Mittwochsimpuls Worauf ist dein Blick gerichtet

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Die Rose ist die Königin der Blumen. Ich mag ihre leuchtenden Farben und den lieblichen Duft von Rosen. Die Rosensträucher im Garten sind eine Augenweide.

Doch auch Rosen haben Dornen, an denen ich mich verletzen kann. Die Dornen verursachen Schmerzen. Es gibt beide Seiten. Es gibt Schönheit und Schmerz. Ich kann die Dornen nicht verleugnen, sie sind da, aber auch die Blütenpracht ist da.

Worauf richte ich meinen Blick? Auf die Dornen oder die wunderschönen Blüten. Ich entscheide selbst, worauf ich schauen möchte.

So ist es auch oft im Leben, es gibt Herausforderungen und Schmerz, ebenso Freude und Hoffnung. Aus welcher Perspektive betrachte ich mich selbst, meine Mitmenschen und meine Umstände. Worauf setze ich meinen Fokus?

  • auf die Dunkelheit in der Nacht das Leuchten der Sterne?
  • auf das, was ich nicht kann oder auf die Begabungen, die Gott mir geschenkt hat?
  • auf bestimmte Körperstellen, die mir an mir nicht gefallen oder auf meine Einzigartigkeit und individuelle Schönheit in der Gott mich erschaffen hat?
  • auf Fehler und Schwächen meiner Mitmenschen oder auf ihre Blüte?
  • auf den Schmerz oder auf das, was ich daraus lernen kann?
  • auf den schwierigen Aufstieg auf den Berg, oder den Ausblick den ich von oben habe?
  • auf die Herausforderungen oder auf das Wachstum, das daraus entsteht?
  • bin ich unzufrieden in meinem Beruf oder dankbar dafür?
  • schaue ich auf das was mir fehlt, oder bin ich zufrieden und dankbar für alles was ich habe?

Ich kann meinen Blickwinkel verändern und die Perspektive wechseln. Vor allem kann ich in jeder Situation, in jedem Umstand, meinen Blick auf den allmächtigen Gott richten. Ich vertraue darauf, dass er einen guten Plan für mein Leben hat. Jesus hatte in allen Schwierigkeiten, Leid und Tod den Blick auf den Vater im Himmel gerichtet.

Nicht mein, sondern dein Wille geschehe!“
Lukas 22,
42

Ich möchte immer mehr lernen von Jesus und meine Denkweise verändern lassen. Worauf ist dein Blick gerichtet?

  • auf die Stürme und Wellen in deinem Leben oder auf Jesus, der dir die Hand reicht?

“ Herr, wenn du es bist, so befiehl mir, zu dir auf das Wasser zu kommen!“ Matthäus 14,28

  • auf deine schwankenden Gefühle oder auf das beständige Wort Gottes?

“ Das Gras verdorrt, die Blume verwelkt,
aber das Wort unseres Gottes bleibt ewiglich.“ Jesaja 40,8

“ Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte werden nicht vergehen.“Matthäus 24,35

  • auf deine Schwäche oder Gottes Kraft in dir?

„Die Freude am Herrn ist deine Stärke“ Nehemia 8,10

  • auf Verzweiflung oder auf Hoffnung?

“ Denn ich weiß genau, welche Pläne ich für euch gefasst habe´, spricht der Herr. `Mein Plan ist, euch Heil zu geben und kein Leid. Ich gebe euch Zukunft und Hoffnung. “ Jeremia 29,11

  • auf Mangel oder auf Fülle?

“ Ein Dieb will rauben, morden und zerstören. Ich aber bin gekommen, um ihnen das Leben in ganzer Fülle zu schenken “ Johannes 10,10

  • auf deine äußeren Umstände oder auf deinen inneren Frieden?

“ Ihr werdet Gottes Frieden erfahren, der größer ist, als unser menschlicher Verstand es je begreifen kann. Sein Friede wird eure Herzen und Gedanken im Glauben an Jesus Christus bewahren.“ Philipper 4,7

  • Selbst der Tod hat seinen Stachel verloren, wenn ich meinen Blick auf die Auferstehung und das ewige Leben richte

“ Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel?“ 1. Korinther 15,55

“ Und ich gebe ihnen das ewige Leben, und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen. Mein Vater, der mir sie gegeben hat, ist größer als alles, und niemand kann sie aus des Vaters Hand reißen. “ Johannes 10,28

“ Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat“ Johannes 3,16

Worauf ist mein Blick gerichtet? Astrid v. Knebel Doeberitz

Worauf wir unseren Blick richten,das wird unser Leben prägen und bestimmen. 

Schaue ich nur auf mich selbst,sehe ich mich im Mittelpunktund lebe in der Ich-Bezogenheit. Schaue ich mehr auf andere Menschen,lebe ich im dauernden Vergleich.

Schaue ich auf das, was um mich herum vorgeht,können mich Umstände und Schwierigkeiten einfangen.

 Ist mein Blick aber nach oben gerichtet auf Gott, den Schöpfer, und seine Allmacht,steht alles in einer anderen Relation und das Leben gewinnt eine neue Dimension:

 Nicht ich bin Mittelpunkt, um den sich alles dreht, aber auch der Vergleich mit anderen wird nicht länger mein Leben bestimmen.Nicht Umstände und Schwierigkeiten haben das Sagen, denn:

  „So viel der Himmel höher ist als die Erde, so sind seine Wege höher als unsere Wege und seine Gedanken als unsere Gedanken.“

 Durch den Blick auf Gott und seine Zusagen erreicht er mein Denken, Fühlen und Handeln,das sonst ich-zentriert,Menschen-zentriert,Umstände-zentriert bleiben würde.

 ER schenkt den rechten Blickwinkel zu mir selbst,zu den Menschen,zu und in den Umständen.

 Manchmal kann es etwas dauern, bis ich merke,warum mich eine trübe Stimmung überfallen hat,bis mir bewusst wird:Es liegt an der Blickrichtung!

 Gott überlässt uns die Entscheidung, wie wir leben wollen, aber er fragt aus Liebe, damit wir uns nicht irreführen lassen,in unser Leben hinein:“Worauf ist dein Blick gerichtet?“

 

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