Mittwochsimpuls Opfermentalität ablegen

Lesedauer 4 Minuten

Siehst du dich selbst oft als Opfer äußerer Umstände? Bist du der Überzeugung Opfer zu sein aufgrund dessen, was um dich herum, in deinem Leben passiert? Machst du andere Menschen für dein Unglück verantwortlich oder gibst ihnen gar die Schuld dafür, dass es dir nicht gut geht? Fühlst du dich hilflos und ausgeliefert?

Es gibt Situationen, in denen die Gefahr besteht, dass wir uns selbst in der Opferrolle sehen. Wir denken vielleicht:

  • Warum passiert mir das?
  • Das wird nie besser!
  • Ich fühle mich ungerecht behandelt!
  • Ich bin nicht gut genug
  • Andere denken schlecht über mich
  • Wenn ich andere Arbeitskollegen hätte, wäre das Arbeitsklima besser
  • wenn mich mein Partner besser verstehen würde, hätten wir ein besseres Eheleben
  • wenn meine Kinder nicht so ungezogen wären
  • wenn ich diese Krankheit nicht hätte usw…

Aufgrund von negativen Erfahrungen in der Vergangenheit können sich schnell negative Glaubenssätze in unserem Denken festlegen. Diese Gedankenmuster führen uns in Passivität und Resignation. Wir ergeben uns den Umständen und bleiben dort stehen, anstatt aktiv etwas zu tun. Wir werden misstrauisch dem Leben und unseren Mitmenschen gegenüber, weil wir schon von vorneherein das Negative erwarten und uns nicht mehr vorstellen können, dass es auch anders sein kann. So verurteilen wir manchmal vorschnell Situationen oder unsere Mitmenschen ohne genauer hinzusehen.

Wir können uns aber auch anders entscheiden. Wir müssen uns nicht als Opfer sehen, sondern können das, was in unserem Leben passiert aus einer ganz anderen Perspektive sehen. Es ist möglich, die Sichtweise zu verändern und die Opfermentalität abzulegen. Wir selbst haben die Wahl durch welche Brille wir schauen möchten. Wir müssen nicht länger im Selbstmitleid baden, indem wir selbst Verantwortung übernehmen und nicht aufgeben.

Die größte Herausforderung in meinem Leben nicht in diese Opfermentalität zu fallen war die Zeit, in der ich mit Angstzuständen und Depressionen zu kämpfen hatte. Ich hätte die Gründe im Außen finden können, die dazu geführt haben und die Ängste ausgelöst haben und diesen Umständen die Schuld für meinen Zustand geben können. Dann wäre ich jedoch nicht weitergekommen, denn diese Situationen konnte ich ja nicht mehr verändern. Und deswegen machte ich mich auf die Suche. Auf die Suche nach dem, was mir in der Situation helfen könnte. Ich habe geschaut, was muss ich in mir verändern, wie kann ich mit den Ängsten umgehen, wo finde ich Hilfe. Ich habe nicht resigniert, sondern gesucht und gesucht. Meine Suche hat mich zuerst in einige Sackgassen geführt, ich dachte ich hätte die Lösung aber war auf einem Irrweg. Wieder hätte ich aufgeben können, doch in mir war diese Hoffnung. Eine Hoffnung, die sich nicht abfinden wollte, und eine Sehnsucht nach Wahrheit.

Am Ende meiner Suche war Jesus. Er war mein Retter, der, der mich aus aller Angst befreite. Seine Liebe war die Antwort und ihn kennenzulernen, das Beste was mir im Leben passieren konnte. Dieser Weg durch die Angst war für mich der Weg zu Gott. Ich sehe mich nicht mehr als Opfer. Gott hat mich durch die Dunkelheit zu ihm ins Licht geführt.

„Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan. Denn wer da bittet, der empfängt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan“ Mathhäus 7,7-8

Wir können lernen anders zu denken. Mit Gott zusammen können wir anders mit Situationen, Umständen, Menschen umgehen. Es geht um unsere Reaktion auf das, was uns widerfährt. Wir können alles aus Gottes Perspektive, Sichtweise betrachten und unsere Opfermentalität ablegen.

Keine Situation hat Macht über mich, wenn ich sie ihr nicht gebe.

Was will mir ein gewisser Umstand zeigen? Was möchte Gott mir zeigen? Was kann ich daraus lernen?

Wenn ich von anderen Menschen verletzt werde:

Wo spiegelt das Verhalten anderer mich selbst? Wie gehe ich selbst mit meinen Mitmenschen um?

Ich muss nicht alles persönlich nehmen. Ich kann versuchen mich in mein Gegenüber hineinzuversetzen und sein Verhalten verstehen. Oft passieren Verletzungen unbewusst und haben gar nichts mit mir zu tun. Vielleicht hatte die Person gerade einen schlechten Tag und schlechte Laune oder hat mit sich selbst Probleme. Verletzte Menschen verletzen Menschen. Um mich selbst zu befreien kann ich alles Gott abgeben und der Person vergeben.

Mein Denken so verändern, dass ich nichts vom anderen erwarte, sondern schaue was habe ich zu geben. Niemand ist für mein Glück verantwortlich, ich darf nicht die Erwartung an jemand haben, dass er mich glücklich macht. Ich alleine bin für mein Glück verantwortlich.

“ Liebe ist nicht das, was man erwartet zu bekommen, sondern das was man bereit ist zu geben“

„Die Liebe will nichts von dem anderen, sie will alles für den anderen.“ Dietrich Bonhoeffer

Wenn wir nach innen schauen, uns selbst verändern, verändert sich auch unser Umfeld.

„Was du säst, wirst du ernten“

Machen wir uns nicht so viele Gedanken über das, was andere Menschen über uns denken oder sagen können, viel wichtiger ist wie Gott über uns denkt, denn er sieht in unser Herz.

Bildergebnis für was gott über dich denkt ist viel wichtiger

Gedanken von Mutter Teresa:

Die Menschen sind unvernünftig, irrational und egoistisch.
Liebe diese Mensche trotzdem.

Wenn du Gutes tust, werden dich die Menschen beschuldigen, dabei selbstsüchtige Hintergedanken zu haben.
Tue trotzdem Gutes.

Wenn du erfolgreich bist, gewinnst du falsche Freunde und wahre Feinde.
Sei trotzdem erfolgreich.

Das Gute, das du heute getan hast, wird morgen schon vergessen sein.
Tue trotzdem Gutes.

Ehrlichkeit und Offenheit machen dich verwundbar.
Sei trotzdem ehrlich und offen.

Die Menschen bemitleiden Verlierer, doch sie folgen nur den Gewinnern.
Kämpfe trotzdem für ein paar von den Verlierern.

Woran du Jahre gebaut hast, das mag über Nacht zerstört werden.
Baue trotzdem weiter.

Die Menschen brauchen wirklich Hilfe, doch es kann sein, dass sie dich angreifen, wenn du ihnen hilfst.
Hilf diesen Menschen trotzdem.

Gib der Welt das Beste, was du hast, und du wirst zum Dank dafür einen Tritt erhalten.
Gib der Welt trotzdem das Beste.

Letztendlich ist dann alles eine Angelegenheit zwischen dir und Gott.
Sowieso war es nie eine Angelegenheit zwischen dir und anderen. (Mutter Teresa)

“ Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen“ Römer 8,28

 

Blogparade Trost

Lesedauer 4 Minuten

Jeca ruft auf ihrem Blog Psycho-und-Therapie zur Blogparade zum Thema Trost auf.

Das Thema Trost spricht mich sehr an, weil es mich sehr oft in meinem Leben betrifft. Es gibt Situationen, wo ich selbst Trost brauche, getröstet werden möchte und auch Situationen, wo ich andere tröste.

Was ist für mich „guter, echter Trost“?

„Blogparade Trost“ weiterlesen

 

Zitat

Lesedauer 1 Minute

“ Wenn du alles in Gottes Hand legst, wirst du am Ende Gottes Hand in allem sehen“

In Gottes Hand leg ich mein Leben

In Gottes Hand leg ich mein Leben,
mein Denken, Reden und mein Tun.
In seiner Hand bin ich geborgen,
hier darf ich immer stille ruh´n.

In Gottes Hand werf ich die Sorgen,
die Angst und alle meine Last.
Er nimmt sie fort und trägt sie für mich.
Gönnt meinem müden Herzen Rast.

Auf Gottes Hand vertrau ich täglich,
in Stürmen und im Todestal.
Er hällt mich fest und führt mich sicher
durch´s Leben hin zum Freudenmahl.

Von Gottes Hand lass ich mich führen,
ob´s dunkel wird rings um mich her.
An seiner Hand muß Satan weichen
und ich hab keine Zweifel mehr.

Durch Gottes Hand lass ich mich formen,
auch wenn es manchmal schmerzlich ist.
Doch ist es nötig und bringt Segen,
wenn Gott mit seinem Maßstab mißt.

Aus Gottes Hand erhalt ich täglich
die Kraft, den Mut und Zuversicht.
Wenn diese Gottes Hand nicht wäre,
dann wär´mein Leben ohne Licht.

In Gottes Hand fühl ich mich sicher.
Ganz gleich was mir das Leben bringt.
Er kennt mich, liebt und beschützt mich.
Ich bin von seiner Gnad umringt.
An Gottes Hand geh ich, geh festen Schrittes
durch das Leben und bin und weiss,
ich werde mit ihm immer siegen
ganz gleich wie schwer der Kampf und heiss!

(Gottesgemeinschaftsgedicht, Autor: Lori Runkowsky, 2008)

 

Mittwochsimpuls Du machst alles neu

Lesedauer 2 Minuten

Ich will erzählen von der Liebe Gottes, die alles verändern kann. Seine Liebe ist mächtiger und größer, als wir uns jemals vorstellen können. Eine Liebe, die alle Vernunft übersteigt. Er ist stark und steht über allen Dingen. Alles hält er in seiner Hand, seine Liebe macht Wunder wahr.

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Mittwochsimpuls Mit Augen des Herzens sehen

Lesedauer 3 Minuten

Jesus heilt den blinden Bartimäus

So erreichten sie Jericho. Als Jesus und seine Jünger die Stadt wieder verließen, folgte ihnen eine große Menschenmenge. Ein blinder Bettler namens Bartimäus (der Sohn des Timäus) saß am Straßenrand, als Jesus vorüberging. Als Bartimäus hörte, dass Jesus von Nazareth in der Nähe war, begann er zu schreien: »Jesus, Sohn Davids, hab Erbarmen mit mir!«  »Sei still!«, fuhren die Leute ihn an. Aber er schrie nur noch lauter: »Sohn Davids, hab Erbarmen mit mir!«  Als Jesus ihn hörte, blieb er stehen und sagte: »Sagt ihm, er soll herkommen.« Da riefen sie den blinden Mann. »Nur Mut«, sagten sie. »Komm, er ruft dich!«  Bartimäus warf seinen Mantel ab, sprang auf und kam zu Jesus.  »Was soll ich für dich tun?«, fragte Jesus. »Rabbuni«, sagte der blinde Mann, »ich möchte sehen!«  Da sagte Jesus zu ihm: »Geh nur. Dein Glaube hat dich geheilt.« Und im selben Augenblick konnte der Blinde sehen! Dann folgte er Jesus auf seinem Weg.

Die Geschichte von Bartimäus und was diese mit uns zu tun hat

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Fels der Hoffnung Lobpreis

Lesedauer 1 Minute

Deine Güte, großer König

werden wir nie ganz verstehn

Du bist zu uns wie ein Vater

bitte höre unser Flehn

„Fels der Hoffnung Lobpreis“ weiterlesen

 

Gedicht

Lesedauer 1 Minute

Doch ich verlasse mich auf dich,

du hast den besten Plan für mich,

ich weiss, du lässt mich nie im Stich.

Wenn um mich Meere toben und Stürme wehn,

werde ich auf dich, mein Jesus, sehn

„Gedicht“ weiterlesen

 

Gedicht

Lesedauer 1 MinuteFürchte dich nicht,

der Herr zu dir spricht.

Ich bin das Licht.

Schenk mir dein Vertrauen,

auf mich kannst du bauen,

auf mein Wort darfst du trauen.

Gib mir dein Leben

und du wirst Wunder erleben

„Gedicht“ weiterlesen

 

Steh mir vor Augen

Lesedauer 1 Minute

1. Steh mir vor Augen, auf dich will ich sehn.
Herr, deine Wahrheit allein wird bestehn.
Sei du mir nahe bei Tag und bei Nacht.
Wach oder schlaf ich, hab du auf mich acht.

„Steh mir vor Augen“ weiterlesen

 

Mittwochsimpuls Gottes Liebe verändert Herzen

Lesedauer 2 Minuten

Und ich werde euch ein neues Herz geben und einen neuen Geist in euer Inneres geben; und ich werde das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben. (Hes 36,26)

Gott liebt uns so wie wir sind, aber eine Begegnung mit ihm lässt uns nicht so, wie wir sind. Gott liebt uns bedingungslos, in guten wie in schlechten Zeiten, seine Liebe ist nicht abhängig von unserer Leistung, unserem Status, unserem Ansehen, unserem Gefühlszustand, unserem Aussehen.  Er liebt uns wenn wir stark sind, genauso wenn wir schwach sind, ob wir arm sind oder reich,  im Mittelpunkt stehen oder Außenseiter sind, in Gesundheit und in Krankheit, in Freude und Leid. Gott hat uns immer schon geliebt und seine Liebe hat kein Ende.

„Mittwochsimpuls Gottes Liebe verändert Herzen“ weiterlesen