Mittwochsimpuls Hoffnung

Lesedauer 3 Minuten

Jeder Mensch braucht Hoffnung. Hoffnung ist der Antrieb in unserem Leben. Hoffnung ist die Motivation sich in Bewegung zu setzen und etwas zu tun. Eine zuversichtliche innerliche Ausrichtung haben und Gutes erwarten für die Zukunft.

Ohne Hoffnung macht alles keinen Sinn. Wenn wir ohne Hoffnung sind verzweifeln wir, leben in Sorge und Angst. Es können Hoffnungslosigkeit, Resignation und Depression die Folge sein.

Worauf baust du deine Hoffnung?

Ich habe auch schon meine Hoffnung auf Dinge oder Menschen gesetzt, wo ich enttäuscht worden bin, Situationen erlebt wo meine Erwartungen sich nicht erfüllt haben. Wo ich in eine Falle getreten bin und Versprechen geglaubt habe, die nicht eingehalten werden konnten.

Gerade in schwierigen Situationen, greift man nach jedem Strohhalm, der einem Hoffnung verspricht.

Jemand der krank ist, braucht Hoffnung auf Heilung.

Jemand der in finanziellen Schwierigkeiten ist, braucht Hoffnung auf einen Arbeitsplatz.

Jemand der sich einsam fühlt, braucht Hoffnung den richtigen Partner zu finden.

Jemand der Familie hat, braucht Hoffnung für die Kinder.

Jemand der in seelischer Not ist, braucht Hoffnung auf Hilfe.

Wer kann dir wahre, lebendige Hoffnung geben?

Wo finde ich Hoffnung in jeder Situation, eine Hoffnung die nie stirbt und mich immer wieder aufstehen lässt. Eine solche Hoffnung habe ich in meinem Leben nur in Jesus Christus erfahren. Eine Hoffnung, die immer trägt, in jedem schwierigen Umstand, in jeder Krankheit, in jedem Versagen. Er selbst ist meine Hoffnung, der auf den ich meinen Blick richte und er ist es, der mich wieder aufrichtet. Er ist die Quelle aller Hoffnung, er hält was er verspricht. Jesus schenkt immer neue Hoffnung, auch über den Tod hinaus. Der Glaube an Jesus gibt mir mehr als Hoffnung, er gibt mir Gewissheit.

„Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht dessen, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.“ Hebräer 11,1 ( Lutherbibel )

„Der Glaube ist der tragende Grund für das, was man hofft: Im Vertrauen zeigt sich jetzt schon, was man noch nicht“ ( Hoffnung für alle Übersetzung )

Jesus ist die größte Hoffnung, die es gibt. Enttäuschungen in Leben hinterlassen eine Leere in uns, aber es gibt Hoffnung. Jesus kann diese Leere füllen. In Jesus finde ich lebendige Hoffnung. Nur er allein kann meine Sehnsüchte stillen.

Durch die mächtige Kraft, die in uns wirkt, kann Gott unendlich viel mehr tun, als wir je bitten oder auch nur hoffen würdenEpheser 3,20

Ich kann die Gewissheit haben, dass für Gott kein Problem zu groß ist, meine Gedanken und Gefühle kommen dadurch in schwierigen Situationen zur Ruhe.

“ Für einen Baum gibt es immer noch Hoffnung, selbst wenn man ihn gefällt hat; aus dem Stumpf wachsen wieder frische Triebe nach.  Auch wenn seine Wurzeln im Erdreich absterben und der Stumpf langsam im Boden vertrocknet,  erwacht er doch zu neuem Leben, sobald er Wasser bekommt. Neue Triebe schießen empor wie bei einer jungen Pflanze“ Hiob 14,7

Egal in welcher Situation wir sind – wir dürfen hoffen
Egal wie aussichtslos die Situation erscheint- wir dürfen hoffen
Egal wie die äusseren Umstände sein mögen- wir dürfen hoffen
Egal was in der Welt passiert- wir dürfen hoffnungsvoll in die Zukunft schauen

Wir haben einen Gott der Hoffnung

Nichts ist endgültig verloren, kein Weg für alle Zeit verbaut. Wir dürfen uns freuen. Wir dürfen Frieden haben. Wir dürfen daran glauben, dass Gott über allem steht und alles in seiner Hand hält.

“ Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der HERR: Gedanken des Friedens und nicht des Leides, dass ich euch gebe Zukunft und Hoffnung“ Jeremia 29,11

“ Wohl dem, dessen Hilfe der Gott Jakobs ist, der seine Hoffnung setzt auf den HERRN, seinen Gott“ Psalm 146,5

Wir können mutig voran gehen, die Angst hat ihre Macht verloren. Trotz beängstigender Situationen, können wir trotzdem vorwärtsgehen. Gott ist mit uns.

Unsere Hoffnung ist Jesus Christus selbst, der von den Toten auferstanden ist. Er lebt- und deshalb ist unsere Hoffnung auch lebendig.
In allen Lebensbereichen brauchen wir Hoffnung. Diese Hoffnung will Gott uns schenken. In zerrütteten Beziehungen und Streit gibt er Hoffnung auf Versöhnung durch die Vergebung. Bei Krankheit oder Schmerzen gibt seine Hoffnung uns Kraft das Leiden durchzustehen. Wenn wir einsam und verlassen sind, haben wir Hoffnung auf die Liebe Gottes, die uns niemals alleine lässt, wenn ein uns lieber Mensch stirbt dürfen wir Hoffnung haben, dass dieser bei Gott ist und wir ihn eines Tages wiedersehen dürfen.
Wir dürfen hoffen – auch wenn wir nicht sehen

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Mittwochsimpuls Stärke deine Identität

Lesedauer 3 Minuten

Welche Beziehung hast du zu dir selbst?

Magst du dich so, wie du bist?

Wie gehst du mit dir selbst um?

Welche Gedanken hast du über dich selbst?

Bist du dir selbst ein Freund?

Wie du über dich selbst denkst, hat viel damit zu tun, in welcher Identität du dich siehst. Wer oder was gibt dir Identität? Die Welt, in der wir leben, die Gesellschaft spricht in unser Leben und möchte vorgeben, wie du zu sein hast und was du zu tun hast.

Vielleicht holst du deine Identität aus deinen Leistungen. Du magst dich und bist zufrieden mit dir selbst, wenn du alles schaffst, was du dir vorgenommen hast, alle deine Pflichten erfüllst, alle Regeln einhalten kannst. Deine erreichten Ziele geben dir Identität. Fühlst du dich in dieser Leistungsgesellschaft getrieben?

Oder vielleicht ist es dein Aussehen. Du wärst gerne schlänker, größer oder kleiner. Du hättest gerne längere Beine, größere Brüste oder eine andere Augenfarbe. Du bist immer dem Modetrend voraus und brauchst ständig die neuesten Klamotten. Was macht dieser Schönheitswahn mit dir?

Oder vielleicht siehst du deine Fehler und Schwächen, alles was du falsch machst, dein Versagen und du kannst dir nicht vergeben. Du bist sehr streng mit dir selbst, möchtest immer perfekt sein und möchtest es jedem recht machen. Kannst du Schwäche zeigen und zulassen?

Oder vielleicht glaubst du den Aussagen, welche andere Menschen in dein Leben sprechen oder hineingesprochen haben. Hast du schon folgende Sätze gehört: Das kannst du nicht! Du bist zu dumm! Das hast du nicht verdient! usw…. Regiert Menschenfurcht dein Leben?

Denk mal genauer darüber nach und frage dich selbst: „Wer bin ich?“

In all den vorangegangenen Beispielen kannst du dich selbst nur annehmen und lieben, wenn gewisse Bedingungen erfüllt sind:

  • wenn du viel leistest
  • wenn du deine Pflichten erfüllst
  • wenn du Regeln und Gesetze einhälst
  • wenn du gut aussiehst
  • wenn du keine Fehler machst
  • wenn du stark bist
  • wenn deine Mitmenschen mit dir zufrieden sind
  • wenn deine Mitmenschen dich toll finden

Aber: Im Wort Gottes steht geschrieben

“ Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden“ 2. Korinther 5,17

Durch den Glauben an Jesus BIST du eine neue Schöpfung. Du hast eine neue Identität. Gott spricht dir Identität zu:

  • Du bist ein Kind Gottes
  • Dein Körper ist der Tempel des heiligen Geistes
  • du bist beschenkt
  • du bist Gottes Kunstwerk
  • du bist frei von Sünde und Schuld
  • du bist sicher und geborgen
  • du bist ein Himmelsbürger
  • du bist ein Königskind
  • du bist Gottes Botschafter in dieser Welt

Er liebt dich, weil du BIST! Es geht nicht um dein TUN, es geht um dein SEIN! Er liebt dich nicht aufgrund deiner Leistungen, weil du Regeln und Gesetze einhälst, Pflichten erfüllst, er liebt dich um deinetwillen. Gottes Liebe ist bedingungslos. Er liebt dich, egal wie du aussiehst. Er kennt deine Fehler und Schwächen und er liebt dich trotzdem, egal ob du stark oder schwach bist, arm oder reich. Er liebt dich, auch wenn du von Mitmenschen gering geschätzt wirst oder dich ausgegrenzt fühlst.

Deshalb: Lege deine alten Glaubenssätze ab, schüttle sie von dir und lebe in deiner neuen Identität als Kind Gottes. Nimm dich so an wie du bist. Du bist einzigartig, wertvoll und geliebt. Pflege eine gute Beziehung zu dir selbst. Gönn dir etwas Gutes, erkenne deinen Wert. Denke gute Gedanken über dich, tue deinem Körper, deinem Geist und deiner Seele Gutes, vergib dir selbst, sei gnädig mit dir selbst, so wie der Vater im Himmel gnädig zu dir ist.

„Liebe den Herrn, deinen Gott, von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüt und mit all deiner Kraft und liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ Markus 12,30-31

Aus der Liebe, die du von Gott empfängst, wächst die Nächstenliebe und die Liebe zu dir selbst. Gott ist der Ursprung der Liebe, er ist die Liebe selbst, er ist deine Tankstelle. Bei ihm empfängst du Liebe im Überfluss. Lass dich immer wieder erfüllen von seiner Liebe, welche überfliesst, wie aus einer nie versiegenden Quelle. Aus dieser Liebe heraus liebe deinen nächsten, wie dich selbst.

Liebe Freunde, lasst uns einander lieben, denn die Liebe kommt von Gott. Wer liebt, ist von Gott geboren und kennt Gott.  Wer aber nicht liebt, kennt Gott nicht – denn Gott ist Liebe.  Gottes Liebe zu uns zeigt sich darin, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte, damit wir durch ihn das ewige Leben haben. Und das ist die wahre Liebe: Nicht wir haben Gott geliebt, sondern er hat uns zuerst geliebt und hat seinen Sohn gesandt, damit er uns von unserer Schuld befreit. Liebe Freunde, weil Gott uns so sehr geliebt hat, sollen wir auch einander lieben. Niemand hat Gott je gesehen. Aber wenn wir einander lieben, dann bleibt Gott in uns, und seine Liebe kommt in uns zur Vollendung. 1.Johannes 4, 7-12

Vorschau: Im nächsten Mittwochsimpuls wird es um das Thema Hoffnung gehen

Sei gesegnet, deine Ulrike

 

Mittwochsimpuls Selbstvertrauen durch Gottvertrauen

Lesedauer 3 Minuten

Wie entsteht Selbstvertrauen?

Selbstvertrauen entwickelt sich im Laufe unseres Lebens aufgrund unserer Erfahrungen und Wertvorstellungen. Selbstvertrauen hängt ganz stark mit Selbstwert zusammen. Das ist der Wert, den wir uns selber geben, wie wir über uns denken, was wir glauben wer wir sind.

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Mittwochsimpuls Gott tut Wunder

Lesedauer 3 Minuten

Jesus ist ein Gott, der Wunder tut, ich muss nur meine Augen dafür öffnen. Seit Jesus mit mir durchs Leben geht ist jeder Tag spannend und ich bin immer wieder neugierig und freue mich zu erleben und zu sehen, was er mit mir vorhat. Ich versuche mich auf das Gute zu fokussieren, meinen Blick darauf zu richten was Gott mir jeden Tag schenkt. Es gelingt mir nicht immer, aber ich möchte in allen meinen Umständen Gottes Wirken erkennen, auch in Situationen die mir nicht so gut gefallen. Ich will ihm voll und ganz vertrauen. Ich weiss, sein Plan ist immer gut und alle Dinge sollen mir zum Besten dienen.

„Denn ich weiß genau, welche Pläne ich für euch gefasst habe´, spricht der Herr. `Mein Plan ist, euch Heil zu geben und kein Leid. Ich gebe euch Zukunft und Hoffnung. „

Jeremia 29,11

„Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen“

Römer 8,28

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Mittwochsimpuls Du machst alles neu

Lesedauer 2 Minuten

Ich will erzählen von der Liebe Gottes, die alles verändern kann. Seine Liebe ist mächtiger und größer, als wir uns jemals vorstellen können. Eine Liebe, die alle Vernunft übersteigt. Er ist stark und steht über allen Dingen. Alles hält er in seiner Hand, seine Liebe macht Wunder wahr.

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Mittwochsimpuls Mit Augen des Herzens sehen

Lesedauer 3 Minuten

Jesus heilt den blinden Bartimäus

So erreichten sie Jericho. Als Jesus und seine Jünger die Stadt wieder verließen, folgte ihnen eine große Menschenmenge. Ein blinder Bettler namens Bartimäus (der Sohn des Timäus) saß am Straßenrand, als Jesus vorüberging. Als Bartimäus hörte, dass Jesus von Nazareth in der Nähe war, begann er zu schreien: »Jesus, Sohn Davids, hab Erbarmen mit mir!«  »Sei still!«, fuhren die Leute ihn an. Aber er schrie nur noch lauter: »Sohn Davids, hab Erbarmen mit mir!«  Als Jesus ihn hörte, blieb er stehen und sagte: »Sagt ihm, er soll herkommen.« Da riefen sie den blinden Mann. »Nur Mut«, sagten sie. »Komm, er ruft dich!«  Bartimäus warf seinen Mantel ab, sprang auf und kam zu Jesus.  »Was soll ich für dich tun?«, fragte Jesus. »Rabbuni«, sagte der blinde Mann, »ich möchte sehen!«  Da sagte Jesus zu ihm: »Geh nur. Dein Glaube hat dich geheilt.« Und im selben Augenblick konnte der Blinde sehen! Dann folgte er Jesus auf seinem Weg.

Die Geschichte von Bartimäus und was diese mit uns zu tun hat

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Mittwochsimpuls Lass Gottes Liebe Kreise ziehen

Lesedauer 3 Minuten

Alles was wir denken, sagen und tun hat Auswirkungen auf unser Umfeld und unsere Mitmenschen.

Achte auf deine Gedanken, denn sie werden Worte.
Achte auf deine Worte, denn sie werden Handlungen.
Achte auf deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheit.
Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter.
Achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal. (Die engliche Fassung nach Charles Reade geht auf ein chinesisches Sprichwort zurück.)

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Mittwochsimpuls- Sind Christen die besseren Menschen?

Lesedauer 4 Minuten

Was macht einen Christen aus? Wie werden wir in der Welt gesehen, wie sehe ich mich selber? Leben wir unseren Glauben oder werden wir oft als Heuchler angesehen? Weil eben auch unter Christen nicht immer alles perfekt läuft, weil es auch in christlichen Kreisen Konflikte gibt, weil auch Christen Fehler machen, Mängel haben, weil gewisse Dinge unter Christen doch eigentlich nicht vorkommen sollten, weil Worte und Handlungen oft nicht übereinstimmen.

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Mittwochsimpuls Das Lebenspuzzle

Lesedauer 5 Minuten

Letzten Sonntagnachmittag bei meinem Spaziergang mit Gott habe ich auf einmal das Bild von einem Puzzle vor meinen Augen gesehen. Ich überlegte, was mir das Bild wohl zeigen wollte, fragte Jesus ob das irgendeine Bedeutung haben könnte. Da sprudelte es in meinem Kopf mit einemal an Gedanken und als ich nach Hause kam musste ich schnell Block und Kugelschreiber herausholen, um mir das alles aufzuschreiben, bevor ich es wieder vergesse. Meine Gedanken möchte ich in diesem Beitrag mit euch teilen, vielleicht gibt es ja jemanden den es anspricht, der etwas Ermutigendes mitnehmen kann.

Ich habe mir überlegt:

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Mittwochsimpuls Gott im Leid begegnen

Lesedauer 3 Minuten

In der Welt gibt es viel Angst und Leid. Oft passieren Dinge, die wir nicht verstehen, die uns ohne Erklärung und ohne Worte lassen. Ich kenne Menschen, die von schlimmen Schicksalsschlägen getroffen sind. Es gibt Krankheit, Tod, zerbrochene Familien und vieles mehr. Leid hat viele Gesichter. In solchen Situationen höre ich nicht selten eine berechtigte Frage:

Wie kannst du an einen guten Gott glauben, inmitten von all dem Leid, wie kann Gott das zulassen?

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