Mittwochsimpuls Dankbarkeit in jeder Lage

Lesedauer 4 Minuten

Danken verändert den Blickwinkel auf das Leben. Dankbarkeit ist ein Lebensstil, den wir einüben und trainieren können. Es gibt immer, in jeder Situation, in jeder Lebenslage, in jeder Krise mindestens einen Grund, wofür wir dankbar sein können. Wir können uns bewusst machen, wofür wir alles dankbar sein können. Nichts ist selbstverständlich, alles ist ein Geschenk.

Dankbarkeit ist demütig genug, sich etwas schenken zu lassen. Der Stolze nimmt nur, was ihm zukommt. Er weigert sich, ein Geschenk zu empfangen. ( Dietrich Bonhoeffer)

Die Bibel lehrt uns dankbar zu sein, nicht nur wenn uns Gutes widerfährt, sondern auch in Schwierigkeiten und Nöten. Eine solche Haltung hilft uns Krisen besser zu bewältigen und gestärkt daraus hervorzugehen. Wir kreisen mit unsereren Gedanken dann nicht mehr ständig um das Problem, sondern halten Ausschau nach dem, was aus dieser Situation Positives entstehen kann, nach einem Sinn. So gibt es verschiedene Möglichkeiten mit dem umzugehen, was uns widerfährt. Wir können jammern, uns beklagen, unzufrieden sein, uns als Opfer fühlen und in Selbstmitleid versinken. Die andere Möglichkeit die wir haben ist uns folgende Fragen zu stellen:

  • Was möchte mir diese Situation zeigen?
  • Was kann ich daraus lernen?
  • Wofür bin ich inmitten dieser Umstände dankbar?
  • Was gibt mir Hoffnung?
  • Was kann Gutes daraus entstehen, was sind die Chancen?

Mir gefällt die Geschichte in der Bibel von Paulus und Silas im Gefängnis:

„Nachdem man ihnen viele Schläge verabreicht hatte, ließen die Obersten sie ins Gefängnis schaffen und befahlen dem Aufseher, sie sicher zu verwahren. Auf diesen Befehl hin sperrte er beide in die innerste Zelle und schloss ihre Füße in den Block.

Es war gegen Mitternacht, als Paulus und Silas beteten und Gott mit Lobliedern priesen. Die anderen Gefangenen hörten zu. Plötzlich bebte die Erde so heftig, dass selbst die Grundmauern des Gefängnisses erschüttert wurden. Gleichzeitig sprangen alle Türen auf und von allen Gefangenen fielen die Ketten ab.
Der Gefängnisaufseher fuhr aus dem Schlaf hoch. Und als er die Türen des Gefängnisses offen sah, zog er sein Schwert und wollte sich töten, denn er dachte, die Gefangenen wären entflohen.
Aber Paulus rief, so laut er konnte: „Tu dir nichts an! Wir sind alle noch hier!“ Da forderte der Aufseher Licht, stürzte ins Gefängnis und warf sich zitternd vor Paulus und Silas zu Boden.
Dann führte er sie heraus und fragte: „Ihr Herren, was muss ich tun, um gerettet zu werden?“ Sie sagten: „Glaube an Jesus, den Herrn! Dann wirst du gerettet und deine ganze Familie mit dir.“
Und sie verkündeten ihm und allen, die in seinem Haus lebten, die Botschaft des Herrn. Der Gefängnisaufseher nahm Paulus und Silas noch in derselben Nachtstunde zu sich und wusch ihnen die blutigen Striemen ab. Dann ließ er sich mit allen, die in seinem Haus lebten, taufen. Anschließend führte er die beiden in sein Haus hinauf und ließ ihnen den Tisch decken. Er und alle, die zu ihm gehörten, waren überglücklich, dass sie zum Glauben an Gott gefunden hatten. “  Apostelgeschichte 16, 23-40

Paulus und Silas befanden sich im finsteren Gefängnis und sie hätten allen Grund gehabt verzweifelt zu sein, zu jammern und zu klagen und die Hoffnung zu verlieren. Stattdessen lobten und dankten sie Gott und sangen ihm Lieder. Sie schauten nicht auf ihre Umstände, sondern auf Gott. Wahrscheinlich dankten sie Gott dafür, was er bisher schon alles in ihrem Leben bewirkt hatte und erinnerten sich an seine Verheissungen. Durch ihre Dankbarkeit und ihren Lob waren ihre Herzen nahe bei Gott und deshalb hatten sie Frieden und Zuversicht. Gott selbst war der Grund ihrer Freude. Sie waren stark mit Gott verbunden, hatten Vertrauen. Ihr Glaube war so groß, dass durch ein starkes Erdbeben sich sogar die Fesseln von ihren Füßen lösten. Der Glaube veränderte somit nicht nur ihre Einstellung sondern auch die Umstände. Sie wurden befreit. Und das, wie ich finde, Schönste an der Geschichte ist, dass Paulus und Silas durch ihre Haltung nicht nur sich selbst halfen, sondern auch dem Gefängnisaufseher berührten. Dieser hat durch das Zeugnis der beiden Errettung erfahren und ist zum Glauben an Jesus gekommen.

In schwierigen Zeiten bin ich vor allem dankbar, dass ich Jesus an meiner Seite habe, dass ich die Situationen nicht alleine meistern muss. Kind Gottes zu sein und mit ihm in Beziehung leben zu dürfen, ist das größte Geschenk meines Lebens. Er gibt mir Halt und Trost und den Mut weiterzugehen. Seine Liebe trägt mich und lässt mich nie alleine. Er gibt Hoffnung in jeder Situation.
Wenn ich zurückschaue, bin ich auch für die schwierigen Zeiten dankbar. Denn genau in diesen Zeiten war Gott mir sehr nahe und die Beziehung zu ihm ist gewachsen.
So sehe ich die Krise nicht mehr als Bedrohung, nein es ist eine Chance. Die Chance Gottes liebende Hand zu ergreifen und mit ihm gemeinsam weiterzugehen….


Seid allezeit fröhlich, betet ohne Unterlass, seid dankbar in allen Dingen; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch. 1. Thessalonicher 5, 16-18
Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden! Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, wird eure Herzen und Sinne in Christus Jesus bewahren Philipper 4, 6-7
Seid beharrlich im Gebet und wacht in ihm mit Danksagung! Kolosser 4,2
Ich danke dem HERRN von ganzem Herzen
und erzähle alle deine Wunder. Psalm 9,2

Dankbarkeit sucht über der Gabe den Geber. Dietrich Bonhoeffer

Dankespsalm (Selbst verfasst)

Ich danke dir mein Herr und mein Gott, du bist der Schöpfer des Himmels und der Erde, durch dich darf ich leben. Du hast mir das Leben geschenkt und ich darf dein Kind sein, um in Gemeinschaft mit dir zu leben. Ich danke dir mein Herr und mein Gott, deine Liebe umhüllt mich, dein Licht umgibt mich, deine Macht beschützt mich und deine Gegenwart wacht über mich. Du hast mich nach deinem Bilde für Beziehungen erschaffen, mir wertvolle Menschen zur Seite gestellt. Ich danke dir mein Herr und mein Gott, du bist der Geber aller guten Gaben. Du hast mir Talente und Begabungen gegeben, um diese für dich und meine Mitmenschen einzusetzen. Großzügig und reich bist du. Zu jeder Zeit bist du mein Versorger, deine Fürsorge hört nie auf. Gnädig und mächtig bist du Herr, ein unerschütterlicher Fels in Ewigkeit. Ich danke dir mein Herr und mein Gott, für dein Wort, das Wahrheit ist und mir den Weg zum Leben weist und mein Herz mit Freude füllt. Treu bist du Gott und die Hoffnung der Welt. Ich danke dir mein Herr und mein Gott, durch Jesus Christus hast du mir neues Leben geschenkt, das in alle Ewigkeit nicht vergeht und den Tod überwindet. Jesus lebt in mir und der heilige Geist steht mir bei. Ich danke dir mein Herr und mein Gott, du hast für meine Schuld bezahlt, durch dich bin ich frei. In meiner tiefsten Not warst du bei mir und hast mich aus Angst und Sorge befreit. In Herausforderungen und Schwierigkeiten bist du da und lässt alle Dinge zum Guten wirken. Ich danke dir mein Herr und mein Gott, der errettet, erlöst und befreit. Wohl dem, dessen Wurzeln im Herrn, dem ewigen Gott sind, denn er ist geborgen bei dir. Halleluja, ich will den Herrn loben allezeit!

Mittwochsimpuls Der Weg zu Gott

Lesedauer 4 Minuten

Warum ich glaube, dass Jesus der einzige Weg zu Gott ist

Jeder Mensch befindet sich auf seinem ganz persönlichen Lebensweg und macht seine ganz persönlichen Erfahrungen. Der Weg führt den Mensch durch Höhen und Tiefen und die Suche beginnt. Jeder versucht seinen Weg zu finden und jeder stellt sich irgendwann in seinem Leben die Sinnfragen:

  • Gibt es einen höheren Sinn?
  • Warum bin ich auf dieser Welt?
  • Wo komme ich her?
  • Wo gehe ich hin?

Diese Sehnsucht nach etwas Höherem hat Gott einem jeden ins Herz gelegt.

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Mittwochsimpuls Gott wird dich leiten

Lesedauer 2 Minutender Herr beständig leiten und dir selbst in Dürrezeiten innere Zufriedenheit bewahren. Er wird deinen Körper erfrischen, sodass du einem soeben bewässerten Garten gleichst und bist w
Eine wunderbare Zusage des Vaters, die du als Kind Gottes für dich in Anspruch nehmen darfst. Gott wird dich beständig leiten. Jederzeit ist er für dich da, um dir den Weg zu zeigen. Seine Liebe ist immer da und hört nie auf.  Er ist dersselbe gestern, heute und in Ewigkeit.
„Dankt dem Herrn, denn er ist gut und seine Gnade bleibt ewig bestehen “ 1. Chronik 16,34
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Mittwochsimpuls Gott ist bei dir

Lesedauer 2 MinutenFürchte dich nicht, denn ich bin bei dir. Sieh dich nicht ängstlich nach Hilfe um, denn ich bin dein Gott_ Meine Entscheidung für dich steht fest, ich helfe dir. Ich unterstütze dich
In der Bibel gibt es zahlreiche Zusagen, Verheissungen Gottes, welche du für dein Leben, genau in deinem Alltag zu jeder Zeit in Anspruch nehmen kannst. Durch den Glauben an Jesus gehörst du zur Familie Gottes, du bist ein Kind Gottes und Gott, dein Vater hält alle seine Versprechen gewiss. Entscheide dich mit Gottes Worten übereinzustimmen, triff eine Entscheidung und glaube daran.
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Mittwochsimpuls Menschenfurcht oder Gottesfurcht

Lesedauer 2 MinutenWas Gott über dich denkt, ist viel wichtiger als das,was andere über dich denken-1

Menschenfurcht stellt eine Falle; wer aber auf den HERRN vertraut, ist in Sicherheit Sprüche 29,25

Wie geht es mir, wenn ich lebe um Menschen zu gefallen?
Ich bin unfrei, gefangen. Ich kann nicht sein wie ich sein möchte, bin abhängig von den Meinungen, vom Lob der anderen. Ich bin ständig unter Druck, es allen recht machen zu müssen. Ich muß viel leisten, um Anerkennung und Annahme zu ernten, bin ein Sklave des Perfektionismus.  Ich vergleiche mich mit anderen. Ich habe Angst vor Ablehnung, mein Wert wird bestimmt vom Geist der Zeit. Ich muss mich verstellen, kann nicht sein wie ich bin.

Die Furcht des Herrn ist der Weisheit Anfang. Spr 9,10

Wie geht es mir, wenn ich lebe um Gott zu gefallen?
Gott führt mich in die Freiheit, Gottes Liebe zu mir ist bedingungslos. Ich bin wertvoll, einzigartig gemacht und brauche mich mit niemanden zu vergleichen. Ich bin ein Kind Gottes, nach seinem Ebenbild erschaffen. Gott liebt mich so wie ich bin, unabhängig von dem, was ich tue oder leiste. Gott lässt mich nie alleine, er steht immer zu mir. Er ist da, unter allen Umständen darf ich zu ihm kommen. Er schaut mit liebenden Blick auf mich, auch wenn ich Fehler mache.
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