Mittwochsimpuls Advent – Was wirklich zählt

Lesedauer 3 Minuten

Die Vorweihnachtszeit hat begonnen. Wir bereiten uns auf das Weihnachsfest vor. Wir dekorieren, backen Kekse, schmücken Weihnachtsbäume, beleuchten unsere Häuser und Straßen, besorgen Weihnachtsgeschenke, hetzen von einer Weihnachtsfeier zur nächsten. Eigentlich sollte der Advent eine ruhige, besinnliche Zeit sein, aber jedes Jahr wieder merke ich, wie schwierig es ist, nicht im Weihnachtstrubel und der Hektik den Blick für das Wesentliche zu verlieren. Ich spüre die Eile der Menschen, Unruhe und Rastlosigkeit und muss aufpassen mich da nicht mithineinziehen zu lassen. Äußerlich ist alles in Fülle da und scheint alles perfekt, aber innerlich sind die Menschen oft leer und unzufrieden.

Beim Schreiben dieses Impulses hat Gott mir ein Bild gezeigt, im wahrsten Sinne des Wortes. Das Bild hatte einen äußeren Rahmen, der alle Tätigkeiten beeinhaltet, welche ich vorher aufgezählt habe. All diese Aktivitäten nehmen so viel Zeit in Anspruch, dass das Gestalten des eigentlichen Bildes viel zu kurz kommt.

Im Zentrum des Bildes sehe ich Jesus, der vor meiner Herzenstür steht. Leise klopft er an, er möchte so gerne eintreten und bei mir ankommen, mir begegnen, genau in der Situation, in der ich mich gerade befinde. Er selbst möchte das Licht sein, das mein Innerstes erhellt und alle Dunkelheit in mir vertreibt. Er erinnert mich daran innezuhalten, zur Ruhe zu kommen und seine Stimme zu hören.

Advent bedeutet Ankunft. Oft versuche ich aus eigener Kraft, Bemühungen, Geschäftigkeit anzukommen und komme nie an, bis ich verstehe, daß Jesus sich gar nichts erwartet, außer ein offenes, ihm hingegebenes Herz, das ihn einlässt. Er stellt keine Bedingungen. Gott möchte kommen, ganz egal, wie es in meinem Herzen aussieht, ob ich stark bin oder schwach, traurig oder fröhlich, ängstlich oder mutig, verzweifelt oder zuversichtlich, zornig, wütend oder mit Schuldgefühlen beladen.

Dieses Bild malt mir klar vor Augen, worauf ich den Blick richten möchte. Es geht um Gott. Er macht sich klein, wird ganz Mensch und wird damit selbst zum größten Geschenk für mich. Die Entscheidung dieses Geschenk anzunehmen liegt ganz bei mir. Nichts auf dieser Welt kann mich mehr erfüllen als das Geschenk der Begegnung mit Gott, sein Ankommen in mir. Es beinhaltet bedingungslose Liebe und angenommen sein, Licht in jeder Dunkelheit, Hoffnung in schwierigen Situationen, Vergebung, Freude und Frieden in allen Umständen, Gnade, Schutz, Zuflucht, Heilung, Trost, Kraft, ein unerschütterliches Fundament.

Dieses Jahr möchte ich versuchen den äußeren Rahmen auf das Notwendigste zu reduzieren und will mir Zeit für das Wesentliche nehmen. Ich möchte die Beziehung zu Gott pflegen, mich beschenken lassen von seiner Güte und das was er mir schenkt weitergeben an meine Mitmenschen. Was ich heuer zu Weihnachten verschenken und erhalten möchte sind keine materiellen Geschenke. MIt meinen Geschwistern habe ich dieses Jahr ausgemacht, daß wir uns nichts mehr schenken und stattdessen gemeinsam etwas unternehmen, Zeit miteinander verbringen bei einem Frühstück oder Abendessen. Nichts ist wertvoller als seine Zeit zu verschenken und Beziehungen zu Familie und Mitmenschen zu pflegen. Das möchte ich in dieser Adventszeit umsetzen und auch ins neue Jahr mitnehmen. Mir Zeit nehmen für Gott und meine Mitmenschen. Aufmerksam sein und die Menschen wertschätzen, welche Gott in mein Leben gestellt hat und ihnen begegnen in ihrer Situation.

Bildergebnis für ich verschenke dieses jahr zu weihnachten meine Hände

Abschliessend ein passendes Gebet zum Thema ( Autor unbekannt):

Der Herr segne uns und schenke uns langen Atem in dieser Zeit, da alle rennen, alle drängen.
Er lasse uns die Ruhe finden, die wir brauchen, um Ihm zu begegnen, damit wir nicht vergeblich warten auf den, der kommen will.
Er lasse den Tau des Gerechten auf uns herabkommen, damit unsere Hoffnungen auf Gott wachsen und unser müder Glaube sich erfrischen kann.
Er schenke uns das Vertrauen, dass er wirklich kommt – zu uns – und wir Ihn sehen, so wie Er ist: als Gott, der uns liebt, wie kein Mensch es vermag, und an uns denkt seit dem Tag, da wir geboren: der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

 

Mittwochsimpuls Winterzeit – Gedanken und Impressionen

Lesedauer 2 MinutenUnerwartet früh ist heuer bei uns der Winter eingetroffen. Eine Schneefront nach der anderen bescherte uns ein winterliche Landschaft.Die Natur zeigte sich im winterlichen Kleid. Chaos auf den Straßen, Zugausfälle, einstürzende Bäume, Lawinen und Muren forderten ununterbrochenen Einsatz der Feuerwehrleute und freiwilligen Helfer, denen alle Dankbarkeit gebührt.

Ich wusste bis gestern nicht, ob ich es schaffen würde diesen Mittwochsimpuls noch rechtzeitig zu schreiben, da genau vor unserem Haus die Telefonkabel gerissen sind. Ich hatte kein Internet und Festnetz mehr, und auch mein Handynetz funktionierte nur zeitweise, somit kam ich nicht mehr auf meine Webseite. Seit gestern hatte ich zumindest mit dem Handy wieder Empfang und konnte den Beitrag fertigstellen. So kann ich euch doch noch an meinen Gedanken teilhaben lassen.

Neben den ganzen Unnanehmlichkeiten ist winterliche Landschaft auch etwas Besonderes, ich mag den Schnee. Ich staune über die wunderbare Schöpfung, die eine Ruhe ausstrahlt und mich einlädt in die Stille einzutauchen, langsamer zu werden, zu entschleunigen, innezuhalten, in mich zu gehen und ganz im Hier und Jetzt zu sein.

Ich hole mir meine Lieblingsdecke aus dem Schrank und mache es mir an meinem Lieblingsplatz gemütlich, bereite mir eine heiße Tasse Tee zu und genieße den Augenblick bei Kerzenschein, da durch die Schneefälle das Stromnetz ausgefallen ist. An der Ofenbank durchflutet mich eine wohltuende, angenehme Wärme. Die Zeit gehört nur mir – und Gott.

Ich schaue aus dem Fenster, betrachte den Tanz der Schneeflocken und beobachte die Vögel, die sich immer wieder Körner aus dem Futterhäuschen auf dem Balkon holen.

Ein Bibelvers kommt mir in den Sinn.

»Darum sage ich euch: Macht euch keine Sorgen um euren Lebensunterhalt, um Nahrung und Kleidung! Bedeutet das Leben nicht mehr als Essen und Trinken, und ist der Mensch nicht wichtiger als seine Kleidung?
Jesus in Matthäus 6:25 HFA
https://bible.com/bible/73/mat.6.25.HFA

„Seht die Vögel unter dem Himmel an: sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel kostbarer als sie?“

Jesus in Matthäus 6,26

Wie gut ist doch mein himmlischer Vater. Er versorgt mich mit allem, was ich brauche und bei ihm darf ich alle meine Sorgen abgeben. Dankbarkeit und Frieden erfüllen mein Herz. Gottes Gegenwart ist in diesem Moment so nahe und spürbar, sodaß Freudentränen über mein Gesicht laufen. Mir wird bewußt wie reich ich von Gott beschenkt bin und wie wertvoll Zeit in seiner Gegenwart ist. Er lässt mich fliehen aus dem Trubel und der Hektik des Alltags und lässt mich wieder Kräfte sammeln füe die bevorstehenden Herausforderungen. Ich lasse mich erfüllen von seiner unbeschreiblichen, unbegreiflichen Liebe und spreche still und leise ein Dankgebet.

 

Mittwochsimpuls Die Kraft des Gebets

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Am 9. November diesen Jahres jährte sich zum 30. Mal das Wunder des Mauerfalls in Berlin. Die Medien haben letzte Woche mehrfach davon berichtet und Erinnerungen wachgerufen. Die Wiedervereinigung Deutschlands, ein historisches Ereignis. Doch die Medien berichten wenig bis gar nicht davon, was diesem Geschehen vorausgegangen ist.

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Mittwochsimpuls Der christliche Glaube

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Im heutigen ersten Mittwochsimpuls nach der Blogpause beteilige ich mich an einer Blogparade, zu der der Blog Christen finden Ruhe eingeladen hat.

Was mir am christlichen Glauben gefällt

In fast allen Religionen muss der Mensch etwas dafür tun, um zu Gott zu kommen, der Gott der Bibel hat alles dafür getan, um zu den Menschen zu kommen“

Mich bewegt am christlichen Glauben die Liebe Gottes zu den Menschen. Gott möchte dem Menschen nahe sein und mit ihm Gemeinschaft haben. Dafür wurde der Mensch erschaffen, um in Beziehung zu Gott zu leben.

So sehr liebt Gott, dass er seinen Sohn in Menschengestalt in die Welt schickt, um den Menschen das Herz Gottes zu zeigen und die zerbrochene Beziehung zwischen Mensch und Gott wiederherzustellen.

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Mittwochsimpuls Worauf ist dein Blick gerichtet

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Die Rose ist die Königin der Blumen. Ich mag ihre leuchtenden Farben und den lieblichen Duft von Rosen. Die Rosensträucher im Garten sind eine Augenweide.

Doch auch Rosen haben Dornen, an denen ich mich verletzen kann. Die Dornen verursachen Schmerzen. Es gibt beide Seiten. Es gibt Schönheit und Schmerz. Ich kann die Dornen nicht verleugnen, sie sind da, aber auch die Blütenpracht ist da.

Worauf richte ich meinen Blick? Auf die Dornen oder die wunderschönen Blüten. Ich entscheide selbst, worauf ich schauen möchte.

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Mittwochsimpuls Saat und Ernte

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Von nun an, alle Tage der Erde, sollen nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.

1.Mose 8.22.

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Ich freue mich über meinen Garten. Es ist schön zu sehen wie die Pflanzen wachsen und gedeihen und Früchte hervorbringen.

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Mittwochsimpuls Frieden

Lesedauer 3 Minuten


Was meint Jesus wohl mit diesem Frieden, den die Welt nicht kennt.
Diesen Frieden schenkt uns Gott wenn wir ihm vertrauen. Dieser Friede ist nicht von den äusseren Umständen abhängig, diesen Frieden legt Jesus in unser Herz, in unser Innerstes.
Wenn die Welt von Frieden spricht meint sie einen Ort oder Zustand, wo keine Probleme herrschen, wenn wir gerade keine Schwierigkeiten haben und alles wunderbar läuft, wenn wir uns glücklich fühlen.
Der Friede, den uns Jesus gibt ist ein viel tieferer Friede. Er ist nicht abhängig, von dem wie wir uns fühlen.
Jesus gibt uns Frieden inmitten der Stürme des Lebens, weil wir wissen dürfen dass er alles in seiner Hand hat und wir nie alleine sind.
Jesus selbst hatte diesen Frieden, obwohl er wusste, dass er am Kreuz sterben würde und was ihm alles bevorstand. Inmitten dieser schlimmsten Umstände erlebte Jesus Frieden.
Diesen Frieden, seinen Frieden möchte er uns schenken.

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Mittwochsimpuls Hoffnung

Lesedauer 3 Minuten

Jeder Mensch braucht Hoffnung. Hoffnung ist der Antrieb in unserem Leben. Hoffnung ist die Motivation sich in Bewegung zu setzen und etwas zu tun. Eine zuversichtliche innerliche Ausrichtung haben und Gutes erwarten für die Zukunft.

Ohne Hoffnung macht alles keinen Sinn. Wenn wir ohne Hoffnung sind verzweifeln wir, leben in Sorge und Angst. Es können Hoffnungslosigkeit, Resignation und Depression die Folge sein.

Worauf baust du deine Hoffnung?

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Fels der Hoffnung Lobpreis

Lesedauer < 1 Minute

Deine Güte, großer König

werden wir nie ganz verstehn

Du bist zu uns wie ein Vater

bitte höre unser Flehn

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Gedicht

Lesedauer < 1 MinuteFürchte dich nicht,

der Herr zu dir spricht.

Ich bin das Licht.

Schenk mir dein Vertrauen,

auf mich kannst du bauen,

auf mein Wort darfst du trauen.

Gib mir dein Leben

und du wirst Wunder erleben

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