Licht und Finsternis

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Licht ermöglicht Leben, Licht lässt uns sehen, Licht vertreibt die Dunkelheit. Licht ist in der Bibel ein Bild für Gott. Gott ist das Licht. Das Licht das uns zum Leben führt.

Jesus spricht „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben“Johannes 8,12

In der Welt gibt es beides, Licht und Finsternis. Es gibt verschiedene Mächte, die wirken. Finsternis trennt uns von Gott, das Licht führt uns zu Gott. Jesus ist der Weg, wie wir zum Licht Gottes gelangen können.

Durch den Tod am Kreuz hat Jesus die Mächte der Finsternis besiegt und die Verbindung zu Gott wiederhergestellt. Durch den Sündenfall und die Werke der Finsternis wurde der Mensch von Gott getrennt. Jesus Opfer hat die Sünde der Welt auf sich genommen und jeder der an ihn glaubt wird zu einem Kind Gottes, zu einem Kind des Lichts.

Wir sind berufen dem Licht zu folgen und als Kinder des Lichts zu wandeln.

„Denn ihr wart früher Finsternis; nun aber seid ihr Licht in dem Herrn. Wandelt als Kinder des Lichts; die Frucht des Lichts ist lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit. Prüft, was dem Herrn wohlgefällig ist, und habt nicht Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis; deckt sie vielmehr auf“ Epheser 5,8-11

Werke der Finsternis sind zerstörerisch, böse, trügerisch und führen zum Tod. Die Werke des Lichts sind gut, gerecht und wahr und führen zum Leben.

In der Welt sehen wir beides und und jeden Tag können wir uns entscheiden, ob wir der Finsternis oder dem Licht folgen. Wir sind aufgerufen alles zu prüfen und im Willen Gottes zu leben.

Nicht alle Werke der Finsternis sind offensichtlich. Manche Werke tarnen sich im Licht und wollen uns täuschen. Ich denke zum Beispiel an die Esoterik.

„Es soll unter dir niemand gefunden werden … keiner, der Wahrsagerei treibt, kein Zauberer oder Beschwörer oder Magier …; denn ein Gräuel für den HERRN ist jeder, der diese Dinge tut. 5. Mose 18,10-12

Aus eigener Erfahrung kann ich heute sagen, dass solche Dinge nicht von Gott kommen. Durch die Esoterik wirkt nicht der Geist Gottes, sondern der Geist des Widersachers. Das Problem in der Esoterik ist, dass zwar vom Göttlichen ausgegangen wird, jedoch wird Gott unpersönlich, als eine Art Energie dargestellt und nicht als ein persönlicher Gott. Es fehlt die persönliche Beziehung zu Gott. In der Esoterik wird die Schöpfung, die Natur zu einem Gott gemacht, alles ist göttlich, alles ist Energie. Ja sogar der Mensch, kann sich soweit weiterentwickeln und selbst göttlich werden. Diese Lehre widerspricht der Bibel, die beschreibt dass Gott der Schöpfer ist und der Mensch das Geschöpf, die Natur seine Schöpfung.

Wie ich heute Werke der Finsternis von Werken des Lichts unterscheide:

  • Finsternis: Der Mensch geht seine eigenen Wege, er stellt sich selbst in den Mittelpunkt, definiert seine eigene Wahrheit, will selbst Gott sein, möchte durch eigene Leistung und Verdienst immer weiterkommen, er hat keine persönliche Beziehung Gott
  • Licht: Der Mensch geht Gottes Wege, er stellt Gott in den Mittelpunkt, richtet sich nach der Wahrheit Gottes ( Bibel, Wort Gottes ), ordnet sich Gott unter, lebt aus Gnade und muss nichts leisten um sich Gottes Liebe zu verdienen. Die Liebe Gottes ist ein Geschenk ( es ist vollbracht). Der Mensch lebt in einer persönlichen Beziehung zu Gott.

Denn bei dir ist die Quelle des Lebens, und in deinem Licht sehen wir das Licht.“ Psalm 36,10

Das Volk, das im Dunkeln lebt, sieht ein helles Licht.“ Jesaja 9,1

Wo wir Jesus, dem Licht begegnen geschieht Veränderung, Heilung, Wiederherstellung. In der Gegenwart seines Lichts können wir aufblühen. Jesus vertreibt alle Finsternis. Auch in schwierigen Umständen ist uns sein Licht Trost und Heil. Mit ihm sehen wir alles in einem anderen Licht. Wir müssen nicht im Dunkeln bleiben, das Licht lässt uns Gottes Liebe zu uns erkennen. Jesus, dem Licht nachzufolgen wird gute Früchte in unserem Leben hervorbringen: Güte, Gerechtigkeit und Wahrheit.

Ich schließe mich aufs neue in deine Vatertreue und Schutz und Herze ein.
Die irdischen Geschäfte und alle finstern Kräfte vertreibe durch dein Nahesein. (evangelisches Gesangbuch 481,3)

Mittwochsimpuls Licht sein

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Lichter anzünden gehört zu den Traditionen der Vorweihnachtszeit. Unsere Straßen und Häuser sind beleuchtet und voller Lichter. Wir zünden jede Woche eine neue Kerze am Adventskranz an und auch der Christbaum wird geschmückt mit strahlenden Lichtern.

Dabei sollten wir nicht vergessen, was der Sinn dahinter ist und uns bewusst machen, woran uns das Licht erinnert. Alle Lichter, die wir zu Weihnachten anzünden, zeugen von Jesus, der als Licht in die Welt gekommen ist. Er ist die Quelle des Lichts, das Licht selbst, das Licht der Welt, das unsere Dunkelheit erhellt. Sein Licht erstrahlt heller als die Sonne und erleuchtet unseren Weg.

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Mittwochsimpuls Advent – Erwartungen

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Die Adventszeit hat begonnen, eine Zeit großer Erwartungen. Wir bereiten uns auf das Weihnachtsfest vor und bemühen uns, dass es so schön wie möglich wird. Wir dekorieren, backen Kekse, schmücken den Tannenbaum, kaufen Geschenke, suchen Rezepte für das perfekte Weihnachtsmenü und erwarten uns eine schöne Zeit im Kreise der Familie. Ebenso erwarten wir eine besinnliche, friedliche und harmonische Zeit, in der wir auch innehalten und zur Ruhe kommen können.

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Mittwochsimpuls Licht ins Dunkel

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Licht ist für uns Menschen lebensnotwendig, genauso wichtig wie Wasser und Nahrung. Das Licht ermöglicht uns, unsere Umwelt mit den Augen wahrzunehmen, es steuert viele Prozesse in unserem Körper, Schlaf-und Wachrythmus (innere Uhr), es beeinflusst unseren Gemütszustand und unser Wohlbefinden. Das Sonnenlicht versorgt uns mit Vitamin D, das für den Aufbau unserer Knochen zuständig ist. Laut neuesten wissenschaftlichen Studien beugen Sonnenstrahlen Herz-Kreislaufkrankheiten vor und senken den Blutdruck.

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Mittwochsimpuls Dankbarkeit in jeder Lage

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Danken verändert den Blickwinkel auf das Leben. Dankbarkeit ist ein Lebensstil, den wir einüben und trainieren können. Es gibt immer, in jeder Situation, in jeder Lebenslage, in jeder Krise mindestens einen Grund, wofür wir dankbar sein können. Wir können uns bewusst machen, wofür wir alles dankbar sein können. Nichts ist selbstverständlich, alles ist ein Geschenk.

Dankbarkeit ist demütig genug, sich etwas schenken zu lassen. Der Stolze nimmt nur, was ihm zukommt. Er weigert sich, ein Geschenk zu empfangen. ( Dietrich Bonhoeffer)

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Mittwochsimpuls Advent – Was wirklich zählt

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Die Vorweihnachtszeit hat begonnen. Wir bereiten uns auf das Weihnachsfest vor. Wir dekorieren, backen Kekse, schmücken Weihnachtsbäume, beleuchten unsere Häuser und Straßen, besorgen Weihnachtsgeschenke, hetzen von einer Weihnachtsfeier zur nächsten. Eigentlich sollte der Advent eine ruhige, besinnliche Zeit sein, aber jedes Jahr wieder merke ich, wie schwierig es ist, nicht im Weihnachtstrubel und der Hektik den Blick für das Wesentliche zu verlieren. Ich spüre die Eile der Menschen, Unruhe und Rastlosigkeit und muss aufpassen mich da nicht mithineinziehen zu lassen. Äußerlich ist alles in Fülle da und scheint alles perfekt, aber innerlich sind die Menschen oft leer und unzufrieden.

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Mittwochsimpuls Saat und Ernte

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Von nun an, alle Tage der Erde, sollen nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.

1.Mose 8.22.

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Ich freue mich über meinen Garten. Es ist schön zu sehen wie die Pflanzen wachsen und gedeihen und Früchte hervorbringen.

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Mittwochsimpuls Opfermentalität ablegen

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Siehst du dich selbst oft als Opfer äußerer Umstände? Bist du der Überzeugung Opfer zu sein aufgrund dessen, was um dich herum, in deinem Leben passiert? Machst du andere Menschen für dein Unglück verantwortlich oder gibst ihnen gar die Schuld dafür, dass es dir nicht gut geht? Fühlst du dich hilflos und ausgeliefert?

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Blogparade Trost

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Jeca ruft auf ihrem Blog Psycho-und-Therapie zur Blogparade zum Thema Trost auf.

Das Thema Trost spricht mich sehr an, weil es mich sehr oft in meinem Leben betrifft. Es gibt Situationen, wo ich selbst Trost brauche, getröstet werden möchte und auch Situationen, wo ich andere tröste.

Was ist für mich „guter, echter Trost“?

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Zitat

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“ Wenn du alles in Gottes Hand legst, wirst du am Ende Gottes Hand in allem sehen“

In Gottes Hand leg ich mein Leben

In Gottes Hand leg ich mein Leben,
mein Denken, Reden und mein Tun.
In seiner Hand bin ich geborgen,
hier darf ich immer stille ruh´n.

In Gottes Hand werf ich die Sorgen,
die Angst und alle meine Last.
Er nimmt sie fort und trägt sie für mich.
Gönnt meinem müden Herzen Rast.

Auf Gottes Hand vertrau ich täglich,
in Stürmen und im Todestal.
Er hällt mich fest und führt mich sicher
durch´s Leben hin zum Freudenmahl.

Von Gottes Hand lass ich mich führen,
ob´s dunkel wird rings um mich her.
An seiner Hand muß Satan weichen
und ich hab keine Zweifel mehr.

Durch Gottes Hand lass ich mich formen,
auch wenn es manchmal schmerzlich ist.
Doch ist es nötig und bringt Segen,
wenn Gott mit seinem Maßstab mißt.

Aus Gottes Hand erhalt ich täglich
die Kraft, den Mut und Zuversicht.
Wenn diese Gottes Hand nicht wäre,
dann wär´mein Leben ohne Licht.

In Gottes Hand fühl ich mich sicher.
Ganz gleich was mir das Leben bringt.
Er kennt mich, liebt und beschützt mich.
Ich bin von seiner Gnad umringt.
An Gottes Hand geh ich, geh festen Schrittes
durch das Leben und bin und weiss,
ich werde mit ihm immer siegen
ganz gleich wie schwer der Kampf und heiss!

(Gottesgemeinschaftsgedicht, Autor: Lori Runkowsky, 2008)