Ruhe im Sturm

Lesedauer 3 Minuten

Es scheint nicht jeden Tag die Sonne. Hin und wieder kann es auch windig, stürmisch und und ungemütlich werden. Die Wolken verdecken den blauen Himmel, es wird finster, trüb und kalt. Starke Unwetter können auch gefährlich werden und Schäden verursachen, z. B. durch Hochwasser, Murenabgänge, Wirbelstürme, Blitze oder Hagel.

Auch in unserem Leben gehen wir oft durch stürmische Zeiten. Wir erleben schwierige Zeiten, Umstände, Herausforderungen und Krisen, die unseren Blick trüben. Situationen, die ungemütlich und bedrohlich für uns sind. Auch die derzeitige Situation um Corona ist wie ein Sturm, der alles durcheinanderwirbelt, eine Welle nach der anderen auf uns einschlägt. Viele Menschen kämpfen mit Unsicherheit, Zweifeln, Ängsten, Sorgen oder Hoffnungslosigkeit.

Wir müssen jedoch nicht zum Spielball der Wellen in unseren Lebensstürmen werden und ihnen hilflos ausgeliefert sein, es gibt einen Weg inmitten schwieriger Umstände Ruhe und Frieden zu bewahren. Diese Ruhe im Sturm habe ich durch die Gemeinschaft, die Beziehung zu Gott gefunden.

In der Bibel gibt es auch eine Geschichte über einen Sturm, in der Jesus mit seinen Jüngern auf einem Boot war:

Jesus stillt den Sturm

„Als es Abend wurde, sagte Jesus zu seinen Jüngern: »Wir wollen auf die andere Seite des Sees fahren.« Jesus war schon im Boot. So entließen die Jünger die Menge, stiegen zu ihm ins Boot und fuhren los. Einige andere Boote fuhren mit ihnen. Doch bald darauf erhob sich ein heftiger Sturm, und hohe Wellen schlugen ins Boot, bis es fast ganz voll Wasser gelaufen war. Währenddessen schlief Jesus hinten im Boot mit dem Kopf auf einem Kissen. In ihrer Verzweiflung weckten sie ihn schließlich und riefen: »Lehrer, macht es dir denn gar nichts aus, dass wir umkommen?« Jesus erwachte, bedrohte den Wind und befahl dem Wasser: »Schweig! Sei still!« Sogleich legte sich der Wind, und es herrschte tiefe Stille. Und er fragte die Jünger: »Warum seid ihr so ängstlich? Habt ihr immer noch keinen Glauben?« Voll Furcht sagten sie zueinander: »Wer ist dieser Mann, dass ihm sogar Wind und Wellen gehorchen?«

Wenn wir Jesus mit auf unser Lebensschiff nehmen, wenn er unser Kapitän ist, wir ihm glauben und vertrauen, brauchen wir uns nicht zu fürchten, keine Angst zu haben. Jesus hat alles unter Kontrolle und er kann jederzeit Wunder wirken. Wind und Wellen gehorchen ihm. Mit Jesus im Boot werden wir nicht untergehen. Wir können unseren Blick auf ihn richten, ihm um Hilfe bitten und uns von ihm helfen lassen. Wir können unseren Frieden bewahren, weil Gott mit uns ist und uns durch die Stürme führt und leitet. Gott ist größer als jeder Sturm, der uns bedroht. Wir können unsere Ruhe in Gott finden, hoffnungsvoll und zuversichtlich sein. Er ist unser Fundament und gibt uns Halt. Jesus bringt uns ans sichere Ufer. Er ist der Anker in der der Not.

„Um zu wissen was ein Anker ist, brauchen wir den Sturm“ Zitat von Corrie ten Boom

Stürme haben auch ihre positiven Seiten. Sie machen uns bewusst, dass wir nicht alles alleine schaffen können und dass wir einen Retter brauchen. Wenn wir schwach werden, ist Gott unsere Stärke.

„Meine Gnade ist alles, was du brauchst. Meine Kraft zeigt sich in deiner Schwäche“ 2.Korinther 12,9

Durch die Stürme wachsen wir auch im Glauben und in unserer Beziehung zu Gott.

Gedicht:

Wenn mein Herz auf dich vertraut,

und auf deine Liebe schaut,

finde ich Ruhe, finde ich Frieden,

kann ich Sturm und Wellen besiegen.

Inmitten turbulenter Zeiten,

wird deine Gegenwart mich stets begleiten.

Auch in der größten Unsicherheit,

bei dir ist Friede allezeit.

Mein aufgewühltes Herz wird still und kommt zur Ruh,

denn der Gott, der meinen Frieden bewahrt, der bist du.

(Ulrike Nägele)

„Ein jeder nun, der diese meine Worte hört und sie tut, den will ich mit einem klugen Mann vergleichen, der sein Haus auf den Felsen baute. 25 Als nun der Platzregen fiel und die Wasserströme kamen und die Winde stürmten und an dieses Haus stießen, fiel es nicht; denn es war auf den Felsen gegründet“ Matthäus 7,24-25

„Bist du vor dem Sturm bei Gott geborgen, wird er auch während des Sturmes für dich sorgen! Deborah Rosenkranz

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Gott enttäuscht nicht

Lesedauer 2 Minuten

Enttäuschung ist die Nicht-Erfüllung eines Wunsches oder einer Erwartung. Eine Enttäuschung bezeichnet das Gefühl, einem sei eine Hoffnung zerstört oder auch unerwartet ein Kummer bereitet worden.

Ich denke jeder von uns hat in seinem Leben schon kleinere oder größere Enttäuschungen erlebt. Wir sind enttäuscht, wenn eine Situation nicht so eintritt, wie wir uns gedacht haben, wenn Dinge anders kommen als erwartet. Genauso können wir auch von anderen Menschen enttäuscht werden, wenn sie anders handeln, als wir es erwartet haben oder wenn Versprechen nicht eingehalten werden. Und auch von uns selbst können wir enttäuscht sein, wenn wir nicht erreichen, was wir uns vorgenommen haben.

Enttäuschungen gehören zum Leben dazu und sind unausweichlich, da die Umstände nicht immer nach Plan verlaufen, unvorhersehbare Dinge geschehen. Auch Menschen werden uns hin und wieder enttäuschen, da kein Mensch perfekt und fehlerfrei ist. Genauso werden auch wir Menschen bewusst oder unbewusst enttäuschen, da es nicht möglich ist alle Erwartungen zu erfüllen.

Enttäuschung entsteht oft auch, wenn wir falsche Erwartungen haben oder wenn wir unser Vertrauen und unsere Erwartungen in falsche Dinge setzen. Nicht alles und jeder, der uns etwas verspricht, ist auch vertrauenswürdig.

„Wenn er auf Werte vertraut, die nicht tragen, betrügt er sich selbst, nur Enttäuschung wird sein Lohn sein.“ Hiob 15,31

Worauf dürfen wir letztendlich vertrauen? Wem können wir bedingungslos vertrauen? Wer oder was trägt wirklich?

Gott allein ist derjenige, der uns nie enttäuschen kann. Er hält seine Versprechen und das was er sagt ist gewiss. Sein Wort ist Wahrheit und darauf können wir uns immer verlassen. Gott macht keine Fehler und wir dürfen ihm vertrauen in jeder Situation. Wenn wir uns ihm anvertrauen, haben wir kein Risiko enttäuscht zu werden. Gott hat einen guten Plan für unser Leben.

„Wohl dem Menschen, der sich auf dich verlässst“ Psalm 84,13

„Vollkommen und gerecht ist alles, was er tut. Er ist ein Fels – auf ihn ist stets Verlass. Er hält, was er verspricht; er ist gerecht und treu.“ 5.Mose 32,4

Gottes Liebe zu uns ist beständig und immer gleich. Selbst wenn wir durch Herausforderungen und schwierige Situationen gehen, bedeutet das nicht, dass Gott uns enttäuscht hat. Gott hat uns nie ein Leben ohne Leid und Schwierigkeiten versprochen, aber er hat versprochen, dass er inmitten dieser Situationen immer bei uns und mit uns sein wird und auf dieses Versprechen können wir uns zu 100 % verlassen.

„Christus spricht: Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“ Matthäus 28,20

“ Dann erkennst du, dass ich der Herr bin, auf dem man hoffen darf ohne enttäuscht zu werden.“ Jesaja 49,23

Mittwochsimpuls Frieden bewahren

Lesedauer 3 Minuten
Wenn mein Herz auf dich vertraut
und auf deine Liebe schaut,
finde ich Ruhe, finde ich Frieden,
kann ich Sturm und Wellen besiegen,
Inmitten turbulenter Zeiten,
wird deine Gegenwart mich stets begleiten.
Auch in der größten Unsicherheit,
bei dir ist Friede allezeit.
Mein aufgewühltes Herz wird still und kommt zur Ruh,
denn der Gott, der meinen Frieden bewahrt, der bist du.
 (Ulrike Nägele)

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Mittwochsimpuls Wo dein Schatz ist da ist auch dein Herz

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Es gibt zahlreiche Ratgeber, Zeitschriften, Bücher, in denen du Tipps für ein glückliches und zufriedenes Leben finden kannst. Viele Autoren, Wissenschaftler setzen sich mit diesem Thema auseinander und haben auch schon viele wichtige Erkenntnisse darüber gewonnen.

Zufriedenheit, Dankbarkeit, Familie, soziale Kontakte, Sport, gesunde Ernährung usw. sind alles Faktoren, die zum persönlichen Glück beitragen können. Aber den wichtigsten Punkt vermisse ich in dieser Liste: Gott den ersten Platz geben

„Glücklich ist der Mensch, der auf dich vertraut“ Psalm 84,13

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Mittwochsimpuls Behüte dein Herz

Lesedauer 5 Minuten

Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden zu Gefühlen.
Achte auf Deine Gefühle, denn sie werden zu Worten.
Achte auf Deine Worte, denn sie werden zu Handlungen.
Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden zu Gewohnheiten.
Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.
Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal. (chinesisches Sprichwort)

Das Herz gilt als Sitz unseres tiefsten Inneren, der Emotionen, der Persönlichkeit und des Willens. In der Bibel wird mehrfach erwähnt wie wichtig es ist, unser Herz zu schützen, zu behüten, rein zu halten. In unserem Herzen spiegelt sich unser momentaner Seelenzustand, was wir denken, was wir fühlen, was wir wollen.

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Mittwochsimpuls Das Herz ausschütten

Lesedauer 2 Minuten

Das Herz gilt als Sitz unseres tiefsten Inneren, der Emotionen, der Persönlichkeit und des Willens. Wer es öffnet, verschafft dem anderen einen Zugang zu seinen Empfindungen und Gedanken und lässt ihn daran teilhaben, was auch ein Zeichen für die Zuneigung und das Vertrauen ist, das man ihm entgegenbringt. Wenn wir beispielsweise einem Freund/in oder Ehepartner/in unser Herz ausschütten teilen wir unsere Emotionen, unsere Sorgen, unsere Probleme, wir erzählen was uns bewegt, was uns bedrückt. Wir schütten unser Herz nur vor Personen aus, die uns sehr nahe stehen, denen wir vertrauen und zu denen wir eine gute Beziehung haben.

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Mittwochsimpuls Unerschütterlich in einer erschütterten Zeit

Lesedauer 4 Minuten

Letztes Wochenende haben wir Ostern gefeiert, das Auferstehungsfest Jesu. Dieses Ostern wird vielen von uns sicher in Erinnerung bleiben. Es war anders als gewöhnlich. Vieles, was wir mit diesem Fest verbinden, ist dieses Jahr weggefallen. Es durften keine Ostergottesdienste abgehalten werden, große Familienfeiern sind ausgeblieben und wir haben im Kreise der engsten Familie die Ostertage zu Hause verbracht. Und trotzdem: Ostern ist nicht ausgefallen, was Jesus für uns vor 2000 Jahren erwirkt hat, ist ein Geschenk, das heute und in Ewigkeit gilt, für jeden Menschen, der es im Glauben annimmt.

„Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat.“ Johannes 3,16

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Mittwochsimpuls Wurzeln

Lesedauer 4 Minuten

Die Wurzeln eines Baumes kann man zwar nicht sehen und doch haben sie für Wachstum und Gedeihen die größte Bedeutung. Die Wurzeln sind die feste Grundlage auf dem der Baum steht, das Fundament. Ein ganzes Geflecht bildet sich, das sich immer tiefer in mehrere Richtungen unter der Erde ausbreitet. . Wenn ich im Wald spazierengehe sehe ich viele mächtige, große Bäume. Viele sind kräftig und bleiben standhaft, bei jeder Witterung. Sturm, Unwetter, Hitze oder Kälte können ihnen nichts anhaben, nichts kann sie so schnell umhauen. Um so stark zu werden braucht der Baum vor allem tiefe Wurzeln, die weit in die Erde reichen. Über diese Wurzeln nimmt er die Nährstoffe und das Wasser in sich auf, das er zum Wachsen braucht. .

Wenn ich das auf mein Leben übertrage, erkenne ich wie wichtig die Wurzeln sind, in denen ich gegründet bin. So wie die Wurzeln des Baumes mit der Zeit immer mehr Verästelungen bilden, so ist es auch in meinem Leben.

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Geliebt und verlassen? Das geht doch nicht!

verlassen

Lesedauer 2 MinutenLetzten Monat hatte ich ein Gespräch mit einer Frau, die mir sagte, dass sie von Gott enttäuscht ist und Er hätte sie verlassen, weil sie nach der Heilung von einer Krankheit eine andere bekommen hat. Ich habe ihr eine Stunde lang erzählt, wie viele Probleme im Leben ich hatte und wie oft ich in der Gefahr war, tödlich zu verunglücken, aber Gott hat mich niemals verlassen, weil ich Sein geliebtes Kind bin. Im Verlauf unseres Gesprächs habe ich feststellen müssen, dass diese arme Frau Gottes Liebe und Seine Nähe eigentlich noch nie erfahren hat. Als ich für sie betete und Gott darum bat, sie mir Seiner Liebe zu erfüllen, kamen bei ihr die Tränen aus den Augen. Sie hat mir dann auch bestätigt, dass sie die Liebe Gottes und Seine Nähe ganz stark spürte. So zeigte ihr Gott, dass Er sie gar nicht verlassen hat, sonst würde Er ihr nicht so nah kommen.
Teufel ist schnell zur Stelle, wenn wir in irgendwelche Schwierigkeiten geraten und redet uns fleißig ein, dass Gott uns verlassen hat. Aber ich kenne niemanden, der so treu und zuverlässig ist, als Gott. Ja, Er lässt Schwierigkeiten zu und manche scheinen sogar so groß zu sein, dass man eigentlich keine Hoffnung mehr hat, sie irgendwann zu überwinden. Ich kann aber inzwischen aus eigenen Erfahrungen sagen, dass je größer das Problem ist, desto mächtiger kann sich Gott bei der Lösung dieses Problem erweisen. Ich muss es Ihm nur zutrauen und Ihm von ganzem Herzen vertrauen. Gott weiß immer besser, wann und wie die Lösung für unser Problem kommen soll, verrät uns aber selten, damit wir uns in Sein Werk einmischen und dann auf uns selbst stolz sind.
Glaube niemals der Lüge des Teufels, dass Gott Dich verlassen hätte. Das macht Er niemals, auch wenn Du Dich selbst von Ihm entfernst, geht Er unauffällig hinter Dir her und hofft, dass Du wieder zu Ihm zurückkehrst.

Lebemitgott.de