Mittwochsimpuls Gedanken zum Jahreswechsel

Lesedauer 3 Minuten

Ein Jahr geht zu Ende. Wir halten inne, blicken zurück auf Vergangenes und machen uns Gedanken, gute Vorsätze und Pläne für das neue Jahr. Wenn wir das alte Jahr revü passieren lassen, war es für die meisten von uns wohl ein außergewöhnliches Jahr. Es war mit neuen Herausforderungen, Schwierigkeiten, Veränderungen, Einschränkungen und Unsicherheiten verbunden. Vieles von dem, was uns selbstverständlich erschien, war nicht mehr möglich.

Auch ich habe mir wieder Gedanken gemacht:

  • Wofür kann ich dankbar sein?
  • Was war gut?
  • Welche Herausforderungen hatte ich zu bewältigen?
  • Was möchte Gott mir zeigen?
  • Worüber habe ich mich gefreut?
  • Was hat mich traurig gemacht?
  • Welche Veränderungen hat es gegeben?
  • Was ist mir wichtig geworden?
  • Wo bin ich gewachsen, was habe ich dazugelernt?
  • Welches sind meine Baustellen?
  • Was nehme ich mir für das kommende Jahr vor?
  • Welche Ziele möchte ich erreichen und umsetzen?
  • Welche Wünsche und Visionen habe ich?
  • Welchen Plan hat Gott für mein Leben?

Im Rückblick auf das vergangene Jahr, durch alle Umstände hindurch, gab es für mich eine Konstante, eine Sicherheit, eine unerschütterliche Wahrheit:

„Immanuel, Gott ist mit uns“

Gott war mit mir in allen Herausforderungen, Schwierigkeiten, Veränderungen, Einschränkungen und Unsicherheiten. Gott war mit mir in Freude und Leid. Gott war mit mir in meinem Gelingen und in meinem Scheitern. Gott war mit mir, in meinen Wünschen, Visionen und Plänen. Gott war immer und überall da und deshalb war es für mich ein gutes Jahr. Den Blick auf Jesus auszurichten, in allen Dingen auf ihn zu schauen, hat mein Herz mit Frieden erfüllt, einen übernatürlichen Frieden, den die Welt nicht kennt.

„Sorgt euch um nichts, sondern betet um alles. Sagt Gott, was ihr braucht, und dankt ihm. Ihr werdet Gottes Frieden erfahren, der größer ist, als unser menschlicher Verstand es je begreifen kann. Sein Friede wird eure Herzen und Gedanken im Glauben an Jesus Christus bewahren“ Philipper 4,6-7

Dankbar für seine Liebe und Treue, seine Leitung und Führung möchte ich in das neue Jahr gehen.

Im Vertrauen auf Jesus kann ich hoffnungsvoll und zuversichtlich in die Zukunft blicken und meine Zeit sinnvoll nutzen, für alles was wirklich wichtig ist. Das vergangene Jahr bot auch die Chance über die eigenen Prioritäten nachzudenken und diese neu auszurichten.

Liebe Gott und deinen Nächsten wie dich selbst Matthäus 22, 37-39

„Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch alles andere hinzugegeben.“ Matthäus 6,33

Ich wünsche euch allen ein gesegnetes neues Jahr mit Gottvertrauen, Hoffnung, Zuversicht, Dankbarkeit und mit seinem Frieden im Herzen.

Den nächsten Mittwochsimpuls gibt es in 2 Wochen wieder, am 13.01.20

Von guten Mächten (Songwriter: Dietrich Bonhoeffer / Glashaus)

Von guten Mächten treu und still umgeben
Behütet und getröstet wunderbar
So will ich diese Tage mit euch leben
Und mit euch gehen in ein neues Jahr.
Noch will das Alte unsre Herzen quälen
Noch drückt uns böser Tage schwere Last.
Ach Herr, gib unsern aufgeschreckten Seelen
Das Heil, für das du uns bereitet hast.
Von guten Mächten wunderbar geborgen
Erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist bei uns am Abend und am Morgen
Und ganz gewiss an jedem neuen Tag.
Und reichst du uns den schweren Kelch, den bittern
Des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand
So nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern
Aus deiner guten und geliebten Hand.
Doch willst du uns noch einmal Freude schenken
An dieser Welt und ihrer Sonne Glanz
Dann wolln wir des Vergangenen gedenken
Und dann gehört dir unser Leben ganz.
Von guten Mächten wunderbar geborgen
Erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist bei uns am Abend und am Morgen
Und ganz gewiss an jedem neuen Tag.
Lass warm und hell die Kerzen heute flammen
Die du in unsre Dunkelheit gebracht
Führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen.
Wir wissen es, dein Licht scheint in der Nacht.
Von guten Mächten wunderbar geborgen
Erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist bei uns am Abend und am Morgen
Und ganz gewiss an jedem neuen Tag.
Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet
So lass uns hören jenen vollen Klang
Der Welt, die unsichtbar sich um uns weitet
All deiner Kinder hohen Lobgesang.

Mittwochsimpuls Zukunftsaussichten

Lesedauer 2 Minuten

Was wird die Zukunft bringen? Die Medien prophezeien uns nichts Gutes, eine Negativschlagzeile jagt die nächste. Ein kleines Virus hält die ganze Welt in Bann und bringt unser gesamtes Leben durcheinander. Jeden Tag halten uns die Medien die neuesten Coronazahlen vor Augen, die Zahl der Infizierten, der Kranken und der Toten. Immer wieder neue Maßnahmen und Einschränkungen um die Welle zu unterbrechen.

  • Wie geht es dir in dieser Situation?
  • Will sich Unmut, Angst, Sorge oder Unsicherheit in dir ausbreiten?
  • Hast du ein mulmiges Gefühl, wenn du an deine Zukunft denkst?
  • Stellst du dir die Frage ob es jemals wieder so wird, wie es einmal war?
  • Sorgst du ich um deine Gesundheit, um die Gesundheit deiner Familie?
  • Hast du aufgrund der wirtschaftlichen Einschränkungen mit Existenzängsten zu kämpfen?
  • Fühlst du dich einsam weil du auf soziale Kontakte verzichten musst?

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Mittwochsimpuls Zuversicht

Lesedauer 3 Minuten

Was bedeutet das Wort Zuversicht? Zuversicht ist der feste Glaube daran, dass etwas Positives geschehen wird, das Gefühl eines inneren starken Glaubens, der mir sagt, dass es immer weiter geht, auch dann, wenn irgendetwas nicht gut ist.

Wenn du auf das aktuelle Weltgeschehen schaust, sind die Zukunftsprognosen düster, bei vielen Menschen sinkt die Zuversicht und Sorge, Unmut, Ratlosigkeit und Ängste wollen sich breitmachen.

Heute möchte ich jeden ermutigen, der sich zur Zeit in einer schwierigen Situation befindet, sei es durch das Coronavirus oder andere Umstände, welche die Lebensfreude rauben wollen.

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Mittwochsimpuls Dankbarkeit in jeder Lage

Lesedauer 4 Minuten

Danken verändert den Blickwinkel auf das Leben. Dankbarkeit ist ein Lebensstil, den wir einüben und trainieren können. Es gibt immer, in jeder Situation, in jeder Lebenslage, in jeder Krise mindestens einen Grund, wofür wir dankbar sein können. Wir können uns bewusst machen, wofür wir alles dankbar sein können. Nichts ist selbstverständlich, alles ist ein Geschenk.

Dankbarkeit ist demütig genug, sich etwas schenken zu lassen. Der Stolze nimmt nur, was ihm zukommt. Er weigert sich, ein Geschenk zu empfangen. ( Dietrich Bonhoeffer)

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Mittwochsimpuls Hoffnung

Lesedauer 3 Minuten

Jeder Mensch braucht Hoffnung. Hoffnung ist der Antrieb in unserem Leben. Hoffnung ist die Motivation sich in Bewegung zu setzen und etwas zu tun. Eine zuversichtliche innerliche Ausrichtung haben und Gutes erwarten für die Zukunft.

Ohne Hoffnung macht alles keinen Sinn. Wenn wir ohne Hoffnung sind verzweifeln wir, leben in Sorge und Angst. Es können Hoffnungslosigkeit, Resignation und Depression die Folge sein.

Worauf baust du deine Hoffnung?

„Mittwochsimpuls Hoffnung“ weiterlesen

Zitat

Lesedauer < 1 Minute

“ Wenn du alles in Gottes Hand legst, wirst du am Ende Gottes Hand in allem sehen“

In Gottes Hand leg ich mein Leben

In Gottes Hand leg ich mein Leben,
mein Denken, Reden und mein Tun.
In seiner Hand bin ich geborgen,
hier darf ich immer stille ruh´n.

In Gottes Hand werf ich die Sorgen,
die Angst und alle meine Last.
Er nimmt sie fort und trägt sie für mich.
Gönnt meinem müden Herzen Rast.

Auf Gottes Hand vertrau ich täglich,
in Stürmen und im Todestal.
Er hällt mich fest und führt mich sicher
durch´s Leben hin zum Freudenmahl.

Von Gottes Hand lass ich mich führen,
ob´s dunkel wird rings um mich her.
An seiner Hand muß Satan weichen
und ich hab keine Zweifel mehr.

Durch Gottes Hand lass ich mich formen,
auch wenn es manchmal schmerzlich ist.
Doch ist es nötig und bringt Segen,
wenn Gott mit seinem Maßstab mißt.

Aus Gottes Hand erhalt ich täglich
die Kraft, den Mut und Zuversicht.
Wenn diese Gottes Hand nicht wäre,
dann wär´mein Leben ohne Licht.

In Gottes Hand fühl ich mich sicher.
Ganz gleich was mir das Leben bringt.
Er kennt mich, liebt und beschützt mich.
Ich bin von seiner Gnad umringt.
An Gottes Hand geh ich, geh festen Schrittes
durch das Leben und bin und weiss,
ich werde mit ihm immer siegen
ganz gleich wie schwer der Kampf und heiss!

(Gottesgemeinschaftsgedicht, Autor: Lori Runkowsky, 2008)

Mittwochsimpuls Gott im Leid begegnen

Lesedauer 3 Minuten

In der Welt gibt es viel Angst und Leid. Oft passieren Dinge, die wir nicht verstehen, die uns ohne Erklärung und ohne Worte lassen. Ich kenne Menschen, die von schlimmen Schicksalsschlägen getroffen sind. Es gibt Krankheit, Tod, zerbrochene Familien und vieles mehr. Leid hat viele Gesichter. In solchen Situationen höre ich nicht selten eine berechtigte Frage:

Wie kannst du an einen guten Gott glauben, inmitten von all dem Leid, wie kann Gott das zulassen?

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