Mittwochsimpuls Der Weg zu Gott

Lesedauer 4 Minuten

Warum ich glaube, dass Jesus der einzige Weg zu Gott ist

Jeder Mensch befindet sich auf seinem ganz persönlichen Lebensweg und macht seine ganz persönlichen Erfahrungen. Der Weg führt den Mensch durch Höhen und Tiefen und die Suche beginnt. Jeder versucht seinen Weg zu finden und jeder stellt sich irgendwann in seinem Leben die Sinnfragen:

  • Gibt es einen höheren Sinn?
  • Warum bin ich auf dieser Welt?
  • Wo komme ich her?
  • Wo gehe ich hin?

Diese Sehnsucht nach etwas Höherem hat Gott einem jeden ins Herz gelegt.

„In das Herz des Menschen hat Gott den Wunsch gelegt, nach dem zu fragen, was ewig ist“ Prediger 3,11

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Meine Suche

Im Grunde ist diese Sehnsucht die Sehnsucht nach Gott. Diese Leere im Herzen kann nur durch Gottes Liebe gestillt werden. Denn Gott hat den Menschen aus einem ganz bestimmten Grund erschaffen. Der Mensch ist für Gemeinschaft mit Gott, für eine persönliche Beziehung zu ihm hin erschaffen.

“ Alles ist durch ihn und für ihn erschaffen“ Kolosser 1,16

Alles was auf der Welt erschaffen oder auch von Menschen produziert wurde, dient einem bestimmten Zweck. So ist der Mensch geschaffen zur Gemeinschaft mit Gott.

Aber warum ist der Mensch dann überhaupt von Gott getrennt?

Die Trennung von Gott kam durch die Sünde, weil der Mensch sich von Gott losgesagt hat und seine eigenen Wege geht, ohne Gott. Gott hat jedem den freien Willen gegeben, sich für oder gegen ihn zu entscheiden. Sünde ist die Trennung von Gott.

Wie kann der Mensch wieder zu Gott finden, in Gemeinschaft und Beziehung zu ihm kommen?

Wo ist der Weg, was ist die Wahrheit, wo ist das Leben?

Es gibt viele Wege, die scheinbar zu Gott führen. Wir können denken:

  • Ich muss nur ein guter Mensch sein und Nächstenliebe praktizieren, dann komme ich zu Gott
  • Wenn ich mich an alle Regeln und religiösen Gesetze halte, komme ich zu Gott
  • Wenn ich viele gute Werke tue komme ich zu Gott
  • andere Religionen sagen: Ich muss immer wieder neu geboren werden, um mich weiterzuentwickeln, dann komme ich zu Gott
  • die Esoterik sagt: Durch verschiedene Übungen und Praktiken komme ich zu Gott

Schaue ich mir all diese Möglichkeiten an, kann ich mir aber nie sicher sein, ob ich effektiv bei Gott bin. Denn:

  • Wann bin ich gut genug, liebe ich meinen Nächsten genug? Reicht es aus?

Im Grunde, wenn wir ehrlich zu uns sind, hat jeder seine Schwächen und Fehler und Schuld auf sich geladen. Wir denken immer zuerst an große Sünden, aber für Gott ist Sünde Sünde, egal ob groß oder klein. Jeder von uns hat schon gelogen, war neidisch, zornig oder hat andere durch Worte oder Handlungen verletzt.

“ Denn alle Menschen haben gesündigt und das Leben in der Herrlichkeit Gottes verloren“ Römer 3,23

Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein“

Wir tendieren oft dazu Fehler mehr bei anderen zu sehen, als bei uns selber.

Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge und nimmst nicht wahr den Balken in deinem Auge?“ Matthäus 7,3

  • Auch das Einhalten von Regeln und Gesetzen sind wir nicht imstande.
  • Wenn du an die Wiedergeburt glaubst, bist du auch im Ungewissen. Du weisst nicht, was du im vorigen Leben falsch gemacht hast und weisst somit auch nicht, was du verbessern kannst.

Aber Gott hat einen Plan, wie er die Menschen wieder zu ihm führen kann. Er baut eine Brücke zu uns Menschen. Die Brücke, der Weg, der uns mit Gott versöhnt führt über das Kreuz. Gott schickt seinen Sohn als Mensch auf die Erde, um uns zu befreien. Durch seinen Tod am Kreuz nahm er die Sünde der Welt auf sich, damit jeder, der an ihn glaubt nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. Durch Jesus wird der Mensch frei. Frei von Sünde und Schuld durch die Vergebung. Durch den Glauben an Jesus sind wir gerecht vor ihm. Nicht durch eigenen Verdienst, eigene Leistung und Bemühen, das was wir tun können, würde niemals ausreichen. Wir können aber dieses Geschenk der Liebe, der Gnade und der Vergebung annehmen und Jesus in unser Herz aufnehmen.

“ Weil Gott so gnädig ist, hat er euch durch den Glauben gerettet. Und das ist nicht euer eigenes Verdienst; es ist ein Geschenk Gottes“ Epheser 2,8

Jesus zeigt uns nicht den Weg zum Vater, er ist der Weg.

Jesus zeigt uns nicht die Wahrheit, er ist die Wahrheit.

Jesus zeigt uns nicht das Leben, er ist das Leben.

„Jesus sagte zu ihm: »Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich“ Johannes 14,6

„In ihm allein gibt es Erlösung! Im ganzen Himmel gibt es keinen anderen Namen, den die Menschen anrufen können, um errettet zu werden.“ Apostelgeschichte 4,12

Für viele Menschen ist Wahrheit heute relativ, jeder lebt nach seiner Wahrheit und muss seine Wahrheit finden. Ich glaube jedoch, dass es nur eine Wahrheit geben kann. 2 + 2 ergibt 4 und niemand würde sagen 2 + 2 ergibt 8. Wenn der Himmel blau ist, kann nicht jemand sagen der Himmel ist rot. Es gibt Gesetzmäßigkeiten, die nur eine Wahrheit zulassen. Wenn etwas wahr ist, dann ist das andere automatisch falsch. Wenn du von A nach B musst und es einen Weg dafür gibt, wirst du nicht ankommen, wenn du andere Wege gehst. Und genauso denke ich, gibt es in der geistigen Welt diese Wahrheit, die alle anderen Möglichkeiten ausschließt.

Ein Leben lang hat der Mensch Zeit, die Wahrheit herauszufinden und seine Entscheidung zu treffen:

  • Will ich das Geschenk der Liebe Gottes annehmen?
  • Will ich Jesus als meinen Retter und Erlöser annehmen?
  • Will ich Jesus in mein Herz einladen?
  • Will ich ein Kind Gottes sein?

„All denen aber, die ihn aufnahmen und an seinen Namen glaubten, gab er das Recht, Gottes Kinder zu werden“ Johannes 1,12

 

Mittwochsimpuls Wie nah ist Gott

Lesedauer 3 Minuten

Nähe bedeutet sich vertraut sein, sich kennen, geborgen sein, sich sicher fühlen. Wenn ich jemanden nahe stehe fühle ich mich demjenigen verbunden, ich kenne ihn. Jeder Mensch braucht Nähe, jedes Kind, das geboren wird, sucht die Nähe und Geborgenheit seiner Mutter, die Nähe der Familie, später in Beziehungen und Freundschaften. Es ist schön jemanden zu haben, dem wir vertrauen können, bei dem ich mich sicher und verbunden fühle, dem ich alles sagen kann. Es ist ein Geschenk, solche Menschen in meinem Leben zu haben.

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Gedicht

Lesedauer 1 Minute

Denn ich bin ganz sicher: Weder Tod noch Leben, weder Engel noch Dämonen, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges noch irgendwelche Gewalten,  weder Hohes noch Tiefes oder sonst irgendetwas auf der Welt können uns von der Liebe Gottes trennen, die er uns in Jesus Christus, unserem Herrn, schenkt Römer 8,38-39

Gottes Liebe ist da allezeit,

wie am Anfang, so auch jetzt und in Ewigkeit

Darauf kannst du dich verlassen,

Gott wird dich nie alleine lassen.

Keine Schuld, kein Versagen, keine Herausforderung, kein Leid,

kann dich trennen von Gottes Liebe, die trotz allem bleibt.

auch wenn wir nicht alles verstehn,

Gottes Liebe bleibt bestehn.

In guten wie in schlechten Zeiten

will Jesus Christus dich begleiten.

Ulrike Nägele

 

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Mittwochsimpuls Worauf baust du?

Lesedauer 4 Minuten

Blogbeitrag zum Hören:

 

Jeder Mensch hat etwas in seinem Leben worauf er baut, was ihm Sicherheit und Lebenssinn gibt. Etwas wovon er sich Glück und Zufriedenheit erhofft, ein erfülltes Leben.

Worauf baust du dein Leben?

Wer oder was gibt dir Sicherheit?

Wer oder was gibt deinem Leben Sinn?

Wer oder was spricht dir Wert zu?

Wer oder was ist dir kostbar?

Wofür investierst du deine Zeit?

Wer oder was ist dein Lebensfundament?

Wer oder was gibt dir Halt?

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Die Liebe des Retters Lobpreis

Lesedauer 1 Minute

Ich danke dir, Jesus, dass es deine Güte war
Die den Preis bezahlte und mich errettet hat
Ich danke dir Jesus, dass es deine Gnade war
Die die Sünde aller Welt auf die Schulter nahm


Ich danke dir, Jesus, denn der Tod hat nicht gesiegt
Weil du auferstanden bist und nicht I’m Grabe bliebst
Ich danke dir, Jesus, für das, was du mir gibst
Ein Leben für die Ewigkeit, weil du in mir lebst

Die Liebe des Retters hat triumphiert
Als du am Kreuz den Tod besiegtest, wurd ich erlöst, wurd ich erlöst
Die Liebe des Retters hat triumphiert
Als du am Kreuz den Tod besiegtest, wurd ich erlöst, wurd ich erlöst

Vollbracht, vollbracht, es ist vollbracht
Der Weg ist jetzt frei in deine Gegenwart
Vollbracht, vollbracht, es ist vollbracht
Der Weg ist jetzt frei in deine Gegenwart

 

Mittwochsimpuls Jahreslosung

Lesedauer 2 Minuten

Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens,
dass ich liebe, wo man hasst;
dass ich verzeihe, wo man beleidigt;
dass ich verbinde, wo Streit ist;
dass ich die Wahrheit sage, wo Irrtum ist;
dass ich Glauben bringe, wo Zweifel droht;
dass ich Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält;
dass ich Licht entzünde, wo Finsternis regiert;
dass ich Freude bringe, wo der Kummer wohnt.

Herr, lass mich trachten,
nicht, dass ich getröstet werde, sondern dass ich tröste;
nicht, dass ich verstanden werde, sondern dass ich verstehe;
nicht, dass ich geliebt werde, sondern dass ich liebe.

Denn wer sich hingibt, der empfängt;
wer sich selbst vergisst, der findet;
wer verzeiht, dem wird verziehen;
und wer stirbt, der erwacht zum ewigen Leben.


Franziskus von Assisi


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Buchtipp

Lesedauer 2 Minutenth
In diesem handlichen Andachtsbuch finden Sie Worte aus Jesu Perspektive. Worte, die Trost, Hoffnung und Ermutigung schenken. Worte, die uns immer wieder spüren lassen, dass ER bei uns ist und wir bei ihm geborgen sind.
Vielleicht brauchen Sie gerade die ermutigende Gewissheit, dass Gott auch in schweren Zeiten da ist. Diese 366 Andachten für jeden Tag des Jahres bringen Sie näher zu Gott. Jedes Kapitel schließt mit der Angabe der Bibelstellen, die zur Andacht inspirieren.
Das mit Lesebändchen und Gummizug hochwertig ausgestattete Buch lässt sich dank des praktischen Formats überallhin mitnehmen und ist daher bestens für Alltag und Urlaub geeignet.
Autorin: Sarah Young (* 1946), US-amerikanische Seelsorgerin und Schriftstellerin

Kostprobe:

Jesus sagt: «Ich liebe dich, unabhängig davon, was du leistest. Manchmal bist Du unruhig und fragst dich, ob du genug tust, um meiner Liebe würdig zu sein. Gleichgültig, wie vorbildlich dein Verhalten auch ist – die Antwort auf diese Frage wird immer ‚Nein‘ lauten.
Deine Leistung und meine Liebe sind zwei völlig verschiedene Dinge. Du musst beides voneinander trennen.
Ich habe nie aufgehört, dich zu lieben, und das mit einer Liebe, die ohne Grenzen oder Bedingungen aus der Ewigkeit fliesst.
Ich habe dich in die Robe der Gerechtigkeit gekleidet, und das gilt für die Ewigkeit: Nichts und niemand kann das rückgängig machen. Deshalb hat das, was du als Christ ‚leistest‘, keinen Einfluss auf meine Liebe zu dir.
Du kannst auch nur unzureichend einschätzen, wie gut du dich an einem bestimmten Tag machst. Deine begrenzte menschliche Sicht und dein Körper, der allen möglichen Launen und Schwankungen unterworfen ist, verzerren deine Urteilsfähigkeit.
Bring deine Sorge, ob du die richtige Leistung bringst, zu mir, und empfange an Stelle dieser Sorge meine Gnade. Versuche, dir bei allem, was du tust, meiner Liebe und Gegenwart bewusst zu sein, und ich werde deine Schritte lenken.»
Bibeltexte zum Vertiefen:
Jeremia, Kapitel 31, Vers 3
Jesaja, Kapitel 61, Vers 10
Psalm 31, Vers 17
Psalm 107, Vers 8

Zum Buch hier

 

 

Ein gesegnetes Pfingstwochenende

Lesedauer 1 MinuteBiDeshalb bete ich, dass Gott, der euch Hoffnung gibt, euch in eurem Glauben mit Freude und Frieden erfüllt, sodass eure Hoffnung immer größer wird durch die Kraft des Heiligen Geistes.

Bibelverse

Der Herr ist der Geist; wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit 2.Korinther 3,17

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Mittwochsimpuls Gott ist gut

Lesedauer 3 Minuten

Christus spricht_ Ich bin gekommen, damit sie das Leben in Fülle haben und es im Überfluss haben

Gedicht

BEDINGUNGSLOSE LIEBE
Es gibt bedingungslose Liebe, die alles trägt und nie vergeht,
und unerschütterliche Hoffnung, die jeden Test der Zeit besteht.
Es gibt ein Licht, das uns den Weg weist, auch wenn wir jetzt nicht alles sehn.
Es gibt Gewissheit unsres Glaubens, auch wenn wir manches nicht verstehn.
Es gibt Versöhnung selbst für Feinde und echten Frieden nach dem Streit,
Vergebung für die schlimmsten Sünden, ein neuer Anfang jederzeit.
Es gibt ein ew’ges Reich des Friedens. In unsrer Mitte lebt es schon:
ein Stück vom Himmel hier auf Erden in Jesus Christus, Gottes Sohn.
Er ist das Zentrum der Geschichte, er ist der Anker in der Zeit.
Er ist der Ursprung allen Lebens und unser Ziel in Ewigkeit,
und unser Ziel in Ewigkeit.
Es gibt die wunderbare Heilung, die letzte Rettung in der Not.
Und es gibt Trost in Schmerz und Leiden, ewiges Leben nach dem Tod.
Es gibt Gerechtigkeit für alle, für uns’re Treue ew’gen Lohn.
Es gibt ein Hochzeitsmahl für immer mit Jesus Christus, Gottes Sohn.
(Albert Frey)

Gott ist gut und er tut Gutes (Ps 119,68)

 

Wenn Gott gut ist, warum gibt es dann das Böse?

Ursprünglich hat Gott die Welt nicht so erschaffen, wie sie heute ist. Sein Plan war von Anfang an gut. Er hat uns Menschen erschaffen, damit wir Gott lieben und unseren Nächsten. Aber Gott hat den Menschen ebenfalls einen freien Willen gegeben, er wolllte keine Marionetten. Deswegen hat jeder die Entscheidungsfreiheit sich für das Gute oder das Böse zu entscheiden.
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Gedicht

Lesedauer 1 Minuteheart-2041866_960_720
Ich danke dir
Für jeden Tag, den du, mein Gott, mir gibst,
an dem ich sehen darf, wie du mich liebst.
Für jedes Licht, das mir den Weg erhellt,
für jeden Sonnenstrahl in dunkler Welt.
Für jeden Trost, wenn ich in Ängsten bin,
nimm, Herr das Loblied meines Herzen hin.

„Gedicht“ weiterlesen