wer liebt, der ist aus Gott geboren und kennt Gott.  Wer nicht liebt, der kennt Gott nicht; denn Gott ist Liebe“ 1. Johannes 4,7-8

„Darin besteht die Liebe: nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat und gesandt seinen Sohn zur Versöhnung für unsre Sünden.  Ihr Lieben, hat uns Gott so geliebt, so sollen wir uns auch untereinander lieben.  Niemand hat Gott jemals gesehen. Wenn wir uns untereinander lieben, so bleibt Gott in uns, und seine Liebe ist in uns vollkommen“ 1. Johannes 4,10-12

„Lasst uns lieben, denn er hat uns zuerst geliebt“ 1.Johannes 4,19

„Denn Christus ist schon zu der Zeit, als wir noch schwach waren, für uns Gottlose gestorben. Nun stirbt kaum jemand um eines Gerechten willen; um des Guten willen wagt er vielleicht sein Leben. Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren“ Römer 5,6-8

„Aber Gott, der reich ist an Barmherzigkeit, hat in seiner großen Liebe, mit der er uns geliebt hat,  auch uns, die wir tot waren in den Sünden, mit Christus lebendig gemacht – aus Gnade seid ihr gerettet -und er hat uns mit auferweckt und mit eingesetzt im Himmel in Christus Jesus,  damit er in den kommenden Zeiten erzeige den überschwänglichen Reichtum seiner Gnade durch seine Güte gegen uns in Christus Jesus. Denn aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es,  nicht aus Werken, damit sich nicht jemand rühme.  Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen.“ Epheser 2,4-10