Jahreslosung 2022

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Jeder Mensch sehnt sich im Leben nach Annahme und Liebe. Angenommen zu sein, genau so wie man ist und irgendwo dazuzugehören. Und jeder von uns kennt sicherlich auch das Gefühl ausgeschlossen zu sein, in einer Gruppe oder Gemeinschaft nicht wirklich angenommen zu sein oder gar abgelehnt zu werden.

Wer die Erfahrung schon in der Kindheit gemacht hat, aufgrund seiner Fehler und Schwächen nicht angenommen zu sein, etwas leisten zu müssen, um Anerkennung zu bekommen oder einfach aufgrund seiner Andersartigkeit ausgeschlossen zu sein, den prägen diese Situationen oft das ganze Leben. Das Gedankenmuster ein Außenseiter zu sein, ist nicht leicht zu durchbrechen.

Es gibt jedoch einen Ausweg. Jeder kann die Erfahrung machen bedingungslos geliebt zu sein, angenommen zu sein mit allen Schwächen und Fehlern. Jesus lädt alle Menschen ein zu ihm zu kommen, so wie sie sind. Er verspricht:

„Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen oder ausstoßen.“ Johannes 6,37

Jesus bewertet nicht nach Tun, Denken oder Status. Jeder darf kommen. Gott nimmt uns an. Wer diese, seine Einladung annimmt und zu ihm kommt, erfährt Annahme und echte Zugehörigkeit. Jesus selbst hat den ersten Schritt auf uns Menschen zugemacht. Er kam als Mensch auf die Erde, um uns nahe zu sein und uns mit Gott, dem Vater zu versöhnen. Wer zu Jesus kommt und glaubt, dass er der Weg zum Vater ist, dass er durch seinen Tod für unsere Schuld und Sünde bezahlte, der ist aufgenommen in die ewige Gemeinschaft mit Gott. Gott wird niemanden zurückweisen, der zu ihm kommt, egal wie seine Vergangenheit aussieht.

Diese bedingungslose Liebe Gottes zu erleben und zu erfahren hilft, negative Gedankenmuster zu durchbrechen und loszulassen. Außerdem können wir all unsere Verletzungen und Erfahrungen, Erlebnisse in denen wir uns ausgegrenzt oder abgewiesen gefühlt haben zu Gott bringen. Auch dafür ist Jesus gestorben, um uns alle Lasten abzunehmen. Er hat sie schon am Kreuz getragen. Jesus befreit und füllt unser Herz mit seiner Liebe und Annahme.

Gottes Liebe hilft uns auch zu vergeben und auf unsere Mitmenschen einen Schritt zuzugehen, so wie Jesus uns entgegengekommen ist. So können wir den anderen mit Gottes Augen sehen.

„Deshalb nehmt euch gegenseitig an, wie auch Christus euch angenommen hat, damit Gott geehrt wird!“ Römer 15,17 NeÜ

„Liebe Geschwister, wir wollen einander lieben, denn die Liebe kommt von Gott. Jeder, der liebt, ist von Gott geboren und kennt Gott. 8 Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt, denn Gott ist Liebe. 9 Gottes Liebe zu uns ist darin sichtbar geworden, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte, um uns in ihm das Leben zu geben. 10 Die Liebe hat ihren Grund nicht darin, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn als Sühnopfer für unsere Sünden gesandt hat. 11 Ihr Lieben, wenn Gott uns so geliebt hat, müssen auch wir einander lieben. 12 Ihn selbst hat nie jemand gesehen. Doch wenn wir einander lieben, lebt Gott in uns, und seine Liebe ist in uns zum Ziel gekommen. 13 Dass wir in ihm leben und er in uns, erkennen wir daran, dass er uns Anteil an seinem Geist gegeben hat. 14 Außerdem haben wir mit eigenen Augen gesehen und können bezeugen, dass der Vater den Sohn als Retter der Welt gesandt hat. 15 Und wenn sich jemand zu Jesus als dem Sohn Gottes bekennt, dann lebt Gott in ihm und er in Gott. 16 Wir haben jedenfalls erkannt, dass Gott uns liebt; und wir glauben an seine Liebe. Gott ist Liebe, und wer in der Liebe lebt, der lebt in Gott, und Gott lebt in ihm. 17 Auch darin ist die Liebe mit uns zum Ziel gekommen: Dem Tag des Gerichts können wir mit Zuversicht entgegensehen, denn so wie Jesus mit dem Vater verbunden ist, leben auch wir in dieser Welt. 18 In der Liebe gibt es keine Furcht, denn Gottes vollkommene Liebe vertreibt jede Angst. Wer noch Angst hat, rechnet mit Strafe. Bei ihm hat die Liebe ihr Ziel noch nicht erreicht. 19 Doch wir lieben, weil er uns zuerst geliebt hat. 20 Wenn jemand sagt: „Ich liebe Gott!“, aber seinen Bruder oder seine Schwester verabscheut, ist er ein Lügner. Denn wer seine Geschwister nicht liebt, die er ja sieht, wie kann er da Gott lieben, den er nie gesehen hat? 21 Denkt an das Gebot, das Gott uns gegeben hat: Wer Gott liebt, soll auch seine Geschwister lieben.“ 1.Johannes 4,7-21 NeÜ

Gott vertrauen in allen Umständen

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Es gibt in unserem Leben Freud und Leid, gute und schlechte Zeiten, Licht und Dunkelheit, Erfolge und Krisen, Leben und Tod. Es geschehen oft Dinge anders als erwartet, wo alles gegen uns zu sein scheint und wir keinen Plan haben, wie es weitergehen soll. Viele Menschen verlieren dadurch ihre Hoffnung, ihren Halt und ihre Zuversicht.

Auch die aktuelle Situation um Corona, die Menschen auf der ganzen Welt betrifft, bringt viel Ungewissheit und wirft Fragen auf. Die Krankheit, Arbeitsverlust und finanzielle Schwierigkeiten, Einschränkungen,Sorgen, Ängste, Isolation und Einsamkeit haben unser gewohntes Leben durcheinandergebracht und nichts ist so wie es einmal war. Jeder ist irgendwie davon betroffen. Da kann einem leicht der Boden unter den Füßen weggezogen werden, wenn man nicht auf einem sicheren Fundament steht.

Und dieses sichere Fundament, dieser sichere Hafen ist für mich die Beziehung zu Gott. In der Bibel können wir lesen:

„Wir wissen aber, dass denen die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen.“ Römer 8,28

Dieses Wort ist eines der schönsten und wunderbarsten Zusagen Gottes in der Bibel. Wer darauf vertraut, hat einen unerschütterlichen Halt. Der Glaube daran schenkt mir Gelassenheit in jedem Umstand und nimmt mir Ängste und Sorgen. Egal was kommt, egal was in der Welt passiert, was auch immer Druck auf mich ausüben will, egal welche Entscheidungen ich treffe: Gott kann mir alle Dinge zum Besten dienen lassen, wenn ich ihm vertraue und mit ihm in Verbindung bin.

Es heißt in dem Vers wörtlich: Denen, die Gott lieben dienen alle Dinge zum Besten. Wer Gott wirklich liebt, der setzt Gott an die erste Stelle seines Lebens, der verlässt sich ganz auf Gott. Martin Luther schreibt:

„Das, worauf du dich verlässt und woran dein Herz hängt, ist
dein Gott.“

Es geht darum Gott von ganzem Herzen zu lieben. Das ist für uns das wichtigste Gebot:

„Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft und mit deinem ganzen Verstand“ Lukas 10,27

Die Verheißung gilt also denen, die Gott lieben und sie gilt allen Menschen. Denn jeder Mensch ist von Gott eingeladen, sich ihm ganz anzuvertrauen und in Beziehung mit ihm zu leben. Gott sandte seinen Sohn Jesus auf die Erde. Er ist der Weg zu Gott. Wer an ihn glaubt hat die Vergebung der Sünde und ist mit Gott versöhnt.

„Denn so[1] hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen[2] Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.“ Johannes 3,16

Als Kinder Gottes dürfen wir vertrauen und gewiss sein, dass Gott alle Dinge in seiner Hand hält und dass er alle Dinge so lenken wird, dass sie uns zum Besten dienen. Auch Schwierigkeiten, Nöte, Leid und Krisen brauchen wir nicht zu fürchten, denn wir wissen, dass nichts und niemand uns von Gottes Liebe trennen kann.

„Denn ich bin ganz sicher: Weder Tod noch Leben, weder Engel noch Dämonen[6], weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges noch irgendwelche Gewalten, 39 weder Hohes noch Tiefes oder sonst irgendetwas auf der Welt können uns von der Liebe Gottes trennen, die er uns in Jesus Christus, unserem Herrn, schenkt.“ Römer 8,38-39

Gott tut außergewöhnliche Dinge durch gewöhnliche Menschen

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Beim Lesen der Weihnachtsgeschichte in der Bibel, hat mich in diesem Jahr besonders Maria, die Mutter von Jesus bewegt und ich habe mir Gedanken gemacht über ihre Person und ihre Aufgabe im großen Plan Gottes.

Was lesen wir in der Bibel über Maria?

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Herausforderungen mutig angehen

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Wie geht es dir in Zeiten der Herausforderung, wenn du in deinem Leben neue Aufgaben oder neue Projekte startest? Sträubst du dich eher vor Veränderungen oder lässt du dich gerne herausfordern?

Wenn ich vor neuen Herausforderungen stehe sind meine Gefühle zweigeteilt. Da ist die Vorfreude auf das was kommen wird, aber auch Unsicherheit und Ängste: Werde ich das schaffen? Habe ich die Fähigkeiten dazu? Wird das Projekt gelingen?

In dieser Situation hilft mir nur eines: Mit meinen Plänen zu Gott kommen und sie ihm anzuvertrauen. Da will ich mich nicht auf meine Gefühle oder meine Fähigkeiten und Stärken verlassen, sondern auf Gottes Kraft. Wenn ich vor einer großen Aufgabe stehe sage ich mir: Wenn Gott das von mir möchte, dann kann ich das.

Folgende 5 Schritte bringen mich auf meinem Weg weiter:

  1. Ich erinnere mich: In welchen Herausforderungen hat Gott mich schon gestärkt? Wo hat Gott zu mir gesprochen? Welche Wunder hat Gott in meinem Leben schon getan?

„Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat! Lobe den Herrn, meine Seele, und was in mir ist, seinen heiligen Namen!” Psalm 103

2. Ich suche die Gegenwart Gottes vor der Herausforderung. Ich nehme mir Zeit in der Bibel, in seinem Wort zu lesen, höre Lobpreismusik oder mache einfach einen Spaziergang mit Gott. Die Gegenwart Gottes stärkt mich und ermutigt mich.

3. Ich glaube der Wahrheit. Die Wahrheit sind nicht meine Sorgen,Zweifel und negativen Glaubenssätze ( Ich schaffe das nicht – Ich kann das nicht), sondern die Zusagen Gottes in seinem Wort. Jesus ist meine Kraft und seine Kraft wirkt in mir.

„Und er hat zu mir gesagt: Lass dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft vollendet sich in der Schwachheit. Darum will ich mich am allerliebsten rühmen meiner Schwachheit, auf dass die Kraft Christi bei mir wohne.“ 2.Korinther 12,9

„Alles kann ich durch Christus, der mir Kraft und Stärke gibt. Philipper 4,13

Ich kann mutig neue Herausforderungen angehen, weil ich weiß, dass Gott mit mir ist. Mein Vertrauen liegt in ihm und er schenkt mir den Mut, die Kraft und die Fähigkeiten, die ich brauche.

„Seid mutig und stark! Habt keine Angst und lasst euch nicht von ihnen einschüchtern! Denn der HERR, euer Gott, geht mit euch. Er hält immer zu euch und lässt euch nicht im Stich!“ 5.Mose 31,6

„Dann wandte er sich an seinen Sohn Salomo: »Mach dich ohne zu zögern an die Arbeit! Hab keine Angst und lass dich durch nichts entmutigen! Denn der HERR, mein Gott, wird dir beistehen. Er verlässt dich nicht und wird dir helfen, bis der Bau des Tempels abgeschlossen ist.“ 1.Chronik 28,20

4. Ich suche die Gemeinschaft mit Glaubensgeschwistern in den Gottesdiensten und Hauskreisgruppe. Gemeinsames Gebet und Ermutigung ist mir sehr wichtig. Wir brauchen einander, sowie es Dietrich Bonhoeffer in folgendem Zitat ausdrückt:

„Darum braucht der Christ den Christen, der ihm Gottes Wort sagt, er braucht ihn immer wieder, wenn er ungewiss und verzagt wird; denn aus sich selbst kann er sich nicht helfen, ohne sich um die Wahrheit zu betrügen. Er braucht den Bruder als Träger und Verkündiger des göttlichen Heilswortes.“

5. Ich treffe eine Entscheidung und vertraue.

„Sei mutig und entschlossen! Lass dich nicht einschüchtern und hab keine Angst! Denn ich, der HERR, dein Gott, stehe dir bei, wohin du auch gehst. Josua 1,9

„Darum sei stark und entschlossen! Lass dich durch nichts entmutigen und fürchte dich nicht!“ 1.Chronik 22,13

Im Gottvertrauen kann ich mutige Entscheidungen treffen, neue Schritte wagen und Herausforderungen zuversichtlich angehen. Ich weiss, ohne Gott kann ich nichts tun, aber mit ihm werden Dinge möglich, die vorher unmöglich waren.

„Alle Dinge sind möglich bei Gott.“ Markus 10,27

Gelassenheit

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Gelassenheit, Gleichmut, innere Ruhe oder Gemütsruhe ist eine innere Einstellung, die Fähigkeit, vor allem in schwierigen Situationen die Fassung oder eine unvoreingenommene Haltung zu bewahren. Sie ist das Gegenteil von Unruhe, Aufgeregtheit, Nervosität und Stress (Quelle Wikipedia).

Gelassen zu sein oder zu bleiben ist oft nicht einfach, wenn wir vor Herausforderungen und schwierigen Situationen stehen. Wenn Dinge passieren, die wir nicht unter Kontrolle haben ist es nicht leicht die Ruhe zu bewahren. Trotzdem sollten wir uns täglich in den verschiedenen Situationen in Gelassenheit üben und immer mehr einen inneren Frieden anstreben. Inneren Frieden unabhängig, von dem was um uns herum passiert. Gelassenheit ist förderlich für unsere Gesundheit, in der Bibel steht sogar, dass Gelassenheit unser Leben verlängert (siehe Sprüche 14,30).

Was hilft uns gelassen zu sein?

Um gelassen zu sein brauche ich das Vertrauen, dass sich meine Situation zum Guten wendet. Aber worauf setze ich mein Vertrauen? Auf meine eigene Kraft und Stärke, darauf dass ich alles im Griff habe oder vielleicht auf andere Menschen? Ich brauche ein Fundament auf dem ich stehe, das mir Sicherheit gibt und worauf ich mich verlassen kann. Unsere eigene Kraft hat ihre Grenzen, es ist unmöglich alles im Griff zu haben und auch auf andere können wir uns nicht verlassen.

Es gibt nur einen, auf den wir uns zu 100% verlassen können und dem wir in allen unseren Umständen vertrauen können. Ich meine den Gott der Bibel. Wenn wir unser Lebenshaus auf Christus bauen, wenn er unser Fundament ist, wird uns nichts und niemand so schnell aus der Ruhe bringen.

„Verlass dich nicht auf deinen eigenen Verstand, sondern vertraue voll und ganz dem HERRN!
Denke bei jedem Schritt an ihn; er zeigt dir den richtigen Weg und krönt dein Handeln mit Erfolg.“ Sprüche 3,5-6

„Auch wenn die Erde bebt und die Menschen in Aufruhr geraten, bin ich es, der ihrem Fundament Halt gibt“ Psalm 75,4

„Denn niemand kann ein anderes Fundament legen als das, das schon gelegt ist – Jesus Christus“ 1. Korinther 3,11

Mir hilft der Glaube an Gott, nicht auf die Umstände zu schauen, sondern meinen Blick auf Gott zu richten. ( Link: Worauf ist mein Blick gerichtet )Die Gewissheit, dass Gott da ist und dass er einen guten Plan hat, schenkt mir Gelassenheit. Er hat alles im Griff, ich muss nicht alles selbst im Griff haben. Deshalb kann ich innerlich ruhig bleiben. Gott geht mit mir durch die Herausforderungen und Schwierigkeiten. Ich kann mich in seine Hände fallen lassen. Ich kann nicht tiefer fallen als in Gottes Hand. Wenn der Friede mir abhanden kommt, kann ich mich immer wieder daran erinnern, wie groß und mächtig Gott ist und dass für ihn nichts unmöglich ist.

Erzähle Gott nicht, wie groß dein Problem ist

Gelassenheitsgebet (Reinhold Niebuhr):

Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Einen Tag nach dem anderen zu leben,
einen Moment nach dem anderen zu genießen.
Entbehrung als einen Weg zum Frieden zu akzeptieren.
Diese sündige Welt anzunehmen, wie Jesus es tat,
und nicht so, wie ich sie gern hätte.
Zu vertrauen, dass Du alles richtig machen wirst,
wenn ich mich Deinem Willen hingebe,
sodass ich in diesem Leben ziemlich glücklich sein möge
und im nächsten für immer überglücklich mit dir.
Amen.

Wer suchet, der findet

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Jeder der Kinder hat, weiß wie es ist, wenn sie bestimmte Wünsche haben oder etwas brauchen. Für Kinder ist es normal ihre Eltern inständig zu fragen und zu bitten. Auch wenn sie nicht alles bekommen, was sie wollen, geben sie nicht auf und erwarten sich, dass ihre Wünsche erfüllt werden. Kinder vertrauen ihren Eltern und wissen, dass sie auf ihre Hilfe angewiesen sind. Wir als Eltern möchten immer das Beste für unsere Kinder. Deshalb werden wir ihnen nicht alle Wünsche erfüllen können, und bei so manchen Dingen auch Nein sagen.

Genauso wie die Kinder mit ihren Bitten und Wünschen zu Mutter und Vater kommen, genauso können wir als Kinder Gottes zu unserem Vater im Himmel kommen – mit Glauben, Ausdauer, Beharrlichkeit und Zielstrebigkeit. Wir glauben, dass wir einen liebenden Vater und guten Gott haben, der nur das Beste für uns im Sinn hat. Er gibt uns liebend gerne alles was wir brauchen, was uns gut tut und uns zum Besten dient.

„Bittet Gott, und er wird euch geben! Sucht, und ihr werdet finden! Klopft an, und euch wird die Tür geöffnet! Denn wer bittet, der bekommt. Wer sucht, der findet. Und wer anklopft, dem wird geöffnet. Würde etwa jemand von euch seinem Kind einen Stein geben, wenn es um ein Stück Brot bittet? Oder eine Schlange, wenn es um einen Fisch bittet? Trotz all eurer Bosheit wisst ihr Menschen doch, was gut für eure Kinder ist, und gebt es ihnen. Wie viel mehr wird euer Vater im Himmel denen Gutes schenken, die ihn darum bitten!Matthäus 7,7

Bedeutet das also, dass wir Gott um alles bitten können und er wird es uns geben? Nein – denn Gott kennt uns viel besser als wir selbst und weiß was gut für uns ist.

„Euer Vater weiß genau, was ihr braucht, schon bevor ihr ihn um etwas bittet“ Matthäus 6,8

Er hat einen guten Plan für unser Leben. Diesen Plan können wir nur in der Verbindung mit Gott erkennen, wenn wir mit ihm in Gemeinschaft und in einer persönlichen Beziehung leben. Ohne Gott verfolgen wir lediglich unsere eigenen Ziele und Wünsche, welche oft überhaupt nicht mit Gottes Willen übereinstimmen.

„Wieso gibt es denn bei euch so viel Kämpfe und Streitigkeiten? Kommt nicht alles daher, dass in euch die Leidenschaften und Triebe um die Vorherrschaft kämpfen? Ihr wollt alles haben und werdet nichts bekommen. Ihr seid voller Neid und tödlichem Hass[1]; doch gewinnen werdet ihr dadurch nichts. Eure Streitigkeiten und Kämpfe nützen euch gar nichts. Solange ihr nicht Gott bittet, werdet ihr nichts empfangen. Und wenn ihr ihn bittet, wird er euch doch nichts geben. Denn ihr verfolgt üble Absichten: Es geht euch nur darum, eure selbstsüchtigen Wünsche zu erfüllen.Jakobus 4,1-3

Wir können uns folgende Fragen stellen:

  • Worum bitte ich?
  • Wonach suche ich?
  • Wen bitte ich, bei wem klopfe ich an?
  • Welche Türen möchte Gott mir öffnen?

Gott möchte uns ein neues reines Herz schenken. Jesus ist für uns gestorben, damit wir für ihn leben, zu seiner Ehre. Wir sollen nach Gott und seinem Willen suchen, damit übereinstimmen und nach seinem Plan für unser Leben fragen und unsere eigenen selbstsüchtigen Wünsche ablegen.

„Setzt euch zuerst für Gottes Reich ein und dafür, dass sein Wille geschieht. Dann wird er euch mit allem anderen versorgen.“ Matthäus 6,33

Unser Stolz und Ego, unser Bemühen selbst alles aus eigener Kraft und Anstrengung erreichen zu wollen, unser Denken selbst zu wissen was gut für uns ist, keine Hilfe zu brauchen – all das hindert uns daran in der Bestimmung zu leben, die Gott für unser Leben hat.

Das Beste was wir tun können ist in Abhängigkeit von Gott, dem Vater zu leben, ihm zu glauben, vertrauen und zu wissen, er lebt und wirkt in mir.

Ich lebe, aber nicht mehr ich selbst, sondern Christus lebt in mir. Ich lebe also mein Leben in diesem irdischen Körper im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich geopfert hat.“ Galater 2,20

„Gehört also jemand zu Christus, dann ist er ein neuer Mensch. Was vorher war, ist vergangen, etwas völlig Neues hat begonnen.“ 2.Korinther 5,17

In diesem Sinne kann ich damit rechnen, dass Gott meine Gebete erhört, daran glauben, dass Türen sich öffnen werden und erwarten, dass ich finden werde, was ich suche.

„Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen.“ Römer 8,28

Hoffnung

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Jeder Mensch braucht Hoffnung. Hoffnung ist der Antrieb in unserem Leben. Hoffnung ist die Motivation sich in Bewegung zu setzen und etwas zu tun. Eine zuversichtliche innerliche Ausrichtung haben und Gutes erwarten für die Zukunft.

Ohne Hoffnung macht alles keinen Sinn. Wenn wir ohne Hoffnung sind verzweifeln wir, leben in Sorge und Angst. Es können Hoffnungslosigkeit, Resignation und Depression die Folge sein.

Worauf baust du deine Hoffnung?

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Versöhnung

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In jeder guten Freundschaft oder Beziehung gibt es auch mal Streit. Wichtig ist es anschließend wieder zur Versöhnung kommt. Ich habe oft bei meiner Arbeit als Tagesmutter erlebt wie Kinder sich streiten, aber auch ganz schnell wieder versöhnen und auch überhaupt nicht nachtragend sind. Sie begegnen sich, als wäre nie etwas gewesen.

Anders ist es da meist unter Erwachsenen. Ich kenne Geschichten, wo sich Familien oder Freunde aufgrund einer Streiterei entfremden, Kontakt abbrechen, oft jahrelang nicht mehr miteinander sprechen und sich aus dem Weg gehen. Die Folgen von Unversöhnlichkeit sind Bitterkeit, Hass, Unfrieden, zerstörte Beziehungen und Trennungen.

Das finde ich sehr schlimm und schade, denn es muss nicht so sein. Versöhnung ist möglich. Versöhnungsgeschichten sind wunderbar. Ich habe erlebt, wie eine Freundin sich nach Jahren wieder mit ihrer Schwiegermutter versöhnt hat. Zusammen mit einer Freundin haben wir sie ermutigt den ersten Schritt zu machen, zu vergeben und der Schwiegermutter ein Versöhnungsangebot zu machen. Wir haben für sie gebetet und mit Gottes Hilfe konnte die Beziehung zueinander wieder hergestellt werden.

Hindernisse für Versöhnung sind meistens Stolz, Überheblichkeit und nicht nachgeben – recht behalten wollen. Aber stattdessen ist es besser zu versuchen jeden Menschen mit Gottes Augen zu sehen, nicht nur auf seine Fehler und Schwächen zu schauen.

„Tut nichts aus Streitsucht oder Ehrgeiz, sondern seid bescheiden und achtet andere höher als euch selbst!“ Philipper 2,3

Vor der Versöhnung kommt die Vergebung. Vergebung befreit unser Herz, wir können negative Gefühle loslassen und Situationen und Menschen in Gottes Hände geben, sodass wir nicht mehr belastet sind. Haben wir vergeben, können wir dem anderen ein Versöhnungsangebot machen und im besten Fall kommt es zum Happy-end – zur Versöhnung.

Die schönste Versöhnungsgeschichte, die ich kenne ist die zwischen Gott und Mensch. Um uns mit Gott zu versöhnen kam Jesus auf die Erde. Aus Liebe zu uns Menschen macht er den ersten Schritt auf uns zu. Er hat uns zuerst geliebt. Es gibt nämlich etwas, das uns von Gott trennt – die Sünde. Jesus starb für unsere Sünden am Kreuz und stellte somit den Zugang – die Verbindung zu Gott wieder her. Wenn wir an sein Opfer für uns glauben, sind wir mit Gott versöhnt und die Beziehung zu Gott ist wieder hergestellt.

„Durch seinen Tod am Kreuz in menschlicher Gestalt hat er euch mit sich versöhnt, um euch wieder in die Gegenwart Gottes zurückzuholen und euch heilig und makellos vor sich hinzustellen. Kolosser 1,22

„Christus ist die Versöhnung für unsere Sünden, nicht allein aber für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt.“ 1. Johannes 2,2

„Darin besteht die Liebe, nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat und gesandt seinen Sohn zur Versöhnung für unsere Sünden.“ 1. Johannes 4,10

„Seid aber untereinander herzlich und freundlich und vergebt einer dem anderen, wie auch Gott euch vergeben hat in Christus.“ Epheser 4,32

„So sind wir nun Botschafter an Christi statt, denn Gott ermahnt durch uns: so bitten wir nun an Christi statt: Lasst euch versöhnen mit Gott.“ 2.Korinther 5,20

Jesu Wunsch war einzigartig. Er wollte seine Kinder nach Hause bringen. Die Bibel hat ein Wort für dieses Verlangen: Versöhnung. (Max Lucado) Versöhnung ist die innere Heilung unserer Herzen durch die Liebe Jesu. Es sind nicht die äußeren Handlungen einer Taufe, Firmung oder Kommunion, die den Menschen mit Gott versöhnen. Die Versöhnung liegt allein in der Buße und Bekehrung zu Jesus Christus. (Walter Mauerhofer). Nun ist zwischen Gott und den Menschen eine ewige Freundschaft, ewige Versöhnung, ewiger Friede und ewige Liebe gestiftet. Sieht uns Gott in seinem Sohne an, so kann er nicht anders, als uns gnädig zu sein. (Johann Friedrich Starck)

In unserer Gemeinde gibt es auch einen Gebetsdienst- Sozo für innere Heilung und Befreiung. Ich habe vor einigen Jahren die Ausbildung dazu gemacht. Im Sozo geht es vordergründig dich in die Gegenwart Gottes zu führen, es geht um Vergebung, Befreiung von Lebenslügen und Gedankenfestungen.

Bedeutung des griechischen Wortes SOZO –> retten, freisetzen, ganz machen/wiederherstellen, heilen, ganz sein. Sozo kann helfen zu vergeben und den ersten Schritt zur Versöhnung zu machen. Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, klick auf das folgende Bild oder du kannst dich persönlich an mich wenden.

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Selbstwert – Du bist wertvoll

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In Wikipedia wird Selbstwert wie folgt definiert:
„Unter Selbstwert (auch: Selbstwertgefühl, Selbstwertschätzung, Selbstachtung, Selbstsicherheit, Selbstvertrauen) versteht die Psychologie die Bewertung, die man von sich selbst hat.“ Psychologen gehen davon aus, dass unsere Identität durch eine Mischung aus genetischen Anlagen und sozialem Umfeld geprägt wird.


Aber wie bewerte ich mich selbst, aufgrund welcher Kriterien?  Wie denke ich über mich selbst? Das Bild das ich von mir selbst habe hat sich im Laufe des Lebens entwickelt, aufgrund meiner Erfahrungen, aufgrund dessen was andere Menschen in mein Leben hineinsprachen und hat sich auch definiert über das Vergleichen mit anderen Menschen.
Doch das Vergleichen hat meinem Selbstbild mehr geschadet als genutzt, denn es gibt immer jemanden der erfolgreicher, schöner, mutiger, intelligenter, witziger, kreativer usw. als ich ist. Dadurch wächst Unzufriedenheit, Anspannung, das Gefühl nicht gut genug zu sein.  Es entstand ein Leistungsdruck, denn der Wert den ich mir gab, war abhängig von der Anerkennung der Menschen. Ich wollte es immer allen recht machen und tat mich immer schwerer „Nein“ zu sagen, auch wenn mich etwas überforderte.
Als ich Jesus kennenlernte und ihn in mein Leben einlud ( Meine Geschichte mit Gott) hat sich mein Selbstwert verändert, da ich es zugelassen habe, dass er mir meinen Wert zuspricht.

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Gottes Liebe zu mir ist unbeschreiblich, unfassbar und überwältigend. Ich bin einzigartig geschaffen, ein Unikat, ein Wunderwerk Gottes.

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Unter Gottes Schutz

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So ein Schirm ist eine gute Sache. Er schützt uns einerseits vor Regen und auch vor Hitze. Die Regentropfen prallen auf ihm ab und wir bleiben trocken. An heißen Tagen finden wir unter einem Schirm wohltuenden und erholsamen Schatten. Um uns zu schützen müssen wir unter dem Schirm bleiben.

Auch in unserem Alltag befinden wir uns immer wieder in Situationen, wo wir Schutz suchen und brauchen. Wenn Schwierigkeiten und Herausforderungen kommen, sind wir froh um einen sicheren Ort, wo wir Geborgenheit und Zuflucht finden.

Wie gehst du durch die Stürme des Lebens? Hast du einen Schirm dabei, den du aufspannen und dich darunterstellen kannst? .

Wenn wir ohne Schirm durch den Regen gehen, werden wir nass. Wenn wir ohne Schirm in der Sonne liegen, holen wir uns einen Sonnenbrand. Ebenso sind wir, wenn wir ohne schützenden Schirm durchs Leben gehen verschiedenen Gefahren ausgesetzt. Ein Schirm kann Regen, Sonne sowie Herausforderungen und Schwierigkeiten zwar nicht aufhalten, aber darunter sind wir geborgen und beschützt.

Mein Zufluchtsort, Schutz und Schirm, den ich immer bei mir habe ist Gott. Ich verlasse mich auf ihn, sowie im Psalm 91,1 geschrieben steht:

„Wer unter dem Schirm (Schutz) des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt, der spricht zu dem Herrn: Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott auf den ich hoffe.“

Unter Gottes Schirm geht es mir gut, ich kann ruhig bleiben auch wenn Stürme um mich toben, weil ich weiß, dass er seine schützende Hand über mich hält.

„Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine schützende Hand über mir.“ Psalm 139.5

Gottes Schirm ist unendlich groß und es gibt Platz für jeden. Wer sein Leben Gott anvertraut begibt sich unter seine Schirmherrschaft. Geborgen ist jeder, der sich entscheidet unter seinem Schirm zu sitzen und unter seinem Schatten zu bleiben. Zuflucht findet jeder, der in der Gegenwart Gottes bleibt, sich in seiner Nähe aufhält, der mit Gott in Verbindung und Beziehung bleibt.

„Bei dir bin ich sicher geborgen, beschützt in jeder Gefahr und vom Jubel der Rettung umschallt.“ Psalm 32,7

„ Herr mein Gott, voller Vertrauen blicke ich zu dir, bei dir suche ich Schutz“ Psalm 141,8

„ Du bist mein Schutz und mein Schild, auf dein Versprechen verlasse ich mich“ Psalm 119,14

„ Ja, Gott sein Weg ist vollkommen, Jahwes Wort ist unverfälscht. Ein Schild ist er für alle, die Schutz bei ihm suchen.“ Psalm 18,31

„Mit seinen Schwingen behütet er dich, unter seinen Flügeln findest du Schutz. Seine Treue ist Schutzwehr und Schild.“ Psalm 91,4

„Jahwe ist gut, eine sichere Zuflucht in Zeiten der Not. Er kennt, die Schutz bei ihm suchen.“ Nahum 1,2

Gott spricht: Er liebt mich, darum will ich ihn erretten. Er kennt meinen Namen, darum will ich ihn schützen.“ Psalm 91,14