Mittwochsimpuls Advent – Erwartungen

Lesedauer 3 Minuten

Die Adventszeit hat begonnen, eine Zeit großer Erwartungen. Wir bereiten uns auf das Weihnachtsfest vor und bemühen uns, dass es so schön wie möglich wird. Wir dekorieren, backen Kekse, schmücken den Tannenbaum, kaufen Geschenke, suchen Rezepte für das perfekte Weihnachtsmenü und erwarten uns eine schöne Zeit im Kreise der Familie. Ebenso erwarten wir eine besinnliche, friedliche und harmonische Zeit, in der wir auch innehalten und zur Ruhe kommen können.

In diesem Jahr könnte die Advents-und Weihnachtszeit anders sein, als wir es uns erwarten. Die Weihnachtsmärkte sind abgesagt, die sozialen Kontakte sind eingeschränkt, große Weihnachtsfeiern fallen aus, reisen ist nicht erlaubt.

Aber was ist wirklich wichtig? Worum geht es in der Adventszeit eigentlich? Advent kommt aus dem lateinischen und bedeutet Ankunft. Wir bereiten uns auf die Ankunft Jesu vor, dessen Geburtstag wir in der Weihnachstnacht feiern, ebenso weist der Advent auf das zukünftige Kommen Christi hin.

Bereitet dem Herrn den WegJesaja 40,3

Im Mittelpunkt steht Jesus, seine Ankunft ist das Zentrum der Weihnachtsbotschaft. In diesem Bewusstsein möchte ich die Advents-und Weihnachtszeit gestalten. Mich daran bewusst erinnern, dass Jesus einen Ort sucht wo er ankommen kann. Schon damals vor 2000 Jahren in Betlehem suchten Maria und Josef eine Unterkunft, wo sie bleiben konnten. Von vielen Menschen wurden sie abgewiesen, bis sie schließlich Platz fanden in einem Stall. Dort kam Jesus auf die Welt und Maria legte ihn in eine Futterkrippe. Gott selbst macht sich klein, in ärmlichen Verhältnissen wurde er geboren. Gott kommt uns Menschen nahe und beweist seine Liebe. Er schenkt sich selbst.

Auch heute noch sucht Jesus einen Ort, wo er ankommen kann. Er hält Ausschau nach Menschen, die das Geschenk seiner Liebe annehmen, die ihr Herz für ihn öffnen, damit er dort einziehen kann. Er erwartetet sich keinen geschmückten Weihnachtsbaum, keine Geschenke, kein Weihnachtsmenü. Was er sich wünscht ist Begegnung und Gemeinschaft, er möchte ankommen in dir und in mir. Er ist es, der uns beschenkt mit seiner bedingungslosen Liebe, mit seinem Licht, mit seiner Hoffnung, mit seinem Trost, mit seiner Freude, mit seiner Gnade und mit seinem Frieden.

Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wirdLukas 2,10

Denn uns ist ein Kind geboren! Ein Sohn ist uns geschenkt! Er wird die Herrschaft übernehmen. Man nennt ihn »Wunderbarer Ratgeber«, »Starker Gott«, »Ewiger Vater«, »FriedensfürstJesaja 9,5

Gerade dieses Jahr, in dem die Welt neue Hoffnung und neues Licht braucht, ist die Gelegenheit, dass die weihnachtliche Botschaft zunehmend an Bedeutung gewinnt, dass viele Menschen sich bewusster darauf einlassen, sich Gedanken machen und auf die Suche nach Gott begeben.

Wenn ich an die Weihnachtsgeschichte denke, fallen mir dazu die drei Weisen aus dem Morgenland ein. Die Bibel nennt sie Magier, eine Kombination aus Wissenschaftlern, Philosophen und Astronomen. Sie waren auf der Suche nach der Wahrheit. Sie suchten Jesus, stellten Fragen, sie beobachteten und taten alles dafür, um Antworten zu bekommen und sind so zum Ziel gekommen.

Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan. Denn wer da bittet, der empfängt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan.“ Matthäus 7,7-8

Dann werdet ihr den HERRN, euren Gott, suchen. Und ihr werdet ihn finden, wenn ihr ehrlich und von ganzem Herzen nach ihm fragt5.Mose 4,29

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Mittwochsimpuls Licht ins Dunkel

Lesedauer 3 Minuten

Licht ist für uns Menschen lebensnotwendig, genauso wichtig wie Wasser und Nahrung. Das Licht ermöglicht uns, unsere Umwelt mit den Augen wahrzunehmen, es steuert viele Prozesse in unserem Körper, Schlaf-und Wachrythmus (innere Uhr), es beeinflusst unseren Gemütszustand und unser Wohlbefinden. Das Sonnenlicht versorgt uns mit Vitamin D, das für den Aufbau unserer Knochen zuständig ist. Laut neuesten wissenschaftlichen Studien beugen Sonnenstrahlen Herz-Kreislaufkrankheiten vor und senken den Blutdruck.

Jetzt im November, wenn die Tage kürzer werden und es schon früh dunkel wird, merken wir, wie wir uns nach Licht sehnen. Ich verlege meinen täglichen Spaziergang in dieser Zeit auf die Mittags- oder frühen Nachmittagsstunden, um noch die letzten Sonnenstrahlen genießen zu können.

Abends zu Hause, mache ich es mir gerne im Wohnzimmer gemütlich, mache das Feuer an und wärme ich auf der Ofenbank. Gerne zünde ich eine Kerze an und beobachte ihren Schein. Ein kleines Licht in einem Raum kann den ganzen Raum erhellen und die Dunkelheit vertreiben.

Auch in der Welt gibt es Dunkelheit, Leid, Nöte, schwierige Umstände und Krisen. In solchen Situationen fehlt uns Licht, wir sehen nicht mehr weiter, haben keine Orientierung. Die Finsternis raubt uns die Freude und macht uns Angst.

Aber genau in diesen Momenten dürfen wir auf ein Licht sehen. Es gibt ein Licht, das die ganze Welt erhellt, alle Dunkelheit der Welt kann es nicht auslöschen.

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Jesus ist das Licht, das alle Finsternis vertreibt. Dunkelheit muss weichen in seinem Licht. Jesus bringt Licht in dunkle Wintertage, sein Licht scheint heller als die Sonne. Jesus bringt Licht in unsere Herzen, Jesus erhellt uns den Weg. Schau auf das Licht, wende dich ihm zu und lass es leuchten in deinem Herzen.
Jesu Licht ist stärker als alles, was dich traurig macht oder dir Angst macht. Mit Jesus kam das wahre Licht in die Welt (Johannes 1,9-12).

Denn bei dir ist die Quelle des Lebens, und in deinem Licht sehen wir das Licht.“ Psalm 36,10

Das Volk, das im Dunkeln lebt, sieht ein helles Licht.“ Jesaja 9,1

Wo wir Jesus, dem Licht begegnen geschieht Veränderung, Heilung, Wiederherstellung. In der Gegenwart seines Lichts können wir aufblühen. Jesus vertreibt alle Finsternis. Auch in schwierigen Umständen ist uns sein Licht Trost und Heil. Mit ihm sehen wir alles in einem anderen Licht. Wir müssen nicht im Dunkeln bleiben, das Licht lässt uns Gottes Liebe zu uns erkennen.

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Je mehr wir in seinem Licht leben, umso heller werden wir selbst strahlen und können so selbst zu kleinen Lichtern werden und Jesu Licht weitergeben an unsere Mitmenschen. Wir sollen es nicht für uns behalten, sondern leuchten lassen für alle Menschen, die sich in der Dunkelheit befinden.

Christus spricht: Ihr seid das Licht der Welt. So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen. Mt 5,14

Niemand zündet ein Licht an und setzt es an einen heimlichen Ort, auch nicht unter einen Scheffel, sondern auf den Leuchter, auf daß, wer hineingeht, das Licht sehe. Luk 11,33

Mittwochsimpuls Unerschütterlich

Lesedauer 2 Minuten

Berge haben etwas Faszinierendes an sich. Beim Erkunden der Bergwelt, in der ich lebe, komme ich immer wieder ins Staunen. Bei Sommerwanderungen kann ich die majestätischen hohen Gipfel sehen, von oben meine Augen in die Ferne schweifen lassen und die wunderbare Aussicht genießen. Ich erfreue mich an den Bergwiesen, klaren Seen und tiefen Tälern. Die Gipfel sind mit Eis und Schnee bedeckt. Nach einem Tag in den Bergen fühle ich mich dem Himmel ein Stück näher.

In der Bibel lesen wir öfters, dass Menschen auf dem Berg Gott begegnen und erfahren. Selbst Jesus zog sich in die Berge zurück um zu beten und um Ruhe zu finden.

Die Größe, Masse und Höhe der Berge ist gewaltig. Unumstößlich und unverrückbar stehen sie vor mir. Unmöglich ist, so einen Berg zu verschieben, er hat seinen festen Platz. Er ist beständig über viele Jahrmillionen.

Dazu eine kurze Erzählung:

„Alle tausend Jahre einmal – nur alle tausend Jahre – kommt ein Vogel an einen Berg. Er setzt sich oben auf den Gipfel. Dort auf dem Fels wetzt dieses kleine Tier seinen Schnabel mit einer kurzen, schnellen Bewegung. Dann fliegt der Vogel wieder weg. Wenn der ganze Berg abgewetzt ist, ist erst eine Sekunde der Ewigkeit vergangen. Das ist Beständigkeit.“

In der Bibel, im Buch Jesaja 54,10, spricht der Herr, unser Erbarmer:

„Berge mögen von ihrer Stelle weichen und Hügel wanken, aber meine Liebe zu dir kann durch nichts erschüttert werden und der Bund meines Friedens soll nicht hinfallen.“

Was für eine wunderbare Zusage. Noch beständiger und unerschütterlicher als jeder Berg der Erde ist Gottes Liebe zu uns. Egal was passiert, sollten auch Berge weichen, Gottes Liebe bleibt in Ewigkeit bestehen und kann nicht erschüttert werden. Gott ist der ewige Fels, der Grund, auf dem wir sicher stehen können. Seine Treue ist unumstößlich und seine Gnade hört niemals auf. Auf ihn können wir bauen, auf sein Wort ist Verlass. Niemals lässt er diejenigen im Stich, die ihn lieben und ihm ganz vertrauen.

Dieser Vers stärkt meine Hoffnung, meinen Glauben und gibt Mut in Unsicherheit und Schwierigkeiten. Mögen schwierige Situationen mich belasten, Sicherheiten wegfallen, Veränderungen in meinem Leben geschehen, seine Liebe zu mir ist das, was bleibt und durch nichts erschüttert werden kann, komme was wolle.

Einen Bund des Friedens hat Gott mit uns geschlossen. Durch Jesus Christus, der als Mensch auf die Erde kam, um für unsere Schuld zu bezahlen und der sein Leben für uns gab, haben wir Frieden, Vergebung und Zugang zu Gott.

„Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.“ Johannes 3,16

Zum Schluss ein Psalmgebet:

Der treue Menschenhüter
1″Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. Woher kommt mir Hilfe? 2 Meine Hilfe kommt vom HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat. 3 Er wird deinen Fuß nicht gleiten lassen, und der dich behütet, schläft nicht. 4 Siehe, der Hüter Israels schläft noch schlummert nicht. 5 Der HERR behütet dich; der HERR ist dein Schatten über deiner rechten Hand, 6 dass dich des Tages die Sonne nicht steche noch der Mond des Nachts. 7 Der HERR behüte dich vor allem Übel, er behüte deine Seele. 8 Der HERR behüte deinen Ausgang und Eingang von nun an bis in Ewigkeit!“ Psalm 121

Herbstspaziergang

Lesedauer < 1 Minute

In den letzten Wochen zeigt sich das Wetter von seiner schönsten Seite. Bei einem Herbstspaziergang können wir den goldenen Herbst nochmal so richtig genießen, bevor jetzt bald die Bäume wieder kahl sind und das Wetter trüb wird. Aber wenn man mal einen genaueren Blick auf die Natur wirft, dann fragt man sich doch willkürlich, ob das alles wirklich von allein entstanden sein kann. Oder steckt nicht doch ein Schöpfer dahinter?

Mittwochsimpuls Zukunftsaussichten

Lesedauer 2 Minuten

Was wird die Zukunft bringen? Die Medien prophezeien uns nichts Gutes, eine Negativschlagzeile jagt die nächste. Ein kleines Virus hält die ganze Welt in Bann und bringt unser gesamtes Leben durcheinander. Jeden Tag halten uns die Medien die neuesten Coronazahlen vor Augen, die Zahl der Infizierten, der Kranken und der Toten. Immer wieder neue Maßnahmen und Einschränkungen um die Welle zu unterbrechen.

  • Wie geht es dir in dieser Situation?
  • Will sich Unmut, Angst, Sorge oder Unsicherheit in dir ausbreiten?
  • Hast du ein mulmiges Gefühl, wenn du an deine Zukunft denkst?
  • Stellst du dir die Frage ob es jemals wieder so wird, wie es einmal war?
  • Sorgst du ich um deine Gesundheit, um die Gesundheit deiner Familie?
  • Hast du aufgrund der wirtschaftlichen Einschränkungen mit Existenzängsten zu kämpfen?
  • Fühlst du dich einsam weil du auf soziale Kontakte verzichten musst?

Niemand weiß, wie die Zukunft ausschauen wird. Es gibt viele verschiedene Meinungen, Prognosen, aber letztlich kann uns keiner sagen, was geschehen wird und wie lange diese Krise noch andauern wird.

Es bringt uns auch nicht weiter, wenn wir uns nur auf die Probleme ausrichten und uns ständig mit negativen Gedanken herumquälen. Sorgen und negative Gedanken helfen uns nicht.

„Sich Sorgen zu machen ist wie in einem Schaukelstuhl zu sitzen. Es beschäftigt dich, bringt dich aber nirgendwo hin.“ Zitat von Glenn Turner

Anstatt sich immer wieder die neuesten Nachrichten anzuhören oder anzusehen, sollten wir doch besser nach demjenigen fragen, der unsere Zukunft in der Hand hält. Kennst du Ihn? Er ist der Gott, der Himmel und Erde erschaffen hat und der einen guten Plan für die Welt und für uns Menschen bereithält.

Seine Wahrheit gilt in Ewigkeit, und auf seine Verheißungen dürfen wir uns verlassen. Er ist der Einzige, der etwas über deine und meine Zukunft zu sagen vermag.

Seine Zusagen kannst du in seinem Wort, in der Bibel nachlesen. Es sind Worte der Hoffnung und Zuversicht, die deine Ängste, Sorgen, Unmut und Unsicherheit vertreiben und dir Frieden und neue Zukunftsperspektiven geben.

So spricht Gott in Jeremia 29,11:

„Ich habe Pläne für dich die voller Zukunft und Hoffnung sind“

In Psalm 37,5 steht geschrieben:

Vertrau dich dem Herrn an und sorge dich nicht um deine Zukunft. Überlass sie Gott. Er wird es richtig machen.“

Wir können jeden Tag neu entscheiden, worauf wir unseren Blick richten. Auf unsere schwierigen Umstände oder auf Gott, der alles unter Kontrolle hat, der allmächtig und allwissend ist und dessen Liebe zu uns unendlich ist.

„Gott meine Zukunft liegt in deinen Händen.“ Psalm 31,16

„Deshalb sorgt euch nicht um morgen – der nächste Tag wird für sich selber sorgen! Es ist doch genug, wenn jeder Tag seine eigenen Schwierigkeiten mit sich bringt.“ Matthäus 6,34

Darum solltest du dein Leben auf Gott ausrichten:

Egal was kommen wird, wir wissen aber, dass denen die Gott lieben, alle Dinge zum Besten mitwirken. Römer 8,28

Wenn wir mit Gott gehen und bei Gott bleiben wird unsere Zukunft gut aussehen und wir werden auf jeden Fall ein „Happy End“ erleben.

Mittwochsimpuls Frieden bewahren

Lesedauer 3 Minuten
Wenn mein Herz auf dich vertraut
und auf deine Liebe schaut,
finde ich Ruhe, finde ich Frieden,
kann ich Sturm und Wellen besiegen,
Inmitten turbulenter Zeiten,
wird deine Gegenwart mich stets begleiten.
Auch in der größten Unsicherheit,
bei dir ist Friede allezeit.
Mein aufgewühltes Herz wird still und kommt zur Ruh,
denn der Gott, der meinen Frieden bewahrt, der bist du.
 (Ulrike Nägele)

Zum Thema Frieden habe ich kürzlich folgende Geschichte gelesen:

„Es war einmal ein König, der dem Künstler, der ihm das treffendste Bild des Friedens malte, einen Preis verleihen wollte. Viele Künstler versuchten es. Der König sah sich alle Bilder an, aber es gab nur zwei, die er wirklich mochte; er musste sich zwischen ihnen entscheiden.

Auf einem Bild war ein ruhig liegender See, in dem sich die friedvoll um ihn aufragende Berglandschaft vollendet widerspiegelte. Darüber breitete sich ein blauer Himmel mit flauschigen weißen Wolken aus. Wer dieses Bild ansah, musste es für den vollkommenen Frieden halten.

Auf dem anderen Bild waren auch Berge, aber sie waren schroff und kahl, darüber ein tobender Himmel mit zuckenden Blitzen und heftigem Regen. Hinten im Bild stürzte ein schäumender Wasserfall herunter. Das alles sah nicht sehr friedlich aus. Doch hinter dem Wasserfall entdeckte der König einen kleinen Busch, der in einer Felsspalte wuchs. In dem Busch hatte eine Vogelmutter ihr Nest gebaut. Dort, inmitten des tobenden Wassers saß die Vogelmutter vollkommen friedlich in ihrem Nest.

Was denkst du? Welches Bild hat den Preis gewonnen? Der König entschied sich für das zweite Bild.

„›Denn Friede bedeutet nicht‹, erklärte der König tief berührt, ›an einem Ort vollkommener Ruhe, frei von Ärger und belastender Arbeit zu sein, sondern in all dem trotzdem gelassen zu bleiben. Das ist die wahre Bedeutung von Frieden.‹“

Diese Geschichte gefällt mir, da sie so gut die wahre Bedeutung von Frieden erklärt. Friede bedeutet demnach nicht, dass die äußeren Umstände gut sind, dass keine Schwierigkeiten und Probleme zu bewältigen sind, dass wir keine Herausforderungen haben, sondern inmitten von belastenden Umständen, Unsicherheit, Chaos und Trubel einen inneren Frieden zu finden.

Im Blick auf Jesus können wir zu diesem Frieden kommen. In seiner Gegenwart ist Frieden, ja er selbst ist der Friede. Friede ist nicht die Abwesenheit von Schwierigkeiten, sondern die Anwesenheit von Gott.

Nichts und niemand sonst kann uns diesen Frieden geben. Gottvertrauen ist der Schlüssel zu diesem Frieden.

“ Ich bin unruhig, aber bei dir ist Frieden“ (Dietrich Bonhoeffer)

„In der täglichen Eile, in unserer Arbeit, in allen Situationen des natürlichen Lebens gehört er uns: der unerschütterliche, unverletzliche Friede Jesu.“ (Dietrich Bonhoeffer)

Ich habe diesen Frieden in der Gegenwart Gottes, in einer lebendigen Beziehung zu Jesus gefunden. Ich erlebe ihn in der Gemeinschaft und der Begegnung mit ihm, wenn ich meine Gedanken auf ihn ausrichte, anstatt auf meine Sorgen oder Probleme zu schauen. Und diesem Frieden möchte ich immer wieder nachjagen, denn schneller als gedacht, wird mir der Friede wieder geraubt. Um in seinem Frieden zu bleiben, darf ich jeden Tag neu zu Jesus kommen, mich von ihm beschenken lassen, sein Geschenk des Friedens auspacken und es für mich annehmen. Jeden Tag neu kann ich die Entscheidung treffen, ihm ganz zu vertrauen, mein Herz auf ihn auszurichten, alles Schwere loszulassen und daran zu glauben, dass er meinen Frieden bewahrt.

„Ich habe euch das alles gesagt, damit ihr in mir Frieden habt. Hier auf der Erde werdet ihr viel Schweres erleben. Aber habt Mut, denn ich habe die Welt überwunden.“ Johannes 16,33

Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden! Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, wird eure Herzen und Sinne in Christus Jesus bewahren.“ Philipper 4,6-7

Mittwochsimpuls Zuversicht

Lesedauer 3 Minuten

Was bedeutet das Wort Zuversicht? Zuversicht ist der feste Glaube daran, dass etwas Positives geschehen wird, das Gefühl eines inneren starken Glaubens, der mir sagt, dass es immer weiter geht, auch dann, wenn irgendetwas nicht gut ist.

Wenn du auf das aktuelle Weltgeschehen schaust, sind die Zukunftsprognosen düster, bei vielen Menschen sinkt die Zuversicht und Sorge, Unmut, Ratlosigkeit und Ängste wollen sich breitmachen.

Heute möchte ich jeden ermutigen, der sich zur Zeit in einer schwierigen Situation befindet, sei es durch das Coronavirus oder andere Umstände, welche die Lebensfreude rauben wollen.

  • Hast du Angst vor Krankheit?
  • Bist du unsicher wie es wirtschaftlich weiter gehen soll?
  • Hast du Existenzängste?
  • Fühlst du dich isoliert, alleine, einsam, fehlen dir die sozialen Kontakte?
  • Schaust du voller Sorge in die Zukunft?
  • Fühlst du eine große Unsicherheit?
  • Bist du traurig, deprimiert?

Vielleicht fühlt es sich so an als wäre Gott in weiter Ferne, vielleicht spürst du ihn nicht mehr, er schweigt und scheint dein Gebete nicht zu hören, du fühlst dich leer und hoffnungslos. Du bist von Zweifel geplagt ob es Gott wirklich gut mit dir meint.

Gott möchte dir begegnen, inmitten von all den schwierigen Umständen. Er geht mit dir und trägt dich durch. Du darfst ihm dein Leid bringen und klagen, es bei ihm abgeben, er hilft dir Schritt für Schritt es loszulassen. Er tröstet dich. Er ist der Gott allen Trostes.

Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Barmherzigkeit und Gott allen Trostes, der uns tröstet in aller unserer Trübsal, damit wir auch trösten können, die in allerlei Trübsal sind, mit dem Trost, mit dem wir selber getröstet werden von Gott“ 2. Korinther 1, 3-4

Er ist es, der dir wieder Hoffnung und Zuversicht geben kann, der wieder Licht in die Dunkelheit bringt.

Ohne Gott könntest du an so manchen Dingen verzweifeln und verzagen,halt jedoch daran fest, dass er letztendlich einen guten Plan hat, dass er alles weiß und alles in seinen Händen hält. Entscheide dich zu glauben, dass Gott alle Dinge zum Guten wenden kann, und aus allem etwas Gutes machen kann.

“ Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen “ Römer 8,28

  • Gott sieht dich, auch wenn du ihn nicht siehst
  • Gott hört deine Gebete, auch wenn du ihn gerade nicht hörst
  • Gottes Liebe umhüllt dich, auch wenn du sie nicht immer spürst

Gott ist „Immanuel“, was bedeutet „Gott mit uns“. Nichts und niemand kann dich von seiner Liebe trennen. Halte an Gottes Versprechen, an Gottes Wort fest. Er ist ständig bei dir, besonders wenn du im dunklen Tal bist.

Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch irgendeine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn.“ Römer 8,38-39

Halte dich fest an seiner Hand und lass dich von ihm führen und leiten.

„Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir“ Psalm 139,5

Glaube an den Gott, der Wunder tut. Dein Glaube an ihn ist mehr als ein Gefühl. Es ist eine feste Zuversicht auf das, was du hoffst, und ein Nichtzweifeln an dem, was du nicht siehst.

„Gott ist unsere Zuversicht und Stärke, eine Hilfe in den großen Nöten, die uns getroffen haben.“ Psalm 46,2

„Denn du bist meine Zuversicht, ein starker Turm vor meinen Feinden.“ Psalm 61,3

„Bei Gott ist mein Heil, meine Ehre, der Fels meiner Stärke; meine Zuversicht ist auf Gott.“ Psalm 62,7

Hoffet auf ihn allezeit, liebe Leute, schüttet euer Herz vor ihm aus; Gott ist unsre Zuversicht.“ Psalm 62,8

„Aber das ist meine Freude, daß ich mich zu Gott halte und meine Zuversicht setzte auf den HERRN“ Psalm 73,28

„Er wird dich mit seinen Fittichen decken, und deine Zuversicht wird sein unter seinen Flügeln. Seine Wahrheit ist Schirm und Schild.“ Psalm 91,4

Aber der HERR ist mein Schutz; mein Gott ist der Hort meiner Zuversicht“ Psalm 94,2

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Mittwochsimpuls Wo dein Schatz ist da ist auch dein Herz

Lesedauer 3 Minuten

Es gibt zahlreiche Ratgeber, Zeitschriften, Bücher, in denen du Tipps für ein glückliches und zufriedenes Leben finden kannst. Viele Autoren, Wissenschaftler setzen sich mit diesem Thema auseinander und haben auch schon viele wichtige Erkenntnisse darüber gewonnen.

Zufriedenheit, Dankbarkeit, Familie, soziale Kontakte, Sport, gesunde Ernährung usw. sind alles Faktoren, die zum persönlichen Glück beitragen können. Aber den wichtigsten Punkt vermisse ich in dieser Liste: Gott den ersten Platz geben

„Glücklich ist der Mensch, der auf dich vertraut“ Psalm 84,13

Zeit mit Gott, ihm zu begegnen und mit ihm verbunden zu sein macht uns glücklich. Dafür sind wir geschaffen, die Gemeinschaft und Beziehung zu Gott unserem Schöpfer ist unsere Bestimmung.

Unser Alltag ist jedoch oft überfüllt mit Pflichten, Herausforderungen, Arbeit, Konsum, Freizeit, Einkauf, Körperpflege, sozialer und kultureller Betätigung, Sport, Arztbesuche und vielem mehr, sodass wir leicht in einen Alltagstrott kommen. Immer wieder dasselbe tagaus, tagein. In dieser Routine nehmen wir uns oft wenig Zeit mit Gott und kommen leicht in einen Alltagsstress. Wir geraten in Zeitdruck, viele Erledigungen, ein Wäscheberg, der auf uns wartet, Stress, Ärger, keine Zeit. Zudem noch Ehrenämter, Hausaufgaben mit den Kindern und andere Dinge, die uns zur Last werden können.

Wie kann ich aus diesem Hamsterrad aussteigen, diesen Kreislauf durchbrechen?

Ich habe für mich entdeckt, dass diese Routine, die zu Frust und Unzufriedenheit führt, dann ensteht, wenn ich eines vergesse: Gott den ersten Platz zu geben

Wenn ich nur mehr funktioniere, alles versuche alleine zu schaffen, nur mehr in Aktion bin und vergesse bei meinem Gott aufzutanken, mich von seiner Liebe erfüllen zu lassen, ihn in meinen Alltag mithineinzunehmen, dann geht meine Freude verloren.

Es hilft mir, ganz gezielt Zeiten mit Gott einzuplanen, den Tag mit Gott zu beginnen und zu beenden, in der Bibel zu lesen, während der Hausarbeit Lobpreislieder zu hören, ein Spaziergang mit Gott oder in der Mittagspause 10 Minuten auf dem Balkon Sonne tanken und die Ruhe genießen. Mit Gott reden, ein Gebet. Gott ist nie mehr als einen Gedanken entfernt. Es gibt viele Möglichkeiten, mit Gott in Verbindung zu sein.

„Denke bei jedem Schritt an ihn; er zeigt dir den richtigen Weg“ Sprüche 3,6

Es gibt oft Zeiten wo es schwierig ist, sich freie Zeit zu nehmen. Bei mir war das zum Beispiel während der Zeit der Apfelernte so. Von morgens 5:30 Uhr bis abends 21:00 Uhr war volles Programm. Frühstück für Erntehelfer und Kinder für die Schule vorbereiten, danach auf die Wiese, das Mittagessen verteilen, abends alle verpflegen und das Nötigste noch im Haushalt erledigen. Um 21:30 müde ins Bett, nach 2 bis 3 Sätzen, die ich in der Bibel las, war ich schon im Tiefschlaf.

„Den Seinen gibt er es im Schlaf.“ Psalm 127,2

Aber wo ich in dieser Zeit am meisten Kraft und Energie für jeden Tag getankt habe war in den Gedanken, kurzen Gebeten zu Gott, mir einfach seiner Nähe bewusst zu sein und ihn überallhin mitzunehmen. Auch wenn fürs Bibellesen keine Zeit war, Gottesdienste und Gemeinschaft im Hauskreis fehlte, Gott war immer bei mir und das war mein Glück.

„Gott nahe zu sein ist mein Glück“ Psalm 73,28

Je mehr Zeit ich mich mit Gott verbringe, umso mehr bin ich ausgewogen und im Gleichgewicht. Gott hilft mir Prioritäten richtig zu setzen, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden, mich innerlich neu auszurichten, Zeiträuber und Ablenkungen immer wieder zu eliminieren, meine Zeit richtig einzusetzen.

Ich habe viele Pläne, aber oft ist es besser mich von Gott unterbrechen zu lassen, auf seine Führung, auf seine Stimme zu hören.

„Seid stille und erkennt, dass ich Gott bin“ Psalm 46,11

Vielleicht ist es heute wichtiger jemanden zu besuchen, als die Fenster zu putzen.

Vielleicht ist es heute wichtiger jemanden behilflich zu sein, als meine Besorgungen zu machen.

Vielleicht ist es heute wichtiger jemanden zuzuhören, als schnell weiterzugehen, damit mein Zeitplan nicht durcheinanderkommt.

Vielleicht ist es heute wichtiger einen Spaziergang zu machen, als die Wäsche zu bügeln.

„Alles hat eine bestimmte Zeit, und jedes Vornehmen unter dem Himmel hat seine Zeit.“ Prediger 3,1

Wir sind um vieles besorgt, denken darüber nach, was alles noch zu tun und zu erledigen ist, wobei wir manchmal vergessen, dass Gott an unserer Seite ist. Mit Gott im Boot versinken wir nicht so schnell im Sorgenmeer. Wenn wir ihn teilhaben lassen an unseren Anliegen, nimmt er uns alle Sorge und schenkt uns neue Kraft und Freude im Alltag. Mit Gott zusammen macht selbst der Hausputz Spaß.

Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und seiner Gerechtigkeit. Dann wird er euch mit allem anderen versorgen. Matthäus 6,33

Glücklich das Volk, dessen Gott der HERR ist!» Psalm 144.15

Glücklich sind, die in deinem Haus wohnen. Stets werden sie dich loben. Glücklich ist der Mensch, dessen Stärke in dir ist, der von Herzen dir nachwandelt. Psalm 84,5-6

Glücklich ist der Mensch, der nicht auf den Rat der Gottlosen hört, der sich am Leben der Sünder kein Beispiel nimmt und sich nicht mit Spöttern abgibt. Voller Freude tut er den Willen des Herrn[1] und denkt über sein Gesetz Tag und Nacht nach. Er ist wie ein Baum, der am Flussufer wurzelt und Jahr für Jahr reiche Frucht trägt. Seine Blätter welken nicht, und alles, was er tut, gelingt ihm Psalm 1,1-3

Mittwochsimpuls Beständigkeit

Lesedauer 3 Minuten

Was ist Beständigkeit? Beständigkeit bedeutet Unveränderlichkeit, Unwandelbarkeit, Dauerhaftigkeit, Verlässlichkeit, Stabilität und Treue. Beständigkeit ist ein starker Fels, ein sicherer Anker, eine Konstante, ein Halt.

Hast du dir schon einmal die Frage gestellt, wer auf dieser Welt eigentlich beständig ist, was hat Bestand? Gibt es so etwas überhaupt?

„Mittwochsimpuls Beständigkeit“ weiterlesen