Frucht bringen

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Was bedeutet es Frucht zu bringen? Woran denken wir zuallererst, wenn wir diese Worte hören? Die meisten von uns verbinden „Frucht bringen“ wahrscheinlich mit Leistung. Frucht bringen wir, wenn wir etwas „bringen“, etwas tun, wenn wir unsere eigene Kraft einbringen und daraus etwas entsteht. Da es in vielen Bereichen wie Schule, Beruf, Haushalt usw. um Leistung geht und erwartet wird, kommt uns diese Bedeutung oft als erstes in den Sinn. In unserem Alltag sind wir ständig gefordert, Schüler sollen gute Noten bringen, der Berufstätige soll gute Arbeit leisten und die Hausfrau rechtzeitig das Essen auf den Tisch bringen.

Auch in der Bibel spricht Jesus von Frucht bringen und dass wir dazu bestimmt sind Frucht zu bringen. In Johannes 15, 1-5 lesen wir:

„Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater ist der Weingärtner. Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, schneidet er weg, und jede, die Frucht bringt, schneidet er zurück und reinigt sie so, damit sie noch mehr Frucht bringt. Ihr allerdings seid schon rein, weil ihr mein Wort gehört und angenommen habt. Bleibt in mir, und ich bleibe in euch! Eine Rebe kann nicht aus sich selbst heraus Frucht bringen; sie muss am Weinstock bleiben. Auch ihr könnt keine Frucht bringen, wenn ihr nicht mit mir verbunden bleibt. Ich bin der Weinstock; ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt reichlich Frucht. Denn getrennt von mir könnt ihr gar nichts bewirken.“

Wie entsteht Frucht in der Natur? Ein Same wird gesät, ein Weinstock wächst heran und bildet die Reben aus, die mit dem Weinstock verbunden sind. Eine Rebe kann aus sich selbst keine Frucht wachsen lassen. Jesus macht einen Vergleich. Er ist der Weinstock, Gott-Vater ist der Weingärtner und jeder Mensch, der Gottes Wort gehört und angenommen hat ist eine Rebe. Wie können wir Reben sein, die Frucht bringen? Aus eigener Kraft, durch eigene Leistung oder Taten können keine Früchte entstehen. Wir sind nicht die Wurzel, die sich durch Steine und Felsen einen Weg zum Wasser bahnen muss und die Pflanze hält. Wir sind auch nicht der Stamm, der Nahrung beschaffen muss und die Pflanze trägt. Wir sind die Zweige, die einfach mit dem Weinstock verbunden sind und den Saft der Pflanze aufnehmen. So sollen wir mit Jesus verbunden bleiben, um Frucht zu bringen. Die Beziehung zu Jesus, in ihm zu bleiben ist die Voraussetzung dafür, dass in unserem Leben Früchte wachsen.

Die Früchte, die an einer Weinrebe wachsen haben auch ihre Bestimmung. Die Weintraube ist ein Nahrungsmittel, das Menschen stärkt und zudem trägt sie den Samen des Weinstocks in sich und gibt diesen weiter. Und so können auch wir, wenn wir mit Jesus verbunden bleiben in unserer Bestimmung leben und Früchte entwickeln, die unsere Mitmenschen stärken und ermutigen und das, was Jesus uns gibt, seine Liebe, seinen Frieden, seine Hoffnung, sein Licht weitergeben.

Die Früchte die aus der Verbindung, Beziehung zu Jesus entstehen sind in Galater 5,22 aufgeschrieben:

„Doch die Frucht, die der Geist wachsen lässt, ist: Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung“

Gottes Bestimmung für uns liegt nicht in Leistung und eigenem“Tun“, sondern darin Kinder Gottes zu „sein“ und Jesus, der in uns lebt, in unserem Leben sichtbar werden zu lassen.

Mittwochsimpuls Advent – Erwartungen

Lesedauer 3 Minuten

Die Adventszeit hat begonnen, eine Zeit großer Erwartungen. Wir bereiten uns auf das Weihnachtsfest vor und bemühen uns, dass es so schön wie möglich wird. Wir dekorieren, backen Kekse, schmücken den Tannenbaum, kaufen Geschenke, suchen Rezepte für das perfekte Weihnachtsmenü und erwarten uns eine schöne Zeit im Kreise der Familie. Ebenso erwarten wir eine besinnliche, friedliche und harmonische Zeit, in der wir auch innehalten und zur Ruhe kommen können.

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Mittwochsimpuls Freut euch zu jeder Zeit

Lesedauer 2 Minuten

Wie entsteht Freude? Meist ist Freude eine Reaktion auf ein freudiges Ereignis, etwas Schönes, das ich erlebt habe, eine Emotion in einer angenehmen Situation oder die Erinnerung daran. Das ist eine Freude, die von meinen Umständen abhängt, von meiner Befindlichkeit, von Ereignissen, die mir widerfahren.

Paulus schreibt im Philipperbrief „Freut euch zu jeder Zeit!“. Es gibt aber auch Umstände, die keine Freude aufkommen lassen, Schwierigkeiten, Herausforderungen, Probleme, Krisen, schlechte Tage. Wie kann ich mich da zu jeder Zeit freuen?

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Mittwochsimpuls Behüte dein Herz

Lesedauer 5 Minuten

Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden zu Gefühlen.
Achte auf Deine Gefühle, denn sie werden zu Worten.
Achte auf Deine Worte, denn sie werden zu Handlungen.
Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden zu Gewohnheiten.
Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.
Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal. (chinesisches Sprichwort)

Das Herz gilt als Sitz unseres tiefsten Inneren, der Emotionen, der Persönlichkeit und des Willens. In der Bibel wird mehrfach erwähnt wie wichtig es ist, unser Herz zu schützen, zu behüten, rein zu halten. In unserem Herzen spiegelt sich unser momentaner Seelenzustand, was wir denken, was wir fühlen, was wir wollen.

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Mittwochsimpuls Auftanken

Lesedauer 3 Minuten

Im letzten Mittwochsimpuls habe ich darüber geschrieben, wie wichtig Ziele im Leben sind, den Blick auf das Ziel gerichtet zu halten und darauf zuzugehen. Um unser Ziel zu erreichen, dürfen wir aber eines nicht vergessen: Immer wieder innehalten und auftanken, ansonsten werden wir auf halber Strecke stehenbleiben. Wenn wir mit dem Auto unterwegs sind und zum Beispiel unser Urlaubsziel erreichen wollen, brauchen wir einen vollen Tank und wenn das Warnlicht aufleuchtet, dass wir auf Reserve sind, müssen wir auffüllen.

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Mittwochsimpuls Ziele

Lesedauer 3 Minuten

Ziele zu haben ist wichtig. Im Leben setzen wir uns immer wieder neue Ziele, große und kleine. Schulabschluss, Beruf, Familiengründung, sportliche Ziele, Haus oder Wohnung bauen – kaufen- mieten, einen Berg erklimmen, sich gesund zu ernähren usw. Egal was es ist, sich Ziele zu setzen in allen Bereichen unseres Lebens gibt uns Orientierung und eine Richtung. Wo möchte ich hin? Was möchte ich erreichen? Das Ziel ist der Wegweiser. Ein Ziel zu fokussieren hilft mir, mich nicht ablenken zu lassen, dran zu bleiben und alles dafür zu tun, um es zu erreichen.

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Mittwochsimpuls Unerschütterlich in einer erschütterten Zeit

Lesedauer 4 Minuten

Letztes Wochenende haben wir Ostern gefeiert, das Auferstehungsfest Jesu. Dieses Ostern wird vielen von uns sicher in Erinnerung bleiben. Es war anders als gewöhnlich. Vieles, was wir mit diesem Fest verbinden, ist dieses Jahr weggefallen. Es durften keine Ostergottesdienste abgehalten werden, große Familienfeiern sind ausgeblieben und wir haben im Kreise der engsten Familie die Ostertage zu Hause verbracht. Und trotzdem: Ostern ist nicht ausgefallen, was Jesus für uns vor 2000 Jahren erwirkt hat, ist ein Geschenk, das heute und in Ewigkeit gilt, für jeden Menschen, der es im Glauben annimmt.

„Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat.“ Johannes 3,16

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Mittwochsimpuls Dankbarkeit in jeder Lage

Lesedauer 4 Minuten

Danken verändert den Blickwinkel auf das Leben. Dankbarkeit ist ein Lebensstil, den wir einüben und trainieren können. Es gibt immer, in jeder Situation, in jeder Lebenslage, in jeder Krise mindestens einen Grund, wofür wir dankbar sein können. Wir können uns bewusst machen, wofür wir alles dankbar sein können. Nichts ist selbstverständlich, alles ist ein Geschenk.

Dankbarkeit ist demütig genug, sich etwas schenken zu lassen. Der Stolze nimmt nur, was ihm zukommt. Er weigert sich, ein Geschenk zu empfangen. ( Dietrich Bonhoeffer)

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Mittwochsimpuls Großzügigkeit

Lesedauer 2 Minuten

Dieser Bibelvers hat mir wieder vor Augen geführt wie gut und großzügig unser Gott ist.

Alles was ich habe, alles was ich bin ist mir von Gott geschenkt, keine Selbstverständlichkeit und nicht mein eigener Verdienst.

Alles was ich sehe, die Schöpfung, die Vielfalt in der Natur mit ihren Farben und Formen, Sonne-Mond und Sterne, die Tierwelt – alles ist von Gott wunderbar und einzigartig gemacht und ich darf umgeben von dieser Schönheit leben.

Alles was ich rieche, schmecke, fühle zeugt von der Großzügigkeit Gottes. Soviele verschiedenen Düfte erfreuen mich, auch das Essen ist Genuß mit den vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen, die ich mit meiner Zunge schmecken kann. Gott ist ein großzügiger Geber und er liebt es seine Kinder zu beschenken.

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Gesegnete Weihnachten

Lesedauer < 1 Minute

Liebe Leser und Freunde

Ich wünsche allen ein besinnliches, frohes Weihnachtsfest.

Jesus ist geboren, der Retter und Erlöser der Welt, für jeden Menschen, der dieses Geschenk im Herzen für sich annimmt.

Ich wünsche uns allen, daß wir staunen können über das Wunder der Geburt Jesu und dass wir ihm Raum geben in unseren Herzen, dass wir erkennen welche Auswirkungen sein Kommen für die Welt hat und für uns ganz persönlich. Möge Jesus in unserem Herzen Platz finden, um darin zu wohnen und uns mit seinem Licht zu erleuchten.

„Ich bin als Licht in die Welt gekommen, damit jeder, der an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe.“ Johannes 12,46

Ich wünsche uns, daß wir uns freuen können über das Geschenk seiner Liebe, seiner Gnade, seines Friedens. Freude soll uns erfüllen, weil Gott uns so sehr liebt.

„Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird. “ Lukas 2,10

“ Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen Namen: Wunderbarer Ratgeber, starker Gott, Vater der Ewigkeit, Fürst des Friedens“

Ich wünsche uns, daß unser Glaube stärker und stärker werde und wir wachsen in der Erkenntnis der Liebe Gottes zu uns.

Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. Johannes 3,16

Zitat von Angelus Silesius

Zitat von Angelus Siselius „Und wäre Christus tausendmal in Bethlehem geboren, und nicht in dir: Du bliebest doch in alle Ewigkeit verloren.