Mittwochsimpuls Allein deine Gnade genügt

Lesedauer 2 Minuten

Was bedeutet Gnade? Die Gnade von der die Bibel spricht meint die unverdiente Zuneigung, Barmherzigkeit, Hilfe, Liebe und Erbarmen.
Das heisst man kann sich Gottes Zuwendung nicht verdienen durch gute Taten oder Leistung. Bei Gott darf ich „sein“, mich in seiner Gegenwart ausruhen. Jesu Botschaft ist die bedingungslose Liebe.

Gottes Gnade bietet allen, die ihr Vertrauen auf Jesus Christus setzen, ewige Erlösung an – umsonst – als ein freies Geschenk.
Der Glaube an Jesus macht frei.

In meiner Schwäche gibt deine Gnade mir Kraft. In meinem Mangel ist deine Gnade die Fülle. In meiner Angst macht deine Gnade mir Mut In meiner Trauer stimmt deine Gnade mich fröhlich. In meinem Streben nach Perfektionismus macht deine Gnade mich frei. In meiner Hast und Unruhe schenkt deine Gnade mir Frieden. In meiner Schuld und Sünde bin ich durch deine Gnade rein. In meiner Ungewissheit gibt deine Gnade mir Halt. In meiner Orientierungslosigkeit weist deine Gnade mir den Weg. In meinem Zweifel lässt mich deine Gnade nicht los. In meinem Scheitern und Hinfallen fängt deine Gnade mich wieder auf. Wenn ich mich wertlos fühle schenkt mir deine Gnade eine neue Identität. Wenn ich mich verloren fühle rettet deine Gnade mich. In meiner Hoffnungslosigkeit gibt mir deine Gnade Zuversicht. In meinem Leben ist deine Gnade alles was ich brauche. In meinem Tod schenkt deine Gnade mir ewiges Leben. Deine Gnade -ein Geschenk- unverdient, bedingungslos. Deine Gnade, unbegreiflich und unendlich groß.

Lass dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.2. Korinther 12,9

“ Denn aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben, und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es;  nicht aus Werken, damit niemand sich rühme“ Epheser 2,8-9

Nächste Woche entfällt der Mittwochsimpuls aus Urlaubsgründen, stattdessen werde ich eine Buchempfehlung weitergeben.

Sei gesegnet und bleib in seiner Gnade,

deine Ulrike

 

Mittwochsimpuls Saat und Ernte

Lesedauer 3 Minuten

Von nun an, alle Tage der Erde, sollen nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.

1.Mose 8.22.

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Ich freue mich über meinen Garten. Es ist schön zu sehen wie die Pflanzen wachsen und gedeihen und Früchte hervorbringen.

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Unter dem Blick deiner Augen

Lesedauer 1 Minute

Gedicht

Unter dem wissenden Blick deiner Augen

frage ich nach mir,

suche ich Antwort bei dir.

Unter dem suchenden Blick deiner Augen

stürzen die Mauern,

hinter denen ich mich verberge.

Unter dem gütigen Blick deiner Augen

verliere ich meinen Stolz,

verzichte ich auf meine Anmaßung.

Unter dem prüfenden Blick deiner Augen

erkenne ich meine Torheit,

fallen meine Masken von mir ab.

Unter dem barmherzigen Blick deiner Augen

bekenne ich meine Schuld,

stehe ich zu meinem Versagen.

Unter dem liebenden Blick deiner Augen

sehe ich mich, wie ich bin,

beginne ich, mich zu verstehen.

Unter dem ermutigenden Blick deiner Augen

lerne ich zu werden,

wie DU mich gewollt hat.

© Gisela Baltes

 

Mittwochsimpuls- Sind Christen die besseren Menschen?

Lesedauer 4 Minuten

Was macht einen Christen aus? Wie werden wir in der Welt gesehen, wie sehe ich mich selber? Leben wir unseren Glauben oder werden wir oft als Heuchler angesehen? Weil eben auch unter Christen nicht immer alles perfekt läuft, weil es auch in christlichen Kreisen Konflikte gibt, weil auch Christen Fehler machen, Mängel haben, weil gewisse Dinge unter Christen doch eigentlich nicht vorkommen sollten, weil Worte und Handlungen oft nicht übereinstimmen.

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Mittwochsimpuls Jahreslosung

Lesedauer 2 Minuten

Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens,
dass ich liebe, wo man hasst;
dass ich verzeihe, wo man beleidigt;
dass ich verbinde, wo Streit ist;
dass ich die Wahrheit sage, wo Irrtum ist;
dass ich Glauben bringe, wo Zweifel droht;
dass ich Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält;
dass ich Licht entzünde, wo Finsternis regiert;
dass ich Freude bringe, wo der Kummer wohnt.

Herr, lass mich trachten,
nicht, dass ich getröstet werde, sondern dass ich tröste;
nicht, dass ich verstanden werde, sondern dass ich verstehe;
nicht, dass ich geliebt werde, sondern dass ich liebe.

Denn wer sich hingibt, der empfängt;
wer sich selbst vergisst, der findet;
wer verzeiht, dem wird verziehen;
und wer stirbt, der erwacht zum ewigen Leben.


Franziskus von Assisi


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Mittwochsimpuls Gottes Liebe verändert Herzen

Lesedauer 2 Minuten

Und ich werde euch ein neues Herz geben und einen neuen Geist in euer Inneres geben; und ich werde das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben. (Hes 36,26)

Gott liebt uns so wie wir sind, aber eine Begegnung mit ihm lässt uns nicht so, wie wir sind. Gott liebt uns bedingungslos, in guten wie in schlechten Zeiten, seine Liebe ist nicht abhängig von unserer Leistung, unserem Status, unserem Ansehen, unserem Gefühlszustand, unserem Aussehen.  Er liebt uns wenn wir stark sind, genauso wenn wir schwach sind, ob wir arm sind oder reich,  im Mittelpunkt stehen oder Außenseiter sind, in Gesundheit und in Krankheit, in Freude und Leid. Gott hat uns immer schon geliebt und seine Liebe hat kein Ende.

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Bibelvers

Lesedauer 1 MinuteGutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar-1

 

Mittwochsimpuls (13.12.17) Ermutigung

Lesedauer 4 MinutenSei ein Ermutiger

Worte haben Wirkung und Macht. Die Bibel sagt uns, die ganze Schöpfung ( Kosmos, Erde, Pflanzen, Tiere und Menschen) ist durch Gottes Wort erschaffen worden ( 1. Mose 1,1-25). Die Bibel ist Gottes Wort. Im Wort Gottes liegt Kraft. Es verändert und erbaut Menschen, richtet auf, tröstet, bringt Menschen zum Aufblühen.
Nur ein einziges Wort aus Gottes Mund kann Großes bewirken.

Herr, ich bin nicht würdig, dass du eingehst unter mein Dach, aber sprich nur ein Wort, so wird meine Seele gesund  (Matthäus 8,8)

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Mittwochsimpuls (06.09.2017)Vergebung

Lesedauer 3 Minuten1
In menschlichen Beziehungen, und seien sie noch so tief und innig, kommt es vor, dass Menschen sich verletzen, einer den anderen ungerecht behandelt. In jeder guten Familie wird gestritten, einer tut dem anderen mit seinem Verhalten weh, bewusst oder unbewusst. Wie kann ich in so einer Situation reagieren?
Erstmal bin ich enttäuscht, zornig, traurig, wütend. Jesus sagt in der Bibel, dass, dass es nicht gut ist in einem solchem Zustand stehenzubleiben. Ich soll eine vergebende Haltung einnehmen und verzeihen, auch wenn ich in meinen Augen ungerecht behandelt wurde.
Ich kann die Situation auch von meiner Beziehung zu Gott her betrachten. Als ich Jesus in mein Herz aufgenommen habe und ich ein Kind Gottes geworden bin, in diesem Moment bin ich selbst von all meiner Schuld befreit worden, mir sind all meine Verfehlungen vergeben worden und Gott denkt nicht mehr daran. Er wird sie mir auch nie wieder vorhalten.

So fern der Osten vom Westen ist, hat er unsere Verfehlungen von uns entfernt (Psalm 103,12 Neues Leben Übersetzung)

Und ich werde ihr Unrecht vergeben und nie wieder an ihre Sünden denken ( Hebräer 8,12 Neues Leben Übersetzung)

Er wird sich wieder über uns erbarmen, alle unsere Sünden zertreten und alle unsere Verfehlungen ins tiefe Meer werfen ( Micha 7,19 Neues Leben Übersetzung)

Habe ich diese Gnade erfahren, fällt es mir leichter mit meinen Mitmenschen barmherzig zu sein und ihnen zu vergeben. Ich weiss, kein Mensch ist perfekt und ich bin auch nicht besser. Wenn ich ehrlich bin, muss ich eingestehen, dass es mir auch passiert, dass ich falsch reagiere und mit meinem Verhalten andere verletze.
Auch weiss ich meist nicht die Hintergründe, warum ein Mensch so oder so reagiert und handelt. Es steht mir nicht zu über andere zu urteilen und zu richten.

Und richtet nicht, so werdet ihr auch nicht gerichtet. Verdammt nicht, so werdet ihr nicht verdammt. Vergebt, so wird euch vergeben. ( Lukas 6,37 Luther 2017 Übersetzung)

Ich kann eine Entscheidung treffen. Wenn ich auf meine Gefühle höre, wird es mir schwer fallen dem anderen zu vergeben. ich kann es jedoch trotzdem tun, auch wenn ich mich nicht danach fühle, mit Gottes Hilfe. Ich muss es nicht alleine tun.

Wenn dein Bruder sündigt, so weise ihn zurecht; und wenn er umkehrt, vergib ihm.Und wenn er siebenmal am Tag an dir sündigen würde und siebenmal wieder zu dir käme und spräche: Es reut mich!, so sollst du ihm vergeben. ( Lukas 17, 3-4 Luther 2017 Übersetzung)

Herr, wie oft muss ich denn meinem Bruder, der an mir sündigt, vergeben? Ist’s genug siebenmal?  Jesus sprach zu ihm: Ich sage dir: nicht siebenmal, sondern siebzigmal siebenmal ( Matth. 18, 21-22 Luther 2017 Übersetzung )

Bin ich dazu bereit, merke ich dass ich mit der Zeit frei werde. Vielleicht nicht beim ersten Mal, aber vergebe ich immer und immer wieder wird die bittere Wurzel in meinem inneren ausgerissen. Ich kann das Vergangene loslassen und neu beginnen. Letztendlich tue ich mir selbst nichts Gutes, wenn ich nicht vergebe, ich bleibe in meinen negativen Gefühlen stecken und trage eine Last mit mir, die sich in all meinen Lebensbereichen bemerkbar macht.
Und wenn ein Mensch sein Unrecht nicht einsieht und seine Fehler nicht bereut? Dann bete ich für diesen Menschen und gebe ihn in Gottes Hand. Zu vergeben bedeutet nicht alles für gut anzusehen oder sich alles gefallen zu lassen. In manchen Fällen kann es auch sein, dass wir eine Person, eine Freundschaft loslassen müssen und jeder seine eigenen Wege geht. Trotzdem kann ich dieser Person vergeben und selbst frei werden.
Gebet: Vater, hilf mir meine Mitmenschen durch deine liebenden Augen zu sehen, barmherzig und gnädig zu sein und ihnen zu vergeben. So wie auch du mir meine Fehler immer wieder vergibst und geduldig mit mir bist.

Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist ( Lukas 6,36 Luther 2017 Übersetzung)

Barmherzig und gnädig ist der HERR, geduldig und von großer Güte. ( Psalm 103,8 Luther 2017 Übersetzung)

Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem ( Römer 12,21 Luther 2017 Übersetzung)

 

 

Mittwochsimpuls 26.07.17

Lesedauer 2 Minuten1

Hinfallen-Aufstehen-Krone richten-Weitergehen

Hinfallen, Fehler machen, Versagen, Krisen, Prüfungen gehören zum Leben dazu. Wenn ich mich auch noch so bemühe, ich haben meine Grenzen. Ich bin nicht perkekt. Es geht nicht immer nur bergauf, manchmal befinde ich mich auch auf Talfahrt, wenn Dinge nicht so laufen, wie ich mir es erwartet habe. Wenn die Umstände schwierig sind oder Schuldgefühle mich plagen wäre es leicht aufzugeben und liegenzubleiben.
Ich möchte mich jedoch entscheiden nicht auf meine Gefühle zu schauen, sondern auf den Herrn, meinen Blick auf die Verheißungen meines Vaters richten und mich an seiner Hand festhalten. Er hält mich wenn ich schwach bin und richtet mich wieder auf. Seine Liebe holt mich aus dem Tief heraus und gibt mir wieder Frieden. Ich kann wieder aufstehen, meine Krone richten, denn ich bin ein Königskind. Mein Vater ist König und Sieger über alle Umstände. An seiner Hand will ich weitergehen. Gerade in den tiefen Tälern lerne ich mein Vertrauen vollkommen und ganz auf IHN zu setzen.

Lobe den HERRN, meine Seele, und was in mir ist, seinen heiligen Namen!

Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat:

der dir alle deine Sünde vergibt und heilet alle deine Gebrechen,

der dein Leben vom Verderben erlöst, der dich krönet mit Gnade und Barmherzigkeit,

der deinen Mund fröhlich macht und du wieder jung wirst wie ein Adler. Psalm 103, 1-5