Mittwochsimpuls Die Wüste

Lesedauer 3 Minuten

Gedicht:

Die Wüste – ein Ort der Trockenheit,

Dürre und Orientierungslosigkeit.

Die Hitze am Tag- die Kälte bei Nacht

Leben und Wachstum unmöglich macht.

Trostlos und verlassen, nur Steine und Sand,

in weiter Ferne ist blühendes Land.

Die Wüste – eine schwere Lebenszeit,

Herausforderung, Krise, Wartezeit.

„Hab keine Angst und fürchte dich nicht,

ich bin bei dir und verlasse dich nicht“,

eine leise Stimme zu dir spricht.

Gott ist da und Hoffnung erwacht,

sein liebender Arm über dir wacht.

Gerade in deiner Wüstenzeit

ist seine Liebe von dir nicht weit.

Er begegnet dir in der Leere und Stille,

Gemeinschaft und Beziehung – das ist sein Wille.

Öffne ihm dein durstiges Herz,

er kennt deine Wüste, er kennt deinen Schmerz.

Er ist dein Versorger im dürren Land.

Er führt dich durch die Wüste mit starker Hand.

Er ist die Quelle, die niemals versiegt

und deine Wüste wie ein Garten erblüht.

Die Gegenwart Gottes wird dich umhüllen,

dich mit Wachstum und neuem Leben erfüllen.

(by Ulrike Nägele)

Stell dir eine Wüstenlandschaft vor. Weit und breit nur Steine und Sand. Es gibt kein Wasser und die Trockenheit und Dürre lässt keine Vegetation zu. Die Hitze bei Tag und die Kälte bei Nacht sind fast unerträglich und die Lebensbedingungen sind hart. Leben ist nicht möglich und die unendliche Weite führt zu Orientierungslosigkeit und Verirrung. Der Mangel an lebensnotwendigen Wasser macht durstig. Die Wüste ist ein verlassener Ort, kein Mensch weit und breit.

Auch in unserem Leben erleben wir manchmal Wüstenzeiten. Herausforderungen, Prüfungen, Hoffnungslosigkeit, Einsamkeit, schwierige Umstände, denen wir ausgesetzt sind. Wir sind orientierungslos, haben uns verirrt und dürsten nach lebensnotwendigem Wasser.

Doch es gibt eine Oase, die Leben verspricht, eine Quelle, die niemals versiegt, einen Brunnen der überfließt. Wüstenzeiten sind nicht immer die schlechtesten Zeiten, denn sie führen uns oft genau zu dieser rettenden Oase, zu der lebendigen Quelle.

So habe ich es in meinem Leben erlebt, genau in meiner schwierigsten Zeit, als alles verloren und hoffnungslos schien, erfuhr ich die Gegenwart Gottes so stark wie nie zuvor, habe Befreiung erlebt und Jesus führte mich aus der Wüste in die Gemeinschaft und Beziehung zu ihm.

Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.Offenbarung 21,6-1

„Wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm gebe, den wird in Ewigkeit nicht dürsten, sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, das wird in ihm eine Quelle des Wassers werden, das in das ewige Leben quillt.“ Johannes 4,14

„Denn bei dir ist die Quelle des Lebens, und in deinem Lichte sehen wir das Licht.“ Psalm 36,10

Jesus ist die Quelle des Lebens, er führt uns aus der Wüste und versorgt uns, gibt uns Orientierung und Halt. In ihm ist neues Leben, er ist „der Weg-die Wahrheit und das Leben“. Jesus stillt unseren Durst und lässt uns wieder aufblühen wie eine Blume, er lässt uns wachsen und gedeihen. Er schützt uns vor Gefahren und lässt uns nie alleine.

Wie eine Oase in der Wüste, wie Tau auf dem Gras, wie ein ...

„Die Wüste wird zur blühenden Wiese, und von den Bergen hört man Jubel. Psalm 65,13

„Als der Herr sie durch die Wüste führte, mussten sie keinen Durst leiden, denn er sorgte für Wasser: Er spaltete den Felsen, und ein Bach sprudelte hervor“ Jesaja 48,21

„Auf den kahlen Hügeln lasse ich Bäche hervorbrechen, und in öden Tälern sollen Quellen entspringen. Ich verwandle die Wüste in fruchtbares Land mit Teichen und sprudelnden Quellen“ Jesaja 41,18

„Seht hin; ich mache etwas Neues; schon keimt es auf. Seht ihr es nicht? Ich bahne einen Weg durch die Wüste und lasse Flüsse in der Einöde entstehen“ Jesaja 43,19

„Der Herr, dein Gott hat dein Wandern durch diese große Wüste auf sein Herz genommen.“ 5.Mose 2,7

„Gott! Du bist mein Gott! Ich sehne mich nach dir, dich brauche ich! Wie eine dürre Steppe nach Regen lechzt, so dürste ich, o Gott, nach dir.“ Psalm 62,2-3

Mittwochsimpuls Unerschütterlich in einer erschütterten Zeit

Lesedauer 4 Minuten

Letztes Wochenende haben wir Ostern gefeiert, das Auferstehungsfest Jesu. Dieses Ostern wird vielen von uns sicher in Erinnerung bleiben. Es war anders als gewöhnlich. Vieles, was wir mit diesem Fest verbinden, ist dieses Jahr weggefallen. Es durften keine Ostergottesdienste abgehalten werden, große Familienfeiern sind ausgeblieben und wir haben im Kreise der engsten Familie die Ostertage zu Hause verbracht. Und trotzdem: Ostern ist nicht ausgefallen, was Jesus für uns vor 2000 Jahren erwirkt hat, ist ein Geschenk, das heute und in Ewigkeit gilt, für jeden Menschen, der es im Glauben annimmt.

„Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat.“ Johannes 3,16

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Mittwochsimpuls Dankbarkeit in jeder Lage

Lesedauer 4 Minuten

Danken verändert den Blickwinkel auf das Leben. Dankbarkeit ist ein Lebensstil, den wir einüben und trainieren können. Es gibt immer, in jeder Situation, in jeder Lebenslage, in jeder Krise mindestens einen Grund, wofür wir dankbar sein können. Wir können uns bewusst machen, wofür wir alles dankbar sein können. Nichts ist selbstverständlich, alles ist ein Geschenk.

Dankbarkeit ist demütig genug, sich etwas schenken zu lassen. Der Stolze nimmt nur, was ihm zukommt. Er weigert sich, ein Geschenk zu empfangen. ( Dietrich Bonhoeffer)

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Mittwochsimpuls Frühjahrsputz

Lesedauer 2 Minuten

Diese Woche habe ich meinen Frühjahrsputz begonnen. Ich möchte die Zeit jetzt nutzen, um wieder einmal gründlich Ordnung zu schaffen. Zimmer für Zimmer, Kasten für Kasten, Schublade für Schublade muss erst einmal raus, was nicht mehr gebraucht wird. Mit der Zeit sammelt sich immer wieder einiges an, was ich entsorgen und aussortieren kann. Nach der Entrümpelung wird saubergemacht und gereinigt.

Diese Aktion möchte ich jedoch nicht nur in meinem Haus machen, sondern vor allem auch in meinem Innerem, meinem Herz, meiner Seele, meinem Geist. Auch dort kann sich so einiges ansammeln, das entsorgt werden muss. Das können schlechte, Gewohnheiten, Muster, negative Gedanken/Gefühle oder Glaubensätze sein, welche mir nicht gut tun. Schlechte Erfahrungen, Verletzungen, Schuld, – all das sind Dinge, die mich belasten und die ich nicht länger mit mir herumschleppen möchte.

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Mittwochsimpuls Advent – Was wirklich zählt

Lesedauer 3 Minuten

Die Vorweihnachtszeit hat begonnen. Wir bereiten uns auf das Weihnachsfest vor. Wir dekorieren, backen Kekse, schmücken Weihnachtsbäume, beleuchten unsere Häuser und Straßen, besorgen Weihnachtsgeschenke, hetzen von einer Weihnachtsfeier zur nächsten. Eigentlich sollte der Advent eine ruhige, besinnliche Zeit sein, aber jedes Jahr wieder merke ich, wie schwierig es ist, nicht im Weihnachtstrubel und der Hektik den Blick für das Wesentliche zu verlieren. Ich spüre die Eile der Menschen, Unruhe und Rastlosigkeit und muss aufpassen mich da nicht mithineinziehen zu lassen. Äußerlich ist alles in Fülle da und scheint alles perfekt, aber innerlich sind die Menschen oft leer und unzufrieden.

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Falsche Hoffnungen

Lesedauer 2 MinutenWir leben in einer Welt, in der Hoffnungslosigkeit wächst jeden Tag mehr und Menschen sehnen sich nach Hoffnung und klammern sich an alles, was ihnen diese Hoffnung verspricht. Doch die meisten werden immer wieder enttäuscht, weil diese „Pseudohoffnungsgeber“ auch nur Menschen aus Fleisch und Blut sind, die in der Sünde geboren wurden.
Jesus warnte vor falschen Christussen, die kommen werden und in unserer Zeit haben wir davon mehr als genug. Die so genannten Gurus versprechen viel Glück und Harmonie, bringen den Menschen aber kein Heil und ewiges Leben. Ein 16-jähriges Mädchen wird zur Heiligen erklärt und von vielen Menschen, auch von manchen „Christen“, angebetet wird, weil sie sich für die Klimarettung einsetzt, obwohl viele Wissenschaftler nachgewiesen haben, dass die Klimaerwärmung immer wieder vorkommt und nichts katastrophales, darin zu finden ist. Aber so arbeitet der Teufel in dieser Welt: Er versetzt die Menschen in Angst, dann schickt er seine „Hoffnungsgeber“ los, um die Rettung vorzutäuschen und Heil zu versprechen, das man letztendlich von ihm niemals bekommt. Seit fast 30 Jahren, setze ich meine Hoffnung nur auf Jesus, der meine Hoffnung nie enttäuscht hat und der mir keine falschen Versprechen gibt, der Er nicht erfüllten könnte. Er ist mein Held und sonst niemand. Gott hat uns geboten, keine Götzen und keine Idole zu machen, weil Er allein, der Schöpfer des Universums unser Gott und auch unsere einzige Hoffnung sein will. Diese Welt, in der der Teufel, der auch Zerstörer ist, regiert, wird eines Tages vergehen und kein junges Mädchen oder irgendein Guru werden sie retten können. Wer aber seine Hoffnung allein auf Jesus Christus setzt, der darf sich auf ewiges Leben freuen und seine Hoffnung wird gewiss nicht enttäuscht.

Lebemitgott.de

Mittwochsimpuls Der christliche Glaube

Lesedauer 3 Minuten

Im heutigen ersten Mittwochsimpuls nach der Blogpause beteilige ich mich an einer Blogparade, zu der der Blog Christen finden Ruhe eingeladen hat.

Was mir am christlichen Glauben gefällt

In fast allen Religionen muss der Mensch etwas dafür tun, um zu Gott zu kommen, der Gott der Bibel hat alles dafür getan, um zu den Menschen zu kommen“

Mich bewegt am christlichen Glauben die Liebe Gottes zu den Menschen. Gott möchte dem Menschen nahe sein und mit ihm Gemeinschaft haben. Dafür wurde der Mensch erschaffen, um in Beziehung zu Gott zu leben.

So sehr liebt Gott, dass er seinen Sohn in Menschengestalt in die Welt schickt, um den Menschen das Herz Gottes zu zeigen und die zerbrochene Beziehung zwischen Mensch und Gott wiederherzustellen.

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Mittwochsimpuls Jesus heilt

Lesedauer 5 Minuten


Jesus ist der größte Heiler aller Zeiten. Zu seinen Lebzeiten zog er von Dorf zu Dorf, redete zu den Menschen und heilte die Kranken. Taube konnten wieder hören, Stumme wieder reden Blinde wieder sehen, Lahme wieder gehen. Von ihm ging eine ganz besondere Heilkraft aus.

Jesus zog durch die Städte und Dörfer der Umgebung. Er lehrte in den Synagogen und verkündete die Botschaft vom Reich Gottes. Und überall, wo er hinkam, heilte er Menschen von ihren Krankheiten und Leiden“ Matthäus 9,35

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Mittwochsimpuls Worauf ist dein Blick gerichtet

Lesedauer 3 Minuten

Die Rose ist die Königin der Blumen. Ich mag ihre leuchtenden Farben und den lieblichen Duft von Rosen. Die Rosensträucher im Garten sind eine Augenweide.

Doch auch Rosen haben Dornen, an denen ich mich verletzen kann. Die Dornen verursachen Schmerzen. Es gibt beide Seiten. Es gibt Schönheit und Schmerz. Ich kann die Dornen nicht verleugnen, sie sind da, aber auch die Blütenpracht ist da.

Worauf richte ich meinen Blick? Auf die Dornen oder die wunderschönen Blüten. Ich entscheide selbst, worauf ich schauen möchte.

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