Frieden inmitten des Sturms

Lesedauer 2 Minuten

In unserem Leben gibt es immer wieder Zeiten, die uns herausfordern. Momente, in denen wir uns verloren, ängstlich oder überwältigt fühlen. Vielleicht durchleben wir gerade eine solche Phase und suchen nach Halt. Die Bibelstelle in Jesaja 26,3 ist für mich eine Quelle der Kraft:

„Herr, du gibst Frieden dem, der sich fest an dich hält und dir allein vertraut.“

Dieser Vers hat mich durch viele dunkle Tage getragen. Ich erinnere mich an eine Zeit vor etwa einem Jahr, als ich für eine Woche ins Krankenhaus musste wegen einer Halszyste. Die Tage im Krankenhaus waren geprägt von Unsicherheit und Angst. Als ich aus dem Krankenhaus kam, war ich dankbar für die körperliche Heilung, aber emotional fühlte ich mich immer noch gefangen. Die Angst, dass die Zyste zurückkehren könnte oder dass ich andere gesundheitliche Probleme bekommen würde, belastete mich schwer. Sorgen und Ängste um meine Gesundheit begleiteten mich noch lange Zeit. Nächte waren oft schlaflos und tagsüber fühlte ich mich niedergeschlagen und besorgt.

In dieser Zeit habe ich begonnen, mich intensiv mit Gottes Verheißungen zu beschäftigen. Jesaja 26,3 war wie ein Anker für meine Seele. Immer wenn die Zweifel überhandnahmen, habe ich mich daran erinnert: Wenn ich meinen Blick auf Gott richte, wenn ich meine Gedanken auf Seine Liebe und Seine Treue lenke, dann finde ich Frieden.

Es war nicht immer einfach, meine Sorgen loszulassen. Oft bin ich morgens mit einem schweren Herzen aufgewacht. Aber jedes Mal, wenn ich mich bewusst entschied, Gott zu vertrauen, spürte ich, wie ein tiefer Friede mein Herz erfüllte. Gott selbst trug meine Lasten und schenkte mir neue Kraft. Dieser Friede hat nichts mit den äußeren Umständen zu tun, sondern kommt von innen, von einer tiefen Verbindung zu Gott.

Langsam, aber sicher, spürte ich, wie sich ein tiefer Friede in mir ausbreitete. Die Ängste ließen nach, und selbst in den unruhigsten Momenten fand ich Trost in Gottes Gegenwart. Ich erlebte, wie Gott meine Seele beruhigte und mir die Kraft gab, jeden neuen Tag zu meistern. Dieser Friede, der über mein Verständnis hinausging, half mir, die Dunkelheit der Angst zu überwinden und neuen Mut zu schöpfen.

Vielleicht stehst du gerade vor eigenen Herausforderungen und weisst nicht, wohin du dich wenden sollst. Ich möchte dich ermutigen, deinen Blick auf Gott zu richten. Nimm dir Zeit, Seine Verheißungen zu lesen und zu meditieren. Lass Seine Worte in dein Herz sinken und vertraue darauf, dass Er für dich sorgt.

Wenn du Jesus noch nicht kennst, lade ich dich ein, Ihn kennenzulernen. Er ist der Friedefürst, der uns inmitten der Stürme des Lebens Ruhe schenkt. Setze dein Vertrauen auf Ihn und erlebe, wie Er dein Herz und deinen Verstand mit seinem vollkommenen Frieden erfüllt. Egal, welche Zweifel oder Ängste dich plagen, Jesus ist da, um dich zu tragen und dir Hoffnung zu geben.

Vertraue Ihm dein Leben an und erfahre die Kraft Seiner Liebe und Seines Friedens.

Gottes Segen,

Ulrike

Alles ist möglich: Vertrauen in Zeiten des Zweifels

Lesedauer 2 Minuten

In Markusevangelium, Kapitel 9, finden wir eine Geschichte, die mir immer wieder Mut zuspricht, besonders in Momenten, in denen Zweifel an mir nagen. Es ist die Geschichte eines verzweifelten Vaters, der seinen kranken Sohn zu Jesus bringt, in der Hoffnung auf Heilung. Der Junge war von einem bösen Geist besessen.

Der Vater hatte sicher bereits alles versucht, um seinem Sohn zu helfen. Er hatte Ärzte aufgesucht, Medikamente ausprobiert, doch nichts schien zu wirken. Auch die Jünger Jesu konnten ihm nicht helfen, da sie Zweifel im Herzen hatten. Sein Herz war schwer vor Angst und Verzweiflung. Da hörte er, dass Jesus in der Nähe war.

Mit zitternden Händen und einem schweren Herzen brachte er seinen geliebten Sohn zu Jesus. Er flehte ihn an, seinem Kind zu helfen, mit den Worten: „Wenn du kannst, so erbarme dich unser und hilf uns!“

Die Antwort Jesu war so einfach und doch so tiefgründig:

„Wenn du kannst? Alles ist möglich, wenn du mir vertraust.“Markus 9,23

Diese Worte trafen den Vater mitten ins Herz. Sie waren wie ein Lichtstrahl in der Dunkelheit seiner Verzweiflung. Sie erinnerten ihn daran, dass Glaube Berge versetzen kann, dass Hoffnung stärker ist als jede Krankheit und dass nichts unmöglich ist, wenn man auf Jesus vertraut.

Ich denke, jeder von uns kennt solche Momente. Plötzliche Schicksalsschläge, Herausforderungen, Krisen oder sogar unerhörte Gebete können uns in einen Strudel aus Fragen und Zweifeln ziehen. Der Teufel versucht, unseren Glauben zu erschüttern und uns von der Hoffnung abzubringen.

Zweifel ist menschlich. Es ist keine Schwäche, Fragen zu haben. Doch es geht darum nicht im Zweifel zu verharren. Es geht darum, mein Herz vor den Gedanken des Unglaubens zu schützen und mir meinen Glauben nicht rauben zu lassen.

Wenn Zweifel an mir nagen, erinnere ich mich an die Geschichte dieses verzweifelten Vaters. Ich sehe seine zitternden Hände, höre seine flehenden Worte, spüre seine Angst und seine Hoffnung zugleich. Und dann höre ich die sanfte Stimme Jesu, die zu mir spricht: „Alles ist möglich, wenn du mir vertraust.

Es ist ein stetiger Prozess des Neuvertrauens. Ein bewusstes Loslassen der Zweifel und ein Festhalten an dem, was ich weiß: Dass Jesus größer ist als meine Ängste, stärker als meine Zweifel und mächtiger als jeder Sturm, der über mein Leben hinwegfegt.

Also, wenn Zweifel an deiner Tür klopfen und Ungewissheit dein Herz bedrängt, erinnere dich an die Worte Jesu: „Alles ist möglich, wenn du mir vertraust.“ Lass dich nicht von den Wellen des Zweifels fortspülen, sondern verankere dich fest im Glauben. Denn in Jesus finden wir Ruhe und Frieden, selbst inmitten des Sturms.

Neues Leben, Neues Herz: Ein Neuanfang durch Gottes Liebe

Lesedauer 2 Minuten

Es gibt Momente im Leben, in denen wir uns fühlen, als wären wir von den Stürmen des Lebens überwältigt. Wie eine Festung scheint unser Herz sich zu versteinern, um sich vor den Schmerzen der Welt zu schützen. Wir tragen die Last vergangener Enttäuschungen, von Herausforderungen und Prüfungen schwer auf unseren Schultern. In diesen Momenten kann es scheinen, als ob das Licht der Hoffnung erloschen ist und unser Geist von Dunkelheit umgeben ist. Unser Herz wird verbittert und hart.

Doch inmitten dieser Schwere, dieser finsteren Nacht, gibt es einen strahlenden Hoffnungsschimmer, der uns durchdringt. Ein Versprechen, eine Verheißung, die Gott uns in seinem Wort gibt :

„Ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist geben. Ja, ich nehme das versteinerte Herz aus eurer Brust und gebe euch ein lebendiges Herz..“

Diese Worte aus der Bibel erinnern uns daran, dass trotz unserer Zerbrochenheit und Verzweiflung ein göttlicher Plan für uns existiert. Ein Plan, der darauf abzielt, unsere Herzen zu erneuern und uns zu einem Leben voller Lebendigkeit und Liebe zu führen.

In den dunkelsten Stunden unseres Lebens können wir uns manchmal verloren fühlen, aber wir dürfen niemals vergessen, dass wir nicht allein sind. Jesus Christus steht an unserer Seite, bereit, uns mit offenen Armen zu empfangen und uns ein neues Herz zu schenken. Ein Herz, das nicht durch Schmerz verhärtet ist, sondern lebendig mit der unendlichen Liebe Gottes erfüllt ist.

Es ist der Heilige Geist, der in unseren Herzen wohnen möchte, der uns den Weg weist und uns mit göttlicher Weisheit und Stärke ausstattet. Durch die Kraft des Heiligen Geistes können wir unsere alten Mauern der Verbitterung und Enttäuschung niederreißen und Platz machen für eine tiefe Verbindung mit Gott und unseren Mitmenschen.

Es ist ein Weg der Veränderung, der nicht immer einfach ist. Es erfordert Mut, loszulassen, was uns gefangen hält, und Vertrauen in Gottes unendliche Güte und Gnade zu setzen. Aber wenn wir uns darauf einlassen, wenn wir uns dem Licht der Liebe Gottes öffnen, dann werden wir Zeugen eines wundersamen Wandels in unserem Leben.

Unsere Herzen, einst von Dunkelheit umhüllt, erstrahlen plötzlich neu in hellem Glanz. Die Lasten, die wir getragen haben, werden leichter, und wir fühlen uns frei, voller Lebensfreude und Dankbarkeit. Denn wir haben ein neues Herz erhalten, ein Herz, das nicht von dieser Welt ist, sondern von Gott selbst geschenkt wurde.

In diesem neuen Herzen finden wir Trost inmitten des Sturms, Frieden inmitten des Chaos und Hoffnung inmitten der Verzweiflung. Es ist ein Geschenk, das uns gegeben wurde, um es mit anderen zu teilen, um die Welt um uns herum mit der Liebe Gottes zu erfüllen.

Mögen wir in jedem Moment unseres Lebens daran erinnert werden, dass wir nicht allein sind. Mögen wir die Verheißung eines neuen Herzens in unserem Inneren tragen und sie mit jedem Schritt, den wir gehen, zum Ausdruck bringen. Denn in der Liebe Gottes liegt die Kraft zur Veränderung und zur Heilung – eine Kraft, die niemals versagt.

Gottes Segen,

Ulrike

Hoffnung

Lesedauer 3 Minuten

Jeder Mensch braucht Hoffnung. Hoffnung ist der Antrieb in unserem Leben. Hoffnung ist die Motivation sich in Bewegung zu setzen und etwas zu tun. Eine zuversichtliche innerliche Ausrichtung haben und Gutes erwarten für die Zukunft.

Ohne Hoffnung macht alles keinen Sinn. Wenn wir ohne Hoffnung sind verzweifeln wir, leben in Sorge und Angst. Es können Hoffnungslosigkeit, Resignation und Depression die Folge sein.

Worauf baust du deine Hoffnung?

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Mittwochsimpuls Zweifel überwinden

Lesedauer 3 Minuten

Heute möchte ich meine Gedanken zur Jahreslosung mit euch teilen.

„Ich glaube – hilf meinem Unglauben“ Markus 9,24

In diesem Bibelabschnitt aus dem Markusevangelium geht es um einen Vater, der seinen schwerkranken Sohn zu den Jüngern Jesu bringt, um ihn heilen zu lassen. Als diese ihm nicht helfen konnten, begegnete er Jesus. Mit seiner Enttäuschung stand er vor der Entscheidung, ob er Jesus vertrauen und glauben konnte, daß Heilung doch möglich war. Er war hin und hergerissen und Zweifel und Unsicherheit überkamen ihn. Er war ein gläubiger Mann, kannte Jesus und hatte viele Wunder, die Jesus getan hat, miterlebt und gesehen. Trotzdem überkamen ihn Gedanken des Unglaubens. In seiner Verzweiflung schrie er zu Jesus: “ Ich glaube, hilf meinem Unglauben“.

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Mittwochsimpuls Jesus heilt

Lesedauer 5 Minuten


Jesus ist der größte Heiler aller Zeiten. Zu seinen Lebzeiten zog er von Dorf zu Dorf, redete zu den Menschen und heilte die Kranken. Taube konnten wieder hören, Stumme wieder reden Blinde wieder sehen, Lahme wieder gehen. Von ihm ging eine ganz besondere Heilkraft aus.

Jesus zog durch die Städte und Dörfer der Umgebung. Er lehrte in den Synagogen und verkündete die Botschaft vom Reich Gottes. Und überall, wo er hinkam, heilte er Menschen von ihren Krankheiten und Leiden“ Matthäus 9,35

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Mittwochsimpuls Die Macht der Gedanken

Lesedauer 5 Minuten

Unsere Gedanken beeinflussen und lenken unser Leben. Es ist uns meist gar nicht bewusst, wie Gedanken in uns wirken. Weißt du eigentlich, dass du durch einen Gedanken entstanden bist? Du bist ein genialer Gedanke Gottes. Du bist nicht auf dieser Welt, weil du es so beschlossen hast, aus einer Laune der Natur, es war auch nicht die Entscheidung deiner Eltern. Gott ist es, der dich ins Leben gerufen hat und dich im Mutterleib gebildet hat, weil er an dich gedacht hat schon bevor du da warst. Du bist nicht auf der Welt aufgrund eines Zufalls, sondern du bist geschaffen von Gott und du hast eine Bestimmung.

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Mittwochsimpuls Mit Augen des Herzens sehen

Lesedauer 3 Minuten

Jesus heilt den blinden Bartimäus

So erreichten sie Jericho. Als Jesus und seine Jünger die Stadt wieder verließen, folgte ihnen eine große Menschenmenge. Ein blinder Bettler namens Bartimäus (der Sohn des Timäus) saß am Straßenrand, als Jesus vorüberging. Als Bartimäus hörte, dass Jesus von Nazareth in der Nähe war, begann er zu schreien: »Jesus, Sohn Davids, hab Erbarmen mit mir!«  »Sei still!«, fuhren die Leute ihn an. Aber er schrie nur noch lauter: »Sohn Davids, hab Erbarmen mit mir!«  Als Jesus ihn hörte, blieb er stehen und sagte: »Sagt ihm, er soll herkommen.« Da riefen sie den blinden Mann. »Nur Mut«, sagten sie. »Komm, er ruft dich!«  Bartimäus warf seinen Mantel ab, sprang auf und kam zu Jesus.  »Was soll ich für dich tun?«, fragte Jesus. »Rabbuni«, sagte der blinde Mann, »ich möchte sehen!«  Da sagte Jesus zu ihm: »Geh nur. Dein Glaube hat dich geheilt.« Und im selben Augenblick konnte der Blinde sehen! Dann folgte er Jesus auf seinem Weg.

Die Geschichte von Bartimäus und was diese mit uns zu tun hat

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Mittwochsimpuls Gott ist gut

Lesedauer 3 Minuten

Christus spricht_ Ich bin gekommen, damit sie das Leben in Fülle haben und es im Überfluss haben

Gedicht

BEDINGUNGSLOSE LIEBE
Es gibt bedingungslose Liebe, die alles trägt und nie vergeht,
und unerschütterliche Hoffnung, die jeden Test der Zeit besteht.
Es gibt ein Licht, das uns den Weg weist, auch wenn wir jetzt nicht alles sehn.
Es gibt Gewissheit unsres Glaubens, auch wenn wir manches nicht verstehn.
Es gibt Versöhnung selbst für Feinde und echten Frieden nach dem Streit,
Vergebung für die schlimmsten Sünden, ein neuer Anfang jederzeit.
Es gibt ein ew’ges Reich des Friedens. In unsrer Mitte lebt es schon:
ein Stück vom Himmel hier auf Erden in Jesus Christus, Gottes Sohn.
Er ist das Zentrum der Geschichte, er ist der Anker in der Zeit.
Er ist der Ursprung allen Lebens und unser Ziel in Ewigkeit,
und unser Ziel in Ewigkeit.
Es gibt die wunderbare Heilung, die letzte Rettung in der Not.
Und es gibt Trost in Schmerz und Leiden, ewiges Leben nach dem Tod.
Es gibt Gerechtigkeit für alle, für uns’re Treue ew’gen Lohn.
Es gibt ein Hochzeitsmahl für immer mit Jesus Christus, Gottes Sohn.
(Albert Frey)

Gott ist gut und er tut Gutes (Ps 119,68)

 

Wenn Gott gut ist, warum gibt es dann das Böse?

Ursprünglich hat Gott die Welt nicht so erschaffen, wie sie heute ist. Sein Plan war von Anfang an gut. Er hat uns Menschen erschaffen, damit wir Gott lieben und unseren Nächsten. Aber Gott hat den Menschen ebenfalls einen freien Willen gegeben, er wolllte keine Marionetten. Deswegen hat jeder die Entscheidungsfreiheit sich für das Gute oder das Böse zu entscheiden.
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