Gott enttäuscht nicht

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Enttäuschung ist die Nicht-Erfüllung eines Wunsches oder einer Erwartung. Eine Enttäuschung bezeichnet das Gefühl, einem sei eine Hoffnung zerstört oder auch unerwartet ein Kummer bereitet worden.

Ich denke jeder von uns hat in seinem Leben schon kleinere oder größere Enttäuschungen erlebt. Wir sind enttäuscht, wenn eine Situation nicht so eintritt, wie wir uns gedacht haben, wenn Dinge anders kommen als erwartet. Genauso können wir auch von anderen Menschen enttäuscht werden, wenn sie anders handeln, als wir es erwartet haben oder wenn Versprechen nicht eingehalten werden. Und auch von uns selbst können wir enttäuscht sein, wenn wir nicht erreichen, was wir uns vorgenommen haben.

Enttäuschungen gehören zum Leben dazu und sind unausweichlich, da die Umstände nicht immer nach Plan verlaufen, unvorhersehbare Dinge geschehen. Auch Menschen werden uns hin und wieder enttäuschen, da kein Mensch perfekt und fehlerfrei ist. Genauso werden auch wir Menschen bewusst oder unbewusst enttäuschen, da es nicht möglich ist alle Erwartungen zu erfüllen.

Enttäuschung entsteht oft auch, wenn wir falsche Erwartungen haben oder wenn wir unser Vertrauen und unsere Erwartungen in falsche Dinge setzen. Nicht alles und jeder, der uns etwas verspricht, ist auch vertrauenswürdig.

„Wenn er auf Werte vertraut, die nicht tragen, betrügt er sich selbst, nur Enttäuschung wird sein Lohn sein.“ Hiob 15,31

Worauf dürfen wir letztendlich vertrauen? Wem können wir bedingungslos vertrauen? Wer oder was trägt wirklich?

Gott allein ist derjenige, der uns nie enttäuschen kann. Er hält seine Versprechen und das was er sagt ist gewiss. Sein Wort ist Wahrheit und darauf können wir uns immer verlassen. Gott macht keine Fehler und wir dürfen ihm vertrauen in jeder Situation. Wenn wir uns ihm anvertrauen, haben wir kein Risiko enttäuscht zu werden. Gott hat einen guten Plan für unser Leben.

„Wohl dem Menschen, der sich auf dich verlässst“ Psalm 84,13

„Vollkommen und gerecht ist alles, was er tut. Er ist ein Fels – auf ihn ist stets Verlass. Er hält, was er verspricht; er ist gerecht und treu.“ 5.Mose 32,4

Gottes Liebe zu uns ist beständig und immer gleich. Selbst wenn wir durch Herausforderungen und schwierige Situationen gehen, bedeutet das nicht, dass Gott uns enttäuscht hat. Gott hat uns nie ein Leben ohne Leid und Schwierigkeiten versprochen, aber er hat versprochen, dass er inmitten dieser Situationen immer bei uns und mit uns sein wird und auf dieses Versprechen können wir uns zu 100 % verlassen.

„Christus spricht: Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“ Matthäus 28,20

“ Dann erkennst du, dass ich der Herr bin, auf dem man hoffen darf ohne enttäuscht zu werden.“ Jesaja 49,23

Die wertvollste Beziehung

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Wir Menschen sind für Beziehungen geschaffen. Umso härter trifft es viele von uns während der Corona-Zeit. Soziale Kontakte sollen auf ein Minimum beschränkt werden, und das macht viele Menschen sehr einsam. Es gibt aber eine Beziehung, die jeder von uns haben sollte und die ist auch nicht durch Corona-Regeln eingeschränkt.

Glaubst du an Wunder?

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Was sind Wunder? Wunder sind unerklärliche Phänomene und außergewöhnliche Ereignisse, welche uns zum Staunen bringen und verwundern. Das kann eine Überraschung sein, eine glückliche Wendung im Leben, eine Heilung, Bewahrung oder ein Naturwunder.

Ob wir Wunder erkennen und wahrnehmen hängt von unserer Sichtweise und vor allem von unserem Glauben ab. Wenn uns der Glaube fehlt, deuten wir Wunder als Zufälle oder Glück oder wir sehen etwas, das eigentlich ein Wunder ist, als selbstverständlich an. Wir können so leben als wäre nichts ein Wunder oder so als wäre alles ein Wunder. Erich Kästner schreibt in einem Zitat:

„Wunder erleben diejenigen, die an Wunder glauben“

Wenn ich die Welt betrachte und über mein Leben nachdenke, ist für mich eigentlich alles ein Wunder. Angefangen von der Tatsache, dass es eine riesengroße Galaxie gibt mit so vielen Sternen und Planeten, dass es die Erde gibt und auf ihr das Leben, bis hin zum Wunderwerk Mensch, der genial und einzigartig gemacht ist.

Den Songtext von Alexa Fesers Lied „Wunderfinder“ finde ich dazu passend. Sie singt im Refrain:

„Bist du ein Wunderkind
Oder für Wunder blind?
Sag mir ob du verstehst,
dass wir ein Wunder sind.
Diese Welt wird für Wunder immer blinder,
wenn du sie sehen kannst
Bist du ein Wunderfinder.“

Wenn ich meine Augen offen halte, kann ich jeden Tag Wunder entdecken.

Wunder sind für mich Zeichen der Gegenwart Gottes und seines Handelns. Gott zeigt sich in ihnen und sagt zu mir „Ich bin da“. Wunder geschehen, ich muss sie nur sehen.

In der Bibel, in Gottes Wort, wird von zahlreichen Wundern Gottes berichtet:

Durchzug des Volkes Israel durch das rote Meer 2. Mose 16-22

Verwandlung von Wasser in Wein auf der Hochzeit zu Kana Johannes 2, 1-12

Stillung des Sturms Markus 4,35-41

Jesus wandelt auf dem Meer Johannes 6,16-21

Heilung des Blindgeborenen Johannes 9,1-7

Speisung der 5000 Johannes 6,1-15

Auferweckung des Lazarus Johannes 11, 32-45

Jesu Auferstehung Johannes 20, 1-10

Zeichen und Wunder geschehen auch heute noch.

„Jesus Christus ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit“ Hebräer 13,8

Wo unsere Möglichkeiten aufhören, beginnen Gottes Möglichkeiten. Unsere Hoffnungslosigkeit ist der Startpunkt für Gottes Wirken. Der Glaube ist der Schlüssel, um Wunder zu erleben. Gott ist übernatürlich und reagiert auf unseren Glauben.

„Alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt“ Markus 9,23

Deshalb lasst uns Wunder erwarten, mit Wundern rechnen und dankbar sein für große und kleine Wunder, die Gott täglich tut.

  • Jedesmal, wenn die Sonne aufgeht geschieht ein Wunder
  • Jedesmal, wenn ich die Natur beobachte, sehe ich ein Wunder
  • Jedesmal, wenn ein Kind geboren wird, geschieht ein Wunder
  • Jedesmal, wenn Menschen sich versöhnen, einander vergeben, geschieht ein Wunder
  • Jedesmal, wenn ein Gebet erhört wird, geschieht ein Wunder
  • Jedesmal, wenn wir Schutz und Bewahrung erleben, geschieht ein Wunder
  • Jedesmal, wenn Gott uns seinen Frieden schenkt, geschieht ein Wunder
  • Jedesmal, wenn Gott uns von Sorgen und Lasten befreit, geschieht ein Wunder
  • Jedesmal, wenn Gott uns neue Türen öffnet, neue Möglichkeiten zeigt, geschieht ein Wunder
  • Jedesmal, wenn Menschen die Liebe Gottes begreifen und seine Gnade annehmen geschieht ein Wunder

Zitat: „Die wahre Lebenskunst besteht darin, im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen“ (Verfasser unbekannt)

Gott ist's, der Wunder tut, unzählbar viele, so groß, dass wir sie nicht verstehen können

Hier habe ich noch einen Filmtipp zum Thema Wunder. Habe den Film erst kürzlich gesehen. Er beruht auf einer wahren Begebenheit.

Himmelskind

Winterdepression – Unsere Sehnsucht nach Licht

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So langsam reicht uns der Winter – kann es nicht endlich Frühling werden? Manche Menschen geraten durch trübes Wetter und Sonnlicht-Mangel in eine regelrechte Depression. Aber nicht nur unser Körper kann sich nach Licht sehnen, auch unser Geist braucht einen Hoffnungsschimmer. Wo können wir den finden?

Der gute Hirte

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Ein Hirte kümmert sich um seine Schafe. Er kennt alle seine Tiere. Er versorgt sie und bewacht sie, und wenn er eines verloren hat, so geht er ihm nach, bis er es wiedergefunden hat. Dabei riskiert er oft sein Leben. Er nimmt das verlorene Schaf auf seine Schulter und trägt es wieder nach Hause, in Sicherheit, wo es geborgen ist. Er führt und leitet seine Schafherden auf saftige Wiesen und zu frischem Wasser, er geht ihnen voraus. Er weidet seine Schafe und lässt sie nicht alleine. Mit seinem Hirtenstab schützt er sie vor Gefahren und wilden Tieren. Er sorgt sich um die kranken und schwachen Schafe. Der Hirte weiß, was seine Schafe brauchen.

Die Schafe kennen ihren Hirten und folgen ihm. Schafe die ihren Hirten verloren haben, irren orientierungslos umher. Ihnen fehlt der Schutz, die Führung und Leitung, die Versorgung und Wegweisung. Schafe brauchen einen Hirten, auf ihn können sie sich verlassen. Bei ihrem Hirten und in der Schafherde, haben sie alles, was sie brauchen.

Es gibt gute sowie schlechte Hirten. Ein guter Hirte hat eine große Tierliebe und macht seine Arbeit gut. Ihm ist jedes einzelne Schaf wichtig und wenn er eines verliert, sucht er es bis er es wieder gefunden hat. Ein schlechter Hirte arbeitet hauptsächlich um seinen Lohn zu bekommen, die Schafe sind ihm dabei weniger wichtig. Er setzt sich nicht Gefahren aus, um ein einziges Schaf zu finden, das verloren gegangen ist, denn er hat ja noch viele in seiner Herde.

Auch wir Menschen brauchen so einen guten Hirten, der uns kennt und den wir kennen. Es gibt Situationen, Umstände im Leben, in denen wir umherirren wie die Schafe, in denen wir uns verloren und orientierungslos fühlen und vom Weg abgekommen sind und Gefahren ausgesetzt sind. Wir kommen alleine nicht mehr weiter und sehnen uns nach Sicherheit, Geborgenheit, Schutz, Versorgung, Wegweisung, Orientierung, Führung und Leitung.

Aber wer ist dieser gute Hirte und wie können wir den einen guten Hirten von den vielen schlechten Hirten unterscheiden?

In der Bibel in Johannes, 10, 11-16 spricht Jesus:

Johannes 10, 11-16 Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte opfert sein Leben für die Schafe.  Ein Schäfer, der nur für Lohn arbeitet, läuft davon, wenn er einen Wolf kommen sieht. Er wird die Schafe im Stich lassen, weil sie ihm nicht gehören und er nicht ihr Hirte ist. Und so greift der Wolf sie an und zerstreut die Herde.  Der bezahlte Arbeiter läuft davon, weil er nur angeworben wurde und die Schafe ihm nicht wirklich am Herzen liegen. Ich bin der gute Hirte; ich kenne meine Schafe und sie kennen mich, so wie mein Vater mich kennt und ich den Vater. Ich gebe mein Leben für die Schafe. Ich habe auch noch andere Schafe, die nicht in diesem Pferch sind. Auch sie muss ich herführen, und sie werden auf meine Stimme hören; und alle werden eine Herde mit einem Hirten sein

Jesus ist der gute Hirte, der sich um uns kümmert und weiß, was wir brauchen. ER kennt uns und liebt jeden einzelnen von uns. Jeder ist im wertvoll und wichtig. ER ist unser Versorger, der uns alles gibt was wir brauchen. ER gibt auf uns acht und geht jedem nach, der sich verirrt hat, der den Weg nicht mehr weiß und die Orientierung verloren hat, und auf der Suche ist. ER ist die Quelle des Lebens, die jeden Durst und Hunger stillt. ER möchte immer bei uns sein. ER ist unser Schutz vor den Gefahren in der Welt, unsere Sicherheit, unser Zuhause. Und ER lässt sein Leben für uns, damit wir nicht verloren gehen, sondern gerettet werden.

In der Welt gibt es viele schlechte Hirten, die uns in die Irre führen und nicht halten was sie versprechen. Von wem möchtest du dich führen und leiten lassen, wem möchtest du nachfolgen? Ich lade dich ein, dem wahren guten Hirten dein Herz zu öffnen und ihn kennenzulernen. So wird er dich versorgen mit allem was du brauchst. Er schenkt dir Liebe, Sicherheit, Geborgenheit, Schutz, Versorgung, Wegweisung, Orientierung, Führung und Leitung.

Der gute Hirte
Ein Lied von David. Der HERR ist mein Hirte, nichts wird mir fehlen. Er weidet mich auf saftigen Wiesen und führt mich zu frischen Quellen. Er gibt mir neue Kraft. Er leitet mich auf sicheren Wegen und macht seinem Namen damit alle Ehre. Auch wenn es durch dunkle Täler geht, fürchte ich kein Unglück, denn du, HERR, bist bei mir. Dein Hirtenstab gibt mir Schutz und Trost. Du lädst mich ein und deckst mir den Tisch vor den Augen meiner Feinde. Du begrüßt mich wie ein Hausherr seinen Gast und füllst meinen Becher bis zum Rand. Deine Güte und Liebe begleiten mich Tag für Tag; in deinem Haus darf ich bleiben mein Leben lang. Psalm 23

Hunger nach mehr

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Seit mehreren tausend Jahren gehört das Brot zu unseren Grundnahrungsmitteln. Es ist ein wertvoller Bestandteil unseres Speiseplans und macht uns satt. Allerdings gibt es ja nicht nur den physischen, sondern auch einen psychischen Hunger. Gegen den hilft kein Butterbrot. Aber wie können wir ihn nachhaltig stillen?

Frucht bringen

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Was bedeutet es Frucht zu bringen? Woran denken wir zuallererst, wenn wir diese Worte hören? Die meisten von uns verbinden „Frucht bringen“ wahrscheinlich mit Leistung. Frucht bringen wir, wenn wir etwas „bringen“, etwas tun, wenn wir unsere eigene Kraft einbringen und daraus etwas entsteht. Da es in vielen Bereichen wie Schule, Beruf, Haushalt usw. um Leistung geht und erwartet wird, kommt uns diese Bedeutung oft als erstes in den Sinn. In unserem Alltag sind wir ständig gefordert, Schüler sollen gute Noten bringen, der Berufstätige soll gute Arbeit leisten und die Hausfrau rechtzeitig das Essen auf den Tisch bringen.

Auch in der Bibel spricht Jesus von Frucht bringen und dass wir dazu bestimmt sind Frucht zu bringen. In Johannes 15, 1-5 lesen wir:

„Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater ist der Weingärtner. Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, schneidet er weg, und jede, die Frucht bringt, schneidet er zurück und reinigt sie so, damit sie noch mehr Frucht bringt. Ihr allerdings seid schon rein, weil ihr mein Wort gehört und angenommen habt. Bleibt in mir, und ich bleibe in euch! Eine Rebe kann nicht aus sich selbst heraus Frucht bringen; sie muss am Weinstock bleiben. Auch ihr könnt keine Frucht bringen, wenn ihr nicht mit mir verbunden bleibt. Ich bin der Weinstock; ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt reichlich Frucht. Denn getrennt von mir könnt ihr gar nichts bewirken.“

Wie entsteht Frucht in der Natur? Ein Same wird gesät, ein Weinstock wächst heran und bildet die Reben aus, die mit dem Weinstock verbunden sind. Eine Rebe kann aus sich selbst keine Frucht wachsen lassen. Jesus macht einen Vergleich. Er ist der Weinstock, Gott-Vater ist der Weingärtner und jeder Mensch, der Gottes Wort gehört und angenommen hat ist eine Rebe. Wie können wir Reben sein, die Frucht bringen? Aus eigener Kraft, durch eigene Leistung oder Taten können keine Früchte entstehen. Wir sind nicht die Wurzel, die sich durch Steine und Felsen einen Weg zum Wasser bahnen muss und die Pflanze hält. Wir sind auch nicht der Stamm, der Nahrung beschaffen muss und die Pflanze trägt. Wir sind die Zweige, die einfach mit dem Weinstock verbunden sind und den Saft der Pflanze aufnehmen. So sollen wir mit Jesus verbunden bleiben, um Frucht zu bringen. Die Beziehung zu Jesus, in ihm zu bleiben ist die Voraussetzung dafür, dass in unserem Leben Früchte wachsen.

Die Früchte, die an einer Weinrebe wachsen haben auch ihre Bestimmung. Die Weintraube ist ein Nahrungsmittel, das Menschen stärkt und zudem trägt sie den Samen des Weinstocks in sich und gibt diesen weiter. Und so können auch wir, wenn wir mit Jesus verbunden bleiben in unserer Bestimmung leben und Früchte entwickeln, die unsere Mitmenschen stärken und ermutigen und das, was Jesus uns gibt, seine Liebe, seinen Frieden, seine Hoffnung, sein Licht weitergeben.

Die Früchte die aus der Verbindung, Beziehung zu Jesus entstehen sind in Galater 5,22 aufgeschrieben:

„Doch die Frucht, die der Geist wachsen lässt, ist: Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung“

Gottes Bestimmung für uns liegt nicht in Leistung und eigenem“Tun“, sondern darin Kinder Gottes zu „sein“ und Jesus, der in uns lebt, in unserem Leben sichtbar werden zu lassen.

Mittwochsimpuls – Gedanken zur Jahreslosung

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Was bedeutet es, barmherzig zu sein? Ein barmherziger Mensch ist jemand, der sein Herz für seine Mitmenschen öffnet, am Leid und der Not anderer Anteil nimmt und hilft. Barmherzigkeit sieht und nimmt seinen Nächsten wahr und kann sich in den anderen einfühlen. Eine Charaktereigenschaft, die wir in unserer Gesellschaft dringend benötigen. Wir brauchen Menschen, die nicht nur an sich und ihren eigenen Vorteil denken, die nicht vorwiegend ihr eigenes Wohl im Blick haben, sondern auch für andere da sind und sich denen in Liebe zuwenden, denen es nicht so gut geht.

„Seid barmherzig wie euer Vater barmherzig ist!“ fordert uns Jesus in Lukas 6,36 auf.

Dieser Vers leitete mich dazu an, mir tiefgehende Gedanken über den Unterschied von göttlicher und menschlicher Barmherzigkeit zu machen.

Gottes Barmherzigkeit ist viel größer und geht viel weiter als unsere menschliche Barmherzigkeit. Er ist der Vater der Barmherzigkeit, so wird er in der Bibel beschrieben. Er ist der barmherzige und gnädige Gott. Die Geschichte vom verlorenen Sohn bringt seine Barmherzigkeit wunderbar zum Ausdruck:

Ein Vater hat zwei Söhne. Der jüngere Sohn verlangt von seinem Vater sein Erbe. Sobald er es erhalten hat, zieht er fort und verprasst das Geld im Ausland. Zum Bettler herabgesunken, arbeitet er als Schweinehirte und hungert dabei so sehr, dass er sich reumütig nach dem Haus seines Vaters zurücksehnt und sich vornimmt, dem Vater seine Sünde zu bekennen und ihn um eine Stelle als geringer Tagelähner zu bitten. Als er dann tatsächlich nach Hause zurückkehrt, ist der Vater so froh über die Rückkehr seines Sohnes, dass er ihn kaum ausreden lässt und sofort wieder bei sich aufnimmt. Er kleidet ihn festlich ein und veranstaltet ein großes Fest. Als sich der ältere Sohn, der dem Vater die ganze Zeit über treu gedient hat, über das Verhalten des Vaters beklagt, entgegnet dieser: „Mein Kind, du bist immer bei mir, und alles, was mein ist, ist auch dein. Aber jetzt müssen wir uns doch freuen und ein Fest feiern; denn dein Bruder war tot und lebt wieder; er war verloren und ist wiedergefunden worden“. Die ganze Geschichte könnt ihr hier nachlesen: Lukas 15,11-32

Gottes Barmherzigkeit ist eine unverdiente, aber großzügige Zuwendung in bedingungsloser Liebe, sie ist somit ein Geschenk. Gott wendet sich dem reumütigen Sohn in Liebe zu, mit gnädigem, vergebenden Blick. Er richtet ihn nicht und bestraft ihn nicht für seine Fehler und Schuld. So freut sich Gott über jeden Menschen, über jeden Sünder, der umkehrt und zum Vater heimkommt. Gott ist barmherzig und gütig auch zu den Menschen, die vom Weg abkommen, gottlose Wege gehen, um sie zurückzuführen zur Vaterliebe Gottes.

Wie können wir selbst barmherzig sein wie der Vater und Barmherzigkeit in unserem Alltag leben? Aus unserer eigenen menschlichen Kraft ist unserer Barmherzigkeit begrenzt. Solange uns jemand gut gesinnt ist, sind wir auch für andere da, aber wenn wir verletzt oder schlecht behandelt werden? Zu Menschen gut zu sein, von denen wir nichts Gutes erwarten ist nicht einfach. Wenn wir helfen, erwarten wir Hilfe zurück, wenn uns jemand verletzt, kommen in uns eher negative Gefühle wie Rache auf als Barmherzigkeit und unser Stolz hindert uns daran, auf den anderen zuzugehen. Menschlich gesehen ist Barmherzigkeit meist an Bedingungen geknüpft.

Göttliche Barmherzigkeit hingegen gibt ohne etwas dafür zu erwarten, kann nicht verdient werden, sondern ist ein Geschenk. Göttliche Barmherzigkeit ist jederzeit bereit zu vergeben, sie ist bedingungslos und rechnet Fehler nicht zu.

„Und wenn ihr liebt, die euch lieben, was für einen Dank habt ihr? Denn auch die Sünder lieben, die sie lieben. Und wenn ihr denen Gutes tut, die euch Gutes tun, was für einen Dank habt ihr? Auch die Sünder tun dasselbe. Und wenn ihr denen leiht, von denen ihr wieder zu empfangen hofft, was für einen Dank habt ihr? Auch Sünder leihen Sündern, damit sie das Gleiche wieder empfangen. Doch liebt eure Feinde, und tut Gutes, und leiht, ohne etwas wieder zu erhoffen! Und euer Lohn wird groß sein, und ihr werdet Söhne des Höchsten sein; denn er ist gütig gegen die Undankbaren und Bösen.“ Lukas 6, 32-35

Um solche Barmherzigkeit in unserem Leben praktizieren zu können, müssen wir selbst zuerst Barmherzigkeit von Gott erfahren haben. Erlebte Barmherzigkeit Gottes löst Dank und Freude aus. Wenn wir begreifen, dass wir auf Gottes Barmherzigkeit angewiesen sind, dass wir schwach sind und Hilfe und Errettung brauchen und erkennen welch großes Opfer Gott für uns erbracht hat, dann können wir selber barmherzig sein.

„Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat“ Johannes 3,16

„Weil Gott so gnädig ist, hat er euch durch den Glauben gerettet. Und das ist nicht euer eigenes Verdienst; es ist ein Geschenk Gottes“ Epheser 2,8

„Doch Gott ist so barmherzig und liebte uns so sehr, dass er uns, die wir durch unsere Sünden tot waren, mit Christus neues Leben schenkte, als er ihn von den Toten auferweckte. Nur durch die Gnade Gottes seid ihr gerettet worden.“ Epheser 2,4-5

Wenn wir das Geschenk seiner Barmherzigkeit für uns annehmen, wächst in uns der Wunsch, dieses Geschenk an unsere Mitmenschen weiterzugeben und durch die Kraft des heiligen Geistes, der in uns wirkt, können wir das auch tun.

„Glücklich sind die Barmherzigen, denn sie werden Barmherzigkeit erfahren.“ Matthäus 5,7

„Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.“ Psalm 23,6

Ich packe meinen Koffer – Reisegepäck für 2021

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Ich packe meinen Koffer und nehme für das neue Jahr 2021 mit … Damit das neue Jahr gelingen kann, dürfen einige Dinge in meinem Reisegepäck nicht fehlen. Wenn dann Herausforderungen und Durststrecken kommen, kann ich darauf zurückgreifen. Hast du deinen Koffer für 2021 auch gepackt?

Orientierung in dunkle Zeiten

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Manchmal scheint es dunkel um uns herum. Als ob jemand das Licht ausgeknipst hätte, und wir nun im Dunkeln tappen müssen. Ohne Orientierung. Wo können wir denn Orientierung für uns Leben bekommen? Was bringt Licht in unser Leben und zeigt uns den Weg?