Licht sein

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Lichter anzünden gehört zu den Traditionen der Vorweihnachtszeit. Unsere Straßen und Häuser sind beleuchtet und voller Lichter. Wir zünden jede Woche eine neue Kerze am Adventskranz an und auch der Christbaum wird geschmückt mit strahlenden Lichtern.

Dabei sollten wir nicht vergessen, was der Sinn dahinter ist und uns bewusst machen, woran uns das Licht erinnert. Alle Lichter, die wir zu Weihnachten anzünden, zeugen von Jesus, der als Licht in die Welt gekommen ist. Er ist die Quelle des Lichts, das Licht selbst, das Licht der Welt, das unsere Dunkelheit erhellt. Sein Licht erstrahlt heller als die Sonne und erleuchtet unseren Weg.

„Dein Wort ist meines Fußes Leuchte
und ein Licht auf meinem Wege. Psalm 119:105

In ihm ist Licht, und in ihm gibt es keine Finsternis. Gott wird Mensch, schenkt sich selbst und erfüllt unser Leben mit seinem Licht, seiner Liebe, seiner Hoffnung, seinem Frieden.

Erfüllt von seinem Licht leuchten wir auf und können selbst zu Lichtern werden.

„Ihr wart früher Finsternis; nun aber seid ihr Licht in dem Herrn. Wandelt als Kinder des Lichts.“Epheser 5,8

In Verbindung zu ihm, wenn wir in ihm bleiben, können wir Licht weitergeben, weil er uns versorgt im Überfluss. In seiner Gegenwart werden unsere Lichter nicht ausgehen, nicht erlöschen, sondern immer wieder neu aufflammen. Wenn wir versuchen, aus eigener Kraft Licht zu sein und zu spenden, werden wir nach einiger Zeit ermüden und ausbrennen und keine Energie mehr haben. So wie eine Lampe an der Energiequelle angeschlossen sein muss, um zu leuchten, genauso müssen wir an die Lichtquelle Gottes angeschlossen sein.

Wie wichtig diese Verbindung für uns ist beschreibt Jesus im Gleichnis vom Weinstock und der Rebe:

Da sagt Jesus zu seinen Jüngern:„ Ich bin der wahre Weinstock. Bleibt in mir, dann bleibe ich in euch. Wie die Rebe aus sich keine Frucht bringen kann, sondern nur, wenn sie am Weinstock bleibt, so könnt auch ihr keine Frucht bringen, wenn ihr nicht in mir bleibt.Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen. Wenn ihr in mir bleibt und wenn meine Worte in euch bleiben, dann bittet um alles, was ihr wollt: Ihr werdet es erhalten.“ Und weiter sagt Jesus: „Wie mich der Vater geliebt hat, so habe auch ich euch geliebt. Bleibt in meiner Liebe! Dies trage ich euch auf: Liebt einander!“

In seiner Liebe zu bleiben und seine Liebe weiterzugeben ist der Auftrag, den Jesus uns gibt. Unser Licht nicht verstecken, sondern auf einen Leuchter stellen, sodass es jeder sehen kann.

Wie können wir Licht sein für andere? Wir können Licht sein, indem wir uns selbst verschenken.

Dazu eine kurze Geschichte:

Geschichte einer Kerze
„Jetzt habt ihr mich angezündet und schaut in mein Licht. Ihr freut euch an meiner Helligkeit, an der Wärme, die ich spende. Und ich freue mich, dass ich für euch brennen darf. Wäre dem nicht so, läge ich vielleicht in einem alten Karton herum – zu nichts von Nutzen. Sinn bekomme ich erst dadurch, dass ich brenne. Aber – ich weiß nur zu gut – je länger ich brenne, um so kürzer werde ich, um so mehr neige ich mich meinem Ende zu. „Abgebrannt“ werdet ihr sagen und das, was von mir übrig bleibt, wegwerfen. Ich weiß, es gibt immer diese beiden Möglichkeiten für mich: Entweder, ich bleibe im Karton – unangerührt, vergessen, im Dunkeln – oder aber, ich brenne, werde kürzer, gebe alles her, was ich habe, zugunsten des Lichtes und der Wärme. Somit führe ich mein eigenes Ende herbei. Und doch, ich finde es schöner und sinnvoller, etwas hergeben zu dürfen, als kalt zu bleiben und im düsteren Karton zu liegen …

In diesem Sinne wünsche ich allen noch eine schöne Weihnachtszeit und uns allen wünsche ich, das wir uns immer wieder bewusst werden, dass das Licht Jesu in uns lebt. So lasst uns leuchten auch für andere indem wir:

  • von Jesus, dem Licht der Welt, erzählen
  • unsere Mitmenschen beschenken
  • einander freundlich begegnen
  • einander respektvoll behandeln
  • praktische Hilfe anbieten
  • füreinander beten
  • einander segnen
  • gute Gedanken weitergeben
  • andere ermutigen
  • unser Lächeln verschenken
  • uns Zeit nehmen
  • einen Brief/eine Karte schreiben oder anrufen
  • einsame und kranke Menschen besuchen
  • einander zuhören
  • jemanden einladen
  • großzügig sind

„Mache dich auf, werde Licht; denn dein Licht kommt,
und die Herrlichkeit des HERRN geht auf über dir!“ Jesaja 60:1

„Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein.Matthäus 5:14″

„Also laßt euer Licht leuchten vor den Leuten, daß sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen“ Matthàus 5:16

„Denn so hat uns der Herr geboten: »Ich habe dich zum Licht der Heiden gemacht, dass du das Heil seist bis an das Ende der Erde.«“Apostelgeschichte 13:47

„Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk, ein Volk zum Eigentum, dass ihr verkündigen sollt die Wohltaten dessen, der euch berufen hat aus der Finsternis in sein wunderbares Licht.“1 Petrus 2:9

Tu was du kannst, mit dem was du hast, dort wo du bist.. Den Rest erledigt  Gott!!! … | Sprüche zitate, Sprüche, Weisheiten

Dank und Undank

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Warst du auch schon einmal in einer Situation, in der du jemanden etwas Gutes getan hast oder geholfen hast und du von der anderen Person mehr Dankbarkeit erwartet hättest? Stattdessen bekommst du nicht einmal ein „Dankeschön“ zurück. Oder auch umgekehrt: Du bist beschenkt worden und hast dich nicht wirklich bedankt.

„Undank ist der Welt Lohn.“, heisst es in einem Sprichwort. Ist es nicht oftmals so, dass wir Gutes als selbstverständlich nehmen und das Schlechte beklagen.

In der Bibel ist eine Geschichte aufgeschrieben, in der wir genau diese Haltung sehen können. Im Lukasevangelium lesen wir von der Heilung der zehn Aussätzigen:

„Und es begab sich, als er nach Jerusalem wanderte, dass er durch Samarien
und Galiläa hin zog. Und als er in ein Dorf kam, begegneten ihm
zehn aussätzige Männer; die standen von ferne und erhoben ihre
Stimme und sprachen: Jesus, lieber Meister, erbarme dich unser!
Und als er sie sah, sprach er zu ihnen: Geht hin und zeigt euch den Priestern!
Und es geschah, als sie hingingen, da wurden sie rein. Einer aber unter
ihnen, als er sah, dass er gesund geworden war, kehrte er um und pries
Gott mit lauter Stimme und fiel nieder auf sein Angesicht zu Jesu Füßen
und dankte ihm. Und das war ein Samariter.
Jesus aber antwortete und sprach: Sind nicht die zehn rein geworden?
Wo sind aber die neun? Hat sich sonst keiner gefunden, der wieder umkehrte,
um Gott die Ehre zu geben, als nur dieser Fremde? Und er sprach zu ihm:
Steh auf, geh hin; dein Glaube hat dir geholfen.“ Lukas 17,11-19

Zehn Männer wurden von Jesus geheilt, nur einer von ihnen kam zurück um Jesus zu danken. Wo waren die anderen neun? Haben sie das Wunder, das Jesus für die getan hat, nicht erkannt? Betrachteten sie es als selbstverständlich, dass Gott sie heilte? Waren sie einfach froh darüber gesund zu sein und gingen einfach weiter, ohne an ihren Retter zu denken?

Als sie krank waren, haben sie über ihr Leid geklagt und gejammert und nach Jesus gerufen. Als sie befreit wurden, haben sie Jesus vergessen.

Durch dieses Verhalten haben sie das Wesentliche verpasst: Die Begegnung mit Jesus. Der eine, der zurückgekommen ist, um Jesus die Ehre zu geben, der ist Jesus wirklich begegnet. Er hat erkannt, was Jesus für ihn getan hat. Er hat ihn als seinen Retter und Erlöser angenommen und hat eine persönliche Beziehung zu Jesus aufgebaut. Sein Glaube hat ihm geholfen. Er hat an Jesus geglaubt. Durch seine Dankbarkeit hat er eine Verbindung zu Jesus aufgebaut. Nun hat er Jesus an seiner Seite und kann mit ihm weitergehen. Er hat jemanden, auf den er sich verlassen ´kann und zu dem er in jeder Notlage kommen kann, den er um Hilfe bitten kann. Nun kennt er Jesus und weiss, wer er ist.

Die anderen neun Männer haben diese Chance verpasst. Sie sind einfach weitergegangen und haben sich nicht umgedreht. Sie haben Jesus und das Wunder, das er getan hat, nicht erkannt. Sie sind zwar geheilt, aber nicht gerettet, so wie der eine Mann, der zu Jesus zurückkehrte und ihm dankte.

Wir können uns selbst fragen:

  • Sehen wir die Wunder, die Gott in unserem Leben tut?
  • Sind wir dankbar dafür?
  • Geben wir Gott die Ehre?
  • Glauben wir an Gottes Wunder in unserem Alltag?
  • Erkennen wir sein Wirken?
  • Wenn uns Gutes widerfährt, danken wir dem Geber aller guten Gaben?

In der Dankbarkeit können wir Gott begegnen, Dankbarkeit verbindet uns mit dem Schöpfer. Dankbarkeit lässt Freude über Gott in uns wachsen. Wenn wir dankbar sind, sehen wir nicht mehr alles als selbstverständlich, sondern wir sehen alles als ein Geschenk Gottes. Dankbarkeit richtet unseren Blick auf das Gute und wir beklagen uns weniger über das Schlechte. Dankbarkeit macht uns demütig. Wir erkennen, dass wir auf Gottes Güte angewiesen sind. Wenn wir in Dankbarkeit leben, leben wir in der Gegenwart Gottes.

Ein festes Fundament

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Wenn ein neues Haus gebaut wird, ist das Allererste und das Wichtigste das Fundament. Ein Haus kann nur auf einem festen Fundament gut und sicher stehen. Mit einem soliden Fundament ist es besser geschützt, wenn Stürme oder Fluten kommen und stürzt nicht so schnell ein.

Ist es nicht dasselbe auch in unserem Leben? Auch wir Menschen brauchen ein Fundament, auf dem wir stehen. Ein Fundament, nachdem wir unser Leben ausrichten und das uns Sicherheit gibt in stürmischen Zeiten, Herausforderungen, Nöten und Schwierigkeiten. Worauf können wir bauen? Was hat Bestand, sodass unser Lebenshaus nicht einstürzt und zusammenbricht? Worauf können wir uns verlassen?

Vielleicht ist dein Lebenshaus auf deine Ausbildung, deinen Beruf, deinen Besitz, deine Familie oder deine Gesundheit gebaut. Diese Dinge sind schön und gut und können uns in gewisser Weise auch Sicherheit versprechen. Aber darauf verlassen können wir uns letztendlich nicht, denn Umstände können sich im Laufe des Lebens verändern. Dass alles immer so bleibt, wie wir uns das wünschen und erhoffen, dafür haben wir keine Garantie. Das aktuelle Weltgeschehen zeigt uns das ganz deutlich. Nichts bleibt wie es war. Fast täglich neue Schreckensmeldungen über Krieg, Pandemien, Erdbeben, Flut, Klimawandel, Inflation, Terror, Gewalt usw.

Was kann uns Halt geben? Was ist ein zuverlässiges Fundament? Es gibt nur einen, der sich nie verändert und das ist Gott.

„Jesus Christus ist ja immer derselbe – gestern, heute und in alle Ewigkeit.“ Hebräer 13,8

Wenn wir unser Leben Jesus anvertrauen, stehen wir auf einem stabilen Fundament, auf dem wir sicher stehen. Seine Liebe und Treue zu uns bleibt auf ewig bestehen. Indem wir auf Jesus bauen, ihn als unseren Retter und Erlöser annehmen und im Glauben sein Opfer am Kreuz annehmen, übergeben wir ihm unser Leben.

„Einen andern Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.““ 1. Korinther 3,11

Nachdem wir Jesus unser Leben übergeben haben und auf seinem Fundament stehen, können wir unser Lebenshaus weiterbauen, indem wir seine Worte hören und danach handeln. Gott spricht zu uns auf verschiedenste Art und Weise, durch Eindrücke, Bilder, Gedanken und vor allem durch sein Wort in der Bibel. Diese seine Worte immer wieder zu lesen und zu hören sättigt unseren Geist und unsere Seele und hilft uns in stürmischen, schwierigen und herausfordernden Zeiten auch danach zu handeln. Sein Wort hören und danach zu handeln ist das Beste, was wir tun können.

Jesus spricht in der Bergpredigt: „Darum gleicht jeder, der auf meine Worte hört und tut, was ich sage, einem klugen Mann, der sein Haus auf felsigen Grund baut. Wenn dann ein Wolkenbruch niedergeht und das Hochwasser steigt, wenn der Sturm tobt und an dem Haus rüttelt, stürzt es nicht ein, denn es ist auf Felsen gegründet. Doch wer meine Worte hört und sich nicht danach richtet, gleicht einem unvernünftigen Mann, der sein Haus einfach auf den Sand setzt. Wenn dann ein Wolkenbruch niedergeht und das Hochwasser steigt, wenn der Sturm tobt und an dem Haus rüttelt, bricht es zusammen und wird völlig zerstört.“ Matthäus 7,24-27

„Ein gottloser Mensch steht auf keinem festen Boden, aber die Gottesfürchtigen sind tief verwurzelt“ Sprüche 12,3

„Die Gottlosen stürzen und kommen um, doch die Nachkommen der Gottesfürchtigen stehen auf festem Grund.“ Sprüche 12,7

Nur Mut!

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Mut, auch Wagemut oder Beherztheit, bedeutet, dass man sich traut und fähig ist, etwas zu wagen, das heißt, sich beispielsweise in eine gefahrenhaltige, mit Unsicherheiten verbundene Situation zu begeben. (Quelle Wikipedia).

Mut ist eine Eigenschaft, die wir immer wieder brauchen in den unterschiedlichsten Alltagssituationen. Wir brauchen Mut in Herausforderungen. Wir brauchen Mut, um etwas neues zu wagen. Wir brauchen Mut in schwierigen Situationen. Wir brauchen Mut authentisch zu leben und zu unseren Werten zu stehen.

Wieviel Mut wir haben, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Manche Menschen sind von Grund auf von ihrem Wesen eher mutiger, andere ängstlicher. Keine Angst, wenn du vom Typ her eher ängstlicher bist. Das muss nicht so bleiben. Ob unser Mut wächst, hängt davon ab wie wir mit herausfordernden Situationen umgehen. Wenn wir uns Herausforderungen stellen, durchgehen trotz Angst, dann werden wir mutiger. Wenn wir uns zurückziehen und von der Angst lähmen lassen, werden wir ängstlicher.

Was unseren Mut stärkt, ist aber auch das Wissen, dass jemand hinter uns steht, dass wir nicht alleine sind. Schwierigkeiten können wir leichter meistern, wenn wir Familie, Freunde und liebe Menschen haben, die uns beistehen und an uns glauben.

Wer mir in meinem Leben am meisten Mut verliehen hat ist Gott. Ich habe einen Gott hinter mir, der größer ist als meine Angst. Gott ist mächtiger als alle Herausforderungen und schwierigen Situationen. Seit ich ihm mein Leben anvertraut habe, weiß ich: Gott steht mir zur Seite, er steht hinter mir und er geht mit mir. Er spricht mir in seinem Wort zu:

„Ja, ich sage es noch einmal: Sei mutig und entschlossen! Lass dich nicht einschüchtern und hab keine Angst! Denn ich, der HERR, dein Gott, stehe dir bei, wohin du auch gehst.« Josua 1,9

Ich weiß, Gott ist mein Vater und ich bin sein Kind. Das Bewusstsein ein Kind Gottes zu sein, macht mich mutig. Ich kämpfe nicht aus eigener Kraft, sondern mit der Kraft Gottes in mir. Gott hilft mir, über mich selbst hinauszuwachsen und den Goliath in meinem Leben zu besiegen. Alles was ich brauche, ist Glauben und Vertrauen. Ich glaube, dass Jesus mein Retter und Erlöser ist und ich vertraue ihm in allen Lebenslagen.

„Vertraue auf den Herrn! Sei stark und mutig, vertraue auf den Herrn!“ Psalm 27,14

Daran möchte ich festhalten und keine Zweifel zulassen. Gottes Wort stärkt meinen Glauben und Zweifel müssen weichen. Wenn mich der Mut verlässt, dann muss ich mein Vertrauen stärken. Das Vertrauen in den allmächtigen Gott, der alles unter Kontrolle hat.

Gott möchte auch dir neuen Mut zusprechen, wo du das Vertrauen verloren hast. Gottes Zusagen gelten auch dir. Wenn du ihn noch nicht kennst, lade Jesus in dein Herz ein. Jesus ist der Weg zum Vater. Jesus hat alles für dich gegeben, um dich in die Gemeinschaft mit Gott zu führen. Durch seinen Opfertod am Kreuz hat er dich freigemacht und die Beziehung zu Gott ist wiederhergestellt.

„Seid mutig und stark! Habt keine Angst und lasst euch nicht von ihnen einschüchtern! Denn der Herr, euer Gott, geht mit euch. Er hält immer zu euch und lässt euch nicht im Stich!« 5,Mose 31,6

„Ihr aber sollt stark sein und euch nicht entmutigen lassen! Was ihr tut, wird nicht unbelohnt bleiben!« 2.Chronik 15,7

Die Macht der Worte

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”Bevor du sprichst, lasse deine Worte durch 3 Tore schreiten: Sind sie wahr? Sind sie notwendig? Sind sie freundlich?“ Zitat

Was wir aussprechen hat große Wirkung. Unsere Worte und die Worte, die wir von anderen hören, beeinflussen unser Leben.

Worte können:

  • aufbauen oder niedermachen
  • ermutigen oder Angst machen
  • heilen oder verletzen
  • segnen oder verfluchen

Wir unterschätzen oft die Auswirkungen und die Macht unserer Worte. Deshalb ist es so wichtig, darauf zu achten was wir über uns selbst sagen, was wir zu unseren Mitmenschen oder über sie sagen und was wir über unsere Umstände sagen.

In Sprüche 18 Vers 21 lesen wir: „Worte haben Macht: Sie können über Leben und Tod entscheiden

„Die Macht der Worte“ weiterlesen

Auf Fels gebaut

Lesedauer < 1 Minute
Wer Gott sein Leben anvertraut,
hat wahrlich nicht auf Sand gebaut.
Er ist sicher bei Sturm und Wind,
denn er ist ja Gottes Kind.
Gottes Wort ist ein stabiles Fundament,
glücklich ist, wer das erkennt.
Dein Lebenshaus es hat Bestand,
wenn du es gibst in Gottes Hand.
Es wird nicht zusammenbrechen,
darauf gibt Gott dir sein Versprechen.
Alles andere wird vergehen,
nur Gottes Wort es bleibt bestehen.
Gott ist der Fels, der unerschütterlich steht,
sein Fundament niemals vergeht.
Darauf kannst du dich felsenfest verlassen
und ihm alle Sorgen und Ängste überlassen.
Den guten Weg wird er dir weisen,
und für immer und ewig sollst du seinen Namen preisen.

(Ulrike Nägele)

Ruhe bewahren – Gott kämpft für uns

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Wie können wir Ruhe bewahren, wenn alles aus den Rudern läuft? Es gibt immer wieder Situationen und Umstände, die uns aus der Bahn werfen wollen, Ereignisse die unseren Alltag durcheinanderbringen und Kämpfe, die wir zu kämpfen haben.

Aber ganz egal was uns gerade beschäftigt und in welcher Situation wir uns befinden, wir werden auf jeden Fall siegreich sein, wenn wir im Kampf unseren Blick auf Gott richten. Unsere eigene Kraft ist begrenzt und auch irgendwann am Ende, aber mit unserem Gott können wir über Mauern springen.

„Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unsern Herrn Jesus Christus!“ 1.Korinther 15,57

Wir dürfen zuversichtlich sein – mit Gott an unserer Seite kämpfen wir niemals allein. Wir können ruhig und stille sein, denn Gott kämpft für uns.

Fürchtet euch nicht! Steht fest und seht die Rettung des Herrn, die er euch heute bereiten wird. Der Herr wird für euch kämpfen, und ihr sollt still sein!
2. Mose 14,13.14

Ich denke still sein, bedeutet in dem Zusammenhang nicht einfach nichts zu tun. Es bedeutet im Vertrauen auf Gott zu leben, zu glauben, mit seinem Eingreifen zu rechnen und sich in jeder Notlage im Gebet an ihn zu wenden. Er kann die Kämpfe siegreich zu Ende führen, die unsere Kraft übersteigen und alles zu einem zum Guten führen. Was wir nicht schaffen, das schafft Gott, denn er ist allmächtig. Kein Problem ist für ihn zu groß. Gott ist größer.

„Meine Seele ist stille zu Gott, der mir hilft.“ Psalm 62,2

Deshalb können wir alles in seine Hände legen und lassen uns nicht von unseren Problemen verwirren und durcheinanderbringen. Schauen wir nicht auf unsere Umstände, sondern auf Gott. Wie gut ist es zu wissen, dass wir nicht alleine kämpfen müssen und dass wir uns auf Gott verlassen dürfen in jeder Situation. Jede Herausforderung, die wir zusammen mit Gott meistern wird unseren Glauben stärken und wachsen lassen. Auch wenn wir so manches Mal hinfallen. Mit unserem Gott können wir wieder aufstehen, Krone richten und weitergehen.

Der Sonne entgegen – Von der Finsternis ins Licht

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Die Sommerzeit neigt sich langsam dem Ende zu. Die Blütezeit vieler Pflanzen ist schon vorbei. Es gibt aber eine Blume, die bis in den Herbst hinein noch blüht. Es ist die Sonnenblume. Die leuchtend gelben Blüten der Sonnenblume erinnern mich an die Sonne. Die Sonne ist voll Energie und Kraft, ohne sie wäre kein Leben auf der Erde möglich. Das Sonnenlicht fördert unser Wohlbefinden und steigert die gute Laune. Die Natur, die Pflanzen strecken sich nach der Sonne aus und auch wir Menschen brauchen das Licht und die Wärme der Sonne, die wir bis in die Herbstmonate noch besonders genießen.

Wie sich die Pflanzen nach dem Licht ausstrecken können wir bei der Sonnenblume gut beobachten. Sie ragt hoch hinaus und braucht sehr viel Energie, um in kürzester Zeit so zu wachsen. Ohne die Sonne wäre dies nicht möglich. Dabei ist es interessant zu sehen, dass die Sonnenblume sich immer nach dem Licht ausrichtet. Auch wenn der Himmel wolkenbedeckt ist, scheint die Sonnenblume zu wissen, wo die Sonne steht. Der Stand der Sonne ist ihr Kompass, nach dem sie sich richtet.

Gottes Liebe ist auch wie die Sonne. Ohne Gottes Liebe, seine Kraft und Stärke, sein Licht und seine Wärme gäbe es kein Leben. Auch wenn wir dunkle Zeiten erleben, in denen Wolken unseren Blick trüben und das Licht verdecken, dürfen wir wissen: Gott ist da, auch wenn wir ihn nicht sehen oder spüren. Gott selbst ist das Licht, davon können wir in der Bibel lesen:

„Jesus redete nun wieder zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt; wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern wird das Licht des Lebens haben.Johannes 8,12

Dieses Licht strahlt uns in Jesus Christus an. Er ist vom Himmel gekommen, um unsere Welt zu erleuchten. Wenn wir uns nach ihm ausstrecken, uns nach ihm ausrichten wird unser Leben hell und wir gehen von der Dunkelheit ins Licht. Jesus ist wie ein Kompass, der uns die Richtung und den Weg zeigt zur Herrlichkeit Gottes.

In diesem Licht können wir Gott erkennen, Gott bleibt nicht im Dunkeln und unerkannt, sondern zeigt sich durch Jesus in menschlicher Gestalt. Das Licht Jesu vertreibt die Dunkelheit der Traurigkeit. Und Jesus bringt auch Licht in die Finsternis unserer Sünde. Sünde macht unser Leben finster und trennt uns von Gott. Jesus starb am Kreuz für unsere Schuld, um uns ins Licht zu führen.

„Ich bin als Licht in die Welt gekommen, damit jeder, der an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibt“ Johannes 12,46

Vielleicht sehnst du dich auch nach diesem Licht, das alle Dunkelheit vertreibt, nach dem Licht der Welt. Lass die Kraft seiner Liebe durch deine Wolkendecke strahlen bis der Himmel aufreißt und neues Leben in dir erwacht.

Du kannst dich auch nach Gottes Licht ausstrecken, indem du in der Bibel liest. Sein Wort ist wie ein Kompass, der dir die Richtung weist, so wie im Psalm 119, Vers 105 geschrieben steht;

„Dein Wort ist eine Leuchte vor meinem Fuß / und ein Licht auf meinem Weg.“ NeÜ

Mit Wut und Zorn umgehen

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Stell dir vor, du bist in einer Situation, in der dir Unrecht getan wurde. Du fühlst dich verletzt, enttäuscht und nicht verstanden. Du fühlst dich von deinem Gegenüber in Stich gelassen. Das Verhalten deines Freundes oder deines Partners findest du falsch und unangemessen. An einem gewissen Punkt wird dir alles zuviel und in deinem Inneren fängt es an zu Brodeln, irgendwann kommt das Fass zum überlaufen. In deinem Inneren kommen Gefühle des Zorns und der Wut auf und wollen sich breitmachen.

So eine Situation habe ich vor kurzem selbst erlebt. Obwohl ich eine Person bin, die nicht so schnell zornig oder wütend wird, haben mich bei dieser Begebenheit diese Gefühle überrollt und im ersten Moment wusste ich gar nicht wie ich damit umgehen sollte. Wäre die Person, die mich ungerecht behandelte, in diesem Moment in meiner Nähe gewesen, hätte ich mich sicherlich von meinen Gefühlen leiten lassen und auf sich in Zorn und Wut reagiert. Dadurch hätte ich aber sicherlich alles noch viel schlimmer gemacht und es wäre zu Auseinandersetzung und Streit gekommen.

„Wer schnell aufbraust, ruft Streit hervor; und ein Jähzorniger lädt viel Schuld auf sich!“ Sprüche 29,22

Was mir geholfen hat war es, meine Situation und meine Gefühle im Gebet vor Gott zu bringen und mit seiner Hilfe das Beste daraus zu machen. Das Gespräch mit Gott hat mir Ruhe gegeben und er hat mir einen Frieden ins Herz gelegt, sodass Wut und Zorn keinen Platz mehr in mir hatten. So habe ich mich nicht mehr von meinen Gefühlen leiten und beherrschen lassen, sondern von Gottes Führung.

Denkt daran, liebe Brüder und Schwestern: Seid sofort bereit, jemandem zuzuhören; aber überlegt genau, bevor ihr selbst redet. Und hütet euch vor unbeherrschtem Zorn! Denn im Zorn tun wir niemals, was Gott gefällt.Jakobus 1,19-20

So konnte ich meinem Gegenüber sagen, was mich gestört und was mich verletzt hat, meine Meinung sagen, ohne wütend, zornig oder verletzend zu sein. So haben wir auch sachlicher, anstatt auf Gefühlsebene diskutiert.

So konnte ich was geschehen war auch leichter loslassen und der Person auch wieder vergeben und in Gottes Hand legen.

Alle Bitterkeit und Wut und Zorn und Geschrei und Lästerung sei von euch weggetan samt aller Bosheit. Seid aber gegeneinander freundlich und barmherzig und vergebt einander, gleichwie auch Gott euch vergeben hat in Christus.Epheser 4,31-32

Sternenhimmel / Herrlichkeit Gottes

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An einem lauen Sommerabend war ich noch länger draußen im Garten, solange bis es dunkel wurde. Ich setzte mich auf einen Liegestuhl und beobachtete den Himmel. Es war eine klare Nacht, keine Wolke war zu sehen. Je finsterer es wurde umso mehr Lichter konnte ich am Himmel entdecken. Ihre Leuchtkraft und Pracht wurde immer stärker. Ich konnte nur staunen über den wunderbaren Sternenhimmel und wie zahlreich die Sterne sich zeigten. Mir kam es so vor, als wollte mir Gott seine Größe und Herrlichkeit in diesem Moment offenbaren. Freude und Dankbarkeit erfüllten mein Herz, für alles was Gott schuf.

„Hebt zur Höhe eure Augen empor und seht: Wer hat diese da geschaffen? Er, der ihr Heer hervortreten lässt nach der Zahl, ruft sie alle mit Namen: Vor ihm, reich an Macht und stark an Kraft, fehlt kein einziger.“ Jesaja 40,26

„Er zählt die Zahl der Sterne, er ruft sie alle mit Namen.“ Psalm 147,4

„Wenn ich anschaue deine Himmel, deiner Finger Werk, den Mond und die Sterne, die du bereitet hast: Was ist der Mensch, dass du sein gedenkst, und des Menschen Sohn, dass du dich um ihn kümmerst.“ Psalm 8,4-5

„Die Himmel erzählen die Herrlichkeit Gottes, und die Himmelsgewölbe verkündet seiner Hände Werk.“ Psalm 19,2

So wie Gott jeden einzelnen Stern am Himmel kennt und zählt, so kennt er auch jeden einzelnen von uns. Er kennt dich, er liebt dich und er sieht dich. Er kennt dich beim Namen und hat dich wie einen Stern wunderbar und einzigartig geschaffen. Er weiß alles über dich, kennt deine Stärken und Schwächen, deine Freuden und Sorgen. Gott liebt dich genau so wie du bist und er ruft dich. Er ruft dich in seine Gegenwart, in eine Beziehung zu ihm, er ruft dich beim Namen.

Gott zeigt und beweist uns seine Liebe, indem er uns staunen lässt über seine Schöpfung. Wir können uns erfreuen an einem wundervollen Sternenhimmel. Er zeigt seine Liebe auch dadurch, dass er uns Menschen nahe kommt. Jesus kam auf die Erde, wurde Mensch wie wir und starb für unsere Sünde am Kreuz. Er nahm unsere Schuld auf sich, um unsere Beziehung zum Vater wiederherzustellen, um die Trennung zwischen Mensch und Gott aufzuheben, um uns in die Herrlichkeit Gottes zu rufen.

In seiner Gegenwart können wir beginnen zu leuchten, Gott bringt sein Licht zu uns. Sein Licht lässt uns erstrahlen und je dunkler und finsterer es um uns herum wird, umso heller werden wir leuchten, wenn das Licht Gottes uns durchdringt.

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