Gedicht zum Palmsonntag

Lesedauer 2 Minuten

Demütig auf einem Esel zieht er ein,

nicht als Herrscher, sondern er macht sich klein.

Voller Demut und Sanftmut begegnet er den Menschen hier.

Siehe, dein König kommt zu dir.

Er macht den ersten Schritt,

ja er hat dich zuerst geliebt.

Er kommt, weil du ihm wichtig und wertvoll bist,

er kommt, weil er dich nicht vergisst.

Er ist dein König und er will dir begegnen,

bist du bereit ihm den Weg zu ebnen?

Ihn zu empfangen in deinem Herzen

und ihm zu bringen deine Schmerzen.

Deine Sehnsucht bei ihm zu stillen

und Veränderung zu erleben in deinem Innern.

Am Kreuz hat er alles für dich gegeben,

damit du die Freiheit kannst erleben.

Der Preis für Sünde und Tod ist bezahlt,

das Licht der Auferstehung für dich erstrahlt.

Kannst du den Weg seiner Liebe erkennen

und Jesus als deinen Retter bekennen?

Er bringt dir Erlösung aus all deiner Not,

seine Liebe ist stärker als der Tod.

Siehe, erkenne, empfange und juble ihm zu,

Derjenige zu dem der König kommt bist Du

( Ulrike Nägele )

Jesu Einzug in Jerusalem

Als sie nun in die Nähe von Jerusalem kamen, nach Betfage an den Ölberg, sandte Jesus zwei Jünger voraus

und sprach zu ihnen: Geht hin in das Dorf, das vor euch liegt, und gleich werdet ihr eine Eselin angebunden finden und ein Füllen bei ihr; bindet sie los und führt sie zu mir! Und wenn euch jemand etwas sagen wird, so sprecht: Der Herr bedarf ihrer. Sogleich wird er sie euch überlassen.

Das geschah aber, damit erfüllt würde, was gesagt ist durch den Propheten, der da spricht (Sacharja 9,9):

»Sagt der Tochter Zion: Siehe, dein König kommt zu dir sanftmütig und reitet auf einem Esel und auf einem Füllen, dem Jungen eines Lasttiers.«

Die Jünger gingen hin und taten, wie ihnen Jesus befohlen hatte,

und brachten die Eselin und das Füllen und legten ihre Kleider darauf und er setzte sich darauf.

Aber eine sehr große Menge breitete ihre Kleider auf den Weg; andere hieben Zweige von den Bäumen und streuten sie auf den Weg.

Die Menge aber, die ihm voranging und nachfolgte, schrie: Hosianna dem Sohn Davids! Gelobt sei, der da kommt in dem Namen des Herrn! Hosianna in der Höhe!

Und als er in Jerusalem einzog, erregte sich die ganze Stadt und fragte: Wer ist der? Die Menge aber sprach: Das ist Jesus, der Prophet aus Nazareth in Galiläa.

Matthäus 21, 1-11


 

Unter dem Blick deiner Augen

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Gedicht

Unter dem wissenden Blick deiner Augen

frage ich nach mir,

suche ich Antwort bei dir.

Unter dem suchenden Blick deiner Augen

stürzen die Mauern,

hinter denen ich mich verberge.

Unter dem gütigen Blick deiner Augen

verliere ich meinen Stolz,

verzichte ich auf meine Anmaßung.

Unter dem prüfenden Blick deiner Augen

erkenne ich meine Torheit,

fallen meine Masken von mir ab.

Unter dem barmherzigen Blick deiner Augen

bekenne ich meine Schuld,

stehe ich zu meinem Versagen.

Unter dem liebenden Blick deiner Augen

sehe ich mich, wie ich bin,

beginne ich, mich zu verstehen.

Unter dem ermutigenden Blick deiner Augen

lerne ich zu werden,

wie DU mich gewollt hat.

© Gisela Baltes

 

Mittwochsimpuls Gedicht zur Fastenzeit

Lesedauer 2 Minuten

Fasten wie es Gott gefällt

Fastenzeit – bin ich bereit?

Nicht nur ein Ritual einhalten,

sondern von Herzen ändern mein Verhalten.

Nicht nur befolgen eine Regel,

sondern anders setzen meine Segel.

Nicht nur auf Nahrung zu verzichten,

sondern meinen Blick auf Jesus zu richten.

Meinen Alltag bewußter leben,

und mich fragen: Wo kann ich heute sein ein Segen?

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Gedicht

Lesedauer 1 Minute

Denn ich bin ganz sicher: Weder Tod noch Leben, weder Engel noch Dämonen, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges noch irgendwelche Gewalten,  weder Hohes noch Tiefes oder sonst irgendetwas auf der Welt können uns von der Liebe Gottes trennen, die er uns in Jesus Christus, unserem Herrn, schenkt Römer 8,38-39

Gottes Liebe ist da allezeit,

wie am Anfang, so auch jetzt und in Ewigkeit

Darauf kannst du dich verlassen,

Gott wird dich nie alleine lassen.

Keine Schuld, kein Versagen, keine Herausforderung, kein Leid,

kann dich trennen von Gottes Liebe, die trotz allem bleibt.

auch wenn wir nicht alles verstehn,

Gottes Liebe bleibt bestehn.

In guten wie in schlechten Zeiten

will Jesus Christus dich begleiten.

Ulrike Nägele

 

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Kraftquelle

Lesedauer 1 Minute

Du gibst mir Kraft für diesen Tag,

egal was er auch bringen mag.

Wenn ich am Morgen mit Gebet und Lobpreis beginn,

erneuerst du mir meinen Sinn.

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Gedicht

Lesedauer 1 Minute

Doch ich verlasse mich auf dich,

du hast den besten Plan für mich,

ich weiss, du lässt mich nie im Stich.

Wenn um mich Meere toben und Stürme wehn,

werde ich auf dich, mein Jesus, sehn

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Gebet zum Jahresende

Lesedauer 1 Minute

Am Ende eines Jahres
fehlt mir nichts
weil Du bei mir bist
und das was mir genommen wurde
lasse ich los.
Ich lasse los.

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Ich habe keine Angst

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Gebet

Ich habe viel Freude am Leben.
Gott steht auf meiner Seite.
Mit den Menschen, die ich mag,
und mit Gott kann mir nichts passieren.

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Gebet

Lesedauer 1 Minute

Verfasser unbekannt
Gebet ist die größte Möglichkeit der Menschen,
aber es nimmt den kleinsten Raum in ihrem Tun ein.
Gebet ist die schönste Pflicht der Glaubenden,
aber sie wird am schlechtesten erfüllt.
Gebet ist die einfachste Form der Liebe und Hingabe,
aber es wird das schwierigste Problem daraus.
Allen Menschen steht im Gebet die Tür zu Gott weit auf,
aber nur die wenigsten gehen wirklich hindurch.
Gebet ist die nächstliegende Form, über sich selbst hinauszuwachsen,
aber die Menschen greifen lieber nach den allerfernsten Praktiken.
Es ist viel leichter in der Arbeit treu zu sein,
als im Gebet.
Wir glauben, daß das Gebet am meisten bewirkt,
aber wir leben, als ob unser Wirken am meisten ergibt.
Gebet ist die sicherste Möglichkeit, an all den Gaben Gottes
teilzuhaben,
aber nirgends sind wir so unsicher wie im Leben des Gebetes.
Gott weiß was wir brauchen ehe wir ihn darum bitten,
aber er möchte es uns geben, wenn wir darum bitten.

 

Gott mein Steuermann

Lesedauer 1 Minute

Ich schaue heut still meinen Lebensweg an,

bewunder, wie dein Weg mit mir einst begann.

Durch Sonne und Regen in Freude und Not,

dein liebendes Herz, Vater Sicherheit bot.

Du lenktest mein Schiff um manch tödliches Riff,

fuhrst sicher durch Stürme, die ich nicht begriff.

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