Hoffnung

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Jeder Mensch braucht Hoffnung. Hoffnung ist der Antrieb in unserem Leben. Hoffnung ist die Motivation sich in Bewegung zu setzen und etwas zu tun. Eine zuversichtliche innerliche Ausrichtung haben und Gutes erwarten für die Zukunft.

Ohne Hoffnung macht alles keinen Sinn. Wenn wir ohne Hoffnung sind verzweifeln wir, leben in Sorge und Angst. Es können Hoffnungslosigkeit, Resignation und Depression die Folge sein.

Worauf baust du deine Hoffnung?

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Versöhnung

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In jeder guten Freundschaft oder Beziehung gibt es auch mal Streit. Wichtig ist es anschließend wieder zur Versöhnung kommt. Ich habe oft bei meiner Arbeit als Tagesmutter erlebt wie Kinder sich streiten, aber auch ganz schnell wieder versöhnen und auch überhaupt nicht nachtragend sind. Sie begegnen sich, als wäre nie etwas gewesen.

Anders ist es da meist unter Erwachsenen. Ich kenne Geschichten, wo sich Familien oder Freunde aufgrund einer Streiterei entfremden, Kontakt abbrechen, oft jahrelang nicht mehr miteinander sprechen und sich aus dem Weg gehen. Die Folgen von Unversöhnlichkeit sind Bitterkeit, Hass, Unfrieden, zerstörte Beziehungen und Trennungen.

Das finde ich sehr schlimm und schade, denn es muss nicht so sein. Versöhnung ist möglich. Versöhnungsgeschichten sind wunderbar. Ich habe erlebt, wie eine Freundin sich nach Jahren wieder mit ihrer Schwiegermutter versöhnt hat. Zusammen mit einer Freundin haben wir sie ermutigt den ersten Schritt zu machen, zu vergeben und der Schwiegermutter ein Versöhnungsangebot zu machen. Wir haben für sie gebetet und mit Gottes Hilfe konnte die Beziehung zueinander wieder hergestellt werden.

Hindernisse für Versöhnung sind meistens Stolz, Überheblichkeit und nicht nachgeben – recht behalten wollen. Aber stattdessen ist es besser zu versuchen jeden Menschen mit Gottes Augen zu sehen, nicht nur auf seine Fehler und Schwächen zu schauen.

„Tut nichts aus Streitsucht oder Ehrgeiz, sondern seid bescheiden und achtet andere höher als euch selbst!“ Philipper 2,3

Vor der Versöhnung kommt die Vergebung. Vergebung befreit unser Herz, wir können negative Gefühle loslassen und Situationen und Menschen in Gottes Hände geben, sodass wir nicht mehr belastet sind. Haben wir vergeben, können wir dem anderen ein Versöhnungsangebot machen und im besten Fall kommt es zum Happy-end – zur Versöhnung.

Die schönste Versöhnungsgeschichte, die ich kenne ist die zwischen Gott und Mensch. Um uns mit Gott zu versöhnen kam Jesus auf die Erde. Aus Liebe zu uns Menschen macht er den ersten Schritt auf uns zu. Er hat uns zuerst geliebt. Es gibt nämlich etwas, das uns von Gott trennt – die Sünde. Jesus starb für unsere Sünden am Kreuz und stellte somit den Zugang – die Verbindung zu Gott wieder her. Wenn wir an sein Opfer für uns glauben, sind wir mit Gott versöhnt und die Beziehung zu Gott ist wieder hergestellt.

„Durch seinen Tod am Kreuz in menschlicher Gestalt hat er euch mit sich versöhnt, um euch wieder in die Gegenwart Gottes zurückzuholen und euch heilig und makellos vor sich hinzustellen. Kolosser 1,22

„Christus ist die Versöhnung für unsere Sünden, nicht allein aber für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt.“ 1. Johannes 2,2

„Darin besteht die Liebe, nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat und gesandt seinen Sohn zur Versöhnung für unsere Sünden.“ 1. Johannes 4,10

„Seid aber untereinander herzlich und freundlich und vergebt einer dem anderen, wie auch Gott euch vergeben hat in Christus.“ Epheser 4,32

„So sind wir nun Botschafter an Christi statt, denn Gott ermahnt durch uns: so bitten wir nun an Christi statt: Lasst euch versöhnen mit Gott.“ 2.Korinther 5,20

Jesu Wunsch war einzigartig. Er wollte seine Kinder nach Hause bringen. Die Bibel hat ein Wort für dieses Verlangen: Versöhnung. (Max Lucado) Versöhnung ist die innere Heilung unserer Herzen durch die Liebe Jesu. Es sind nicht die äußeren Handlungen einer Taufe, Firmung oder Kommunion, die den Menschen mit Gott versöhnen. Die Versöhnung liegt allein in der Buße und Bekehrung zu Jesus Christus. (Walter Mauerhofer). Nun ist zwischen Gott und den Menschen eine ewige Freundschaft, ewige Versöhnung, ewiger Friede und ewige Liebe gestiftet. Sieht uns Gott in seinem Sohne an, so kann er nicht anders, als uns gnädig zu sein. (Johann Friedrich Starck)

In unserer Gemeinde gibt es auch einen Gebetsdienst- Sozo für innere Heilung und Befreiung. Ich habe vor einigen Jahren die Ausbildung dazu gemacht. Im Sozo geht es vordergründig dich in die Gegenwart Gottes zu führen, es geht um Vergebung, Befreiung von Lebenslügen und Gedankenfestungen.

Bedeutung des griechischen Wortes SOZO –> retten, freisetzen, ganz machen/wiederherstellen, heilen, ganz sein. Sozo kann helfen zu vergeben und den ersten Schritt zur Versöhnung zu machen. Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, klick auf das folgende Bild oder du kannst dich persönlich an mich wenden.

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Selbstwert – Du bist wertvoll

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In Wikipedia wird Selbstwert wie folgt definiert:
„Unter Selbstwert (auch: Selbstwertgefühl, Selbstwertschätzung, Selbstachtung, Selbstsicherheit, Selbstvertrauen) versteht die Psychologie die Bewertung, die man von sich selbst hat.“ Psychologen gehen davon aus, dass unsere Identität durch eine Mischung aus genetischen Anlagen und sozialem Umfeld geprägt wird.


Aber wie bewerte ich mich selbst, aufgrund welcher Kriterien?  Wie denke ich über mich selbst? Das Bild das ich von mir selbst habe hat sich im Laufe des Lebens entwickelt, aufgrund meiner Erfahrungen, aufgrund dessen was andere Menschen in mein Leben hineinsprachen und hat sich auch definiert über das Vergleichen mit anderen Menschen.
Doch das Vergleichen hat meinem Selbstbild mehr geschadet als genutzt, denn es gibt immer jemanden der erfolgreicher, schöner, mutiger, intelligenter, witziger, kreativer usw. als ich ist. Dadurch wächst Unzufriedenheit, Anspannung, das Gefühl nicht gut genug zu sein.  Es entstand ein Leistungsdruck, denn der Wert den ich mir gab, war abhängig von der Anerkennung der Menschen. Ich wollte es immer allen recht machen und tat mich immer schwerer „Nein“ zu sagen, auch wenn mich etwas überforderte.
Als ich Jesus kennenlernte und ihn in mein Leben einlud ( Meine Geschichte mit Gott) hat sich mein Selbstwert verändert, da ich es zugelassen habe, dass er mir meinen Wert zuspricht.

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Gottes Liebe zu mir ist unbeschreiblich, unfassbar und überwältigend. Ich bin einzigartig geschaffen, ein Unikat, ein Wunderwerk Gottes.

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Unter Gottes Schutz

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So ein Schirm ist eine gute Sache. Er schützt uns einerseits vor Regen und auch vor Hitze. Die Regentropfen prallen auf ihm ab und wir bleiben trocken. An heißen Tagen finden wir unter einem Schirm wohltuenden und erholsamen Schatten. Um uns zu schützen müssen wir unter dem Schirm bleiben.

Auch in unserem Alltag befinden wir uns immer wieder in Situationen, wo wir Schutz suchen und brauchen. Wenn Schwierigkeiten und Herausforderungen kommen, sind wir froh um einen sicheren Ort, wo wir Geborgenheit und Zuflucht finden.

Wie gehst du durch die Stürme des Lebens? Hast du einen Schirm dabei, den du aufspannen und dich darunterstellen kannst? .

Wenn wir ohne Schirm durch den Regen gehen, werden wir nass. Wenn wir ohne Schirm in der Sonne liegen, holen wir uns einen Sonnenbrand. Ebenso sind wir, wenn wir ohne schützenden Schirm durchs Leben gehen verschiedenen Gefahren ausgesetzt. Ein Schirm kann Regen, Sonne sowie Herausforderungen und Schwierigkeiten zwar nicht aufhalten, aber darunter sind wir geborgen und beschützt.

Mein Zufluchtsort, Schutz und Schirm, den ich immer bei mir habe ist Gott. Ich verlasse mich auf ihn, sowie im Psalm 91,1 geschrieben steht:

„Wer unter dem Schirm (Schutz) des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt, der spricht zu dem Herrn: Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott auf den ich hoffe.“

Unter Gottes Schirm geht es mir gut, ich kann ruhig bleiben auch wenn Stürme um mich toben, weil ich weiß, dass er seine schützende Hand über mich hält.

„Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine schützende Hand über mir.“ Psalm 139.5

Gottes Schirm ist unendlich groß und es gibt Platz für jeden. Wer sein Leben Gott anvertraut begibt sich unter seine Schirmherrschaft. Geborgen ist jeder, der sich entscheidet unter seinem Schirm zu sitzen und unter seinem Schatten zu bleiben. Zuflucht findet jeder, der in der Gegenwart Gottes bleibt, sich in seiner Nähe aufhält, der mit Gott in Verbindung und Beziehung bleibt.

„Bei dir bin ich sicher geborgen, beschützt in jeder Gefahr und vom Jubel der Rettung umschallt.“ Psalm 32,7

„ Herr mein Gott, voller Vertrauen blicke ich zu dir, bei dir suche ich Schutz“ Psalm 141,8

„ Du bist mein Schutz und mein Schild, auf dein Versprechen verlasse ich mich“ Psalm 119,14

„ Ja, Gott sein Weg ist vollkommen, Jahwes Wort ist unverfälscht. Ein Schild ist er für alle, die Schutz bei ihm suchen.“ Psalm 18,31

„Mit seinen Schwingen behütet er dich, unter seinen Flügeln findest du Schutz. Seine Treue ist Schutzwehr und Schild.“ Psalm 91,4

„Jahwe ist gut, eine sichere Zuflucht in Zeiten der Not. Er kennt, die Schutz bei ihm suchen.“ Nahum 1,2

Gott spricht: Er liebt mich, darum will ich ihn erretten. Er kennt meinen Namen, darum will ich ihn schützen.“ Psalm 91,14

Positiv denken?! – Der Kampf in den Gedanken

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Jeden Tag haben wir mit einer Flut an Gedanken zu tun. Wir denken jede Sekunde, wir beschäftigen uns mit der Zukunft, mit der Vergangenheit, mit dem Hier und jetzt, machen uns Gedanken über uns selbst und über andere, über Positives und Negatives. Wir denken bewusst, aber oft ist es so dass uns Gedanken einfach so überrollen.

In der Bibel habe ich folgenden Vers über die Macht der Gedanken gelesen:

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Salz der Erde

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Es war einmal ein König, der hatte drei Töchter, die er alle sehr liebte, am meisten aber die jüngste von ihnen. Sehr gerne wollte er wissen, ob die Töchter seine Liebe erwidern und verlangte von ihnen ein Zeichen ihrer Liebe. Am nächsten Tag traten sie vor ihn. Die älteste hatte in ihrer Hand eine Schale mit Zucker und sagte zu ihm: Ich liebe dich so wie diesen Zucker. Der Vater freute sich darüber sehr. Die mittlere hatte in ihrer Hand einen Tiegel mit Honig und sagte zu ihm: Ich liebe dich wie diesen Honig. Auch darüber freute sich der Vater und blickte dann erwartungsvoll auf seine jüngste Tochter. Diese hatte in ihrer Hand ein Brettchen mit etwas Salz darauf und sagte zum Vater: Ich liebe dich so sehr wie dieses Salz. Das hatte der Vater nicht erwartet. Wenn das deine Liebe zu mir ist, bist du nicht mehr meine Tochter, sagte er zornig. Sie mußte den Königshof verlassen und in die Welt ziehen. Nach langem Umherirren konnte sie sich schließlich auf einem anderen Königshof als einfache Küchenmagd verdingen. Niemand kannte sie dort, und sie mußte niedrigste Dienste verrichten. Durch ihr freundliches und liebliches Wesen und ihre Anmut gewann sie aber die Zuneigung aller, mit denen sie zu tun hatte, und schließlich auch die Liebe des Königssohnes. Er wollte sie – wie halt im Märchen – heiraten. Zur Hochzeit wurden viele Könige, darunter auch der Vater der Braut eingeladen. Niemand aber wußte, wer die Braut wirklich war, auch der Königssohn nicht und erst recht nicht ihr Vater. Die aufgetragenen Speisen schmeckten herrlich. Als aber der Vater der Braut den ersten Bissen von seinem Teller nahm, mußte er ihn sofort ausspeien; so schlecht schmeckte er. Er bat seine Tischnachbarn, von ihren Speisen kosten zu dürfen – und ihr Essen schmeckte vorzüglich. Da sprang der König zornig auf und rief, man wolle ihn zum Narren halten, und wollte die Hochzeit verlassen. Bestürzt kam der Vater des Bräutigams hin und als er die Speise kostete, mußte auch er sie ausspeien. Da rief er zornentbrannt: Fürwahr, wer das getan hat, soll dafür mit dem Tod bestraft werden. Da stand die Braut auf und sagte: Ich habe die Speise zubereitet und habe statt mit Salz mit Zucker und Honig gewürzt, und erzählte ihre ganze Geschichte… Dieses Märchen handelt von der Wichtigkeit des Salzes für unser Leben.

  • Salz ist ein wichtiger und wertvoller Mineralstoff für unseren Körper
  • Salz würzt und verleiht Geschmack
  • Salz hat eine heilende, reinigende Wirkung
  • Salz desinifiziert
  • Salz ist ein Konservierungsmittel, es macht Speisen haltbar
  • Salz ist lebensnotwendig
  • Salz macht durstig

Salz macht also einen entscheidenden Unterschied.

In der Bibel im Matthäusevangelium Kapitel 5,13 spricht Jesus zu seinen Jüngern:

„Ihr seid das Salz der Erde.“

Er sagt also zu ihnen: Ihr könnt einen Unterschied machen, ihr verbreitet Würze und Geschmack, ihr erhaltet Leben, ihr bringt eine Botschaft der Heilung in die Welt. Er sagt ihr seid das Salz der Erde, nicht ihr werdet es sein. Damit gibt er ihnen eine Identität und einen Auftrag.

Jesus sagt diese Worte nicht zu allen Menschen, sondern zu denjenigen die an ihn glauben, ihm nachfolgen, die ihn kennen, zu jenen die eine Beziehung zu ihm haben. Glaube ist viel mehr als nur zu glauben, dass es Gott gibt. Wahrer Glaube führt in eine Beziehung zu Gott. Genau diese Beziehung macht den Unterschied, ist das Salz in der Suppe.

„All denen, die ihn aufnahmen und an seinen Namen glaubten, gab er das Recht Gottes Kinder zu werden.“ Johannes 1,12

In einer Beziehung lernt man sich kennen, pflegt regelmäßigen Kontakt, man verbringt Zeit miteinander, man interessiert sich für den anderen, man tauscht sich aus, spricht und kommuniziert miteinander, man hat den Wunsch etwas für den anderen zu tun, man lässt den anderen an seinem Leben teilhaben, man ist sich nahe und das Vertrauen zum anderen ist da. Genauso ist es auch in einer Beziehung zu Gott.

Die Gemeinschaft mit Jesus hat die Jünger beeinflusst und geprägt und das zeigte sich auch nach außen.

„Was du im Innern kultivierst wird ins Sichtbare kommen.“ Johannes Hartl

Wenn wir also eine lebendige Beziehung zu Gott haben werden wir zu Kindern Gottes und sind das Salz der Erde. Durch die Verbindung mit Gott, wenn Gott in uns lebt tragen wir die Eigenschaften von Salz in uns.

„Salz ist gut, um zu würzen. Aber wenn es seinen Geschmack verliert, wie soll man es wieder salzig machen? Ihr müsst die Eigenschaft des Salzes in euch tragen und in Frieden miteinander leben“ Markus 9,50

Und so können wir einen Unterschied machen in unserem Umfeld. Als Kinder Gottes sind wir gesegnet und können ein Segen für unsere Mitmenschen sein. Durch Gottes Liebe zu uns sind wir wichtig und wertvoll und daher können wir auch andere lieben. Durch Jesus sind wir geheilt und können auch für unsere Nächsten um Heilung beten. Durch Jesus sind wir von Schuld befreit und rein und können ebenso vergeben. Durch den Glauben an Jesus haben wir die rettende Botschaft in uns und können diese weitergeben. Dadurch, dass wir Salz der Erde sind, können wir durch unser Sein andere durstig machen. Durstig nach dem Wasser des Lebens. Es braucht nur wenig Salz, um eine Veränderung zu bewirken, es braucht keine großen Worte oder Taten, es reicht das Bewusstsein, dass Christus in uns lebt und seine Kraft in uns wirkt.

„Eure Rede sei allezeit lieblich und mit Salz gewürzt, dass ihr wisst, wie ihr einem jeglichen antworten sollt.“ Kolosser 4,6

„Ihr seid das Salz der Erde. Wenn nun das Salz nicht mehr salzt, womit soll man salzen? Es ist zu nichts mehr nütze, als dass man es wegschüttet und lässt es von den Leuten zertreten. Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein. Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter einen Scheffel, sondern auf einen Leuchter; so leuchtet es allen, die im Hause sind. So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.“ Matthäus 5,13-16

Der Weg – die Wahrheit – das Leben

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Wie schön ist es jetzt im Sommer Wanderungen zu machen. Erst kürzlich habe ich mir ein Ziel gesetzt, habe die Wegbeschreibung gelesen und bin losgestartet. Der Weg war anfangs gut beschildert und ich folgte den Markierungen. Doch plötzlich muss ich irgendwie die Richtung verfehlt haben oder eine Abzweigung nicht bemerkt haben und so entfernte ich mich immer weiter von meinem Ziel. Ich hatte mich verlaufen und musste den richtigen Weg erst wieder finden. Zuerst probierte ich verschiedene Richtungen aus, aber ich entfernte mich immer mehr von dem Punkt, an dem ich hinwollte. Auch Hinweisschilder und Markierungen konnte ich keine mehr sehen. Als ich an einem Bauernhof vorbeikam, fragte ich nach dem Weg. Ich musste dann ein ganzes Stück zurücklaufen, bis ich wieder auf die richtige Fährte kam und so mein Ziel erreichen konnte.

Dieses Erlebnis brachte mich zum Nachdenken über das Leben. Auch im Leben ist es so, dass wir uns ein Ziel setzen und erstmal den Weg zu diesem Ziel finden müssen. Bei mir war es jedenfalls so, dass ich mir immer Ziele gesetzt habe und mir auch immer wieder Gedanken über den Sinn des Lebens gemacht habe: Woher komme ich? Wo gehe ich hin? Warum bin ich hier? Für mich war es nie eine Option nach dem Motto zu leben: „Mal sehen wo das Leben mich hinführt“. Wenn ich kein Ziel habe bin ich orientierungslos, irre umher, habe auch keinen Weg, dem ich folgen kann und komme auch nirgendwo an.

Was waren also meine Ziele? Ich wollte schon immer meinem Leben Sinn und Bedeutung geben, ein sinnerfülltes Leben führen. Ich habe in dieser vergänglichen Welt, etwas beständiges gesucht, etwas das bleibt. Aber wie komme ich zu diesem Ziel? Welcher ist der Weg dahin.? Vielleicht kennt ihr die Redewendung „Alle Wege führen nach Rom“, was soviel bedeutet wie: „Alle Möglichkeiten führen zum Ziel.“ Früher dachte ich auch so. Aber heute glaube ich daran nicht mehr. Das ist wie bei meiner Wanderung: Wenn ich in die falsche Richtung gehe, andere Wege ausprobiere,dem Wegweiser nicht folge, keine Wegbeschreibung habe, nicht nach dem Weg frage und auf dem Weg bleibe, komme ich nicht ans Ziel. Ich komme ganz irgendwo anders an.

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Und so war es dann auch. Auf meinem Lebensweg habe ich verschiedene Wege ausprobiert, wo ich dachte, sie bringen mich an mein Ziel, bis ich merkte: Es ging in die falsche Richtung. Und dann irrte ich einige Zeit orientierungslos umher, wusste nicht mehr weiter und verlor mein Ziel aus den Augen. Ich war vom Weg abgekommen und musste irgendwie zurückfinden. Auf meiner Suche bin ich jemandem begegnet, der mich wieder auch den rechten Weg geführt hat. Es war Jesus Christus.

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Ab dem Moment wusste ich: Ich war angekommen. Jesus ist der Weg, dem ich folgen muss. Nur dieser Weg allein führt zur Wahrheit und zum Leben.

„Herr, wohin sonst sollten wir gehen, du hast Worte des ewigen Lebens.“ Johannes 6,68

„Du zeigst mir den Weg zum Leben. Dort wo du bist, gibt es Freude in Fülle, ungetrübtes Glück hält deine Hand ewig bereit.“ Psalm 16,11

„Ich bin der Herr, dein Gott, der dich lehrt, was dir hilft und dich leitet auf dem Weg, den du gehst.“ Jesaja 48,17

Je länger ich diesem Weg folgte, umso klarer und konkreter wurde auch mein Ziel. Und genau dieses Ziel gab meinem Leben einen Sinn und eine Bedeutung. Das Ziel ist die Gemeinschaft und Beziehung zu Gott. Und damit waren meine Fragen nach dem Sinn des Lebens beantwortet. Ich komme von Gott. Er ist mein Schöpfer. Ich bin hier, weil Gott mich wollte und weil er mich liebt und ich gehe zu ihm und werde die Ewigkeit bei ihm, in seiner Gegenwart verbringen.

Der Weg zu meinem Ziel ist Jesus Christus selbst, er ist der einzige Weg zum Vater. Durch seinen Opfertod am Kreuz bin ich mit Gott versöhnt. Das Kreuz weist mir den Weg zu Gott. Niemand kommt zum Vater, denn durch Jesus.

Gott hat mir auch noch eine Wegbeschreibung auf meinem Weg mitgegeben, sein Wort – die Bibel. Mit dieser Wegbeschreibung kann ich den Weg nicht mehr verfehlen.

„Dein Wort ist wie ein Licht in der Nacht, das meinen Weg erleuchtet.“ Psalm 107,7

„Herr, zeige mir deine Wege und lehre mich deine Steige.“ Psalm 25,4

„Ich will dich den Weg der Weisheit führen, ich will dich auf der rechten Bahn leiten.“ Sprüche 4,11

„Er führt mich auf rechter Straße, um seines Namens willen.“ Psalm 23,3

„Gedenke an ihn in all deinen Wegen, so wird er dich recht führen.“ Sprüche 3,6

Im Blick auf Jesus und auf das Wort Gottes kann ich meine Schritte richtig setzen und getrost den Weg weitergehen.

„Wähle sorgsam deine Schritte und weiche nicht vom rechten Weg ab.“ Sprüche 4,26

„Gedenke an ihn in all deinen Wegen, er wird dich recht führen.“ Sprüche 3,6

„So spricht der Herr: Tretet auf die Wege und schauet und fraget nach vorigen Wegen, welches der gute Weg sei, und wandelt darinnen, so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele.“ Jeremia 6,16


Mein Ziel ist es in der Liebe Gottes zu bleiben und mich weiterhin von ihm führen und leiten zu lassen, meinen Glauben zu leben und Botschafterin der Liebe Gottes zu sein, damit noch viele Menschen von der Liebe Gottes erfahren. Ich möchte weiter in der Erkenntnis Christi  wachsen, ihm nachfolgen und ihn immer an die erste Stelle meines Lebens zu setzen. Mich selbst mit Gottes Augen zu sehen, immer mehr in dieser Identität zu leben und diese auch auszustrahlen,  immer mehr zu werden wer ich wirklich bin und wie Gott mich von Anfang an gemeint hat. Gott schreibt eine große Geschichte mit der Welt und mit uns Menschen und ich darf ein Teil davon sein und mitwirken Gottes Reich auf der Erde sichtbar werden zu lassen. Das gibt meinem Leben einen Sinn und ein Ziel.

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Empathie

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Empathie bezeichnet die Fähigkeit und Bereitschaft, Empfindungen, Emotionen, Gedanken, Motive und Persönlichkeitsmerkmale einer anderen Person zu erkennen, zu verstehen und nachzuempfinden. Es tut gut wenn wir Menschen begegnen die Mitgefühl zeigen und sich in andere hineinversetzen können, sich mit uns freuen in guten Zeiten und mit uns mitleiden in schwierigen Zeiten. Dadurch wird die Freude größer, geteilte Freude ist ja bekanntlich doppelte Freude und die Traurigkeit wird leichter. Mitgefühl ist sehr wichtig in allen unseren Beziehungen und Begegnungen. Emphatie hiflt uns im Umgang mit Konflikten und mit Menschen die anders denken als wir selbst.

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass empathische Menschen länger und glücklicher leben. Da Empathie in unserem Alltag nicht immer selbstverständlich ist, müssen wir uns immer wieder entscheiden unsere Egozentrik abzulegen und uns auf andere Menschen einzulassen.

„Behandelt die Menschen so, wie ihr von ihnen behandelt werden möchtet“ Lukas 6,31

Das beste Vorbild für Empathie ist für mich Jesus. Er hatte Mitgefühl und Liebe für alle Menschen. Zum Beispiel nahm er einen tauben Mann beiseite und heilte ihn abseits der grossen Menge. Er wollte ihn nicht blossstellen oder sich selbst gross rausbringen. In der Bibel im Lukasevangelium Kapitel 7 lesen wir die Geschichte, als Jesus einer Witwe begegnete, deren einziger Sohn gerade gestorben war. Im Vers 13 können wir lesen:

„Als Jesus, der Herr, die Frau sah, war er von ihrem Leid tief bewegt. »Weine nicht!«, tröstete er sie.“ Lukas 7,13

Eine weitere Begebenheit ist die Geschichte von Lazarus. In den Schriften lesen wir:

‚Jesus liebte Marta, ihre Schwester [Maria] und [ihren Bruder] Lazarus.‘ Als Lazarus krank wurde, sandte man nach Jesus, aber als er eintraf, war Lazarus bereits gestorben. Maria ging Jesus entgegen, fiel ihm zu Füßen und weinte. Als Jesus sah, wie Maria weinte, „war er im Innersten erregt und erschüttert [und] weinte“ Johannes 11,33-35

So ist Gott mit uns Menschen auch heute, voller Liebe, Barmherzigkeit, Mitleid, Er ist mit uns in Freude und Leid. Er kennt unsere Gefühle. Jesus kann sich in uns hineinversetzen, er hat jede Emotion die wir uns nur vorstellen können selbst erlebt, als er auf dieser Erde lebte. Er kennt Freude, Trauer, Angst ,Mut Hoffnungslosigkeit, Ablehnung, Hilflosigkeit, Leid, Schwäche, Stärke, Zorn, Wut, Verzweiflung, Sicherheit, Geborgenheit usw.

Unser Gott ist ein mitfühlender Gott, der uns versteht. Sein Mitgefühl für uns ist größer, als alles, was uns je widerfahren könnte. Er demütigte sich selbst, legte seine Herrlichkeit nieder und kam als Mensch auf die Welt, um uns nahe zu sein.

„Obwohl er in jeder Hinsicht Gott gleich war, hielt er nicht selbstsüchtig daran fest, wie Gott zu sein. Nein, er verzichtete darauf und wurde einem Sklaven gleich: Er wurde wie jeder andere Mensch geboren und war in allem ein Mensch wie wir“ Philipper 2,6-7

Jesus, der Sohn Gottes, fühlte, wie wir und weinte, wie wir. Doch gab er sein Leben hin am Kreuz, um unser Leben zu retten.

So ist Jesus unser Wegweiser für den Umgang mit anderen Menschen. So wie wir Empathie und Mitgefühl von anderen erwarten können wir dieses auch an unsere Mitmenschen weitergeben, vor allem wenn uns bewusst wird, was Gott für uns getan hat.

Anstatt zu kritisieren, zu urteilen oder schlechtes übereinander zu reden, können wir lernen uns in den anderen hineinzuversetzen, seine Emotionen zu verstehen und mitfühlend zu sein.

Seid stattdessen freundlich und mitfühlend zueinander und vergebt euch  gegenseitig, wie auch Gott euch durch Christus ve… | Bibel vers, Glaube,  Christliche sprüche

Wahre Weisheit

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Weisheit bezeichnet vorrangig ein tiefgehendes Verständnis von Zusammenhängen in Natur, Leben und Gesellschaft sowie die Fähigkeit, bei Problemen und Herausforderungen die jeweils schlüssigste und sinnvollste Handlungsweise zu identifizieren.

Weisheit ist erstrebenswert, wir brauchen sie bei Entscheidungen, die wir in unserem Leben treffen und auch im Umgang mit anderen Menschen.

„Weisheit erwerben ist besser als Gold, Einsicht erwerben edler als Silber.“ Sprüche 16,16

Doch woher kommt und wie erlangen wir Weisheit? Ist Weisheit gleichzusetzen mit viel Wissen, einem guten Studium/Ausbildung oder mit unserer Lebenserfahrung? Wir können in Situationen, wo wir nicht weiter wissen, uns Wissen aneignen oder gute Freunde nach Rat fragen, die in dieser Angelegenheit vielleicht mehr Erfahrungen gemacht haben. All das hilft uns weiter, jedoch ist das noch nicht alles. Wahre Weisheit kommt von Gott, sie ist ein Geschenk Gottes. Unsere menschliche Weisheit ist begrenzt, Gottes Weisheit ist unendlich.

„Denn der Herr gibt Weisheit, und aus seinem Munde kommt Erkenntnis und Einsicht.“ Sprüche 2,6

Im Wort Gottes, in der Bibel können wir lesen, dass Gottes Weisheit schon immer da war. Schon vor Erschaffung der Welt.

„Ich, die Weisheit war eingesetzt von Ewigkeit her, vor dem Anfang, vor den Ursprüngen der Erde.“ Sprüche 8,23

Durch die Weisheit Gottes ist unsere gesamte Schöpfung entstanden, das gesamte Universum mit allen Planeten, Sternen, sowie das Leben der Menschen und Tiere auf unserer Erde. Wenn ich die Schöpfung betrachte, wie wunderbar Gott alles erschaffen hat, kann ich nur staunen. Die Vielfalt, Schönheit und Ordnung in allen Dingen lässt mich die Weisheit Gottes erkennen.

„Oh welch eine tiefe des Reichtums, beides, der Weisheit und Erkenntnis Gottes.“ Römer 11,33

Die Größe, Macht und Weisheit Gottes macht mein Herz demütig und gottesfürchtig.

„Der Weisheit Anfang ist die Furcht des Herrn“ Sprüche 9,10

Neben der Schöpfung, finde ich Gottes Weisheit ebenso in seinem Wort in der Bibel. Wenn ich über die Bibelstellen nachsinne, sie in mein Herz lasse und in meinem Leben anwende, helfen mir Gottes Gedanken in meinem Alltag gute Entscheidungen zu treffen, in schwierigen Situationen weise zu handeln und meine Mitmenschen in Gottes Sinne zu behandeln. Das Wort Gottes ist erfüllt von Wahrheiten und Weisheiten, die meine Gedanken erneuern und mir eine neue Sichtweise schenken. Ich kann die Bibel immer wieder lesen und jedes Mal werde ich wieder Neues darin entdecken, neue Zusammenhänge erkennen und mich neu verändern lassen. Gottes Weisheit darin ist so tiefgründig und unendlich, dass ich sie in meinem Leben nie vollkommen ergründen kann, sie bleibt bruchstückhaft.

„Die Bibel ist eine Quelle positiver Gedanken. Wer sich davon prägen lässt, wird darin Weisheit, Vertrauen und Hoffnung finden. „Zitat von John Graz

Die ganze Fülle der Weisheit finden wir in Jesus Christus. In ihm liegen verborgen alle Schätze der Weisheit und Erkenntnis.

„Ich bin reich in Jesus Christus und in seine Fülle gebracht. Er ist mir zur Weisheit, Gerechtigkeit, Heiligkeit und Erlösung geworden.“ 1.Korinther 1,30

In Jesus wird Gottes Weisheit auf der Welt sichtbar. Sein Leben als Mensch auf der Erde lebte er erfüllt von Gottes Weisheit, in allen Situationen und mit allen Menschen handelte er weise und besonnen, immer mit dem Blick auf Gott-Vater. Er ließ sich nicht von seinen Gefühlen, Gedanken oder eigenen Wünschen leiten, sondern von Gottes Weisheit.

„Die Weisheit aber, die von Gott kommt, ist vor allem aufrichtig; außerdem sucht sie den Frieden, sie ist freundlich, bereit nachzugeben und lässt sich etwas sagen. Sie hat Mitleid mit anderen und bewirkt Gutes; sie ist unparteiisch, ohne Vorurteile und ohne alle Heuchelei.“ Jakobus 3,17

Immer mehr möchte ich mein Leben nach Gottes Weisheit ausstrecken, ihm vertrauen und meine Gedanken nach seinen Gedanken ausrichten.

„Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der Herr. Jesaja 55,8

Offen und neugierig bleiben für Gottes Reden und mein Verhalten nach den gewonnenen Einsichten richten, und weiter wachsen an Weisheit und Erkenntnis und Gott darum bitten.

„Wenn es aber jemanden unter euch an Weisheit mangelt, so bitte er Gott, der jedermann gern und ohne Vorwurf gibt, so wird sie ihm gegeben werden.“ Jakobus 1,15

„Die biblische Definition von Weisheit ist, Dinge so zu sehen, wie Gott sie sieht. Ein Mensch ist dann weise, wenn er jeden Umstand des Lebens mit den Augen Gottes sehen kann. Aber um so sehen zu können, muss Gott unser Denken erneuern.“ Zitat von Hans-Peter-Royer

„So ist Weisheit gut für deine Seele. Wenn du sie findest, wird es dir am Ende wohlergehen und deine Hoffnung wird nicht umsonst sein. Sprüche 24,14

Die Kraft der Geduld

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Das Wort Geduld (auch altertümlich: Die Langmut) bezeichnet die Fähigkeit zu warten oder etwas zu ertragen. Als geduldig erweist sich, wer bereit ist, mit ungestillten Sehnsüchten und unerfüllten Wünschen zu leben oder diese zeitweilig bewusst zurückzustellen. Diese Fähigkeit ist eng mit der Fähigkeit zur Hoffnung verbunden. Geduldig ist auch, wer Schwierigkeiten, Leiden oder lästige Situationen mit Gelassenheit und Standhaftigkeit erträgt ( zitiert aus Wikipedia, https://de.wikipedia.org/wiki/Geduld).

Geduld ist eine Eigenschaft, die jeder von uns immer wieder in den verschiedenen Situationen und Umständen unseres Lebens braucht. Du brauchst Geduld, wenn du auf etwas wartest, Geduld in Schwierigkeiten, Geduld mit dir selbst und Geduld mit deinen Mitmenschen. Nicht immer geschieht alles so schnell, wie du es dir erwartest. Viele Dinge brauchen einfach Zeit. So wie es in der Natur ist, so ist es auch bei uns Menschen.

Geduld ist das Vermögen, etwas Schönem Zeit zum wachsen zu lassen. Ich kann doch den Sämling nicht anschreien und ihm vorwerfen , dass er noch keine schöne Pflanze sei, die sich weigert, ihre volle Pracht zu entfalten. Gib ihm Raum, begieße ihn von Zeit zu Zeit im richtigen Maße und freue dich an den kleinen Schritten, in denen er gedeiht, um das zu werden was in ihn gelegt wurde – seine Bestimmung.“
Jan Dobutowitsch

Die von Gott gegebene Bestimmung einer Pflanze ist es zu blühen. So glaube ich daran, dass Gott auch für dich und dein Leben einen guten Plan hat. Wenn du das glaubst, hast du Hoffnung und Hoffnung ist mit Geduld verbunden.

„Geduld aber vertieft und festigt unseren Glauben, und das wiederum stärkt unsere Hoffnung. Diese Hoffnung aber geht nicht ins Leere. Denn uns ist der Heilige Geist geschenkt, und durch ihn hat Gott unsere Herzen mit seiner Liebe erfüllt.“

Der Glaube an Gott stärkt meine Geduld. Ich glaube daran, dass alles zu „seiner“ Zeit geschehen wird und lebe im Vertrauen darauf, dass sein guter Plan sich in meinem Leben erfüllen wird. Diese Gewissheit gibt mir Gelassenheit und Frieden, auch in Wartezeiten und schwierigen Situationen.

„Aus der Erkenntnis Gottes folgt Selbstbeherrschung. Aus der Selbstbeherrschung wächst Geduld und aus der Geduld ein Leben im Glauben zur Ehre Gottes.“ 2.Petrus 1,6

„Aber wenn wir auf etwas hoffen, das wir noch nicht sehen, müssen wir mit Geduld und Zuversicht darauf warten.“ Römer 8,25

Ist möglicherweise ein Bild von Baum und Text „Mit-dem Warten tun sich heute viele Menschen schwer. Doch wo etwas wirklich wachsen soll, braucht es das geduldige Warten. -ANSELM GRÜN- einfach leben . Ein Brief von Anseln Grün“

Es ist nicht immer einfach geduldig zu sein. Es kann sein, dass du schon lange für ein Anliegen gebetet hast, aber sich nichts verändert hat. Dabei solltest du nicht den Mut und den Glauben verlieren, sondern beständig im Gebet bleiben und alles in Gottes Hände legen. Dabei kannst du dich darauf verlassen, dass Gott es ist, der dir Geduld schenkt, die Beziehung zu Gott lässt Geduld in dir wachsen. Geduld ist nämlich eine Frucht des heiligen Geistes, der in dir wohnt, seitdem du Jesus in dein Herz eingeladen hast (Galater 5,22).

Falls du Jesus noch nie in dein Herz eingeladen hast, schau mal auf diese Seite:

Kind Gottes werden

Gott schenkt dir Geduld mit dir selbst und mit deinen Mitmenschen.

„Gott, der diese Geduld und Ermutigung schenkt, soll euch helfen, eins zu sein und in Frieden miteinander zu leben. Geht miteinander so um, wie es Christus vorgelebt hat. „Römer 15,5

In dem allem darfst du wissen, dass Gott dich kennt und mit dir ist in allen Situationen, die du zu bewältigen hast. Er liebt dich und freut sich über jeden kleinen Schritt, den du wagst und über dein Gedeihen und Wachsen im Glauben.

„Ich weiß alles, was du tust – ich kenne deine Liebe, deinen Glauben, deinen Dienst und deine Geduld. Und ich sehe, dass du darin ständig Fortschritte machst.“ Offenbarung 2,19

„Und durch die Geduld werdet ihr bis zum Ende durchhalten, denn dann wird euer Glaube zur vollen Reife gelangen und vollkommen sein und nichts wird euch fehlen“ Jakobus 1,4

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Ist möglicherweise ein Bild von 1 Person und Text „Die Kraft der Geduld Es ist ein köstlich Ding geduldig sein und auf die Hilfe des HERRN hoffen. Klagelieder 3, 3,26 WWW.ANDREAS-KEIPER.DE ANDREAS- KEIPER.DE“