Ist da jemand / Wo unsere Sehnsucht gestillt wird

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Wir Menschen haben eine Sehnsucht nach Geborgenheit, Sicherheit, danach, verstanden zu werden – spricht: Wir sehnen uns nach bedingungsloser Liebe. Aber zu viele von uns sind in der Vergangenheit enttäuscht und verletzt worden. Ist eine solche Liebe und Annahme überhaupt irgendwo möglich? Wenn du auch eine Sehnsucht spürst, dann ist dieser Impuls das Richtige für dich.

Jahreslosung 2022

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Jeder Mensch sehnt sich im Leben nach Annahme und Liebe. Angenommen zu sein, genau so wie man ist und irgendwo dazuzugehören. Und jeder von uns kennt sicherlich auch das Gefühl ausgeschlossen zu sein, in einer Gruppe oder Gemeinschaft nicht wirklich angenommen zu sein oder gar abgelehnt zu werden.

Wer die Erfahrung schon in der Kindheit gemacht hat, aufgrund seiner Fehler und Schwächen nicht angenommen zu sein, etwas leisten zu müssen, um Anerkennung zu bekommen oder einfach aufgrund seiner Andersartigkeit ausgeschlossen zu sein, den prägen diese Situationen oft das ganze Leben. Das Gedankenmuster ein Außenseiter zu sein, ist nicht leicht zu durchbrechen.

Es gibt jedoch einen Ausweg. Jeder kann die Erfahrung machen bedingungslos geliebt zu sein, angenommen zu sein mit allen Schwächen und Fehlern. Jesus lädt alle Menschen ein zu ihm zu kommen, so wie sie sind. Er verspricht:

„Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen oder ausstoßen.“ Johannes 6,37

Jesus bewertet nicht nach Tun, Denken oder Status. Jeder darf kommen. Gott nimmt uns an. Wer diese, seine Einladung annimmt und zu ihm kommt, erfährt Annahme und echte Zugehörigkeit. Jesus selbst hat den ersten Schritt auf uns Menschen zugemacht. Er kam als Mensch auf die Erde, um uns nahe zu sein und uns mit Gott, dem Vater zu versöhnen. Wer zu Jesus kommt und glaubt, dass er der Weg zum Vater ist, dass er durch seinen Tod für unsere Schuld und Sünde bezahlte, der ist aufgenommen in die ewige Gemeinschaft mit Gott. Gott wird niemanden zurückweisen, der zu ihm kommt, egal wie seine Vergangenheit aussieht.

Diese bedingungslose Liebe Gottes zu erleben und zu erfahren hilft, negative Gedankenmuster zu durchbrechen und loszulassen. Außerdem können wir all unsere Verletzungen und Erfahrungen, Erlebnisse in denen wir uns ausgegrenzt oder abgewiesen gefühlt haben zu Gott bringen. Auch dafür ist Jesus gestorben, um uns alle Lasten abzunehmen. Er hat sie schon am Kreuz getragen. Jesus befreit und füllt unser Herz mit seiner Liebe und Annahme.

Gottes Liebe hilft uns auch zu vergeben und auf unsere Mitmenschen einen Schritt zuzugehen, so wie Jesus uns entgegengekommen ist. So können wir den anderen mit Gottes Augen sehen.

„Deshalb nehmt euch gegenseitig an, wie auch Christus euch angenommen hat, damit Gott geehrt wird!“ Römer 15,17 NeÜ

„Liebe Geschwister, wir wollen einander lieben, denn die Liebe kommt von Gott. Jeder, der liebt, ist von Gott geboren und kennt Gott. 8 Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt, denn Gott ist Liebe. 9 Gottes Liebe zu uns ist darin sichtbar geworden, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte, um uns in ihm das Leben zu geben. 10 Die Liebe hat ihren Grund nicht darin, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn als Sühnopfer für unsere Sünden gesandt hat. 11 Ihr Lieben, wenn Gott uns so geliebt hat, müssen auch wir einander lieben. 12 Ihn selbst hat nie jemand gesehen. Doch wenn wir einander lieben, lebt Gott in uns, und seine Liebe ist in uns zum Ziel gekommen. 13 Dass wir in ihm leben und er in uns, erkennen wir daran, dass er uns Anteil an seinem Geist gegeben hat. 14 Außerdem haben wir mit eigenen Augen gesehen und können bezeugen, dass der Vater den Sohn als Retter der Welt gesandt hat. 15 Und wenn sich jemand zu Jesus als dem Sohn Gottes bekennt, dann lebt Gott in ihm und er in Gott. 16 Wir haben jedenfalls erkannt, dass Gott uns liebt; und wir glauben an seine Liebe. Gott ist Liebe, und wer in der Liebe lebt, der lebt in Gott, und Gott lebt in ihm. 17 Auch darin ist die Liebe mit uns zum Ziel gekommen: Dem Tag des Gerichts können wir mit Zuversicht entgegensehen, denn so wie Jesus mit dem Vater verbunden ist, leben auch wir in dieser Welt. 18 In der Liebe gibt es keine Furcht, denn Gottes vollkommene Liebe vertreibt jede Angst. Wer noch Angst hat, rechnet mit Strafe. Bei ihm hat die Liebe ihr Ziel noch nicht erreicht. 19 Doch wir lieben, weil er uns zuerst geliebt hat. 20 Wenn jemand sagt: „Ich liebe Gott!“, aber seinen Bruder oder seine Schwester verabscheut, ist er ein Lügner. Denn wer seine Geschwister nicht liebt, die er ja sieht, wie kann er da Gott lieben, den er nie gesehen hat? 21 Denkt an das Gebot, das Gott uns gegeben hat: Wer Gott liebt, soll auch seine Geschwister lieben.“ 1.Johannes 4,7-21 NeÜ

Zwischen den Jahren / Impuls auf Südtirolerisch

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Mit vielen unbeantworteten Fragen starten die meisten von uns in das neue Jahr. Man weiß nicht, was kommen wird, was einen erwartet, man weiß nur, dass sich wahrscheinlich wieder einiges verändern und die eine oder andere Herausforderung auf einen zukommen wird. Wer gibt uns in solch ungewissen Zeiten Beständigkeit? Auf wen können wir uns verlassen? Und wo finden wir Antworten auf unsere Fragen?

Das wertvollste Geschenk – Weihnachten im neuen Licht

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Würdest du jemals auf die Idee kommen ein liebevoll für dich eingepacktes Geschenk einfach abzulehnen oder dafür bezahlen zu wollen? So absurd dieser Gedanke auch klingt – diese Situation wiederholt sich immer und immer wieder. Uns Menschen wurde das großartigste Geschenk gemacht und wir meinen uns dieses Geschenk erst verdienen zu müssen oder gar nicht erst nötig zu haben. Weißt du, um welches Geschenk es dabei geht?

Gott vertrauen in allen Umständen

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Es gibt in unserem Leben Freud und Leid, gute und schlechte Zeiten, Licht und Dunkelheit, Erfolge und Krisen, Leben und Tod. Es geschehen oft Dinge anders als erwartet, wo alles gegen uns zu sein scheint und wir keinen Plan haben, wie es weitergehen soll. Viele Menschen verlieren dadurch ihre Hoffnung, ihren Halt und ihre Zuversicht.

Auch die aktuelle Situation um Corona, die Menschen auf der ganzen Welt betrifft, bringt viel Ungewissheit und wirft Fragen auf. Die Krankheit, Arbeitsverlust und finanzielle Schwierigkeiten, Einschränkungen,Sorgen, Ängste, Isolation und Einsamkeit haben unser gewohntes Leben durcheinandergebracht und nichts ist so wie es einmal war. Jeder ist irgendwie davon betroffen. Da kann einem leicht der Boden unter den Füßen weggezogen werden, wenn man nicht auf einem sicheren Fundament steht.

Und dieses sichere Fundament, dieser sichere Hafen ist für mich die Beziehung zu Gott. In der Bibel können wir lesen:

„Wir wissen aber, dass denen die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen.“ Römer 8,28

Dieses Wort ist eines der schönsten und wunderbarsten Zusagen Gottes in der Bibel. Wer darauf vertraut, hat einen unerschütterlichen Halt. Der Glaube daran schenkt mir Gelassenheit in jedem Umstand und nimmt mir Ängste und Sorgen. Egal was kommt, egal was in der Welt passiert, was auch immer Druck auf mich ausüben will, egal welche Entscheidungen ich treffe: Gott kann mir alle Dinge zum Besten dienen lassen, wenn ich ihm vertraue und mit ihm in Verbindung bin.

Es heißt in dem Vers wörtlich: Denen, die Gott lieben dienen alle Dinge zum Besten. Wer Gott wirklich liebt, der setzt Gott an die erste Stelle seines Lebens, der verlässt sich ganz auf Gott. Martin Luther schreibt:

„Das, worauf du dich verlässt und woran dein Herz hängt, ist
dein Gott.“

Es geht darum Gott von ganzem Herzen zu lieben. Das ist für uns das wichtigste Gebot:

„Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft und mit deinem ganzen Verstand“ Lukas 10,27

Die Verheißung gilt also denen, die Gott lieben und sie gilt allen Menschen. Denn jeder Mensch ist von Gott eingeladen, sich ihm ganz anzuvertrauen und in Beziehung mit ihm zu leben. Gott sandte seinen Sohn Jesus auf die Erde. Er ist der Weg zu Gott. Wer an ihn glaubt hat die Vergebung der Sünde und ist mit Gott versöhnt.

„Denn so[1] hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen[2] Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.“ Johannes 3,16

Als Kinder Gottes dürfen wir vertrauen und gewiss sein, dass Gott alle Dinge in seiner Hand hält und dass er alle Dinge so lenken wird, dass sie uns zum Besten dienen. Auch Schwierigkeiten, Nöte, Leid und Krisen brauchen wir nicht zu fürchten, denn wir wissen, dass nichts und niemand uns von Gottes Liebe trennen kann.

„Denn ich bin ganz sicher: Weder Tod noch Leben, weder Engel noch Dämonen[6], weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges noch irgendwelche Gewalten, 39 weder Hohes noch Tiefes oder sonst irgendetwas auf der Welt können uns von der Liebe Gottes trennen, die er uns in Jesus Christus, unserem Herrn, schenkt.“ Römer 8,38-39

Gott tut außergewöhnliche Dinge durch gewöhnliche Menschen

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Beim Lesen der Weihnachtsgeschichte in der Bibel, hat mich in diesem Jahr besonders Maria, die Mutter von Jesus bewegt und ich habe mir Gedanken gemacht über ihre Person und ihre Aufgabe im großen Plan Gottes.

Was lesen wir in der Bibel über Maria?

„Gott tut außergewöhnliche Dinge durch gewöhnliche Menschen“ weiterlesen

Herausforderungen mutig angehen

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Wie geht es dir in Zeiten der Herausforderung, wenn du in deinem Leben neue Aufgaben oder neue Projekte startest? Sträubst du dich eher vor Veränderungen oder lässt du dich gerne herausfordern?

Wenn ich vor neuen Herausforderungen stehe sind meine Gefühle zweigeteilt. Da ist die Vorfreude auf das was kommen wird, aber auch Unsicherheit und Ängste: Werde ich das schaffen? Habe ich die Fähigkeiten dazu? Wird das Projekt gelingen?

In dieser Situation hilft mir nur eines: Mit meinen Plänen zu Gott kommen und sie ihm anzuvertrauen. Da will ich mich nicht auf meine Gefühle oder meine Fähigkeiten und Stärken verlassen, sondern auf Gottes Kraft. Wenn ich vor einer großen Aufgabe stehe sage ich mir: Wenn Gott das von mir möchte, dann kann ich das.

Folgende 5 Schritte bringen mich auf meinem Weg weiter:

  1. Ich erinnere mich: In welchen Herausforderungen hat Gott mich schon gestärkt? Wo hat Gott zu mir gesprochen? Welche Wunder hat Gott in meinem Leben schon getan?

„Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat! Lobe den Herrn, meine Seele, und was in mir ist, seinen heiligen Namen!” Psalm 103

2. Ich suche die Gegenwart Gottes vor der Herausforderung. Ich nehme mir Zeit in der Bibel, in seinem Wort zu lesen, höre Lobpreismusik oder mache einfach einen Spaziergang mit Gott. Die Gegenwart Gottes stärkt mich und ermutigt mich.

3. Ich glaube der Wahrheit. Die Wahrheit sind nicht meine Sorgen,Zweifel und negativen Glaubenssätze ( Ich schaffe das nicht – Ich kann das nicht), sondern die Zusagen Gottes in seinem Wort. Jesus ist meine Kraft und seine Kraft wirkt in mir.

„Und er hat zu mir gesagt: Lass dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft vollendet sich in der Schwachheit. Darum will ich mich am allerliebsten rühmen meiner Schwachheit, auf dass die Kraft Christi bei mir wohne.“ 2.Korinther 12,9

„Alles kann ich durch Christus, der mir Kraft und Stärke gibt. Philipper 4,13

Ich kann mutig neue Herausforderungen angehen, weil ich weiß, dass Gott mit mir ist. Mein Vertrauen liegt in ihm und er schenkt mir den Mut, die Kraft und die Fähigkeiten, die ich brauche.

„Seid mutig und stark! Habt keine Angst und lasst euch nicht von ihnen einschüchtern! Denn der HERR, euer Gott, geht mit euch. Er hält immer zu euch und lässt euch nicht im Stich!“ 5.Mose 31,6

„Dann wandte er sich an seinen Sohn Salomo: »Mach dich ohne zu zögern an die Arbeit! Hab keine Angst und lass dich durch nichts entmutigen! Denn der HERR, mein Gott, wird dir beistehen. Er verlässt dich nicht und wird dir helfen, bis der Bau des Tempels abgeschlossen ist.“ 1.Chronik 28,20

4. Ich suche die Gemeinschaft mit Glaubensgeschwistern in den Gottesdiensten und Hauskreisgruppe. Gemeinsames Gebet und Ermutigung ist mir sehr wichtig. Wir brauchen einander, sowie es Dietrich Bonhoeffer in folgendem Zitat ausdrückt:

„Darum braucht der Christ den Christen, der ihm Gottes Wort sagt, er braucht ihn immer wieder, wenn er ungewiss und verzagt wird; denn aus sich selbst kann er sich nicht helfen, ohne sich um die Wahrheit zu betrügen. Er braucht den Bruder als Träger und Verkündiger des göttlichen Heilswortes.“

5. Ich treffe eine Entscheidung und vertraue.

„Sei mutig und entschlossen! Lass dich nicht einschüchtern und hab keine Angst! Denn ich, der HERR, dein Gott, stehe dir bei, wohin du auch gehst. Josua 1,9

„Darum sei stark und entschlossen! Lass dich durch nichts entmutigen und fürchte dich nicht!“ 1.Chronik 22,13

Im Gottvertrauen kann ich mutige Entscheidungen treffen, neue Schritte wagen und Herausforderungen zuversichtlich angehen. Ich weiss, ohne Gott kann ich nichts tun, aber mit ihm werden Dinge möglich, die vorher unmöglich waren.

„Alle Dinge sind möglich bei Gott.“ Markus 10,27

Gelassenheit

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Gelassenheit, Gleichmut, innere Ruhe oder Gemütsruhe ist eine innere Einstellung, die Fähigkeit, vor allem in schwierigen Situationen die Fassung oder eine unvoreingenommene Haltung zu bewahren. Sie ist das Gegenteil von Unruhe, Aufgeregtheit, Nervosität und Stress (Quelle Wikipedia).

Gelassen zu sein oder zu bleiben ist oft nicht einfach, wenn wir vor Herausforderungen und schwierigen Situationen stehen. Wenn Dinge passieren, die wir nicht unter Kontrolle haben ist es nicht leicht die Ruhe zu bewahren. Trotzdem sollten wir uns täglich in den verschiedenen Situationen in Gelassenheit üben und immer mehr einen inneren Frieden anstreben. Inneren Frieden unabhängig, von dem was um uns herum passiert. Gelassenheit ist förderlich für unsere Gesundheit, in der Bibel steht sogar, dass Gelassenheit unser Leben verlängert (siehe Sprüche 14,30).

Was hilft uns gelassen zu sein?

Um gelassen zu sein brauche ich das Vertrauen, dass sich meine Situation zum Guten wendet. Aber worauf setze ich mein Vertrauen? Auf meine eigene Kraft und Stärke, darauf dass ich alles im Griff habe oder vielleicht auf andere Menschen? Ich brauche ein Fundament auf dem ich stehe, das mir Sicherheit gibt und worauf ich mich verlassen kann. Unsere eigene Kraft hat ihre Grenzen, es ist unmöglich alles im Griff zu haben und auch auf andere können wir uns nicht verlassen.

Es gibt nur einen, auf den wir uns zu 100% verlassen können und dem wir in allen unseren Umständen vertrauen können. Ich meine den Gott der Bibel. Wenn wir unser Lebenshaus auf Christus bauen, wenn er unser Fundament ist, wird uns nichts und niemand so schnell aus der Ruhe bringen.

„Verlass dich nicht auf deinen eigenen Verstand, sondern vertraue voll und ganz dem HERRN!
Denke bei jedem Schritt an ihn; er zeigt dir den richtigen Weg und krönt dein Handeln mit Erfolg.“ Sprüche 3,5-6

„Auch wenn die Erde bebt und die Menschen in Aufruhr geraten, bin ich es, der ihrem Fundament Halt gibt“ Psalm 75,4

„Denn niemand kann ein anderes Fundament legen als das, das schon gelegt ist – Jesus Christus“ 1. Korinther 3,11

Mir hilft der Glaube an Gott, nicht auf die Umstände zu schauen, sondern meinen Blick auf Gott zu richten. ( Link: Worauf ist mein Blick gerichtet )Die Gewissheit, dass Gott da ist und dass er einen guten Plan hat, schenkt mir Gelassenheit. Er hat alles im Griff, ich muss nicht alles selbst im Griff haben. Deshalb kann ich innerlich ruhig bleiben. Gott geht mit mir durch die Herausforderungen und Schwierigkeiten. Ich kann mich in seine Hände fallen lassen. Ich kann nicht tiefer fallen als in Gottes Hand. Wenn der Friede mir abhanden kommt, kann ich mich immer wieder daran erinnern, wie groß und mächtig Gott ist und dass für ihn nichts unmöglich ist.

Erzähle Gott nicht, wie groß dein Problem ist

Gelassenheitsgebet (Reinhold Niebuhr):

Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Einen Tag nach dem anderen zu leben,
einen Moment nach dem anderen zu genießen.
Entbehrung als einen Weg zum Frieden zu akzeptieren.
Diese sündige Welt anzunehmen, wie Jesus es tat,
und nicht so, wie ich sie gern hätte.
Zu vertrauen, dass Du alles richtig machen wirst,
wenn ich mich Deinem Willen hingebe,
sodass ich in diesem Leben ziemlich glücklich sein möge
und im nächsten für immer überglücklich mit dir.
Amen.

Geschlossene Gesellschaft

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Bist du schon einmal zu einem besonderen Event zu spät gekommen und bist nicht mehr reingelassen worden. Wirklich deprimierend, wenn man nichts mehr tun kann, um doch noch an der Feier teilzunehmen. Jeder Mensch muss in seinem Leben eine wichtige Entscheidung treffen, die Auswirkungen sogar noch bis nach dem Tod hat. Weißt du, um welche Entscheidung es da geht?

Wer suchet, der findet

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Jeder der Kinder hat, weiß wie es ist, wenn sie bestimmte Wünsche haben oder etwas brauchen. Für Kinder ist es normal ihre Eltern inständig zu fragen und zu bitten. Auch wenn sie nicht alles bekommen, was sie wollen, geben sie nicht auf und erwarten sich, dass ihre Wünsche erfüllt werden. Kinder vertrauen ihren Eltern und wissen, dass sie auf ihre Hilfe angewiesen sind. Wir als Eltern möchten immer das Beste für unsere Kinder. Deshalb werden wir ihnen nicht alle Wünsche erfüllen können, und bei so manchen Dingen auch Nein sagen.

Genauso wie die Kinder mit ihren Bitten und Wünschen zu Mutter und Vater kommen, genauso können wir als Kinder Gottes zu unserem Vater im Himmel kommen – mit Glauben, Ausdauer, Beharrlichkeit und Zielstrebigkeit. Wir glauben, dass wir einen liebenden Vater und guten Gott haben, der nur das Beste für uns im Sinn hat. Er gibt uns liebend gerne alles was wir brauchen, was uns gut tut und uns zum Besten dient.

„Bittet Gott, und er wird euch geben! Sucht, und ihr werdet finden! Klopft an, und euch wird die Tür geöffnet! Denn wer bittet, der bekommt. Wer sucht, der findet. Und wer anklopft, dem wird geöffnet. Würde etwa jemand von euch seinem Kind einen Stein geben, wenn es um ein Stück Brot bittet? Oder eine Schlange, wenn es um einen Fisch bittet? Trotz all eurer Bosheit wisst ihr Menschen doch, was gut für eure Kinder ist, und gebt es ihnen. Wie viel mehr wird euer Vater im Himmel denen Gutes schenken, die ihn darum bitten!Matthäus 7,7

Bedeutet das also, dass wir Gott um alles bitten können und er wird es uns geben? Nein – denn Gott kennt uns viel besser als wir selbst und weiß was gut für uns ist.

„Euer Vater weiß genau, was ihr braucht, schon bevor ihr ihn um etwas bittet“ Matthäus 6,8

Er hat einen guten Plan für unser Leben. Diesen Plan können wir nur in der Verbindung mit Gott erkennen, wenn wir mit ihm in Gemeinschaft und in einer persönlichen Beziehung leben. Ohne Gott verfolgen wir lediglich unsere eigenen Ziele und Wünsche, welche oft überhaupt nicht mit Gottes Willen übereinstimmen.

„Wieso gibt es denn bei euch so viel Kämpfe und Streitigkeiten? Kommt nicht alles daher, dass in euch die Leidenschaften und Triebe um die Vorherrschaft kämpfen? Ihr wollt alles haben und werdet nichts bekommen. Ihr seid voller Neid und tödlichem Hass[1]; doch gewinnen werdet ihr dadurch nichts. Eure Streitigkeiten und Kämpfe nützen euch gar nichts. Solange ihr nicht Gott bittet, werdet ihr nichts empfangen. Und wenn ihr ihn bittet, wird er euch doch nichts geben. Denn ihr verfolgt üble Absichten: Es geht euch nur darum, eure selbstsüchtigen Wünsche zu erfüllen.Jakobus 4,1-3

Wir können uns folgende Fragen stellen:

  • Worum bitte ich?
  • Wonach suche ich?
  • Wen bitte ich, bei wem klopfe ich an?
  • Welche Türen möchte Gott mir öffnen?

Gott möchte uns ein neues reines Herz schenken. Jesus ist für uns gestorben, damit wir für ihn leben, zu seiner Ehre. Wir sollen nach Gott und seinem Willen suchen, damit übereinstimmen und nach seinem Plan für unser Leben fragen und unsere eigenen selbstsüchtigen Wünsche ablegen.

„Setzt euch zuerst für Gottes Reich ein und dafür, dass sein Wille geschieht. Dann wird er euch mit allem anderen versorgen.“ Matthäus 6,33

Unser Stolz und Ego, unser Bemühen selbst alles aus eigener Kraft und Anstrengung erreichen zu wollen, unser Denken selbst zu wissen was gut für uns ist, keine Hilfe zu brauchen – all das hindert uns daran in der Bestimmung zu leben, die Gott für unser Leben hat.

Das Beste was wir tun können ist in Abhängigkeit von Gott, dem Vater zu leben, ihm zu glauben, vertrauen und zu wissen, er lebt und wirkt in mir.

Ich lebe, aber nicht mehr ich selbst, sondern Christus lebt in mir. Ich lebe also mein Leben in diesem irdischen Körper im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich geopfert hat.“ Galater 2,20

„Gehört also jemand zu Christus, dann ist er ein neuer Mensch. Was vorher war, ist vergangen, etwas völlig Neues hat begonnen.“ 2.Korinther 5,17

In diesem Sinne kann ich damit rechnen, dass Gott meine Gebete erhört, daran glauben, dass Türen sich öffnen werden und erwarten, dass ich finden werde, was ich suche.

„Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen.“ Römer 8,28