Mittwochsimpuls Wo dein Schatz ist da ist auch dein Herz

Lesedauer 3 Minuten

Es gibt zahlreiche Ratgeber, Zeitschriften, Bücher, in denen du Tipps für ein glückliches und zufriedenes Leben finden kannst. Viele Autoren, Wissenschaftler setzen sich mit diesem Thema auseinander und haben auch schon viele wichtige Erkenntnisse darüber gewonnen.

Zufriedenheit, Dankbarkeit, Familie, soziale Kontakte, Sport, gesunde Ernährung usw. sind alles Faktoren, die zum persönlichen Glück beitragen können. Aber den wichtigsten Punkt vermisse ich in dieser Liste: Gott den ersten Platz geben

„Glücklich ist der Mensch, der auf dich vertraut“ Psalm 84,13

Zeit mit Gott, ihm zu begegnen und mit ihm verbunden zu sein macht uns glücklich. Dafür sind wir geschaffen, die Gemeinschaft und Beziehung zu Gott unserem Schöpfer ist unsere Bestimmung.

Unser Alltag ist jedoch oft überfüllt mit Pflichten, Herausforderungen, Arbeit, Konsum, Freizeit, Einkauf, Körperpflege, sozialer und kultureller Betätigung, Sport, Arztbesuche und vielem mehr, sodass wir leicht in einen Alltagstrott kommen. Immer wieder dasselbe tagaus, tagein. In dieser Routine nehmen wir uns oft wenig Zeit mit Gott und kommen leicht in einen Alltagsstress. Wir geraten in Zeitdruck, viele Erledigungen, ein Wäscheberg, der auf uns wartet, Stress, Ärger, keine Zeit. Zudem noch Ehrenämter, Hausaufgaben mit den Kindern und andere Dinge, die uns zur Last werden können.

Wie kann ich aus diesem Hamsterrad aussteigen, diesen Kreislauf durchbrechen?

Ich habe für mich entdeckt, dass diese Routine, die zu Frust und Unzufriedenheit führt, dann ensteht, wenn ich eines vergesse: Gott den ersten Platz zu geben

Wenn ich nur mehr funktioniere, alles versuche alleine zu schaffen, nur mehr in Aktion bin und vergesse bei meinem Gott aufzutanken, mich von seiner Liebe erfüllen zu lassen, ihn in meinen Alltag mithineinzunehmen, dann geht meine Freude verloren.

Es hilft mir, ganz gezielt Zeiten mit Gott einzuplanen, den Tag mit Gott zu beginnen und zu beenden, in der Bibel zu lesen, während der Hausarbeit Lobpreislieder zu hören, ein Spaziergang mit Gott oder in der Mittagspause 10 Minuten auf dem Balkon Sonne tanken und die Ruhe genießen. Mit Gott reden, ein Gebet. Gott ist nie mehr als einen Gedanken entfernt. Es gibt viele Möglichkeiten, mit Gott in Verbindung zu sein.

„Denke bei jedem Schritt an ihn; er zeigt dir den richtigen Weg“ Sprüche 3,6

Es gibt oft Zeiten wo es schwierig ist, sich freie Zeit zu nehmen. Bei mir war das zum Beispiel während der Zeit der Apfelernte so. Von morgens 5:30 Uhr bis abends 21:00 Uhr war volles Programm. Frühstück für Erntehelfer und Kinder für die Schule vorbereiten, danach auf die Wiese, das Mittagessen verteilen, abends alle verpflegen und das Nötigste noch im Haushalt erledigen. Um 21:30 müde ins Bett, nach 2 bis 3 Sätzen, die ich in der Bibel las, war ich schon im Tiefschlaf.

„Den Seinen gibt er es im Schlaf.“ Psalm 127,2

Aber wo ich in dieser Zeit am meisten Kraft und Energie für jeden Tag getankt habe war in den Gedanken, kurzen Gebeten zu Gott, mir einfach seiner Nähe bewusst zu sein und ihn überallhin mitzunehmen. Auch wenn fürs Bibellesen keine Zeit war, Gottesdienste und Gemeinschaft im Hauskreis fehlte, Gott war immer bei mir und das war mein Glück.

„Gott nahe zu sein ist mein Glück“ Psalm 73,28

Je mehr Zeit ich mich mit Gott verbringe, umso mehr bin ich ausgewogen und im Gleichgewicht. Gott hilft mir Prioritäten richtig zu setzen, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden, mich innerlich neu auszurichten, Zeiträuber und Ablenkungen immer wieder zu eliminieren, meine Zeit richtig einzusetzen.

Ich habe viele Pläne, aber oft ist es besser mich von Gott unterbrechen zu lassen, auf seine Führung, auf seine Stimme zu hören.

„Seid stille und erkennt, dass ich Gott bin“ Psalm 46,11

Vielleicht ist es heute wichtiger jemanden zu besuchen, als die Fenster zu putzen.

Vielleicht ist es heute wichtiger jemanden behilflich zu sein, als meine Besorgungen zu machen.

Vielleicht ist es heute wichtiger jemanden zuzuhören, als schnell weiterzugehen, damit mein Zeitplan nicht durcheinanderkommt.

Vielleicht ist es heute wichtiger einen Spaziergang zu machen, als die Wäsche zu bügeln.

„Alles hat eine bestimmte Zeit, und jedes Vornehmen unter dem Himmel hat seine Zeit.“ Prediger 3,1

Wir sind um vieles besorgt, denken darüber nach, was alles noch zu tun und zu erledigen ist, wobei wir manchmal vergessen, dass Gott an unserer Seite ist. Mit Gott im Boot versinken wir nicht so schnell im Sorgenmeer. Wenn wir ihn teilhaben lassen an unseren Anliegen, nimmt er uns alle Sorge und schenkt uns neue Kraft und Freude im Alltag. Mit Gott zusammen macht selbst der Hausputz Spaß.

Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und seiner Gerechtigkeit. Dann wird er euch mit allem anderen versorgen. Matthäus 6,33

Glücklich das Volk, dessen Gott der HERR ist!» Psalm 144.15

Glücklich sind, die in deinem Haus wohnen. Stets werden sie dich loben. Glücklich ist der Mensch, dessen Stärke in dir ist, der von Herzen dir nachwandelt. Psalm 84,5-6

Glücklich ist der Mensch, der nicht auf den Rat der Gottlosen hört, der sich am Leben der Sünder kein Beispiel nimmt und sich nicht mit Spöttern abgibt. Voller Freude tut er den Willen des Herrn[1] und denkt über sein Gesetz Tag und Nacht nach. Er ist wie ein Baum, der am Flussufer wurzelt und Jahr für Jahr reiche Frucht trägt. Seine Blätter welken nicht, und alles, was er tut, gelingt ihm Psalm 1,1-3

Mittwochsimpuls Freut euch zu jeder Zeit

Lesedauer 2 Minuten

Wie entsteht Freude? Meist ist Freude eine Reaktion auf ein freudiges Ereignis, etwas Schönes, das ich erlebt habe, eine Emotion in einer angenehmen Situation oder die Erinnerung daran. Das ist eine Freude, die von meinen Umständen abhängt, von meiner Befindlichkeit, von Ereignissen, die mir widerfahren.

Paulus schreibt im Philipperbrief „Freut euch zu jeder Zeit!“. Es gibt aber auch Umstände, die keine Freude aufkommen lassen, Schwierigkeiten, Herausforderungen, Probleme, Krisen, schlechte Tage. Wie kann ich mich da zu jeder Zeit freuen?

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Mittwochsimpuls Ziele

Lesedauer 3 Minuten

Ziele zu haben ist wichtig. Im Leben setzen wir uns immer wieder neue Ziele, große und kleine. Schulabschluss, Beruf, Familiengründung, sportliche Ziele, Haus oder Wohnung bauen – kaufen- mieten, einen Berg erklimmen, sich gesund zu ernähren usw. Egal was es ist, sich Ziele zu setzen in allen Bereichen unseres Lebens gibt uns Orientierung und eine Richtung. Wo möchte ich hin? Was möchte ich erreichen? Das Ziel ist der Wegweiser. Ein Ziel zu fokussieren hilft mir, mich nicht ablenken zu lassen, dran zu bleiben und alles dafür zu tun, um es zu erreichen.

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Mittwochsimpuls Zuerst geliebt

Lesedauer 3 Minuten

Letzte Woche bin ich während meiner stillen Zeit mit Gott auf den obigen Vers im Bild aus Jeremia Kapitel 31 gestoßen. Dieser Vers hat mich sehr angesprochen und berührt. Beim Lesen habe ich das Herz Gottes gespürt und seine große Liebe zu uns Menschen. Eine Liebe die soviel grösser ist, als wir es uns je vorstellen können, eine Liebe die uns immer zuvor kommt, eine Liebe die immer da war, eine Liebe, die nicht geknüpft ist an Bedingungen. Gottes Liebe ist eine unverdiente Liebe, die wir uns nicht erarbeiten oder verdienen können durch eigene Anstrengung oder gute Taten und Werke. Gott hat uns schon immer geliebt und er wird uns immer lieben, trotz unserer Fehler und Schwächen. Unser Verhalten ändert nichts an seiner Liebe.

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Mittwochsimpuls Der christliche Glaube

Lesedauer 3 Minuten

Im heutigen ersten Mittwochsimpuls nach der Blogpause beteilige ich mich an einer Blogparade, zu der der Blog Christen finden Ruhe eingeladen hat.

Was mir am christlichen Glauben gefällt

In fast allen Religionen muss der Mensch etwas dafür tun, um zu Gott zu kommen, der Gott der Bibel hat alles dafür getan, um zu den Menschen zu kommen“

Mich bewegt am christlichen Glauben die Liebe Gottes zu den Menschen. Gott möchte dem Menschen nahe sein und mit ihm Gemeinschaft haben. Dafür wurde der Mensch erschaffen, um in Beziehung zu Gott zu leben.

So sehr liebt Gott, dass er seinen Sohn in Menschengestalt in die Welt schickt, um den Menschen das Herz Gottes zu zeigen und die zerbrochene Beziehung zwischen Mensch und Gott wiederherzustellen.

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Mittwochsimpuls Frieden

Lesedauer 3 Minuten


Was meint Jesus wohl mit diesem Frieden, den die Welt nicht kennt.
Diesen Frieden schenkt uns Gott wenn wir ihm vertrauen. Dieser Friede ist nicht von den äusseren Umständen abhängig, diesen Frieden legt Jesus in unser Herz, in unser Innerstes.
Wenn die Welt von Frieden spricht meint sie einen Ort oder Zustand, wo keine Probleme herrschen, wenn wir gerade keine Schwierigkeiten haben und alles wunderbar läuft, wenn wir uns glücklich fühlen.
Der Friede, den uns Jesus gibt ist ein viel tieferer Friede. Er ist nicht abhängig, von dem wie wir uns fühlen.
Jesus gibt uns Frieden inmitten der Stürme des Lebens, weil wir wissen dürfen dass er alles in seiner Hand hat und wir nie alleine sind.
Jesus selbst hatte diesen Frieden, obwohl er wusste, dass er am Kreuz sterben würde und was ihm alles bevorstand. Inmitten dieser schlimmsten Umstände erlebte Jesus Frieden.
Diesen Frieden, seinen Frieden möchte er uns schenken.

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Mittwochsimpuls Der Weg zu Gott

Lesedauer 4 Minuten

Warum ich glaube, dass Jesus der einzige Weg zu Gott ist

Jeder Mensch befindet sich auf seinem ganz persönlichen Lebensweg und macht seine ganz persönlichen Erfahrungen. Der Weg führt den Mensch durch Höhen und Tiefen und die Suche beginnt. Jeder versucht seinen Weg zu finden und jeder stellt sich irgendwann in seinem Leben die Sinnfragen:

  • Gibt es einen höheren Sinn?
  • Warum bin ich auf dieser Welt?
  • Wo komme ich her?
  • Wo gehe ich hin?

Diese Sehnsucht nach etwas Höherem hat Gott einem jeden ins Herz gelegt.

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Mittwochsimpuls- Sind Christen die besseren Menschen?

Lesedauer 4 Minuten

Was macht einen Christen aus? Wie werden wir in der Welt gesehen, wie sehe ich mich selber? Leben wir unseren Glauben oder werden wir oft als Heuchler angesehen? Weil eben auch unter Christen nicht immer alles perfekt läuft, weil es auch in christlichen Kreisen Konflikte gibt, weil auch Christen Fehler machen, Mängel haben, weil gewisse Dinge unter Christen doch eigentlich nicht vorkommen sollten, weil Worte und Handlungen oft nicht übereinstimmen.

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Mittwochsimpuls Stille

Lesedauer 3 MinutenDer HERR wird für euch kämpfen, ihr aber werdet still sein
Gott verspricht: Seine Kraft wirkt in mir, ich brauche mich nicht abzumühen, ich kann in ihm ruhen, er geht voran. Er hat alles in seiner Hand, er sorgt für mich und schenkt mir Frieden. Gott ist mächtig und behält die Kontrolle in jeder Situation. Er hat einen guten Plan.
Ich kann ihm ruhig vertrauen, er verschafft mir Recht und weist mir den Weg. Ich kann abwarten auf Gottes Eingreifen und  erkennen wie schwierige Umstände im Rückblick Gutes bewirken und meinen Glauben stärken.
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