Mittwochsimpuls Großzügigkeit

Lesedauer 2 Minuten

Dieser Bibelvers hat mir wieder vor Augen geführt wie gut und großzügig unser Gott ist.

Alles was ich habe, alles was ich bin ist mir von Gott geschenkt, keine Selbstverständlichkeit und nicht mein eigener Verdienst.

Alles was ich sehe, die Schöpfung, die Vielfalt in der Natur mit ihren Farben und Formen, Sonne-Mond und Sterne, die Tierwelt – alles ist von Gott wunderbar und einzigartig gemacht und ich darf umgeben von dieser Schönheit leben.

Alles was ich rieche, schmecke, fühle zeugt von der Großzügigkeit Gottes. Soviele verschiedenen Düfte erfreuen mich, auch das Essen ist Genuß mit den vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen, die ich mit meiner Zunge schmecken kann. Gott ist ein großzügiger Geber und er liebt es seine Kinder zu beschenken.

Einmal wird uns gewiß die Rechnung präsentiert ( Gedicht von Lothar Zanetti)

für den Sonnenschein
und das Rauschen der Blätter,
die sanften Maiglöckchen
und die dunklen Tannen,
für den Schnee und den Wind,
den Vogelflug und das Gras
und die Schmetterlinge,
für die Luft, die wir
geatmet haben, und den
Blick auf die Sterne
und für all die Tage,
die Abende und die Nächte.

Einmal wird es Zeit,
dass wir aufbrechen und
bezahlen;
bitte die Rechnung.

Doch wir haben sie
ohne den Wirt gemacht:
Ich habe euch eingeladen,
sagt der und lacht,
soweit die Erde reicht:
Es war mir ein Vergnügen!

Es liegt in Gottes Natur zu geben. Er versorgt mich aus seiner Fülle, mit allem was ich brauche. Er ist mein Versorger. Er kennt meine Bedürfnisse. Gott schenkt und gibt ohne Erwartungen, bedingungslos.

“ Denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt regnen über Gerechte und Ungerechte “ Matthäus 5,45

Er sorgt dafür, daß wir alle leben können. Gott gibt freiwillig, weil er gut ist. Er ist die Liebe in Person. Er ist barmherzig, geduldig und gütig.

Jesus kam auf die Erde und hat die Großzügigkeit des Vaters offenbart.

“ Ich aber bin gekommen, um ihnen das Leben in ganzer Fülle zu schenken“ Johannes 10,10

Er verbrachte seine Zeit mit Sündern und Menschen am Rande der Gesellschaft und war bereit ihnen ihre Sünden zu vergeben. Er war ein Ermutiger und hatte immer aufbauende Worte für die Menschen, indem er über das Reich Gottes redete. Er versorgte die Menschen, verwandelte Wasser in Wein, sättigte 5000 Leute mit 5 Broten und 2 Fischen und er heilte die Menschen von ihren Krankheiten und Gebrechen. Am Ende war er bereit sein Leben für uns zu geben, damit wir ewiges Leben beim Vater haben.

„Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat“ Johannes 3,16

Wenn ich daran denke, was Gott alles für mich schon getan hat, an alles was er in meinem Leben bewirkt und gewirkt hat, ist mein Herz von Dankbarkeit und Freude erfüllt,

„Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiß nicht, was er dir Gutes getan hat“ Psalm 103,2

und ich möchte von Gott lernen selbst auch großzügig zu sein:

  • großzügig zu sein mit meiner Zeit: Zeit verschenken an meine Mitmenschen
  • großzügig zu sein mit meinen Worten: Andere ermutigen und aufbauen
  • großzügig zu sein in materiellen Dingen: Jemanden ein Geschenk machen, zu helfen, wenn sich jemand in einer finanziellen Notlage befindet, einen Teil meines Geldes zu spenden.
  • großzügig zu sein aus Freude und Dankbarkeit

„So soll jeder für sich selbst entscheiden, wie viel er geben will, und zwar freiwillig und nicht aus Pflichtgefühl. Denn Gott liebt den, der fröhlich gibt“ 2. Korinther 9,7

 

Mittwochsimpuls Zweifel überwinden

Lesedauer 3 Minuten

Heute möchte ich meine Gedanken zur Jahreslosung mit euch teilen.

„Ich glaube – hilf meinem Unglauben“ Markus 9,24

In diesem Bibelabschnitt aus dem Markusevangelium geht es um einen Vater, der seinen schwerkranken Sohn zu den Jüngern Jesu bringt, um ihn heilen zu lassen. Als diese ihm nicht helfen konnten, begegnete er Jesus. Mit seiner Enttäuschung stand er vor der Entscheidung, ob er Jesus vertrauen und glauben konnte, daß Heilung doch möglich war. Er war hin und hergerissen und Zweifel und Unsicherheit überkamen ihn. Er war ein gläubiger Mann, kannte Jesus und hatte viele Wunder, die Jesus getan hat, miterlebt und gesehen. Trotzdem überkamen ihn Gedanken des Unglaubens. In seiner Verzweiflung schrie er zu Jesus: “ Ich glaube, hilf meinem Unglauben“.

Glaube und Zweifel liegen nah beieinander. Ich denke jeder von uns kennt solche Situationen. Herausforderungen, Krisen, plötzliche Schicksalschläge, Krankheit oder unerhörte Gebete können Fragen und Zweifel aufkommen lassen. Mit Zweifel möchte uns Satan vom Glauben abhalten.

Ich denke zu zweifeln ist menschlich, aber ich sollte nicht im Zweifel bleiben und mein Herz vor Gedanken des Unglaubens schützen und bewahren und mir nicht meinen Glauben rauben lassen. Der Vater mit seinem kranken Kind hat den Zweifel nicht siegen lassen, er hat gegen ihn gekämpft. „Hilf meinem Unglauben.“ Er hat seinen Zweifel zu Jesus gebracht und ihn um Hilfe gebeten. Zweifel überwinden kann ich nicht alleine, ich brauche die Hilfe und Gnade Gottes.

Aus der Jahreslosung kann ich folgendes herauslesen: Glaube ist eine Entscheidung und ein Geschenk zugleich. Ich kann Glauben nicht selber produzieren, Glaube ist mir von Gott geschenkt. Glaube ist eine von Gott gegebene Kraft.

„Weil Gott so gnädig ist, hat er euch durch den Glauben gerettet. Und das ist nicht euer eigenes Verdienst; es ist ein Geschenk Gottes.“ Epheser 2, 8-9

Aber dieses Geschenk auch anzunehmen und mich vom Glauben ergreifen zu lassen ist meine Entscheidung. Gott hat mich zuerst geliebt und in meinem Leben gewirkt und wenn ich mein Herz dafür öffne, seine Liebe erkenne und annehme, entsteht Glaube.

Wie kann ich meinen Glauben auch in schwierigen Situationen stärken, im Glauben wachsen?

  • Gebet: Ich kann im Gebet zu Gott kommen und ihn bitten, mir den Zweifel zu nehmen und mir Glauben zu schenken. Im Gebet kann ich den Blick auf ihn richten.

Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und Frieden im Glauben, dass ihr immer reicher werdet an Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes“

  • Loslassen und Abgeben: Jesus sagt, wir sollen mit allen unseren Lasten zu ihm kommen und sie zum Kreuz bringen. Auch Zweifel, Sorgen oder Ängste sind Lasten, die Jesus für dich und mich getragen hat.
  • Dankbarkeit und Lobpreis: Ich kann mir in Erinnerung rufen, was Gott in meinem Leben schon alles getan hat und welche Wunder er schon vollbracht hat.

„Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiß nicht, was er dir Gutes getan hat“ Psalm 103,2

Lobpreis richtet meinen Blick weg vom Zweifel hin zu Jesus.

  • Bibellesen: Das Wort Gottes ist eine mächtige Waffe gegen den Zweifel. Darin kann ich lesen, wie groß und allmächtig Gott ist, für ihn ist kein Ding unmöglich. Ich kann Gottes Verheißungen gegen meine Gedanken des Unglaubens aussprechen.

Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens. “ Hebräer 4,12

  • Gottesdienst: Die Predigt und Auslegung des Wortes stärkt meinen Glauben.

Es bleibt dabei: Der Glaube kommt aus dem Hören der Botschaft; und diese gründet sich auf das, was Christus gesagt hat“ Römer 10,17

  • Fürbitte: Ich kann meine Glaubensgeschwister bitten für mich zu beten und für mich zu glauben, wo ich Zweifel habe. Wie wertvoll ist es Menschen an seiner Seite zu haben, die mich ermutigen und für mich beten.

Mit dieser Waffenrüstung kann ich Zweifel widerstehen und erfolgreich besiegen.

Wir brauchen keinen großen Glauben, nur einen Glauben an einen großen Gott. (James Hudson Taylor)

Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, so werdet ihr zu diesem Berg sagen: Hebe dich weg von hier dorthin!, und er wird sich hinwegheben. Und nichts wird euch unmöglich sein“ Matthäus 17,20

„Der Herr aber sprach: Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, so würdet ihr zu diesem Maulbeerfeigenbaum sagen: Entwurzele dich und pflanze dich ins Meer! Und er würde euch gehorchen“ Lukas 17,6

 

Mittwochsimpuls Gott tut außergewöhnliche Dinge durch gewöhnliche Menschen

Lesedauer 6 Minuten

Beim Lesen der Weihnachtsgeschichte in der Bibel, hat mich in diesem Jahr besonders Maria, die Mutter von Jesus bewegt und ich habe mir Gedanken gemacht über ihre Person und ihre Aufgabe im großen Plan Gottes.

Was lesen wir in der Bibel über Maria?

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Mittwochsimpuls Vaterherz Gottes

Lesedauer 4 Minuten

Was mich zur Zeit sehr beschäftigt ist die Vaterliebe Gottes. Ich möchte immer mehr erkennen wie Gott als Vater ist, seine Eigenschaften und wie er uns als seine Kinder erzieht. Mit meiner bewussten Entscheidung für Jesus und meiner geistlichen Wiedergeburt bin ich zu einem Kind Gottes geworden und habe mein Leben seiner Autorität und Fürsorge unterworfen. Gott ist der Vater aller Väter und der beste Vater, den es gibt.

„Weil ihr nun seine Kinder seid, schenkte euch Gott seinen Geist, denselben Geist, den auch der Sohn hat. Jetzt können wir zu Gott kommen und zu ihm sagen: »Abba[1], lieber Vater!“ Galater 4,6

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Mittwochsimpuls Advent – Was wirklich zählt

Lesedauer 3 Minuten

Die Vorweihnachtszeit hat begonnen. Wir bereiten uns auf das Weihnachsfest vor. Wir dekorieren, backen Kekse, schmücken Weihnachtsbäume, beleuchten unsere Häuser und Straßen, besorgen Weihnachtsgeschenke, hetzen von einer Weihnachtsfeier zur nächsten. Eigentlich sollte der Advent eine ruhige, besinnliche Zeit sein, aber jedes Jahr wieder merke ich, wie schwierig es ist, nicht im Weihnachtstrubel und der Hektik den Blick für das Wesentliche zu verlieren. Ich spüre die Eile der Menschen, Unruhe und Rastlosigkeit und muss aufpassen mich da nicht mithineinziehen zu lassen. Äußerlich ist alles in Fülle da und scheint alles perfekt, aber innerlich sind die Menschen oft leer und unzufrieden.

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Mittwochsimpuls Mobbing

Lesedauer 4 MinutenMobbing wird in Wikipedia folgendermaßen definiert: „Wiederholtes, regelmäßiges, vorwiegend seelisches Schikanieren. Quälen und verletzen eines einzelnen Menschen durch eine Einzelperson oder beliebige Art von Gruppe“.

Ich denke jeder von uns hat ein solches Verhalten schon öfter in seinem Umfeld wahrgenommen oder ist sogar selber davon betroffen. Es ist erschreckend und macht mich traurig und betroffen wie wir Menschen oft miteinander umgehen. Mobbing ist ein Thema in allen gesellschaftlichen Bereichen, in der Schule, am Arbeitsplatz, in Vereinen, im Internet. Demütigungen, Verbreitung von Lügen, Kritik, Gewaltandrohungen führen zu Ausgrenzung und sozialer Isolation.

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Mittwochsimpuls Winterzeit – Gedanken und Impressionen

Lesedauer 2 MinutenUnerwartet früh ist heuer bei uns der Winter eingetroffen. Eine Schneefront nach der anderen bescherte uns ein winterliche Landschaft.Die Natur zeigte sich im winterlichen Kleid. Chaos auf den Straßen, Zugausfälle, einstürzende Bäume, Lawinen und Muren forderten ununterbrochenen Einsatz der Feuerwehrleute und freiwilligen Helfer, denen alle Dankbarkeit gebührt.

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Mittwochsimpuls Die Kraft des Gebets

Lesedauer 2 Minuten

Am 9. November diesen Jahres jährte sich zum 30. Mal das Wunder des Mauerfalls in Berlin. Die Medien haben letzte Woche mehrfach davon berichtet und Erinnerungen wachgerufen. Die Wiedervereinigung Deutschlands, ein historisches Ereignis. Doch die Medien berichten wenig bis gar nicht davon, was diesem Geschehen vorausgegangen ist.

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Mittwochsimpuls Gewohnheiten

Lesedauer 3 Minuten

 

Jeder von uns hat Gewohnheiten. Gewohnheiten, die wir von klein auf gelernt haben oder uns auf der Lebensreise angeeignet haben. Gewohnheiten erleichtern uns das Leben. Sie geben Halt und Sicherheit. Vieles was wir tagtäglich denken und tun machen wir einfach aus Gewohnheit, ohne uns darüber Gedanken zu machen. Gewohnheiten haben aber auch Macht über uns, denn sie beeinflussen unser Sein und unser Verhalten.

„Säe einen Gedanken und ernte eine Tat; säe eine Tat und ernte eine Gewohnheit; säe eine Gewohnheit und ernte einen Charakter; säe einen Charakter und ernte ein Schicksal.”

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Mittwochsimpuls Leistungsgesellschaft

Lesedauer 3 Minuten

In unserer modernen, westlichen Kultur sehe ich eine beängstigende Entwicklung. Immer mehr Menschen erkranken an psychischen Störungen, Burnout, Depressionen und Angstzuständen. Interressanterweise sind vor allem die reichen, hoch entwickelten Länder am meisten betroffen. Statistiken bestätigen dieses Phänomen. Trotz Wohlstand und Fortschritt werden viele Menschen krank. Oder ist vielleicht genau diese Entwicklung einer der Gründe?

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