Frieden inmitten des Sturms

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In unserem Leben gibt es immer wieder Zeiten, die uns herausfordern. Momente, in denen wir uns verloren, ängstlich oder überwältigt fühlen. Vielleicht durchleben wir gerade eine solche Phase und suchen nach Halt. Die Bibelstelle in Jesaja 26,3 ist für mich eine Quelle der Kraft:

„Herr, du gibst Frieden dem, der sich fest an dich hält und dir allein vertraut.“

Dieser Vers hat mich durch viele dunkle Tage getragen. Ich erinnere mich an eine Zeit vor etwa einem Jahr, als ich für eine Woche ins Krankenhaus musste wegen einer Halszyste. Die Tage im Krankenhaus waren geprägt von Unsicherheit und Angst. Als ich aus dem Krankenhaus kam, war ich dankbar für die körperliche Heilung, aber emotional fühlte ich mich immer noch gefangen. Die Angst, dass die Zyste zurückkehren könnte oder dass ich andere gesundheitliche Probleme bekommen würde, belastete mich schwer. Sorgen und Ängste um meine Gesundheit begleiteten mich noch lange Zeit. Nächte waren oft schlaflos und tagsüber fühlte ich mich niedergeschlagen und besorgt.

In dieser Zeit habe ich begonnen, mich intensiv mit Gottes Verheißungen zu beschäftigen. Jesaja 26,3 war wie ein Anker für meine Seele. Immer wenn die Zweifel überhandnahmen, habe ich mich daran erinnert: Wenn ich meinen Blick auf Gott richte, wenn ich meine Gedanken auf Seine Liebe und Seine Treue lenke, dann finde ich Frieden.

Es war nicht immer einfach, meine Sorgen loszulassen. Oft bin ich morgens mit einem schweren Herzen aufgewacht. Aber jedes Mal, wenn ich mich bewusst entschied, Gott zu vertrauen, spürte ich, wie ein tiefer Friede mein Herz erfüllte. Gott selbst trug meine Lasten und schenkte mir neue Kraft. Dieser Friede hat nichts mit den äußeren Umständen zu tun, sondern kommt von innen, von einer tiefen Verbindung zu Gott.

Langsam, aber sicher, spürte ich, wie sich ein tiefer Friede in mir ausbreitete. Die Ängste ließen nach, und selbst in den unruhigsten Momenten fand ich Trost in Gottes Gegenwart. Ich erlebte, wie Gott meine Seele beruhigte und mir die Kraft gab, jeden neuen Tag zu meistern. Dieser Friede, der über mein Verständnis hinausging, half mir, die Dunkelheit der Angst zu überwinden und neuen Mut zu schöpfen.

Vielleicht stehst du gerade vor eigenen Herausforderungen und weisst nicht, wohin du dich wenden sollst. Ich möchte dich ermutigen, deinen Blick auf Gott zu richten. Nimm dir Zeit, Seine Verheißungen zu lesen und zu meditieren. Lass Seine Worte in dein Herz sinken und vertraue darauf, dass Er für dich sorgt.

Wenn du Jesus noch nicht kennst, lade ich dich ein, Ihn kennenzulernen. Er ist der Friedefürst, der uns inmitten der Stürme des Lebens Ruhe schenkt. Setze dein Vertrauen auf Ihn und erlebe, wie Er dein Herz und deinen Verstand mit seinem vollkommenen Frieden erfüllt. Egal, welche Zweifel oder Ängste dich plagen, Jesus ist da, um dich zu tragen und dir Hoffnung zu geben.

Vertraue Ihm dein Leben an und erfahre die Kraft Seiner Liebe und Seines Friedens.

Gottes Segen,

Ulrike

In Gottes Händen: Die Last der Sorgen abgeben

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Kennst du das Gefühl, wenn die Sorgen des Alltags dich zu überwältigen drohen? Wenn der Trubel des Lebens dich hin- und herwirft und unangenehme Gedanken und Gefühle sich in deinem Herzen festsetzen wollen? Ich stehe oft vor diesen Herausforderungen, und vielleicht geht es dir genauso. Doch in solchen Momenten halte ich mich an einen kostbaren Vers aus der Bibel, der mir immer wieder Trost spendet:

„Ladet alle Sorgen bei Gott ab, denn er sorgt für euch!“ (1. Petrus 5,7)

Es ist nicht immer einfach, im Chaos des Alltags ruhig zu bleiben. Die Last der Verantwortung, die Angst vor der Zukunft, die Sorgen um geliebte Menschen – all das kann uns überwältigen und manchmal überfordern. Doch in diesen Momenten erinnert mich dieser Vers daran, dass ich nicht allein bin. Gott ist da, und er kümmert sich um mich.

Wie dankbar bin ich dafür, dass ich meine Sorgen bei ihm abladen darf! Egal, wie groß oder klein meine Ängste sind, Gott hört zu und nimmt sie auf sich. Es ist ein Gefühl der Erleichterung, wenn ich meine Last vor ihm abwerfe und ihm vertraue, dass er für mich sorgt.

Der Frieden, den Gott mir schenkt, ist unbeschreiblich. Es ist eine Ruhe, die tiefer geht als alles, was diese Welt bieten kann. Es ist ein Gefühl von Geborgenheit, das mich selbst in den stürmischsten Zeiten trägt. Denn ich weiß, dass Gott über allem steht und seine Hand über meinem Leben hält.

Wenn du dich heute von Sorgen und Ängsten überwältigt fühlst, möchte ich dich ermutigen, deine Last bei Gott abzugeben. Er ist bereit, sie zu tragen, und er wird für dich sorgen. Vertraue ihm und lass zu, dass sein Frieden dein Herz erfüllt. Denn selbst mitten im Sturm, inmitten von Schwierigkeiten und Nöten, kann dir dieser Frieden niemand nehmen.

Und wenn du mehr über diese Liebe erfahren möchtest, die hinter diesen Worten steht, lade ich dich herzlich ein, Jesus besser kennenzulernen. Er ist derjenige, der uns dieses unermessliche Geschenk von Gottes Fürsorge und Frieden gebracht hat. Öffne dein Herz für ihn, und du wirst erfahren, wie wunderbar es ist, in seiner Liebe geborgen zu sein.

In Verbundenheit und mit herzlichen Grüßen,

Ulrike

Die Kraft des Glaubens

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Manchmal fühlt es sich an, als ob das Leben uns in die Knie zwingt und unsere Hoffnung zu verblassen droht. In solchen Momenten halte ich inne und erinnere mich an die Worte der Bibel, die mir Kraft und Trost spenden. Die beiden Verse, die heute in der Tageslosung stehen, sprechen mich besonders an: Jesaja 30,19 und Matthäus 15,28.

In Jesaja 30,19 heißt es: „Der HERR wird dir gnädig sein, wenn du rufst. Er wird dir antworten, sobald er’s hört.“

Diese Worte geben meiner Seele tiefe Gewissheit: Gott ist immer da, bereit, auf mein Flehen zu antworten. Seine Gnade ist meine Zuflucht, und selbst in meinen dunkelsten Stunden hört er mein Rufen und streckt seine Hand der Hilfe aus.

In Matthäus 15,28 begegne ich den Worten Jesu an die kanaanäische Frau: „Frau, dein Glaube ist groß. Dir geschehe, wie du willst!“

Diese Worte erinnern mich daran, dass mein Glaube Großes bewirken kann, dass er das Herz Gottes berührt und seine Macht entfesselt. Wenn ich fest an ihn glaube, kann ich Berge versetzen und die Antwort auf meine Gebete erleben.

Diese Verse sind keine abstrakten Konzepte für mich; sie sind lebendig und persönlich. Sie erinnern mich daran, dass ich nicht allein bin, dass Gott mich hört und auf mich antwortet, dass mein Glaube eine Quelle der Stärke und des Trostes ist. In Zeiten der Not klammere ich mich an diese Wahrheiten, und sie tragen mich durch die stürmischen Gewässer des Lebens.

Mein Herz ist erfüllt von Dankbarkeit für einen Gott, der so gnädig ist, der mein Flehen hört und darauf antwortet. Mein Glaube ist mein Anker, mein Kompass in einer ungewissen Welt. Möge ich immer daran festhalten, dass mein Glaube Großes bewirken kann, dass er die Tore des Himmels öffnet und meine Seele mit Frieden und Hoffnung erfüllt.

Möge auch euch der Glaube an Jesus und diese Zuversicht begleiten und euch in allen Lebenslagen Kraft und Trost spenden.

Gottes Segen,

Ulrike

Gott hört dich

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Unser menschlicher Körper ist ein großartiges Wunder. Hast du schon einmal darüber nachgedacht wieviele Funktionen ganz automatisch jede Sekunde ablaufen und wie perfekt koordiniert alles zusammenspielt. Einfach genial: Unser Herz, das schlägt, das Gehirn, die Zellen die miteinander kommunizieren, unser Verdauungssystem, unser Bewegungsapparat oder unsere Sinnesorgane. Betrachte nur einmal unser Gehör. Das menschliche Ohr kann akustische Signale aus seiner Umgebung wahrnehmen. Es kann 400.000 Töne und Geräusche voneinander unterscheiden. Bis zu 50 Impulse pro Sekunde kann es verarbeiten. Außerdem ist es auch ein Gleichgewichtsorgan. Durch das Ohr kannst du unterscheiden, wo unten und oben ist.

Ich glaube, dass das alles nicht einfach so zufällig entstanden ist. Ich glaube, dass ein kreativer Schöpfer dahintersteckt, der uns so einzigartig und wunderbar geschaffen hat. Wir sind ein Meisterwerk Gottes, gemacht nach seinem Ebenbild. Er hat uns nicht nur einen außergewöhnlichen Hörsinn geschenkt, sondern er ist auch ein Gott, der uns hört. In den Psalmen können wir lesen:

Der das Ohr gemacht hat, sollte der nicht hören?“ Psalm 94,9

Ist es dir auch schon einmal so vorgekommen, als ob dich niemand hört. Du wolltest etwas sagen, aber du hattest das Gefühl, dass niemand dir richtig zuhört und versteht. So ist es bei Gott nicht. Gott hört dich, wenn du zu ihm sprichst. Er ist der Hörer des Gebets. Du kannst zu ihm kommen und ihm dein Herz ausschütten. Er hört deine Worte. Er hört alles, was du ihm erzählst: Freudige Ereignisse, aber auch Sorgen, Ängste oder Versagen. Er möchte dich hören und mit dir kommunizieren, er wartet nur darauf Gemeinschaft mit dir zu haben und von dir zu hören, wie es dir geht. Ihm ist es wichtig, was dich beschäftigt.

Du erhörst Gebet, / darum kommen alle zu dir.“ Psalm 65,3

Gott ist nicht in weiter Ferne, sodass er dich nicht hören könnte. Er ist nur ein Gebet weit entfernt. Gott hat sich uns gezeigt in Jesus, der Mensch geworden ist. Durch Jesus können wir mit Gott in Beziehung treten, er ist die Tür zu Gott. An Jesus können wir unsere Gebete richten. Seitdem ich Jesus in mein Leben eingeladen habe, habe ich einen ständigen Begleiter und Ansprechspartner. Ich weiss, dass er mich hört und meine Gebete bei ihm ankommen und nicht verloren gehen und diese Gewissheit gibt mir Ruhe und Frieden.

Der Glaube – eine feste Zuversicht

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„Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht dessen, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht“ Hebräer 11, 1-3

Hast du heute auch schon den Lichtschalter benutzt? Sofort fließt Strom und erzeugt Licht, ohne dass wir ihn sehen. Für uns ganz selbstverständlich, da denken wir nicht darüber nach.

Wenn draußen der Wind weht oder es stürmt, spürst du seine Wirkung und Kraft, ohne dass du ihn siehst.

So könntest du sicher noch mehrere Dinge finden, die du nicht siehst, an die du jedoch glaubst.

Auch Gott kannst du nicht sehen. Aber er ist da und er wirkt. Auch wenn du dir dessen nicht bewusst bist, umgibt er dich mit seiner Liebe und ist dir nahe.

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Hoffnung

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Jeder Mensch braucht Hoffnung. Hoffnung ist der Antrieb in unserem Leben. Hoffnung ist die Motivation sich in Bewegung zu setzen und etwas zu tun. Eine zuversichtliche innerliche Ausrichtung haben und Gutes erwarten für die Zukunft.

Ohne Hoffnung macht alles keinen Sinn. Wenn wir ohne Hoffnung sind verzweifeln wir, leben in Sorge und Angst. Es können Hoffnungslosigkeit, Resignation und Depression die Folge sein.

Worauf baust du deine Hoffnung?

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Die Kraft der Geduld

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Das Wort Geduld (auch altertümlich: Die Langmut) bezeichnet die Fähigkeit zu warten oder etwas zu ertragen. Als geduldig erweist sich, wer bereit ist, mit ungestillten Sehnsüchten und unerfüllten Wünschen zu leben oder diese zeitweilig bewusst zurückzustellen. Diese Fähigkeit ist eng mit der Fähigkeit zur Hoffnung verbunden. Geduldig ist auch, wer Schwierigkeiten, Leiden oder lästige Situationen mit Gelassenheit und Standhaftigkeit erträgt ( zitiert aus Wikipedia, https://de.wikipedia.org/wiki/Geduld).

Geduld ist eine Eigenschaft, die jeder von uns immer wieder in den verschiedenen Situationen und Umständen unseres Lebens braucht. Du brauchst Geduld, wenn du auf etwas wartest, Geduld in Schwierigkeiten, Geduld mit dir selbst und Geduld mit deinen Mitmenschen. Nicht immer geschieht alles so schnell, wie du es dir erwartest. Viele Dinge brauchen einfach Zeit. So wie es in der Natur ist, so ist es auch bei uns Menschen.

Geduld ist das Vermögen, etwas Schönem Zeit zum wachsen zu lassen. Ich kann doch den Sämling nicht anschreien und ihm vorwerfen , dass er noch keine schöne Pflanze sei, die sich weigert, ihre volle Pracht zu entfalten. Gib ihm Raum, begieße ihn von Zeit zu Zeit im richtigen Maße und freue dich an den kleinen Schritten, in denen er gedeiht, um das zu werden was in ihn gelegt wurde – seine Bestimmung.“
Jan Dobutowitsch

Die von Gott gegebene Bestimmung einer Pflanze ist es zu blühen. So glaube ich daran, dass Gott auch für dich und dein Leben einen guten Plan hat. Wenn du das glaubst, hast du Hoffnung und Hoffnung ist mit Geduld verbunden.

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Reichtum

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Die Definition von Reichtum ist Überfluss an materiellen oder geistigen Werten. Wenn uns etwas wertvoll ist und wir unser Herz daran hängen bezeichnen wir es als Reichtum. Das können ganz unterschiedliche Dinge in unserem Leben sein, z.B. materieller Reichtum (Geld und Güter), Schönheit, Gesundheit, Familie, Freunde, Arbeit, Freizeit, Talente und noch vieles mehr.

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Ruhe im Sturm

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Es scheint nicht jeden Tag die Sonne. Hin und wieder kann es auch windig, stürmisch und und ungemütlich werden. Die Wolken verdecken den blauen Himmel, es wird finster, trüb und kalt. Starke Unwetter können auch gefährlich werden und Schäden verursachen, z. B. durch Hochwasser, Murenabgänge, Wirbelstürme, Blitze oder Hagel.

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Frucht bringen

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Was bedeutet es Frucht zu bringen? Woran denken wir zuallererst, wenn wir diese Worte hören? Die meisten von uns verbinden „Frucht bringen“ wahrscheinlich mit Leistung. Frucht bringen wir, wenn wir etwas „bringen“, etwas tun, wenn wir unsere eigene Kraft einbringen und daraus etwas entsteht. Da es in vielen Bereichen wie Schule, Beruf, Haushalt usw. um Leistung geht und erwartet wird, kommt uns diese Bedeutung oft als erstes in den Sinn. In unserem Alltag sind wir ständig gefordert, Schüler sollen gute Noten bringen, der Berufstätige soll gute Arbeit leisten und die Hausfrau rechtzeitig das Essen auf den Tisch bringen.

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